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Gefahrenmuster Gleitschnee

Bei Gleitschneelawinen rutscht die gesamte Schneedecke auf glattem Untergrund wie Gras oder Felsplatten ab. Dazu muss die unterste Schneeschicht direkt am Übergang zum Boden feucht sein.

Im Hochwinter erfolgt die Anfeuchtung von unten vom warmen und eventuell feuchten Boden her. Dann sind Gleitschneelawinen zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch bei tiefen Lufttemperaturen möglich. Die Schneedecke ist - abgesehen von der bodennahen „Schmierschicht" - trocken.

Im Frühjahr erfolgt die Anfeuchtung meist durch Schmelzwasser von oben. Dann gehen die Gleitschneelawinen vermehrt in der zweiten Tageshälfte ab.

Gefahrenstellen:

  • oft im Bereich von Gleitschneerissen
  • die Lawinen werden nicht durch Personen ausgelöst, sie gehen spontan ab --> Auslaufbereiche meiden

Erkennbar an: Gleitschneerissen ("Fischmäuler")

Gefahrenstufe: Gering oder mäßig (Stufe 1 oder 2)

Verhaltenshinweis: Zonen im Bereich von Gleitschneerissen meiden.

Quelle: SLF Davos, Schweiz, Institut für Lawinenforschung

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