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LR Strugl: „Stadt-Umland-Kooperationen als Stellschrauben zur Stärkung regionaler Zukunftsgestaltung!“

Landeskorrespondenz

„Neues EU-Programm bietet 7,5 Mio. Euro an Kofinanzierungsmittel zur Förderung von Stadt-Umland-Kooperationen“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Strugl

(LK) Das neue EU-Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014 - 2020“ (IWB/EFRE)  unterstützt mit finanziellen Anreizen freiwillige Kooperationen zwischen ländlichen und städtischen Gemeinden: „Das IWB/EFRE-Programm bietet 7,5 Mio. Euro an Kofinanzierungsmittel zur Förderung von Stadt-Umland-Kooperationen“, betonte Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl im Rahmen der Präsentation dieses Programmes. Neben der Bundeshauptstadt Wien als einzige österreichische Metropolregion ist es nur Oberösterreich gelungen, die Möglichkeit zu schaffen, sich auch an diesem städtischen Förderprogramm zu beteiligen. Von Seiten der Europäischen Union wurde dem Thema „Urbaner Wirtschafts- und Lebensraum“ ein besonderes Gewicht beigemessen und daher entsprechende Fördermaßnahmen ergriffen. „In Umsetzung dieser Vorgabe von Seiten der Europäischen Kommission schaffen wir mit der Förderung von Stadt-Umland-Kooperationen eine neue Möglichkeit der Partnerschaft zwischen ländlichen und städtischen Gemeinden. Stadt-Umland-Kooperationen sind wichtige Stellschrauben zur Stärkung regionaler Zukunftsgestaltung“, stellte Landesrat Strugl fest. „Denn Stadt-Umland-Bereiche sind durch ihre engen Verflechtungen und die wechselseitige Abhängigkeit von Kernstadt und Umlandgemeinden prädestiniert für die interkommunale Kooperation. Unser Lebens- und Wirtschaftsalltag macht nicht an Gemeindegrenzen halt“, unterstrich der Wirtschafts-Landesrat.

Stadt-Umland Kooperationen sind in den vergangenen Jahren zu einem Schlüsselbegriff räumlicher Planung und regionaler Entwicklungssteuerung geworden. Im Rahmen des neuen EFRE-IWB Programms ist es gelungen, auch in der neuen Periode wieder ein attraktives Förderprogramm in diesem Bereich anzubieten. „Wir haben ein Paket geschnürt, durch das verschiedensten Stadt-Umland-Kooperationen  7,5 Mio. Euro an EFRE-Kofinanzierungsmittel zur Verfügung gestellt werden kann“, betont Strugl. „Das Land hat sich besonders bemüht, eine entsprechende Fördermaßnahme zu gestalten, die nicht nur die Stadt an sich, sondern eine ganze Stadtregion zum Ziel hat“, so der Wirtschafts-Landesrat weiters.

Die Nutzung des Raumes – ob für Betriebe, Wohnen, Erholung, Landwirtschaft, Infrastruktur oder als qualitativ hochwertiger Natur- und Lebensraum - orientiert sich zunehmend nicht mehr an Verwaltungsgrenzen. Wo die Stadt als Verwaltungseinheit aufhört und die Umlandgemeinde anfängt, hat für den Bürger und die Bürgerin im alltäglichen Leben wenig Bedeutung.

Mit dem EFRE-IWB Programm wird die offensive Regionalpolitik des Landes im Rahmen des EU-Programmes REGIO 13/2007 - 2013 weiterentwickelt. „Oberösterreich initiiert mit dem Programm zur Förderung der Stadt-Umland-Kooperationen eine neue Partnerschaft zwischen ländlichen und städtischen Gemeinden. Dementsprechend stellt das Programm die Optimierung der bestehenden Siedlungsstrukturen und die Alltagsmobilität in den Vordergrund und unterstützt zukunftsorientierte interkommunale Strategien und Projekte mit Fördermitteln der EU und des Landes. Damit wird Oberösterreich auch zu einem Vorreiter der Umsetzung der österreichweiten ‚Agenda Stadtregionen‘, was sowohl den Städten und ihrem Umland als auch dem Land insgesamt zugutekommt“, erläutert Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Sibylla Zech von der Technischen Universität Wien.

„Die Raumordnung in Oberösterreich hat bereits in der letzten Programmperiode die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Bereich der Raumentwicklung intensiv unterstützt. Es sind hervorragende Beispiele für die interkommunale Raumentwicklung entstanden und wir möchten aufgrund dieser positiven Erfahrungen diesen Weg mit Hilfe des IWB-Programms auch in den kommenden Jahren fortsetzen“, betonte der Leiter der Abteilung Raumordnung des Landes , HR Mag. Gerald Sochatzy.

 

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