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Landeskorrespondenz Nr. 14 vom 22. Jänner 2014

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Polizeireform in Oberösterreich: Erste Informationen an Landeshauptmann Pühringer

(LK) Der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler und Beamte des Innenministeriums haben am 21. Jänner 2014 Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer eine Erstinformation über die bevorstehende Reform des Polizeiwesens in Oberösterreich gegeben. Landeshauptmann Pühringer wird die übrigen Parteien in den nächsten Tagen in diesen Informationsprozess einbeziehen, betonte aber klar, dass das Ministerium für Inneres die ausschließliche Zuständigkeit in diesem Bereich besitze.

 

LH Pühringer stellte gegenüber den Vertretern des Innenministeriums eindeutig klar, dass durch die Reform, wie immer sie aussehe, keine Verringerung der Sicherheitsqualität eintreten dürfe und insbesondere die zwischen Frau Bundesminister Mikl-Leitner und ihm vereinbarten Personalpakete für die nächsten Jahre ohne Abstriche realisiert werden müssten, was seitens der Beamten auch bestätigt wurde. Weiters stellte er fest, dass Spezialsituationen (Grenzgebiete, Tourismusorte, etc. ) unbedingt Berücksichtigung finden müssten.

 

Eine endgültige Liste der zu schließenden Polizeidienststellen liege noch nicht vor, da es für eine ganze Reihe von Bezirken noch verschiedene Varianten gäbe. LH Pühringer habe aber den Eindruck, dass die zuständige Ministerin relativ rasch entscheiden werde.

 

Der Landeshauptmann betonte auch, dass er sehr genau darauf achten werde, dass die Grundsätze der Reform in allen Bundesländern umgesetzt werden, denn nur dann könne auch er Reformschritte mittragen. Oberösterreich verschließe sich nie vernünftigen Reformen, allerdings dürfe es bei der Sicherheitsqualität keinerlei Abstriche geben. LH Pühringer rechnet damit, dass in den nächsten Tagen weitere Informationsgespräche folgen.

Landeshauptmann Pühringer würdigt verstorbenen Landeskulturpreisträger Peter Kubovsky: "Oberösterreich und Österreich verlieren große Künstlerpersönlichkeit"

(LK) Das Land Oberösterreich trauert um den Maler, Grafiker und Landeskulturpreisträger Peter Kubovsky, der mit 83 Jahren seiner schweren Krankheit erlegen ist.

 

„Oberösterreich und Österreich verlieren mit Peter Kubovsky eine große Künstlerpersönlichkeit, die weit über die Landesgrenzen hinaus gewirkt und bleibende Spuren in der heimischen und internationalen Kunstwelt hinterlassen hat“, würdigte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer den Verstorbenen.

 

„Selten gab es einen Künstler, der so lange, so umtriebig und zielstrebig seiner künstlerischen Berufung gefolgt ist wie Peter Kubovsky. Er hat sich u.a. aber auch im Landeskulturbeirat eingebracht, und ich habe auch manche Kritik – auch wegen der konstruktiven Art und Weise – sehr geschätzt, wie ‚konstruktiv’ überhaupt ein Schlüsselwort für Peter Kubovsky war: Er hat sehr viel aufgebaut, sehr viel geschaffen, viel gefördert und in eine oberösterreichische Kulturlandschaft eingebracht“, so Pühringer.

 

Peter Kubovsky, 1930 in Lundenburg (Südmähren) geboren, war als Student und Lehrender jahrzehntelang der heutigen Linzer Kunstuniversität verbunden. Prägend war auch seine Rolle in der Künstlervereinigung MAERZ. Die Natur, Städte-, Landschafts- und Architekturdarstellungen, aber auch Studien des menschlichen Körpers, waren die großen Themen in seinem Werk. Mit seinen populär gewordenen Bildern und seinem unverwechselbaren Stil hat Kubovsky eine Vielzahl von Ausstellungen im In- und Ausland absolviert. Dazu zählen neben jenen in der Neuen Galerie der Stadt Linz und in der Landesgalerie Linz auch Ausstellungen in Wien, Salzburg, Graz, Passau, Amsterdam, Bern, Paris, Rom, Laibach, Sao Paolo, Cincinnati oder New York. Bei der Weltausstellung in Hannover im Jahr 2000 wurden seine Arbeiten neben jenen von Gustav Klimt, Egon Schiele, Alfred Kubin und Othmar Zechyr im Oberösterreich-Pavillon gezeigt. Seit September 2013 und noch bis März

2014 ist die Ausstellung Peter Kubovsky „Zeichnung und Malerei – Arbeiten aus sieben Jahrzehnten“ im Foyer des Büros von Landeshauptmann Pühringer im Linzer Landhaus, 2. Stock, während der Bürozeiten geöffnet.

 

Für sein eindrucksvolles Werk wurde Peter Kubovsky mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Landeskulturpreis für Bildende Kunst 1983 und der Preis der Heinrich Gleißner-Stiftung für Bildende Kunst 1995. Darüber hinaus gibt es über 30 Publikationen, die sich mit seinem Werk beschäftigen.

 

„Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Margit Palme und seiner Tochter“, so Pühringer abschließend.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 22. Jänner 2014

(LK) Heute Mittwoch ist es im Bergland anfangs stark bewölkt und es kann noch bis Mittag stellenweise etwas schneien. Am Nachmittag kommt die Sonne immer mehr durch. In 1.500 m Höhe hat es minus 2 Grad und in 2.000 m Höhe minus 4 Grad. Der Wind ist überwiegend schwach. Morgen Donnerstag ist es anfangs recht sonnig. Die Wolken werden dann am Nachmittag dichter. In 1.500 m Höhe hat es minus 1 Grad und in 2.000 m Höhe minus 3 Grad. Der Wind bleibt schwach.

 

Schneedeckenaufbau:
Seit der Nacht auf Dienstag hat es lokal bis zu 15 cm Neuschnee gegeben. Starker zeitweise stürmischer Wind aus West bis Nordwest hat vor allem in den Hochlagen lokal frische kleinräumige störanfällige Verfrachtungen gebildet, die mit der überwiegend verharschten teils vereisten Altschneedecke nur schlecht binden. Die Schneedecke ist allgemein sehr unregelmäßig verteilt. Mulden und Rinnen sind verfüllt, kammnahe exponierte Bereiche oft abgeweht. In den mittleren und teils auch höheren Lagen befindet sich nur eine geringmächtige Schneedecke.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird über der Waldgrenze lokal als mäßig, ansonsten als gering eingestuft. Durch Neuschnee und starken, teils stürmischen Wind um West bis Nordwest haben sich im exponiertem Gelände lokal frische kleinräumige aber störanfällige Triebschneeablagerungen gebildet, die zu beachten sind. In den Hochlagen befindet sich im Nordsektor lokal noch ältere Triebschnee. Die Gefahrenstellen befinden sich in eingewehten Steilhängen sowie in verfüllten Mulden und Rinnen und bei Übergängen von mehr zu wenig Schnee. In steilen Bereichen mit einer harten und vereisten Altschneedecke besteht lokal Absturzgefahr.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1, oberhalb von Waldgrenze Stufe 2
  • Tendenz: Die lokale Schneebrettgefahr ist in den höheren Lagen noch zu beachten.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

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Pressekonferenz am 22. Jänner 2014

Bildungs- und Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, KommR DI Günter Rübig (Obmann FH-Förderverein Wels), Dr. Gerald Reisinger (Geschäftsführer FH OÖ), FH-Prof. Univ.-Doz. Dr. Günther Hendorfer (Dekan Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften) und Walter Zaunmüller (Stadtrat Wels)


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"INNOVATIONaward FH Wels 2014 - Auszeichnung der besten Diplomarbeiten der Fachhochschule am Campus Wels"

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