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Gefahrenmuster Neuschnee

Der Neuschnee ist einerseits eine Zusatzlast für die darunterliegende Schneedecke, andererseits bildet er eine neue Schicht. Dabei ist er während des Schneefalls und meist bis ca. 3 Tage danach oft nur ungenügend mit der Altschneeoberfläche verbunden.

Bei einer Neuschneesituation sind besonders wichtig:

  • die gefallene Neuschneemenge bzw. das Erreichen der "kritischen Neuschneemenge"
    • 10 bis 20 cm bei ungünstigen Bedingungen (starker Wind, kalt, ungünstige Unterlage)
    • 20 bis 30 cm bei mittleren Bedingungen
    • 30 bis 50 cm bei günstigen Bedingungen (wenig Wind, warm, günstige Unterlage)
  • die Beschaffenheit der Altschneeoberfläche vor dem Schneefall:
    • ungünstig: Oberflächenreif, weiche und großflächig glatte Altschneeoberfläche oder eine schwache Altschneedecke
    • günstig: kleinräumig stark unregelmäßige Altschneeoberfläche

Gefahrenstellen sind flächig weit verbreitet und mit der Höhenlage wird es heikler.

Erkennbar an:

  • (kritischer) Neuschneemenge
  • häufige Alarmzeichen: v.a. frische Schneebrettlawinen

Gefahrenstufe: oft erheblich (Stufe 3), besonders wenn „kritische Neuschneemenge“ erreicht ist.

Quelle: SLF Davos, Schweiz, Institut für Lawinenforschung

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