Landeskorrespondenz Nr. 7 vom 13. Jänner 2015

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

Oö. Landesregierung gedachte der Opfer des Terrors in Frankreich

(LK) Im Rahmen eines gemeinsamen Gedenkens der Oö. Landesregierung an die Opfer des Terrors in Frankreich erklärte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 12. Jänner 2015:

„Am 7., 8. und 9. Jänner dieses Jahres ist in Paris Unfassbares passiert, das uns alle nicht nur erschüttert und zutiefst betroffen macht, sondern auch zu einer gemeinsamen Erklärung trotz aller verständlichen Sprachlosigkeit verpflichtet.

Die Oberösterreichische Landesregierung verurteilt die Terroranschläge gegen Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichster Konfessionen, gegen die innere Sicherheit Frankreichs und gegen die freie und kritische Presse entschieden.

In diesen schweren Stunden der Trauer gilt unser Mitgefühl insbesondere den Opfern und ihren Angehörigen. Wir teilen den Schmerz, gedenken der Toten und wünschen den Verletzten eine rasche und vollständige Genesung.

Die blutigen Anschläge richten sich nicht nur gegen Frankreich, das historisch eine bedeutende Rolle für die Freiheit und Demokratie in Europa einnimmt. Die Morde sind ein Anschlag auf die Freiheit des Denkens, des Glaubens und unsere gemeinsamen Werte von Toleranz und Nächstenliebe. Sie richten sich gegen die freie Welt und damit gegen uns alle. Sie richten sich gegen unsere Demokratie, unsere europäischen Werte und unsere offene Gesellschaft, die für ein Leben in Frieden und ohne Angst steht.

Diesem Angriff auf Freiheit und Demokratie werden wir uns mit aller Kraft gemeinsam entgegenstellen.

Oberösterreich bekräftigt seine Entschlossenheit, Freiheit und Demokratie nicht preis-zugeben. Wir werden uns durch Hass, Gewalt und Terror weder spalten noch einschüchtern lassen.

Gerade in einem Jahr, in dem Österreich großer historischer Ereignisse – 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, Gründung der Zweiten Republik und 60 Jahre Staatsvertrag – gedenkt, betonen wir unseren Willen, eine friedliche, weltoffene und tolerante Gesellschaft zu sein und zu bleiben, die sich für das gemeinsame friedliche Miteinander und entschieden gegen jede Form von Extremismus ausspricht.

Wir sind daher aufgerufen, auch im Kleinen unseren Beitrag zur Friedensstiftung, Friedenssicherung und menschlichen Verbundenheit zu leisten.“

Personelle Weichenstellungen im Büro Landeshauptmann

(LK) Nach der Bestellung der bisherigen Leiterin des LH-Büros Dr.in Elgin Drda zur kaufmännisch-organisatorischen Geschäftsführerin des neuen Kepler-Universitätsklinikums hat Landeshauptmann Dr. Pühringer die dadurch notwendigen personellen Weichenstellungen in seinem Büro vorgenommen.

Zum neuen Büroleiter wurde Mag. Jakob Hochgerner bestellt, bisher stellvertretende Büroleiter. Hochgerner, Jahrgang 1978, hat an der Johannes Kepler Universität in Linz Rechtswissenschaften studiert (Abschluss 2002). Während des Studiums war Hochgerner von Juli 1999 bis Juni 2001 Vorsitzender der österreichischen Hochschülerschaft an der juridischen Fakultät der JKU Linz.

Nach der Gerichtspraxis am Bezirksgericht und Landesgericht Linz (2003) begann Hochgerner die Ausbildung zum Rechtsanwalt in einer Linzer Anwaltskanzlei und legte im April 2007 die Rechtsanwaltsprüfung ab. Anschließend trat er als Jurist in den oö. Landesdienst ein und war zunächst im Büro von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl tätig, zuletzt von 2008 bis November 2009 in der Funktion des stellvertretenden Büroleiters. Im Dezember 2009 folgte er Dr.in Elisabeth Manhal als stellvertretender Büroleiter im Büro des Landeshauptmanns nach. Er war dort unter anderem für Gesundheitsagenden verantwortlich. Hochgerner ist verheiratet und Vater von zwei Kindern (vier und zwei Jahre).

Zum stellvertretenden Büroleiter wurde Günter Weissmann bestellt. Weissmann, Jahrgang 1964, trat nach Matura und Präsenzdienst in den oö. Landesdienst ein und war zunächst in der Bildungsabteilung tätig. Anschließend wechselte er in das Büro von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Karl Albert Eckmayr.

Seit 1995 ist er im Büro von Landeshauptmann Pühringer für Finanzen zuständig. Weissmann wohnt in St. Florian, ist verheiratet und Vater einer Tochter (15 Jahre).

Die Gesundheitsagenden im Büro Landeshauptmann Pühringer übernimmt Mag.a Christine Haberlander. Sie hat bereits im oö. Landtagsklub fast sechs Jahre lang Gesundheitsfragen betreut.

2013 wechselte die Gesundheitsexpertin in die gespag und war dort in der Unternehmensleitung für Fragen der Gesundheitsorganisation und für die Leitung des Vorstandsbüros zuständig.

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

In ihrer ersten Sitzung im heurigen Jahr, am 12. Jänner 2015, fasste die
Oö. Landesregierung unter anderem folgende Beschlüsse:

Förderungen im Gesundheitswesen
(LK) Insgesamt 501.000 Euro werden in das Gesundheitswesen in Oberösterreich investiert. Damit wird der Verein "Aids-Hilfe " beim laufenden Betrieb der Beratungsstelle in Linz, insbesondere beim Personalaufwand und bei den Kosten der Hepatitis C- und Syphilis-Testungen finanziell unterstützt sowie der Stadt Wels der Betrieb der Beratungsstelle bei Alkoholproblemen ermöglicht. Im Betrag enthalten ist auch der Landesbeitrag 2013 zur Finanzierung des Trägerselbstbehaltes des Kinderherzzentrums im Akh Linz.

Tiergesundheitsfördernde Maßnahmen
Für die Durchführung von Projekten und Maßnahmen erhält der Verein Oberösterreichischer Tiergesundheitsdienst für das Jahr 2015 eine Förderung in Höhe von 1,3 Mio. Euro. Den größten Posten des Förderbetrages stellt dabei die Kostentragung der Diagnostik bei den BVD-Laboruntersuchungen (Bovine Virus Diarrhoe) in Höhe von 900.000 Euro dar. Diese Untersuchungen sind gesetzlich erforderlich und ihre Durchführung im Labor des Tiergesundheitsdienstes erspart dem Land nicht nur einen beträchtlichen Teil bei den eigentlichen Untersuchungskosten, sondern auch bei den Entnahmekosten von Milchproben.

Streetwork in Oberösterreich
Wenn die Welt für junge Menschen völlig aus den Fugen geraten ist, helfen Streetworker weiter. Sie unterstützen Jugendliche wieder Lebensziele zu entwickeln, sich selbst wichtig zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Für die Streetworkversorgung des Landes und für Projekte in Linz, Wels, Gmunden, Braunau und im Raum Freistadt werden insgesamt 2,5 Mio. Euro aus Landesmitteln zuerkannt. Die Gelder unterstützen die Vereine ISI und Jugend und Freizeit mit Sitz in Linz, den Magistrat Wels, das Bildungszentrum Salzkammergut in Ebensee und den Sozialhilfeverband Freistadt bei diesen sozialen Aufgaben.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 13. Jänner 2015

(LK) Heute Dienstag ist es im Bergland sehr sonnig, oft auch wolkenlos. In 1.500 m Höhe hat es plus 7 Grad und in 2.000 m Höhe plus 6 Grad. Der Wind um Südwest ist anfangs noch stark, dann schwach bis mäßig. Morgen Mittwoch ist es anfangs noch recht sonnig. Die Wolken werden am Nachmittag dichter und es kann unergiebig schneien. In 1.500 m Höhe hat es 0 Grad und in 2.000 m Höhe minus 4 Grad. Der Wind ist schwach bis mäßig und legt am Abend an Stärke zu.

 

Schneedeckenaufbau:
Die Schneedecke hat sich weiter gesetzt. In den Nachtstunden hat sich mit der Ausstrahlung eine dünne Harschschicht gebildet, die mit der starken Einstrahlung, den milden Temperaturen und wegen der sehr trockenen Luft nur etwas aufweicht. Über der Waldgrenze sind noch Triebschneeablagerungen vorhanden, die teils noch labil sind. Sie liegen meist auf einer oberflächig harten, teils eisigen Altschneedecke, die im Inneren bis in die Hochlagen feucht ist. Die Schneedecke ist vor allem in den Hochlagen sehr unregelmäßig verteilt, neben verfüllten Mulden und Rinnen sind kammnahe Bereich oft völlig abgeblasen. In den tiefen und teils mittleren Lagen ist sie auch nass bzw. ist nur sehr wenig Schnee vorhanden oder es ist aper.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird über der Waldgrenze als erheblich eingestuft. Vor allem über der Waldgrenze ist noch Triebschnee vorhanden, der auch störanfällig und unbedingt zu beachten ist. Schneebrettlawinen können bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Zu beachten sind vor allem Übergangsbereiche von viel zu wenig Schnee, kammnahe eingewehte Bereiche sowie steile verfüllte Mulden und Rinnen. Die Anzahl der Gefahrenstellen nimmt mit der Höhe zu. Mit den sehr milden Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung sind heute vor allem sonnseitig Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen aus dem Steilgelände möglich. In den tiefen und teils mittleren Lagen herrscht auf Grund des wenigen Schnees nur geringe bzw. mäßige Lawinengefahr.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala:

  • Gefahrenstufe 2, oberhalb der Waldgrenze Stufe 3
  • Tendenz: Lokal ist in den Hochlagen noch älterer Triebschnee zu beachten.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 13. Jänner 2015

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal


zum Thema

"Trend zur Teilzeit stärkt bewusstes Familienleben"

174,43 KB)

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 13. Jänner 2015

Sozial-Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn


zum Thema

"Bilanz 2014 Schuldnerberatung in - Aktuelle Situation nach den konsumstarken Feiertagen - Gefahr durch Ratengeschäfte"

205,28 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Thomas Berghuber, Geschäftsführer Schuldnerberatung
  • Mag.(FH) Ferdinand Herndler, Geschäftsführer SCHULDNERHILFE

Presseinformationen