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Landeskorrespondenz Nr. 234 vom 10. Dezember 2014

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„Christkindl aus der Schuhschachtel“: Landeshauptmann Pühringer verabschiedet Konvoi der OÖ. Landlerhilfe in die Ukraine und nach Siebenbürgen - „20.000 Mal Weihnachtsfreude von Kindern für Kinder“

(LK) Über 250.000 Weihnachtspakete in 14 Jahren – das ist die beeindruckende Bilanz der Weihnachtsaktion der OÖ. Landlerhilfe „Christkindl aus der Schuhschachtel“. Über 400 oberösterreichische Schulen und Kindergärten mit 20.000 Schülerinnen und Schülern bzw. Kindergartenkindern mit ihren Familien, hunderte Lehrkräfte, Kindergärtnerinnen, viele Einzelaktivisten und zahlreiche Sponsoren haben sich heuer beteiligt. Sie haben dafür gesorgt, dass kurz vor Weihnachten rund 20.000 Weihnachtspakete an die Nachfahren der vor rund 240 Jahren ausgewanderten Altösterreicher in den ukrainischen Waldkarpaten und heuer erstmals auch in Siebenbürgen, Rumänien, verteilt werden können.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hat den Fahrzeug-Konvoi am Dienstag, 9. Dezember 2014, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Oö. Landtags offiziell vor dem Linzer Landhaus verabschiedet. „Die Weihnachtsaktion der OÖ. Landlerhilfe ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Tradition humanitärer Hilfe aus unserem Bundesland“, so Pühringer. „Damit schenken Kinder aus Oberösterreich Kindern in der Ukraine und in Rumänien rund 20.000 Mal Weihnachtsfreude. Die Landlerhilfe und alle, die den Konvoi begleiten, ein Fahrzeug zur Verfügung stellen oder sich mit der Spende eines Packerls beteiligt haben sind damit Botschafter der Solidarität und Menschlichkeit aus unserem Bundesland. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“

 

140 ehrenamtliche Fahrer machen sich mit 60 Fahrzeugen auf die über 2.300 Kilometer lange, anstrengende Reise ins ukrainische Theresiental rund um die Landlerdörfer Königsfeld und Deutsch-Mokra. Die liebevoll verpackten Geschenke enthalten Hygieneartikel, Süßigkeiten, Schul- und Spielsachen und werden in dem entlegenen Tal bis Weihnachten an Familien, Kindergärten, Schulen, Pfarren und offizielle Vertreter übergeben. Heuer wird die Aktion erstmals auf die von der 
Landlerhilfe betreuten Landlergebiete Rumäniens ausgeweitet: Die Packerl werden auch nach Siebenbürgen in die Landlerdörfer Großau, Großpold und Neppendorf im Kreis Hermannstadt (Sibiu) und in das Gebiet um Alzen sowie ins nordrumänische Wassertal nach Oberwischau (Viseu de Sus) in der Maramures gebracht.

St. Florianer Stiftsarchivar, -bibliothekar und Kustos Prof. DDr. Karl Rehberger erhielt Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse

(LK) Das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer kürzlich im Rahmen einer Feierstunde im Stift St. Florian an den Archivar, Bibliothekar und Kustos der Sammlungen des Stiftes St. Florian sowie emeritierten Professor an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz Konsulent Konsistorialrat Em.Univ.Prof. DDr. Karl Rehberger CanReg.

 

„Du bist ein Ordensmann mit höchster Kompetenz und Gründlichkeit. Du hast bemerkenswert und wesentlich die theologische, kulturelle und geschichtliche Tradition der oberösterreichischen Stifte und Klöster, im Besonderen St. Florian, vertreten und bist wichtiger Ansprechpartner für Studenten, Kunst- und Geschichtsinteressierte. Der ‚Herr‘ über rund 150.000 Bände der Stiftsbibliothek, 800 Handschriften des Archives und die reiche Kunstsammlung aus allen Kunstepochen des Stiftes St. Florian ist aber auch ein sehr bescheidener und liebenswürdiger Mensch, den wir alle seit vielen Jahren schätzen“, so der Landeshauptmann in seiner Laudatio.

 

Geboren am 5. Dezember 1934 in Feldkirchen, maturierte Prof. Rehberger am Stiftsgymnasium Wilhering und trat 1955 als Novize in das Augustiner Chorherrenstift St. Florian ein. In den folgenden Jahren absolvierte er die philosophischen und theologischen Studien in Salzburg und St. Florian, legte 1959 die ewige Profess ab und wurde 1961 vom damaligen Bischof Franz Zauner zum Priester geweiht. Weiterführende Studien schloss er 1964 mit der Promotion zum Dr. theol. an der Universität Salzburg sowie 1968 zum Dr. phil. an der Universität Wien ab.

 

Damit qualifizierte er sich bereits 1965 nicht nur für die Leitung des Archivs, der Bibliothek und der Kunstsammlungen des Stiftes St. Florian, sondern auch für seine wissenschaftliche Lehrtätigkeit. Ab 1970 übernahm er schließlich historische Vorlesungen für die Linzer Theologenausbildung. 1975 wurde er zum ordentlichen Professor für Patrologie und Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz (seit 2000 KTU) ernannt. Im Rahmen einer fachlichen Schwerpunktsetzung am Institut gemeinsam mit Prof. Zinnhobler wandte er sich vor allem der Patrologie, der Alten Kirchengeschichte und der Diözesangeschichte zu. Von 1992 bis 1995 hatte er auch die Lehrstuhlvertretung für Kirchengeschichte an der Universität Passau inne.

 

Prof. Rehbergers Vielseitigkeit zeigte sich ebenso in seiner Tätigkeit an der Pädagogischen und Religionspädagogischen Akademie sowie in der Erwachsenenbildung. Bei zahlreichen Landesausstellungen wurde er als wissenschaftlicher Berater beigezogen - St. Florian 1965, 1986 und 1996, Reichersberg 1984, Garsten 1985 oder Schloss Weinberg 1988.

 

Darüber hinaus ist er langjähriges Vorstandsmitglied des Musealvereines und des Verbandes der Österreichischen Archivare sowie langjähriges Mitglied des Landeskulturbeirates. Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2000 blieb er dem Institut für Kirchengeschichte an der KTU verbunden und war immer bereit, seine Spezialkenntnisse bei Lehrveranstaltungen zur Verfügung zu stellen.

 

Beim Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse handelt es sich um die höchste Auszeichnung der Republik Österreich für Persönlichkeiten, die durch außergewöhnliche schöpferische Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft oder der Kunst allgemeine Anerkennung und einen hervorragenden Namen erworben haben. Weitere Träger dieses Ehrenzeichens sind unter anderem Herbert von Karajan, Leonard Bernstein, Carl Friedrich von Weizsäcker, Zaha Hadid, Sir Karl Popper, Michael Haneke und die oberösterreichische Schriftstellerin Gertrud Fussenegger.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 10. Dezember 2014

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und LK-Präsident ÖR Ing. Franz Reisecker


zum Thema

„Das Landes-Agrarprogramm 2015 – 2020: Sicherheit für flächendeckende Bewirtschaftung, lebenswerten ländlichen Raum und qualitative Lebensmittel“

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • HR Mag. Hubert Huber, Abteilungsleiter Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Land

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Pressekonferenz am 10. Dezember 2014

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl, Professor Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident), Ing. Helmut Holzinger (WKOÖ, Obmann Fachgruppe Seilbahn und Sprecher der Plattform "Schule und Schneesport") und Regionalleiter Alexander Schinnerl (Uniqa)


zum Thema

"KINDER-leichtes Skifahren dank Pistenfloh & Co - LH-Stv. Hiesl und ÖSV Präsident Schröcksnadel ziehen erste Zwischenbilanz über Land Wintersportaktionen"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Franz Schützeneder, Leiter Familienreferat

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Pressekonferenz am 10. Dezember 2014

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Appetit auf Zukunft – Bündnis von Konsument/innen und Produzent/innen ist großartig gestartet: Bereits rund 40 Initiativen in ganz Oberösterreich + mehr Sichtbarkeit für Einsteiger durch Landkarte und App"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • DI Günther Humer, Zukunftsakademie
  • Mag. Martin Tragler, BIO AUSTRIA

Presseinformationen

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