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Landeskorrespondenz Nr. 84 vom 2. Mai 2014

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Trotz niedrigster Quote aller Bundesländer – Arbeitslosigkeit in steigt weiter an

LH Pühringer/LR Strugl: "Aktive Arbeitsmarktpolitik bietet Unterstützung für 70.000 Oberösterreicher/innen"

 

(LK) Die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich ist auch im April weiter deutlich angestiegen, obwohl 624.000 Oberösterreicher/innen – und damit 4.700 mehr als im Vorjahr – in Beschäftigung waren. Die Arbeitslosenquote in unserem Bundesland ist nach aktuellen Berechnungen des Arbeitsmarktservice von 4,4 % im April 2013 auf 5,1 Prozent geklettert. Dennoch liegt Oberösterreich im Bundesländer-Vergleich mit deutlichem Abstand auf Rang eins vor Vorarlberg (6,4 %) und Salzburg (6,7 %) und weit unter dem Österreich-Durchschnitt von 8,1 %.

 

Am stärksten betroffen sind auch in Oberösterreich Menschen mit höchstens Pflichtschulabschluss. "Die Arbeitsmarktpolitik zielt daher darauf ab, die Menschen zu qualifizieren und so wieder in Beschäftigung zu bringen. Land , Arbeitsmarktservice und Bundessozialamt investieren heuer die Rekordsumme von 240 Millionen Euro in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik – so viel wie kein anderes Bundesland", erklären Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Neben den Maßnahmen im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik wollen sie aber auch dafür sorgen, Oberösterreich als attraktiven Wirtschafts- und Produktionsstandort zu erhalten, an dem die Menschen hochwertige Arbeitsplätze finden.

 

Junge, Frauen und Geringqualifizierte im Fokus
Die Palette der Unterstützungsangebote reicht von Lehrgängen für Jugendliche über Facharbeiter/innenkurzausbildungen, Teilqualifizierungen, Zielgruppenstiftungen, Produktionsschulen, Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen und vieles mehr bis hin zu Kinderbetreuungsprojekten und Beratungen für Wiedereinsteiger/innen. Rund 70.000 Oberösterreicher/innen werden von diesen Angeboten profitieren.


"Ein Schwerpunkt bleibt die Jugendbeschäftigung, für die rund 48 Millionen Euro vorgesehen sind. Damit können wir 11.000 Jugendliche unterstützen und so die Erfüllung der Ausbildungsgarantie für die 15- bis 18 Jährigen sichern", betonen Pühringer und Strugl. "Jeder ausbildungswillige Jugendliche hat die Sicherheit, auch eine Ausbildung absolvieren zu können."

 

Knapp 7.000 offene Stellen
Die konstant hohe Zahl an offenen Stellen in den heimischen Unternehmen – per Ende April waren es fast 7.000 – zeigt, dass viele Betriebe trotz des schwierigen Umfelds Fachkräfte suchen. Auch Lehrlinge sind gefragt: 452 Lehrstellensuchende stehen 427 offenen Lehrstellen gegenüber.

 

Jugendarbeitslosenquote April 2014

Arbeitslosenquote über 50 Jahre April 2014

LR Anschober: Gesprächsserie zur Standortsicherung für traditionelle Wirtschaft und Zukunftsbranchen mit dem Ziel neuer Arbeitsplätze

(LK) "Ich nehme die Warnrufe einzelner Industriebereiche wie unseres oö. Leitkonzerns, der voestalpine, sehr ernst. Am wichtigsten ist nun der Dialog, um den Wirtschaftsstandort bestmöglich, auch nach den Interessenslagen von Politik, Arbeitsmarkt und Wirtschaft, weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund habe ich seit Jahresbeginn bereits mehr als 60 Standortgespräche mit betroffenen Unternehmen in ganz Oberösterreich geführt. In Kürze folgt ein weiteres Gespräch mit der voestalpine", so Anschober.
Im Mittelpunkt der Forderungen der Unternehmen: Planbarkeit und Berechenbarkeit der Rahmenbedingungen. Dies wird von Oberösterreichs Landespolitik seit Jahren gelebt und auch völlig zurecht von Wien und Brüssel eingefordert.

 

Anschober: "Das ist ein Teil der Standortbemühungen. Es geht aber neben der Absicherung der traditionellen Wirtschaft um die Zukunftsbranchen - etwa der grüner Technologien, bei denen Oberösterreich europaweit hervorragend positioniert ist. Diese Erfolgsgeschichte,die unserem Land bereits über 40.000 grüne Jobs gebracht hat, wollen wir mit großem Elan weiterentwickeln: durch Forschung und Entwicklung, durch einen starken Heimmarkt, durch die Umsetzung der Energiewende, durch Exportmaßnahmen und vieles andere mehr."

 

Anschober abschließend: "Wir werden die notwendigen Erfolge am Arbeitsmarkt schaffen, wenn wir diese beiden Wirtschaftsbereiche nicht gegeneinander positionieren, sondern ein Miteinander schaffen und ein starker Standort für beide Bereiche sind. Nicht gegeneinander ausspielen, sondern mit voller Kraft beide Interessen abdecken."

Webchecker“ gesucht! Jugendliche drehen Videoclips für Jugendliche und sorgen somit für mehr Internetsicherheit

(LK) Für viele Jugendliche ist der Umgang mit dem Internet zur alltäglichen Routine geworden. Der Gebrauch des Internets ist so selbstverständlich, wie der Griff zu Handy, Fernseher oder mp3-Player. Doch wie sicher ist das Internet? In sogenannten WebChecker-Workshops, die das Landesjugendreferat anbietet, erhalten Jugendliche dazu wichtige Tipps zu den Themen:

  • Sicherheit
  • Urheberrecht (Recht am eigenen Bild, Tauschbörsen)
  • Einkaufen und Abzocken bzw.
  • den digitalen Fußabdruck im Netz oder
  • Cybermobbing

„Jugendlichen ist die Gefahr im Internet oft nicht bewusst. Mit selbst gestalteten Videoclips, die Jugendliche für Jugendliche produzieren wird auf Gefahren, die die gleiche Altersgruppe betrifft, aufmerksam gemacht“ ist Jugendlandesrätin Doris Hummer vom Erfolg der Initiative des LandesJugendReferates überzeugt.

 

Neben dem WebChecker-Workshop, der für Jugendliche im Alter von 10 – 26 Jahren angeboten wird,  wurde auch ein WebChecker-Videocontest ins Leben gerufen. Hier sollen Jugendliche in einem max. 2 Minuten langen Videoclip die eigenen Gedanken rund ums Internet kreativ und humorvoll darstellen. Ideen dazu können sich die Jugendlichen in der WebChecker-Broschüre oder im Online-Quiz holen.

 

„Jede Einsendung wird mit einem fun&fair USB-Stick belohnt, die besten werden mit Einkaufsgutscheinen im Wert von 150 Euro belohnt“, freut sich die Jugend-Landesrätin.

„Viel wichtiger als die Preise ist aber die Möglichkeit, seine eigene Kompetenz einem größeren Publikum zu zeigen und so auch zu einer Auskunfts- und Ansprechperson in Sachen Internet, eben einem „WebChecker“ im Freundeskreis zu werden“, so Hummer weiter.

Nähere Infos unter:  www.ooe-jugend.at/webchecker

Innovationsforum zeigt: Ob Bürogebäude oder Halle – Energieeffizienz bei Betriebsgebäuden zahlt sich aus

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: " führend bei der kosteneffizienten Umsetzung innovativer Lösungen"

 

(LK) Energieeffizientes Bauen ist bei Wohngebäuden in Oberösterreich schon seit Jahren etabliert. "Auch bei Betriebsgebäuden geht der Trend zum energieeffizienten Bauen, viele oberösterreichische Betriebe zeigen bei ihren eigenen Gebäude vor, wie das geht und bieten auch entsprechende Technologien dazu an", weiß Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl. Best-Practice-Beispiele, Anregungen und Informationen zum Thema bietet das Innovationsforum "Energieeffiziente Betriebsgebäude", das der Ökoenergie-Cluster am 6. Mai in Linz veranstaltet.

 

Gute Planung eines Neubaus oder einer Sanierung hilft über die Lebensdauer des Gebäudes Energie und Kosten zu sparen. Auch bei Kauf und Mieten eines Betriebsgebäudes ist es wichtig, über die Energieeffizienz Bescheid zu wissen. Daher veranstaltet der Ökoenergie-Cluster das Innovationsforum "Energieeffiziente Betriebsgebäude", bei dem am 6. Mai 2014 im Ursulinenhof in Linz eine Vielfalt von innovativen und gleichzeitig kosten- sowie energieeffizienten betrieblichen Gebäuden präsentiert wird.

 

"Oberösterreich ist führend bei der kosteneffizienten Umsetzung innovativer Lösungen und interessanter Technologien in Betriebsgebäuden, zahlreiche Vorzeige-Objekte wurden in der letzten Zeit errichtet", unterstreicht Strugl die Vorreiterrolle unseres Bundeslandes. Ein Panorama von über 20 realisierten Projekten im Bereich Neubau und Sanierung - darunter Büro-, Dienstleistungs- und Produktionsgebäude sowie Hallen - informiert bei dieser Veranstaltung und regt zum Nachahmen an. Ein Marktplatz rund um "Energieeffizienz und erneuerbare Energie für Betriebsgebäude" ergänzt das Programm, bei dem Partnerunternehmen des Ökoenergie-Clusters Produkte und Dienstleistungen präsentieren.
 

Information und Anmeldung: Energiesparverband/Ökoenergie-Cluster,
Icon Externer Link www.esv.or.at/events/event/innovationsforum-energieeffiziente-betriebsgebaeude-352/

Sprechtage für die Woche vom 5. bis 9. Mai 2014

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 6. Mai 2014 von 8:00 Uhr bis
    12:30 Uhr, (+43 732) 77 20-121 90, Landesdienstleistungszentrum LDZ
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Rudi Anschober
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 72, Promenade 37
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrätin Mag.ª Gertraud Jahn
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 2. Mai 2014

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

„Oberösterreichs große Ernährungsumfrage – Teil 2: Die Oberösterreicher/innen zu Lebensmittelkennzeichnung und –verschwendung“

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