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Landeskorrespondenz Nr. 16 vom 24. Jänner 2014

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LH Josef Pühringer: Oberösterreich ehrt Nationalratspräsidentin Barbara Prammer

(LK) Über Vorschlag von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer wird in der Sitzung vom 10. Februar 2014 beschlossen, dass die erste Nationalratspräsidentin, Mag.ª Barbara Prammer, die höchste Landesauszeichnung - das große Goldene Ehrzeichen des Landes – erhält.

 

"2006, 2008 und 2013 wurde Präsidentin Prammer in das zweithöchste Amt, das die Republik zu vergeben hat, gewählt. Sie ist damit nach Alfred Maleta erst die zweite Persönlichkeit aus unserem Bundesland, die mit einer derart hohen Funktion betraut wurde", so LH Pühringer.

 

Prammer war zudem von 1991 bis 1995 Zweite Präsidentin des Oö. Landtags und von 1995 bis 1997 Landesrätin für Wohnbau und Naturschutz.

 

LH Josef Pühringer überbrachte der gebürtigen Ottnangerin erst kürzlich offiziell die Glückwünsche des Landes Oberösterreich anlässlich ihres 60. Geburtstags bei einem Festakt in der Wiener Hofburg. Bezug nahm der Landeshauptmann auch auf Prammers Zeit als Naturschutzlandesrätin: Er danke ihr "insbesondere für ihre engagierte Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Nationalparks Kalkalpen. Dadurch ist es gelungen, einen Meilenstein des Naturschutzes in Oberösterreich ins Werk zu setzen".

 

Mag.ª Barbara Prammer wurde am 11. Jänner 1954 in Ottnang am Hausruck geboren. Sie studierte an der Johannes Kepler Universität Linz Soziologie und war vor ihrem Einstieg in die Politik als Sozial- und Berufspädagogin im Linzer Zentrum für Rehabilitation und beim Arbeitsmarktservice Oberösterreich tätig.

 

Gemeinsam mit Präsidentin Prammer wird auch Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl für seine Verdienste das große Goldene Ehrzeichen des Landes erhalten.

LH Pühringer/OÖGKK Wesenauer zu Kinderversorgung Schärding: Ausgezeichnete Kooperation mit Kinderklinik Passau verlängert!

(LK) Die 'Kinderklinik Dritter Orden' in Passau wird auch weiterhin für die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Schärding zur Verfügung stehen. Das gilt nicht nur für Notfälle, sondern auch für planbare Eingriffe. Das gaben Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und OÖGKK-Direktorin Mag.ª Dr.in Andrea Wesenauer am 24. Jänner 2014 bekannt.

 

"Die Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land und der ÖOGKK mit der grenznahen Kinderklinik Passau wurde nach einem erfolgreichen Jahr der Zusammenarbeit bis 2016 verlängert", so Landeshauptmann Pühringer.

 

Diese Versorgungsmöglichkeit stellt ein zusätzliches Angebot an die Bevölkerung dar. Mit dieser rechtlichen Regelung kann es von allen Kindern des Bezirks Schärding im Sinne eines freien Zugangs zum Gesundheitssystem in Anspruch genommen werden. "Diese Vereinbarung wurde aber nicht zuletzt deswegen getroffen, weil für rund 50 Prozent der Bevölkerung des Bezirkes Schärding die Stadt Passau der nächstgelegene Spitalsstandort ist. Damit wird der Wunsch vieler Eltern nachgekommen, die Kinder so wohnortnahe wie möglich bestens medizinisch zu versorgen", so Pühringer.

 

Die bisher üblichen Kosten werden weiterhin von der OÖGKK bezahlt, alle zusätzlichen Kosten übernimmt das Land Oberösterreich. Die Vereinbarung mit der Kinderklinik Passau ermöglicht es den Eltern bzw. Kindern, auch ohne Vorabgenehmigung der OÖGKK planbare Operationen in der Kinderklinik Passau vornehmen zu lassen. 

 

"Uns ist es ein großes Anliegen, die Leistungen und Angebote für unsere Versicherten bedarfsgerecht auszubauen – besonders in der Region Innviertel. Die vorliegende Verlängerung der Vereinbarung ist ein wichtiger Beitrag dazu. Das Erfolgsmodell ist ein Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das zeigt auch die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten“, so OÖGKK-Direktorin Mag.ª Dr.in Andrea Wesenauer.

 

Die Versorgung der Neugeborenen auf der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Schärding ist weiterhin gesichert, die fachärztliche Versorgung zusätzlich durch die niedergelassenen Fachärzte/innen für Kinder- und Jugendheilkunde gewährleistet. Für die über 3jährigen ist die Versorgung am LKH Schärding weiterhin unverändert gewährleistet.

 

Für medizinische Notfälle - sowohl für Kinder als auch für Erwachsene - gab es auch bisher Abkommen mit Deutschland, die eine Versorgung der Bevölkerung im Notfall im Ausland ermöglichte. Diese Abkommen gelten auch weiterhin.

Endspurt beim "APP"ER AUSTRIAN AWARD - Einreichungen noch bis zum 31. Jänner 2014 möglich!

(LK) Das Land Oberösterreich stellt bereits ein umfangreiches Informations-angebot im Internet zur Verfügung. Mit dem derzeit laufenden App-Wettbewerb sollen zusätzliche Angebote unter Verwendung der offenen Daten angeregt und aufgenommen werden. Noch bis zum 31. Jänner 2014 kann auf data.ooe.gv.at eingereicht werden.

 

„Von diesem Wettbewerb erwarten wir uns viele gute Ideen und Anwendungen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Standort- und Lebensqualität. Eine Chance für alle kreativen Köpfe unseres Landes“, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Alle sind eingeladen, sich an der nachhaltigen Entwicklung der Informationsgesellschaft und Bürgerbeteiligung nach den Grundsätzen Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit zu beteiligen. Die entsprechenden Web-Anwendungen, mobile Applikationen, Visualisierungen und Konzepte sollen zur Erleichterung und/oder Einbindung von Verwaltungsvorgängen dienen und somit einen hohen Nutzen für
Bürger/innen und Organisationen haben.

 

Auf die besten Einreichungen warten tolle Preise. Die Preisverleihung findet Ende März 2014 im Linzer Landhaus statt.

 

Mehr Infos und Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb auf http://data.ooe.gv.at.

Silbernes Ehrenzeichen des Landes für WKOÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger

LH Pühringer: „Dank an eine der ganz großen Persönlichkeiten des Wirtschaftsraumes

 

(LK) Das Silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer an den Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Oberösterreich KommRat DI Dr. Clemens Malina-Altzinger am 23. Jänner 2014 im Rahmen einer Feier zu dessen 60. Geburtstag in Linz.

 

„Mit der heutigen Feier gratulieren wir nicht nur sehr herzlich zum Geburtstag, sondern würdigen auch die Verdienste eines Mannes, der durch sein jahrzehntelanges Engagement um sein Unternehmen und an der Spitze der wirtschaftlichen Interessenvertretung eine der ganz großen Persönlichkeiten des Wirtschaftsraumes Oberösterreich ist“, erklärte der Landeshauptmann in seiner Laudatio.

 

Vizepräsident Malina-Altzinger studierte Maschinenbau und promovierte 1982 zum Doktor der Technik, war zwei Jahre Verbindungsingenieur bei BMW Motoren GmbH in Steyr und trat 1984 in den elterlichen Familienbetrieb Reform Werke Bauer & Co GmbH in Wels als Prokurist ein, ein Jahr später wurde er auch Gesellschafter. Bereits 1987 wurde Malina-Altzinger zum Geschäftsführer bestellt und ist seit 20 Jahren auch Aktionär und Vorsitzender des Vorstandes.

 

„In all den Jahren hat Clemens Malina-Altzinger das Unternehmen mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch seinen positiven Gestaltungswillen, seinen Mut und seine Tatkraft zu dem gemacht, was es heute ist, nämlich anerkannter Spezialist in der Berglandtechnik und Kommunaltechnik und führendes Unternehmen der Landmaschinenindustrie Österreichs“, so Pühringer.

 

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit sei der Geehrte darüber hinaus seit über 20 Jahren engagierter Interessenvertreter der Wirtschaft und Industrie auf Bundes- und Landesebene.

 

Von 1997 bis 2012 stand er als Obmann des Fachverbandes der Maschinen- und Metallwarenindustrie an der Spitze des größten Branchenverbandes der österreichischen Industrie. Auf Bundesebene ist er in der industriellen Interessenvertretung seit beinahe 20 Jahren als Mitglied der Leitung der Sparte Industrie tätig, seit 2010 gehört er als stellvertretender Obmann dem Präsidium der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Österreich an.

 

In Oberösterreich war er vier Jahre als Obmann der Sparte Industrie der WKOÖ an der Spitze der industriellen Interessenvertretung, ehe er 2009 in das Präsidium der WKOÖ bestellt wurde. Seither ist er als Vizepräsident unter anderem für die Bereiche Industrie- und Technologiepolitik, Umwelt- und Energiepolitik sowie für die Universitäts- und Fachhochschulagenden zuständig.

LR Anschober- Appell: Keine Bauten in Hochwasser-Risikogebieten!

(LK) Die Hochwasserkatastrophe von Juni 2013 hat uns wie das Hochwasser 2002 schmerzhaft vor Augen geführt, dass in der Vergangenheit durch Bautätigkeiten im Hochwassergefährdungsbereich das Risiko in manchen Regionen im Katastrophenfall unnötig erhöht wurde – für die Betroffenen, aber auch für die Einsatzkräfte.

 

Umwelt- und Wasser-Landesrat Rudi Anschober appelliert an Behörden, Bauträger und Gemeinden, in Hinkunft strenger und restriktiver vorzugehen und keine Bauten in Risikogebieten mehr zuzulassen.
Anschober: "Wir müssen die Lehren und Konsequenzen aus der Katastrophe vom Vorjahr in allen Bereichen verantwortungsvoll ziehen. Weitere Bautätigkeiten in Hochwasserrisikogebieten müssen konsequent unterbunden werden."

Ing. Reinhold Entholzer als Landeshauptmann-Stellvertreter, Mag.a Gertraud Jahn als Landesrätin und Harald Baumgartner als neuer Landtagsabgeordneter angelobt

(LK) In der Sitzung des Oö. Landtags am 23. Jänner 2014 wurde Ing. Reinhold Entholzer zum neuen Landeshauptmann-Stellvertreter gewählt und von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer angelobt. Er folgt damit dem aus der Oö. Landesregierung ausgeschiedenen Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl nach. Mag.a Gertraud Jahn wurde zur Landesrätin gewählt und angelobt. Sie übernimmt das Sozial- und Jugendwohlfahrtsressort. Das frei werdende Landtagsmandat von Mag.a Gertraud Jahn übernimmt Harald Baumgartner.

 

Bei der Sitzung der neuen Landesregierung wurde zunächst Josef Ackerl als Landeshauptmann-Stellvertreter verabschiedet. LH Dr. Josef Pühringer würdigte das Wirken Ackerls als Regierungsmitglied in den letzten 20 Jahren: " Als Sozialpolitiker, Gemeindereferent und in Fragen der Integration kann Ackerl eine beeindruckende Bilanz vorweisen", so der Landeshauptmann.

 

Die Landesregierung beschloss auch eine Änderung der Geschäftverteilung, die im Wesentlichen folgendes beinhaltet:

 

LH-Stv. Ing. Entholzer wird das Gemeinderessort von LH-Stv. Ackerl übernehmen. LRin Mag.a Jahn übernimmt das Sozial- und Jugendwohlfahrtsressort sowie die Tierschutz-Agenden von LH-Stv. Ing. Entholzer.

 

Darüber hinaus wird in Zukunft im Bereich der Schulsozialarbeit Bildungs-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer eine Mitzuständigkeit eingeräumt (gemeinsames Unterzeichnen der Regierungsvorlagen und gemeinsame Vertretung der Beschlüsse nach außen).

 

Die gemeinnützigen Beschäftigungsprojekte und sozialökonomischen Betriebe kommen aus dem Sozialressort in das Wirtschaftsressort von Landesrat Dr. Michael Strugl, ebenso die Produktionsschulen. In diesem Bereich erhält jedoch die Sozialreferentin eine Mitzuständigkeit (gemeinsames Unterzeichnen der Regierungsvorlagen und gemeinsame Vertretung der Beschlüsse nach außen).

LH-Stv. Reinhold Entholzer: Zentrale Themen für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Landtagssitzung beschlossen

(LK) In der Sitzung des Oö. Landtages am 23. Jänner 2014 wurden zwei für den Erhalt und Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich zentrale Anträge angenommen. Das Nah- und Regionalverkehrsfinanzierungsgesetz wird zukünftig für eine transparente und faire Finanzierung des ÖV-Angebots in Oberösterreich sorgen. Mit dem Beschluss zur Finanzierung des Verkehrsdienstvertrages für die Straßenbahnverlängerung von Leonding/Doblerholz nach Traun/Schloss wurde eines der zentralen Großprojekte des ÖV im Jahr 2014 behandelt.

 

Die Verlängerung der Straßenbahn von Leonding/Doblerholz nach Traun wurde im Grundsatz bereits im November 2012 beschlossen. Nach Abschluss der vertiefenden Verkehrsplanung für diese voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2015 zur Nutzung freigegebenen Straßenbahnverlängerung konnte nun auch die Finanzierung des Verkehrsdienstvertrag finalisiert werden. Vorgesehen ist es bis zur Traunerkreuzung einen siebeneinhalb Minuten-Takt anzubieten und im 15-Minuten-Takt bis zum Schloss Traun zu fahren. "Mit diesem letzten Beschluss sind wir in Kürze bereit, die Bauphase der Straßenbahnverlängerung zu beginnen. Schon der Erfolg der ersten Verlängerung bis Leonding/Doblerholz und der damit einhergehende Nutzungsrekord von über 3 Millionen Fahrgästen im ersten Jahr hat eindrucksvoll bewiesen, dass dieser Ausbau von der Bevölkerung dringend gewünscht – und entsprechend gut angenommen wird. Das lässt auch auf einen großen Erfolg dieses notwendigen weiteren Ausbaus schließen, der den Öffentlichen Verkehr im Zentralraum mit einer sehr guten Taktfrequenz weiter attraktiveren wird," zeigt sich LH-Stv. Ing. Reinhold Entholzer zufrieden mit dem erreichten Ergebnis.

 

Das Nah- und Regionalverkehrsfinanzierungsgesetz stellt eine umfassende Harmonisierung der Finanzierungsanteile, die von Bund, Land und Gemeinden für den Öffentlichen Verkehr in Oberösterreich geleistet werden dar. "Mit dem neuen Gesetz ist es uns gelungen, ein Finanzierungsinstrument zu schaffen, das den Erhalt des Öffentlichen Verkehrs und insbesondere die Weiterführung der erfolgreichen Regionalen Verkehrskonzepte auch langfristig sichert. Durch die Transparenz, die der neu angelegte Finanzierungsschlüssel bietet, haben sowohl Land als auch Gemeinden zukünftig maximale Planungssicherheit," betont Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer.

LH-Stv. Reinhold Entholzer bei Besprechung der Polizei-Dienststellenkommandanten des Bezirkes Linz-Land

Bei der regelmäßigen Besprechung zwischen den Dienststellenkommandanten der Polizei Linz-Land nahmen am Mittwoch, den 22. Jänner 2014 auch Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer und die Landtagsabgeordnete Gisela Peutlberger-Naderer teil.

 

(LK) Im Mittelpunkt der Besprechung stand das Thema der Verkehrssicherheit und die Koordination gemeinsamer Maßnahmen, zur Reduktion der Verkehrsunfälle. Von Seiten der Exekutive wurden die Schulungsangebote für Verkehrsteilnehmer/innen, die kostenlos vom Verkehrs-Ressort angeboten werden, als wichtige Maßnahme zur Steigerung der Verkehrssicherheit hervorgehoben. Gleichzeitig sahen alle Gesprächspartner/innen weiteren Handlungsbedarf bei besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmer/innen.

 

"Die Detailauswertung der Unfallbilanz 2013 zeigt uns klar auf, dass besonders Radfahrer/innen, Fußgänger/innen und Senior/innen ein erhöhtes Unfallrisiko aufweisen. Mit speziellen Angeboten, die Schulungen für ältere Verkehrsteilnehmer/innen sowie Reflektoren, die am Körper angebracht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr deutlich erhöhen und die jederzeit gratis im Verkehrs-Ressort bestellt werden können, wollen wir die Sicherheit dieser Gruppen weiter erhöhen," so LH-Stv. Entholzer, der das enorme Engagement der Beamt/innen hervorhebt und gleichzeitig zusagt, die von der Exekutive gewünschte Anschaffung zusätzlicher Alkohol-Testgeräte, zu unterstützen.

 

"Als Exekutive unterstützen wir LH-Stv. Entholzer natürlich bei Maßnahmen, die zu einer Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr beitragen. Im Rahmen unseres Gesprächs konnten wir auf einige Straßenabschnitte im Bezirk Linz-Land hinweisen, wo unsere Meinung nach eine sicherheitstechnische Überprüfung sinnvoll erscheint um durch bauliche Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit beizutragen," ergänzt der Polizeikommandant des Bezirkes Linz-Land Oberst Günter Kobleder.

Beispielbauten gesucht: Landwirtschaftlicher Bauwettbewerb 2014 ist gestartet

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: "Moderne landwirtschaftliche Bauten sind innovativ und gestalten das Bild der Landwirtschaft und unseres Landes. Für die besonders beispielhafte Gestaltung von Bauernhöfen vergibt das Land Förderungspreise."

 

(LK) "Landwirtschaftliche Wirtschaftsbauten können innovativ sein und fügen sich dennoch in die agrarisch geprägte Umgebung ein", ist Agrar-Landesrat Hiegelsberger überzeugt und will mit dem landwirtschaftlichen Bauwettbewerb neue Baulösungen im landwirtschaftlichen Bereich vor den Vorhang holen. "Innovative Ideen und beispielhafte Gestaltung von Stallbauten in der Rinder-, Schweine- und Ziegenhaltung sowie von Wirtschaftsgebäuden in Holzbauweise sind gefragt. Es geht um die nachhaltige und langfristige Förderung qualitativ hochwertigen und dennoch kostengünstigen und wirtschaftlichen Bauens in der Landwirtschaft", so Hiegelsberger.

 

Das Land Oberösterreich führt heuer bereits zum dreizehnten Mal den „Landwirtschaftlichen Bauwettbewerb“ für beispielhaftes Bauen durch. Im Rahmen dieses Wettbewerbes werden bis zu vier Förderungspreise in der Höhe von je 2.500 Euro und vier Anerkennungsdiplome, verbunden mit Preisen von je 1.500 Euro vergeben. Die Preisträger erhalten überdies Hinweistafeln, die sie an ihren Gebäuden anbringen können.
Grundlage für die Förderungspreisvergabe ist das von der Oö. Landesregierung genehmigte Statut.

 

Die wesentlichsten Voraussetzungen für eine Teilnahme am landwirtschaftlichen Bauwettbewerb sind:

  • es muss sich um in Oberösterreich ansässige, selbstwirtschaftende Landwirtinnen und Landwirte handeln,
  • die jeweiligen Gebäude müssen widmungsgemäß genutzt werden,
  • ihre Fertigstellung darf nicht mehr als fünf Jahre zurückliegen,
  • Instandsetzungen, Um- und Zubaumaßnahmen müssen einen größeren Umfang aufweisen.

 

Bei der Beurteilung der Projekte sind nebst anderen folgende Umstände besonders zu beachten:

  • Instandsetzungen, Um- und Zubaumaßnahmen dürfen den Gesamtcharakter eines erhaltungswürdigen Gebäudes nicht verändern,
  • Neubauten sollen auf den jeweils charakteristischen Hoftyp bedacht nehmen und sich harmonisch in das Orts- und Landschaftsbild einfügen,
  • es muss stets eine positive Beispielswirkung und Nachvollziehbarkeit gewährleistet sein,
  • zugleich soll eine nachhaltige Verbesserung des Wohnwertes und der Wirtschaftsfunktion erreicht werden und
  • es muss eine kostengünstige Bauweise vorliegen;
  • Fortschrittliche Lösungen im Sinne zeitgemäßer Architektur.

 

Anmeldungen zur Teilnahme am landwirtschaftlichen Bauwettbewerb 2014 können mittels dem hiefür aufgelegten Anmeldeformular bis längstens 31. März 2014 beim Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, z. Hd. Hrn. Peterseil, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, eingebracht werden.
Formulare dazu sind bei der Abteilung Land- und Forstwirtschaft , bei der Oö. Landwirtschaftskammer und bei den Bezirksbauernkammern erhältlich.

 

Den Anmeldungen sind an Unterlagen anzuschließen:

  • ein Einreichplan (mit Lageplan, Grundriss, Schnitt und Ansichtsplan)
  • ein rechtskräftiger Baubewilligungsbescheid
  • und 4 Farbfotos über Innen- und Außenansichten im Ausmaße von mindestens 9 x 13 cm (oder per E-Mail im jpg. Format max. 300 KB  an "hannes.peterseil@ooe.gv.at")
  • Zufahrtsskizze zu ihrem Betrieb

Sprechtage für die Woche vom 27. bis 31. Jänner 2014

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 24. Jänner 2014

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland stark bewölkt, nebelig und es kann anhaltend leicht schneien. Die Temperatur ging etwas zurück, auf minus 5 Grad in 1.500 m Höhe und minus 9 Grad in 2.000 m Höhe. Der Wind um Nordwest ist anfangs nur schwach, dann mäßig bis zeitweise stark. Morgen Samstag gibt es im Nordstau der Alpen noch etwas Schneefall, der Wind um Nordwest ist zeitweise stark und in 1.500 m Höhe hat es minus 7 Grad, in 2.000 m Höhe minus 10 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:
Seit der letzten Nacht hat es nur wenige Zentimeter Neuschnee gegeben, der auch nur bei schwachem Wind gefallen ist. Vereinzelt sind ostseitig kleinräumige ältere dünn überdeckte Verfrachtungen noch vorhanden. Die Schneedecke ist vor allem in den Hochlagen durch den zuletzt starken zeitweise stürmischen Wind geprägt und unregelmäßig verteilt. Die Altschneedecke ist oft windgepresst, oberflächig verharscht, lokal auch vereist und nordseitig auch noch pulvrig. Rücken und Grate sowie kammnahe exponierte Bereiche sind abgeweht und Mulden sowie Rinnen verschieden stark verfüllt. In den mittleren und auch höheren Lagen ist weiterhin allgemein nur wenig Schnee vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird durch den bisherigen nur wenigem Neuschnee, der auch bei nur schwachem Windeinfluss gefallen ist, weiterhin überwiegend als gering eingestuft. Durch heutigen Schneefall und auch stärkeren Windeinfluss werden die Gefahrenstellen aber im Tagesverlauf vor allem in den Hochlagen zunehmen und die Schneebrettgefahr steigt hier etwas an. Neben einzelnen älteren nur kleinräumigen von etwas Neuschnee überdeckten ostseitigen Verfrachtungen, sind dann auch frische Triebschneeablagerungen, die durch teils starken Wind um Nordwest gebildet werden und störanfällig sein werden, zu beachten. Somit ist in eingewehten Steilhängen sowie in steilen verfüllten Mulden und Rinnen und auch bei Übergängen von mehr zu wenig Schnee Vorsicht geboten. An vereisten Stellen besteht weiterhin Absturzgefahr.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1, im Tagesverlauf Stufe 2
  • Tendenz: Durch weiteren Neuschnee und frischen störanfälligen leicht auslösbaren Triebschnee ist die Schneebrettgefahr zu beachten.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 24. Jänner 2014

Wohnbau-Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner


zum Thema

"Leistungsbilanz Wohnbau-Abteilung - Zahlen, Daten, Fakten"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Wolfgang Modera, Leiter der Abteilung Wohnbauförderung, Land

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Pressekonferenz am 24. Jänner 2014

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael STRUGL, Mag. Markus MANZ (Geschäftsführer tech2b Inkubator GmbH) und Michael HURNAUS, MSc (Geschäftsführer tractive GmbH)


zum Thema

"Bunte Start-up Vielfalt in - Elf Gründungen in verschiedenen Branchen haben es mit Hilfe von tech2b auf den Markt geschafft"

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Presseinformationen

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