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Landeskorrespondenz Nr. 9 vom 15. Jänner 2015

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Neue Mittelstation beim 8er-Panoramajet in Gosau bereichert Skiregion Dachstein West

Eröffnung des 2,2-Mio.-Euro-Projektes mit LH-Stv. Ing. Entholzer und LR Dr. Strugl

(LK) Am 14. Jänner 2015 wurde die neue Mittelstation beim 8er-Panoramajet in Gosau feierlich eröffnet. Das neue Highlight für die Skiregion Dachstein West wurde mit einer Investitionssumme von 2,2 Mio. Euro errichtet Es ist die erste Ausbaustufe des Gesamtprojektes „Ausbau Zwieselalm“. Bereits im Herbst 2014 wurden 300.000 Euro in den Ausbau der Beschneiungsanlage im unteren Zwieselalmbereich investiert. In den Jahren 2015 und 2016 werden weitere 8,8 Mio. Euro auf der Zwieselalm für die Qualitätsverbesserung verbaut. Ein neuer Beschneiungsteich und eine hochmoderne Beschneiungsanlage werden im Herzstück der Skiregion Dachstein West errichtet. Um die Beförderungsanzahl des 8er-Panoramajets mit 2.000 Gästen pro Stunde halten zu können wurden auch vier neue zusätzliche Gondeln angekauft.

Der Vorstand des Aufsichtsrates der Seilbahnholding, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, betonte anlässlich der Eröffnung: „Die neue Mittelstation und die weiteren Investitionen sind wesentlich für die nachhaltige Weiterentwicklung des größten Skigebiets des Landes OÖ. Um für die Gäste weiterhin attraktiv zu sein, muss laufend in die Qualitätsverbesserung und neue Angebote investiert werden. Es ist zudem erfreulich, dass bei der Investitionssumme von 2,2 Mio. Euro ein erheblicher Anteil der Aufträge auch in Oberösterreich geblieben ist.“

Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer erklärte in seiner Funktion als Vorstand der Dachstein Tourismus AG: „Dieses Skigebiet mit seinen einzigartigen Abfahrten wird mit der neuen Mittelstation enorm aufgewertet. Für die Weiterentwicklung der Skiregion Dachstein West wird es sehr wichtig sein, dass sowohl die Salzburger Seite als auch die Oberösterreichische Seite der Skiregion in der Betriebsführung näher zusammenrücken und alle Synergien bei der Erlös- und Kostenentwicklung ausgenützt werden.“

Der Vorstandsdirektor der Dachstein Tourismus AG und Geschäftsführer der Seilbahnholding, Alfred Bruckschlögl, unterstrich: „Im Jahr 2004 wurde diese Bahn errichtet und nun nach zehn Jahren mit einer modernen Mittelstation aufgerüstet. Die Prioritäten und das Verhalten der Skifahrer/innen haben sich in den letzten Jahren massiv geändert und wir haben darauf reagiert. Der Erfolg gibt uns Recht, denn die neue Station schafft viele Wiederholungsfahrten im unteren, aber vor allem auch im oberen Bereich der Zwieselalm“.

Der Geschäftsführer der Seilbahnholding, Dietmar Tröbinger, ergänzt: „Die Qualitätsverbesserung ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit unserer schwarzen Piste „Kanonenrohr“ und weiteren roten und blauen Abfahrten bietet die Zwieselalm ideale Bedingungen. Auch die Hütteninfrastruktur ist in diesem Bereich ausgezeichnet. Erst im letzten Winter wurden wir vom weltweit größten Skigebietstester für die Gastronomie, aber auch für das Familienangebot im Skigebiet Dachstein West mit fünf von 5 Sternen ausgezeichnet“.


 

Bildungs-Landesrätin Doris Hummer: „Mindestgröße für Schulen würde heißen: 90 % der Hauptschulen / Neuen Mittelschulen wären betroffen!“

Vorschlag der Bildungsministerin zeigt dramatisch auf, wohin Zentralisierung der Schulverwaltung führen würde.

(LK) Um einen neuen Aspekt „reicher“ ist seit heute das Thema der dringend benötigten Reform der Schulverwaltung. Um das Schulsystem effizienter zu machen und Kosten zu sparen, schlägt die Bildungsministerin vor, in der Sekundarstufe nur noch Schulen mit mindestens 300 Schüler/innen zu führen.

„Es ist erschreckend, wie weit sich die Wiener Zentralbürokratie bereits von den Menschen entfernt hat“, zeigt sich Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer dazu mehr als verwundert. Denn: „Eine Mindestgröße von 300 Schüler/innen festzulegen würde bedeuten, dass in Oberösterreich sage und schreibe 90 % aller Haupt- und Neuen Mittelschulen betroffen wären. Sie haben nämlich weniger als 300 Schüler/innen!“

Die Landesrätin weiter: „Oberösterreich hat bereits eine große Schulorganisationsreform durchgeführt. Dabei wurde jedes einzelne Projekt professionell begleitet und eine gute Lösung in Abstimmung mit den Schulpartnern und unter Berücksichtigung der Kosten gefunden.“

Aktuell arbeitet eine Expertengruppe Vorschläge zur Reform der Schulverwaltung aus. Oberösterreichs Bildungs-Landesrätin Doris Hummer hat sich mehrfach klar dafür  ausgesprochen, dass sie eine sachlich fundierte Debatte dazu führen will. Es ist sinnvoll, dass der Bund zentral alle Bildungsinhalte und -standards festlegt. Die organisatorische Umsetzung kann jedoch durch die Länder vor Ort wesentlich besser und bürgernäher umgesetzt werden. Daher sollen Fragen der Schulorganisation, des Personals und des Schulbaues künftig generell von den Ländern geregelt werden.

„Der Vorschlag der Bildungsministerin zeigt, wohin eine Zentralisierung der Schulverwaltung führen würde: In eine Massenschließung von Schulen und die Errichtung von Großkomplexen!“ spricht sich Landesrätin Hummer entschieden dagegen aus.

Landesrätin Doris Hummer: „Gallup Studie bestätigt den oberösterreichischen Weg bei der Kinderbetreuung!“

„Die hohe Zufriedenheit der Eltern bestärkt mich, den Ausbau konsequent fortzusetzen!“

(LK) Erfreut ist Landesrätin Doris Hummer über die am 14. Jänner 2015 im Auftrag des Gemeindebundes präsentierte Erhebung des Gallup Institutes zur Zufriedenheit mit den Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich. „Unsere Arbeit für ein familienfreundliches Oberösterreich, in dem Familie und Beruf für die Eltern gut vereinbar sind, trägt Früchte!“, stellt Landesrätin Hummer fest.

Oberösterreich schneidet durchwegs gut ab. Am höchsten ist die Zufriedenheit der Eltern mit dem Kindergarten. „Hier ist Oberösterreich die Nummer 1 unter allen Bundesländern!“, so Landesrätin Hummer. „Ich bedanke mich bei den vielen Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen für ihre hervorragende Arbeit, mit der ein entscheidender Grundstein für die weitere positive Entwicklung unserer Kinder gelegt wird! Da machen sich unsere Qualitätsoffensive, die hervorragende Aus- und Weiterbildung sowie unser neues Dienstrecht bezahlt!“

Ebenfalls sehr hoch ist die Zufriedenheit der Eltern mit dem flexibel nutzbaren Angebot an schulischer Nachmittagsbetreuung. Dieses wurde in den letzten Jahren ganz massiv ausgebaut und umfasst bereits 280 Schulstandorte. Hier liegt Oberösterreich an zweiter Stelle im Bundesländervergleich. Zwei Drittel der Eltern sind zufrieden bzw. sehr zufrieden mit dem Angebot.

„Auch der Aufholprozess im Bereich der Unter 3-jährigen Betreuung geht zügig voran“, stellt Landesrätin Hummer fest. 60 Prozent der Eltern sind mit dem Angebot zufrieden bzw. sehr zufrieden. Damit liegt unser Bundesland bereits an vierter Stelle im Ländervergleich, hauchdünn hinter Salzburg, Vorarlberg und Tirol.

„Eines ist klar: Wir werden unser Ausbauprogramm in der Kinderbetreuung konsequent fortsetzen, um unsere Familien und unsere Kinder beim Start ins Leben bestmöglich zu unterstützen. Dazu entstehen in den kommenden Jahren 270 weitere Bauten für Kinderbetreuungseinrichtungen. Tageseltern und betriebliche Einrichtungen runden das Angebot ab. Zudem fahren wir von der Krabbelstube bis zur schulischen Nachmittagsbetreuung eine Qualitätsoffensive. Wir wollen alles tun, damit unsere Kinder einen guten Start ins Leben haben!“, schließt Landesrätin Hummer.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 15. Jänner 2015

(LK) Heute Donnerstag ist es im Bergland sehr sonnig, teils gibt es auch durchziehende Wolkenfelder. Im Tagesverlauf wird es milder. In 1.500 m Höhe hat es am Abend plus 6 Grad und in 2.000 m Höhe plus 4 Grad. Der föhnige Wind um Süd bis Südwest ist mäßig bis stark, teils stürmisch. Morgen Freitag bleibt es mild, leicht föhnig und es ist anfangs aufgelockert, dann gibt es mehr Wolken. Die Temperaturen liegen in 1.500 m Höhe bei plus 6 Grad und in 2.000 m Höhe bei plus 3 Grad. Der Wind ist mäßig bis stark, teils auch noch stürmisch.

Schneedeckenaufbau:
In den letzten 24 Stunden hat es bis zu 10 cm Neuschnee gegeben, der in der Nacht bei starkem Wind schon verfrachtet wurde. Tagsüber bildet starker bis teils stürmischer Südwind kleine frische störanfällige Triebschneeablagerungen. Diese liegen auf der verharschten, teils freigeblasenen auch vereisten Altschneedecke, binden nur schlecht und sind daher störanfällig. Die Altschneedecke hat sich gut gesetzt, enthält aber im Inneren in den höheren Lagen noch kantige Formen und dünne Zwischenschichten. Über der Waldgrenze sind vorwiegend schattseitig noch ältere Triebschneeablagerungen vorhanden. Die Schneedecke ist vor allem in den Hochlagen sehr unregelmäßig verteilt. Kammnahe Bereiche sind oft völlig abgeweht, Rinnen und Mulden hingegen stark verfüllt. In den tiefen und mittleren Lagen ist nur mehr wenig Schnee vorhanden oder es ist aper.

Gefahrenbeurteilung:
Es besteht mäßige, in Bereich mit Föhneinfluss nur lokal auch eine erhebliche Schneebrettgefahr. Durch zeitweise starken bis stürmischen Südföhn gibt es ab den mittleren vor allem aber in den höheren Kammlagen frische meist nur kleinräumige aber störanfällige Triebschneeablagerungen, die bereits auch durch geringe Zusatzbelastung zu stören sind. In den Hochlagen sind nord- bis ostseitig noch ältere Triebschneeablagerungen vorhanden, die lokal noch zu beachten sind. Die Gefahrenstellen befinden sich im steilen kammnahen Gelände sowie in verfüllten Mulden und Rinnen. Zu beachten sind auch Übergangsbereiche von viel zu wenig Schnee.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala:

  • Gefahrenstufe 1, oberhalb der Waldgrenze Stufe 2
  • Tendenz: Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation.

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 15. Jänner 2015

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Uwe Schmitz-Gielsdorf, Kaufmännischer Vorstandsdirektor TOG und Rainer Mennicken, Intendant Landestheater Linz


zum Thema

„365 Tage - DAS ERSTE JAHR MIT UWE SCHMITZ-GIELSDORF - EIN RÜCK- UND AUSBLICK"

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Pressekonferenz am 15. Jänner 2015

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und ASFINAG Geschäftsführer DI Gernot Brandtner


zum Thema

"Investitionen in das oö. Landesstraßen- und Autobahnnetz: Präsentation des Bauprogramms 2015"

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Pressekonferenz am 15. Jänner 2015

Landesrat Rudi Anschober und Mag.DI.Dr.in Elisabeth Danninger (Abt. Umweltschutz, Amt der Oö. Landesregierung)


zum Thema

"Bilanz Luftgüte 2014: Luftqualität verbessert sich, aber weiterer Handlungsbedarf bleibt"

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Pressekonferenz am 15. Jänner 2015

Frauen- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer und Mag. Gerhard Leitner, MSc (Geschäftsführer LIMAK Austrian Business School)


zum Thema

"Programm zur Förderung der Karriereperspektiven von Frauen"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag.a Katharina Alavian (Stipendiatin MBA 2014, Leitung Finanzen & Controlling/Prokuristin, Stein & Co Holding GmbH)
  • Mag.a Maria Gratzl (Stipendiatin IN.TENSIVE Zertifikatslehrgang 2014, Organisations- und Personalentwicklung, Liwest Kabelmedien GmbH)
  • HR Ing. Dr. Hermann Felbermayr (Leiter Direktion Bildung und Gesellschaft, Land )

Presseinformationen

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