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Landeskorrespondenz Nr. 11 vom 17. Jänner 2014

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LH Pühringer begrüßt Einführung einer Ausbildungspflicht bis 18

Wichtige Maßnahme, um jungen Menschen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen und gleichzeitig Facharbeitermangel entgegenzuwirken

 

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer begrüßt den Beschluss der Bundesregierung bei ihrer Regierungsklausur, eine Ausbildungspflicht bis 18 Jahre einzuführen:

 

"Damit wird wieder eine oberösterreichische Idee verwirklicht, deren Umsetzung ich bereits vor den Landtagswahlen 2009 gefordert habe.

 

Wir wissen heute, dass gerade jene ein hohes Risiko haben, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, die maximal über einen Pflichtschulabschluss verfügen. Rund 50 Prozent aller Arbeitssuchenden in Oberösterreich kommen aus diesem Bereich.

 

Das Höherqualifizieren muss daher neben der aktiven Arbeitsmarktpolitik künftig bereits bei der Erstausbildung ansetzen. Dort haben wir derzeit pro Jahrgang etwa 10 bis 12 Prozent Jugendliche, die nur eine Pflichtschulausbildung haben oder nicht einmal diese.

 

Sie haben nicht nur weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern fehlen auch der Wirtschaft, die Facharbeiterinnen und Facharbeiter sucht. Als industrie- und exportorientierter Wirtschaftsraum kann es sich Oberösterreich nicht leisten, auf so viele junge Menschen zu verzichten. Ich halte daher die Ausbildungspflicht bis 18 für eine wichtige Maßnahme der Zukunftssicherung, nicht nur für den einzelnen jungen Menschen, sondern auch für den gesamten Wirtschaftsstandort", so Pühringer.

LH Pühringer: Deutliche Bremse für tschechische Atomlobby!

(LK) Eine deutliche Bremse für die tschechische Atomlobby würde der in tschechischen Medien kolportierte Rückzug der Ausschreibung des tschechischen Energiekonzern CEZ für den Ausbau des AKW Temelin bedeuten, begrüßt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die jüngsten Meldungen. "Ein vom Staat garantierter Mindestpreis für den Stromankauf ist sicherlich der falsche Weg. Oberösterreich hat sich immer strikt dagegen verwehrt, dass staatliche Subventionen für Atomenergie in EU-Partnerländern möglich sind", erklärt der Landeshauptmann.

 

"Die jüngste Entwicklung zeigt einmal mehr, worauf wir in Oberösterreich schon immer hingewiesen haben: Atomkraft rechnet sich nicht! Die Forderung von Atomkraftbetreibern nach Subventionen ist aus meiner Sicht ein Eingeständnis, wie überflüssig die Kernenergie ist. Die Vorstellung von der Rentabilität der Atomkraft basierte schon immer auf einer schiefen Rechnung, weil die Betreiber viele Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt haben."

 

"Die Anti-Atom-Front in Tschechien erhält somit starken Rückenwind, was auch in Oberösterreich große Unterstützung findet", so der Landeshauptmann abschließend.

Landeshauptmann Pühringer zum 30. Todestag von Heinrich Gleißner: Wegbereiter des modernen Oberösterreich und Mitbegründer des oö. Klimas der Zusammenarbeit

(LK) Am Samstag, 18. Jänner 2014, jährt sich der Todestag des langjährigen Landeshauptmannes von Oberösterreich, Dr. Heinrich Gleißner, zum 30. Mal.

 

"Mit Heinrich Gleißner gedenken wir einer großen Persönlichkeit der oberösterreichischen, aber auch der österreichischen Geschichte, dem Wegbereiter des modernen Oberösterreich und des Begründers des oberösterreichischen Klimas der Zusammenarbeit. Gleißner war Spitzenrepräsentant einer Politikergeneration, die aus den leidvollen Erfahrungen und dem Scheitern der 1. Republik die richtigen Lehren und Schlüsse gezogen haben. Sie einte das Bewusstsein, dass das gewaltige Aufbauwerk, das die Trümmer des 2. Weltkriegs notwendig machten, nur dann bewältigt werden kann, wenn die politischen Kräfte das Gemeinsame vor das Trennende stellen.

 

Aus schwierigsten Umständen wurde in der Nachkriegszeit der Wiederaufbau unseres Bundeslandes voran getrieben, vom Wohnungsbau über Straßen und Autobahnen bis hin zu Schulen und Krankenanstalten.

 

Auch bei der Errichtung einer eigenen Landes-Universität hat sich Gleißner gegen erhebliche Widerstände aus Wien durchgesetzt und damit im Bereich der tertiären Bildung den Aufholprozess Oberösterreichs auf den Weg gebracht.

 

Gleichzeitig war ihm die Kultur ein besonderes Herzensanliegen: Der Umbau des Landestheaters, der Ausbau des Schlossmuseums, die Schaffung der Landesausstellungen sowie die Errichtung des Brucknerhauses gehen auf seine Initiative zurück.
Nicht nur seine Leistungen haben Bleibendes in unserem Land geschaffen, auch die Art und Weise, wie er Politik gemacht hat, gehört zum Erbe, das er uns hinterlassen hat", so Pühringer.

 

Es gehörte zu seinen großen Stärken, die Menschen zusammen zu führen und Brücken über Parteigrenzen hinweg zu bauen. Das von Heinrich Gleißner geprägte "Oberösterreichische Klima" ist heute noch sprichwörtlich.

 

Heinrich Gleißner wurde am 26. Jänner 1893 in Linz geboren. Von 1934 bis 1938 war er erstmals Landeshauptmann von Oberösterreich. Während der Jahre 1938 und 1939 war er in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald inhaftiert. Nach der Wiederherstellung der Republik Österreich wurde Gleißner am 26. Oktober 1945 von den Amerikanern als erster politischer Landeshauptmann eingesetzt. Im November 1945 wurde er bei der ersten Landtagswahl im Amt bestätigt, das er bis 2. Mai 1971 ausübte.

 

ACHTUNG REDAKTIONEN!
Zum Gedenken an Landeshauptmann Dr. Heinrich Gleißner findet am Samstag, 18. Jänner 2014, um 16.30 Uhr, eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof St. Barbara in Linz statt.

Landeshauptmann Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Ackerl würdigen verdiente Persönlichkeiten aus dem Sozialbereich

(LK) Zehn verdiente Persönlichkeiten aus dem Sozialbereich wurden am Donnerstag, 16. Jänner 2013, von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Sozialreferent LH-Stv. Josef Ackerl mit Humanitätsmedaillen ausgezeichnet. An weitere sieben Persönlichkeiten wurde der Ehrentitel Konsulent bzw. Konsulentin für Soziales verliehen.

 

"Heute ehren wir Menschen, die hinschauen und anpacken. Wir ehren Personen, die sich engagieren, die anderen Menschen konkret Mut machen und Krankheit, Hilflosigkeit, Armut oder Ausgrenzung nicht als Schicksal hinnehmen", betonte der Landeshauptmann. Ihr Engagement soll durch die Verleihung der Auszeichnungen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Landeshauptmann-Stv. Ackerl betonte in seinen Laudationes, wie wertvoll das hohe Engagement der Geehrten für den sozialen Zusammenhalt  in unserer Gesellschaft ist. "Sie alle haben ein großes Herz bewiesen, denn Liebe, Zuneigung und Wertschätzung kann man sich nicht kaufen!" so Ackerl.

 

Der Ehrentitel Konsulent/Konsulentin für Soziales wurde verliehen an:
Dr.in Gertraud Assmann, Adolf Böhm, Bernd Dobesberger, Maria Fischerlehner, DGKS Josefine Mair, diplomé Rudolf Schwarzbauer, Mag.ª Edith Zankl;

 

Mit Humanitätsmedaillen ausgezeichnet wurden:
Anton Antl, Kons. Dr. Josef Bauer, Leopoldine Bramberger, Wilhelm Franz Daspelgruber, Gertrude Ehrenbrandner, Andreas Falkensteiner, Hermine Hochreiter, Friedrich Klein, Ernestine Schmidleitner, Theresa Wineroither;

 

Hinweis: Die Fotos zu dieser Veranstaltung stehen auf der Homepage des Landes (Medienservice > Event-Fotos) zum Download zur Verfügung.

Land übernimmt Gehaltsabschluss des Bundes für 2014 und 2015

(LK) Das Land Oberösterreich wird die in der Nacht vom 16. auf 17. Jänner 2014 erzielte Vereinbarung über den Gehaltsabschluss zwischen dem Bund und der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) für die rund 20.000 Landesbediensteten (Landesverwaltung und GESPAG) in voller Höhe übernehmen. Auch für die oberösterreichischen Gemeindebediensteten wird der Doppelabschluss 2014/2015 gelten.

 

Der Gehaltsabschluss für das Jahr 2014 sieht eine sozial gestaffelte und durchschnittliche Erhöhung um 1,88 % ab März 2014 vor. Dabei werden die niedrigsten Gehälter um 2,53 % und die höchsten um 1,55 % erhöht. Ab März 2015 werden die Gehälter bis Ende 2015 um 0,1 % über die Inflationsrate des Jahres 2014 steigen.

 

Der Gehaltsabschluss für das Jahr 2014 wird das Personalbudget des Landes mit bis zu 7,5 Millionen Euro belasten. Für die GESPAG wird mit Kosten in gleicher Höhe gerechnet. Somit ergeben sich Gesamtkosten in der Höhe von circa 15 Millionen Euro.

 

"Ich bin froh, dass die Verhandlungspartner/innen eine für beide Seiten zufriedenstellende und sozial ausgewogene Lösung finden konnten", so Personalreferent LH-Stv. Franz Hiesl.

Landesrätin Mag.ª Doris Hummer traf zu einem Arbeitsgespräch mit der neuen Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek zusammen, um aktuelle Schulthemen voranzutreiben

(LK) Erfreulich: Die Ministerin befürwortet die oö. Strategie der Bildungs-Landesrätin, die Schulautonomie zu stärken und damit die Schule von innen her kontinuierlich zu verbessern. Standortbezogene Schulentwicklung gepaart mit stärkenorientiertem Unterricht sorgt für nachhaltige Qualitätsverbesserung.

 

Für unsere Schülerinnen und Schüler kommt es darauf an, was im Klassenzimmer ankommt. Daher werden die vier Autonomiedimensionen (Pädagogik, Organisationsfreiräume, Personalhoheit und finanzielle Spielräume) weiter vorangetrieben. Diese garantieren, dass ein Standort auch Qualitätsverantwortung übernehmen kann.

 

Weiters stellte Landesrätin Hummer klar, dass sich auf die Umsetzung der NMS (Neue Mittelschule) konzentriert und nicht zeitgleich Schulversuche zur Gesamtschule starten werde. Es bestand auch völlige Einigkeit über diese Vorgehensweise.

 

Ein weiterer Gesprächspunkt war die Einführung von Modellregionen zur Optimierung der Zusammenarbeit von Kindergarten und Volksschule. beteiligt sich bereits an diesem Modell. Was heute noch eine Schnittstelle ist, soll künftig ein gut begleiteter Übergang sein.

Kinderrechte machen stark Malbuch der KiJA informiert nun auch Vorschulkinder

(LK) Kinder haben Rechte – und das zu wissen macht sie stark und selbstbewusst. Kinder aller Altersstufen über die Kinderrechte zu informieren war und ist eine zentrale Aufgabe der Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes / KiJA OÖ. Bisher richtete sich das Angebot in erster Linie an Kinder ab dem Volksschulalter: Die Kinderrechtezeitung "Alles, was Recht ist" erscheint drei mal im Jahr und wird an alle Schulen in Oberösterreich ausgesendet, und die "KiJA on Tour" erreicht mit Musicals und Theaterstücken zu kinderrechtlichen Themen jedes zweite Schuljahr jeweils an die 14.000 Schülerinnen und Schüler, ebenfalls in ganz Oberösterreich.

 

Kinder stark zu machen ist in jeder Hinsicht die beste Präventionsstrategie – sei es gegen Gewalt, sexuelle Übergriffe oder Suchtverhalten. Da Prävention so früh wie möglich ansetzen muss, hat die KiJA OÖ nun auch ein spezielles Informationsangebot für Vorschulkinder entwickelt: Ein Kinderrechte-Malbuch soll schon Kinder im Kindergartenalter erreichen und ihnen ihre Rechte aufzeigen. In ansprechenden Bildern zum Ausmalen wird je ein Kinderrecht dargestellt und in einem kurzen Text erklärt. Als Identifikationsfigur führt der Hase "Kiko", bekannt aus den Volksschulausgaben der Kinderrechtezeitung "Alles, was Recht ist", durch das Buch.

 

Das Malbuch kann bei der KiJA OÖ kostenlos angefordert werden.

 

Nähere Informationen:
Kinder- und Jugendanwaltschaft
Kärntnerstraße 10, 4021 Linz
Telefon: (+43 732) 77 20-140 01
kija@ooe.gv.at, www.kija-ooe.at
www.facebook.com/kijaooe

Sprechtage für die Woche vom 20. bis 24. Jänner 2014

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 17. Jänner 2014

(LK) Heute Freitag ziehen im Bergland immer wieder Wolken durch, die sich mehr und mehr verdichten. Es bleibt aber niederschlagsfrei. In 1.500 m Höhe hat es plus 4 Grad und in 2.000 m Höhe plus 1 Grad. Der Wind um Südwest ist mäßig bis teils stark. Morgen Samstag gibt es kaum eine Änderung der Wettersituation. Es gibt Wolken, etwas Sonne und ähnliche Temperaturen. Der Wind aus Südwest kann am Abend etwas zulegen und ist dann stark bis teils stürmisch.

 

Schneedeckenaufbau:
Ältere kleinräumige lokale Triebschneeablagerungen befinden sich noch im Nordsektor der Hochlagen. Der zuletzt gefallene wenige Schnee hat sich gesetzt. Er ist nur mehr teils in den Schattseiten der Hochlagen locker. Ansonsten ist die Altschneedecke verharscht, teils vereist und oft windgepresst. Sie ist sehr unregelmäßig verteilt. Rücken und Grate sowie kammnahe exponierte Bereiche sind völlig abgeweht und Mulden sowie Rinnen verschieden stark verfüllt. In den mittleren und auch höheren Lagen ist nur wenig Schnee vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird überwiegend als gering eingestuft. Vor allem im Nordsektor der Hochlagen befindet sich lokal noch älterer kleinräumiger Triebschnee. Vereinzelt sind Übergange von mehr zu wenig Schnee, eingewehte Steilhänge sowie steile verfüllte Mulden und Rinnen zu beachten. Durch den zeitweise starken Wind können in den Hochlagen kleinräumig und vereinzelt frische störanfällige Triebschneeablagerungen gebildet werden. Lokal ist die Absturzgefahr auf Grund einer vereisten Altschneedecke zu beachten.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1
  • Tendenz: Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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