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Landeskorrespondenz Nr. 152 vom 13. August 2014

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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: Die Architekten Prof. DI Laurids Ortner und Prof. Mag. Manfred Ortner erhalten Großen Kulturpreis des Landes Oberösterreich

(LK) 1961 hat das Land Oberösterreich erstmals Kulturpreise und Talentförderungsprämien verliehen. Auch wenn sich seit damals vieles verändert hat, die Vergabe dieser großen kulturellen Auszeichnungen ist für das Kulturland Oberösterreich nach wie vor von großer Bedeutung, betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: „Wir wollen damit zeigen und anerkennen, dass die Breite und Qualität des Kulturlandes Oberösterreich das Verdienst vieler großer Persönlichkeiten ist, die mit ihrer Arbeit und Leistung für die Kunst und Kultur in unserem Land stehen“, so Pühringer.

 

Aufgrund der Entscheidung unabhängiger Fachjurys werden heuer, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, folgende Persönlichkeiten ausgezeichnet:

 

Mauriz-Balzarek-Preis:
Den mit 11.000 Euro dotierten Großen Kulturpreis des Landes, der 2014 den Namen „Mauriz-Balzarek-Preis“ trägt, erhalten Arch. o.HS.-Prof. DI Laurids Ortner und Arch. Prof. Mag. Manfred Ortner für ihre umfangreichen Leistungen im Bereich Architektur.

 

Landeskulturpreise:
Die mit je 7.500 Euro dotierten Landeskulturpreise erhalten:

  • Musik:   MMag. Gerald Resch, Linz/Wien
  • Fotografie:  Andrea van der Straeten, Linz
  • Architektur: Grabner/Konrad Architektinnen (Arch. DI Karin Grabner-Trummer, Arch. DI Christine Konrad), Linz
  • Naturwissenschaft:  Univ. Prof. Dr. Gero Miesenböck M.D., Wels/Oxford


Talentförderungsprämien:
Mit einer Talentförderungsprämie (dotiert mit je 5.400 Euro) werden folgende Personen ausgezeichnet:

  • Musik:  Johann Johanek, Trattenbach
  • Fotografie: Mag. Elisa Andessner, Linz
    Eginhartz Kanter, Linz
    Amelie Hodjat Zadeh, Linz
  • Wissenschaft: DI Mag. Dr. David Krejci, Wartberg
    MMag. Dr. Jakob Kapeller, Steyr
    DI Dr. Daniel Primetzhofer, Steyregg
    DI Dr. Martin Kaltenbrunner, Linz  
    Mag.a Martina Mara, Linz
  • Architektur: Arch. MMag.a Anna Moser ZT, Linz
    Mag.a Sandra Gnigler, Linz


Bauwerk des Jahres
Die Auszeichnung "Bauwerk des Jahres" – ein Anerkennungspreis, der nicht finanziell dotiert ist - wurde dem von Arch. DI Wolf Großruck (Wolfarchitektur ZT GmbH) geplanten Museum Angerlehner in Thalheim/Wels zugesprochen.

Die Verleihung der Landeskulturpreise und Talentförderungsprämien durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer findet am Mittwoch, 12. November 2014, 9.30 Uhr, im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt.

Familienreferent LH-Stv. Hiesl: Babyboom in Oberösterreich – wo Kinder willkommen sind

Oberösterreich verzeichnet mit +8,1% einen Babyboom im ersten Halbjahr 2014 – 6.707 Babys erblickten das Licht der Welt - Oberösterreicherinnen haben im Schnitt 1,55 Kinder

 

(LK) Erfreut zeigt sich Familienlandesrat LH-Stv. Franz Hiesl über das vermehrte Kinderlachen in Oberösterreich, wie die am 12. August 2014 veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria beweisen: „Oberösterreich verzeichnet mit +8,1% einen Babyboom im ersten Halbjahr 2014.“ In den Monaten Jänner bis Juni 2014 erblickten 6.707 Babys das Licht der Welt und somit fast so viele wie im 200.000 Einwohner mehr zählenden Nachbarbundesland Niederösterreich.
„2013 bekamen die Oberösterreicherinnen im Schnitt 1,55 Kinder“, stellt LH-Stv. Familienreferent Franz Hiesl fest und zeigt sich besonders erfreut, dass Oberösterreichs Frauen im Bundesländervergleich die meisten Kinder zur Welt bringen. „Oberösterreich ist ein Land, wo Kinder willkommen sind“, so Familienreferent Franz Hiesl.

 

Oberösterreich tut mehr
Mit rund 6,5 Millionen Euro werden Oberösterreichs Familien auch im Jahr 2014 wieder kräftig unterstützt. Neben finanzieller Zuschüsse wie dem Kinderbetreuungsbonus und der Schulbeginn- bzw. Schulveranstaltungshilfe werden auch die Angebote auf dem Elternbildungssektor kontinuierlich ausgebaut. Eine wahre Erfolgsgeschichte ist die Familienkarte, mit der sich 150.000 Familien bei über 1.700 Partnerbetrieben jährlich über 9 Millionen Euro sparen. "Dass wir mit unserer Familienpolitik auf dem richtigen Weg sind, hat auch die Familienbefragung bestätigt. Immerhin sagen 90 % der Befragten, dass Oberösterreich ein kinderfreundliches Land ist und rund drei Viertel der Eltern fühlen sich durch die oberösterreichische Familienpolitik unterstützt", sagt Familienreferent LH-Stv. Franz Hiesl.

 
Statistik Austria: Höchste Fertilität in Oberösterreich
Am höchsten lag 2013 die Gesamtfertilitätsrate in Oberösterreich mit 1,55 und Vorarlberg mit 1,52 Kindern pro Frau. Über dem Bundesdurchschnitt von 1,44 Kindern pro Frau lagen 2013 zudem Salzburg, Niederösterreich und Tirol, während Kärnten, Wien und die Steiermark geringere Werte aufwiesen. Am niedrigsten war die Gesamtfertilitätsrate 2013 im Burgenland mit durchschnittlich nur 1,27 Kindern pro Frau.

Start für e-Carsharing-Ausbau in : Neue Landesförderung soll bis Juli 2016 Gemeinden Anreiz geben

(LK) Seit Anfang August wird im Zuge des Förderprogramms für Klimaschutz in Oberösterreich die Umsetzung von e-Carsharing in Gemeinden gefördert. Das bereits bestehende Angebot an überzeugenden e-Fahrzeugen und ein wachsendes Netz an e-Infrastruktur soll genützt werden, um weitere Vorzeigeprojekte in zu forcieren.

 

Das Sonderprogramm für e-Carsharing unterstützt die Landesstrategie „Energiezukunft 2030“, und bietet wesentliche Vorteile für unsere Umwelt. LR Anschober: "Unsere Anreize in Richtung e-Carsharing in Gemeinden verfolgen mehrere umweltrelevante Verbesserungen. Alle stehen unter dem Fokus der Bewusstseinsbildung und des Vorzeigeeffekts solcher Projekte. Bürgerinnen und Bürger sollen sehen und selbst erleben können, wie gut sich ein e-Auto fahren lässt und wie unproblematisch und sauber diese Mobilität ist."

 

E-Carsharing trägt zur Verringerung der Klima- und Umweltbelastungen durch den Verkehr bei, forciert elektrische Mobilität und alternative Kraftstoffe. Für das Sonderförderprogramm werden seitens des oö. Umweltressorts maximal 70.000 Euro zur Verfügung gestellt, es richtet sich besonders an oö. Klimabündnis-Gemeinden, Gemeindeorganisationen oder NPOs, generell aber an sämtliche natürliche und juristische Personen.

 

Pro Gemeinde wird ein Projekt unterstützt. Gefördert werden:
• Kosten für Beratung und Projektbegleitung zu e-Carsharing
• Bewerbung
• laufende Kosten für die ersten 6 Monate
• Nötige Technologien für e-Carsharing (z. B. Buchungs- oder Schlüsselsystem)
• weitere Investitionen nach Absprache
 
Bisheriges Vorzeigebeispiel: die Marktgemeinde Krenglbach
Die "Mobilcard Krenglbach" wurde 2013 mit dem VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnet. Die Mitgliedskarte beim gemeinnützigen Verein "Mobilcard Krenglbach" berechtigt - gegen einen monatlichen Beitrag - zur Nutzung des KRAXI (Krenglbacher Anruf Sammeltaxi), das nach telefonischer Vorbestellung direkt von Zuhause stündlich ins Ortszentrum und zum Bahnhof fährt, sowie zum Carsharing mit den beiden Elektroautos.

 

"Gerade kleinere Orte mit starker Zersiedelung, mangelnden Arbeitsplätzen und größerer Distanz zum nächsten Bahnhof sind von Auto-Abhängigkeiten geprägt. Mit der Mobilcard Krenglbach wird hier bewusst ein Zeichen gesetzt, Autofahrten können reduziert, die Mobilität z. B. bei jungen und älteren Menschen aber maßgeblich erhöht werden – so profitieren Umwelt und Soziales", so Anschober.

Landesrat Hiegelsberger: Innviertler Feuerwehrmuseum eröffnet im Herbst

Am 5. Oktober eröffnet in Tumeltsham (Bezirk Ried i. I.) das erste Innviertler Feuerwehrmuseum. Feuerwehr-Landesrat Max Hiegelsberger machte sich bereits einen ersten Eindruck von den Exponaten.

 

(LK) Wie man sich in früheren Zeiten dem Feuer und seinen Gefahren erwehrt hat, zeigt ab Herbst ein Feuerwehrmuseum in der Innviertler Gemeinde Tumeltsham. Der "Verein zur Förderung des Tumeltshamer Feuerwehrmuseums" um Obmann Manfred Hinterholzer-Reisegger ist Träger des Museums. Zusammengetragen wurde die Sammlung größtenteils in jahrzehntelanger Arbeit vom verstorbenen Feuerwehrkamerad Johann Hangl. Ab Herbst sind die Exponate für jeden zu besichtigen.

 

Der Fundus reicht von Feuerwehrkutschen und Strahlrohren aus dem 19. Jahrhundert, historische Pumpen sind ebenso dabei wie alte Uniformen oder Helme und Kappen aus der ganzen Welt. Weil der Platz am Dachboden des örtlichen Zeughauses zu klein wurde, hat man jetzt mit viel ehrenamtlichem Einsatz einen ehemaligen Kuhstall adaptiert, wo die Exponate auf mehr als 300 Quadratmetern präsentiert werden können.

 

Das erste Innviertler Feuerwehrmuseum wird am 5. Oktober mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Anmeldungen für Führungen werden am Gemeindeamt Tumeltsham entgegengenommen.

 

Feuerwehr-Landesrat Max Hiegelsberger zeigte sich beeindruckt von der Sammlung der Tumeltshamer Feuerwehr: „Die Feuerwehr ist aus unserer Gesellschaft heute nicht weg zu denken. Dabei blickt sie auf eine lange Geschichte zurück. In früheren Zeiten waren die Bedrohungen durch Feuer noch viel dramatischer als heute mit moderner Bautechnik. Dennoch ist es wichtig, sich auch die Gefahren des Feuers immer wieder in Erinnerung zu rufen. Ich gratuliere dem Verein und Obmann Manfred Hinterholzer-Reisegger zu dieser beeindruckenden Sammlung.“

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 13. bis 20. August 2014

(LK) Die Hochblüte von Beifuß steht bevor. Zusammen mit Gänsefuß kommt es zu stärkeren Belastungen in Siedlungsgebieten, vor allem des  Alpenvorlands, Donauraums und niederen Mühlviertels. Allergiker sollten Unkrautfluren auf Brach- und Schuttflächen sowie Dämmen möglichst meiden. Hier kann sporadisch auch das ebenfalls allergologisch bedeutsame amerikanische Ragweed auftreten. Die Pollenkonzentrationen sind jedoch in Oberösterreich entsprechend dem sporadischen Vorkommen gegenüber dem östlichen Donauraum deutlich niedriger. Zu den allergologisch wirksamen Kräutern gehört auch noch Wegerich.


Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00

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