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Landeskorrespondenz Nr. 182 vom 24. September 2013

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Landeshauptmann Dr. Pühringer: Crossing Europe Filmfestival erhält Großen Landespreis für initiative Kulturarbeit – Kleiner Landespreis für Kunst- und Kulturhaus Vöcklabruck

(LK) Das Land Oberösterreich vergibt jährlich einen Großen und einen Kleinen Landespreis für Initiative Kulturarbeit. Ziel ist es, besondere Aktivitäten oder Projekte auszuzeichnen, die qualitätvolle Impulse für das kulturelle Leben in Oberösterreich setzen. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Fachjury.

 

Nunmehr stehen die Preisträger 2013 fest, gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt:

  • Der Große Landespreis für Initiative Kulturarbeit (dotiert mit 7.500 Euro) geht an das Crossing Europe Filmfestival.
  • Den Kleinen Landespreis für Initiative Kulturarbeit (dotiert mit 3.000 Euro) erhält das Kunst- und Kulturhaus Vöcklabruck.

 

"Initiative Kulturarbeit bedeutet Gestaltungsmöglichkeiten wahrnehmen, aufgreifen und umsetzen. Die Träger der Landespreise 2013 stehen exemplarisch für die große Bandbreite und Vielfalt zeitgemäßer, qualitätvoller Kunst- und Kulturarbeit in unserem Land", so Pühringer.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer wird die Landespreise für Initiative Kulturarbeit gemeinsam mit den Landeskulturpreisen und Talentförderungsprämien am Freitag, 15. November 2013, 10 Uhr, im Steinernen Saal des Linzer Landhauses überreichen.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte Landesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 23. September 2013 an verdiente Persönlichkeiten Landesauszeichnungen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt. Als Ehrengäste konnten Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner, der Erste Landtagspräsident KommR Viktor Sigl, die Zweite Präsidentin des Oö. Landtags Gerda Weichsler-Hauer und der Dritte Präsident des Oö. Landtags DI Dr. Adalbert Cramer, sowie die Klubobmänner Mag. Thomas Stelzer, Dipl.-Päd. Gottfried Hirz und Mag. Günther Steinkellner begrüßt werden.

Hinweis: Die Fotos zu dieser Veranstaltung stehen auf der Homepage des Landes (Medienservice > Event-Fotos) zum Download zur Verfügung.

 

Das "GOLDENE EHRENZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielt:

  • Dr. Helmut BRÜCKNER, ehem. Direktor des Oberösterreichischen Landesrechnungshofes, aus Brunn am Gebirge

 

Das "SILBERNE EHRENZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Peter ACKERLAUER, Mitglied des Vorstandes der Voestalpine Stahl GmbH Linz, aus Linz
  • Vorstandsdirektor Kommerzialrat Mag. Alfred Robert DÜSING, Mitglied des Vorstandes der Voestalpine Stahl GmbH Linz, aus Linz
  • Kommerzialrat Erik HANKE, ehem. Präsident des Vereins "Licht in Dunkel" sowie u.a. Präsident der Österreichischen Kinderfreunde, aus Wien
  • Baumeister Ing. Ernst HARSCH, ehem. Vorstandsdirektor der Baureform-Wohnstätte, aus Linz

 
Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Oberschulrat Dipl.Päd. Franz BREINER, ehem. Bezirksschulinspektor des Bezirkes Vöcklabruck sowie ehem. Mitglied des Bundesrates, aus Regau
  • Franz BURGHUBER, ehem. Geschäftsführer der HYDRAC Pühringer GesmbH & Co KG in Neuzeug p.A. Hydrac Pühringer GmbH & Co KG, aus Neuzeug/Sierning
  • Ing. Wilhelm DADINGER, Geschäftsführer der RSF Elektronik GesmbH in Tarsdorf, aus Ostermiething
  • Mag. Helmut SCHABETSBERGER, geschäftsführender Gesellschafter der Sprecher Automation GmbH, Linz, aus Linz
  • Professor Stefan VLADAR, Künstlerischer Leiter und Mitglied des Vorstandes der OÖ. Stiftskonzerte, aus Wien
  • Ing. Hugo WAGNER, ehem. Inhaber und Geschäftsführer der Atlas-Blech-Center GmbH sowie ehem. Honorarkonsul des Königreiches Niederlande und ehem. Doyen des Konsularischen Korps Oberösterreich, aus Linz
  • Ing. Alfred WEBER, Leiter der Abteilung Infrastruktur der Wirtschaftskammer Oberösterreich, aus Linz

 

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Leopold GUPFINGER, Gesellschafter bzw. ehem. Geschäftsführer der Alfred Gupfinger Möbelhandel und –erzeugung Schärding-St. Marienkirchen GmbH, aus St. Marienkirchen bei Schärding
  • Franz MITTMANNSGRUBER, Fachgruppengeschäftsführer der Geschäftsstelle II der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Oberösterreich, aus Linz
  • Dr. Markus Josef ÖTTL, ehem. Prokurist und Leiter des Personalwesens der Rosenbauer International AG in Leonding, aus Leonding

Heute Umweltkongress 2013 in Oberösterreich: Den Kurs für Oberösterreichs Umwelt bestimmen - Ein weiterer Schritt zum Landesumweltprogramm

(LK) Initiativen zum bewussten und nachhaltigen Einsatz von Ressourcen stehen im Zentrum des oberösterreichischen Umweltkongresses 2013. 250 Fachexpert/innen, Unternehmer/innen, Umweltaktivist/innen und Behördenvertreter/innen arbeiten heute in den Themenfeldern "Wohnen", "Mobilität", "Ernährung" und "Wirtschaften" an möglichen Lösungen mit international renommierten Expert/innen zusammen. Damit stellt der Umweltkongress einen weiteren Baustein für das neue Landesumweltprogramm 2030 dar, das im kommenden Jahr fixiert werden soll.

 

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Letztes Jahr gaben wir mit dem Umweltkongress den Startschuss für den Erstellungsprozess des Landesumweltprogramms 2030, seither ist schon viel passiert. Heuer werden Zwischenergebnisse vorgestellt und diskutiert, sodass der komplette Vorschlag bis Jahresende fertig gestellt sein soll, um für die Beschlussfassung im Frühjahr 2014 bereitzustehen. Es freut mich, dass wir den Erstellungsprozess durch die Einbindung von Stakeholdern, Bürgerrät/innen, Fachabteilungen und jetzt der Diskussion auf dem Kongress auf so breite Beine stellen können.
Wir setzen auch mit dem Kongress selbst ein wichtiges Zeichen, denn erstmals ist dieser heuer nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens als "Green Event" zertifiziert."

 

Unter den Gastreferent/innen befinden Persönlichkeiten wie Michael Braungart und Wolfgang Pekny. Der Verfahrenstechniker und Chemiker Braungart gilt gemeinsam mit William McDonough als Gründer der "Cradle to Cradle"-Bewegung. Dabei geht es um das Design solcher Prozesse, die in sich geschlossen sind und keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur haben. Produkte des alltäglichen Gebrauchs lassen sich demnach beispielsweise so weit kompostieren, dass sie als Grundlage für den Anbau von Nahrungsmitteln dienen können. Nach dieser Vision sollen Produkte und Produktionsprozesse so entwickelt werden, dass Verschwendung kein Problem mehr ist. Und der Mensch soll mit dem was er tut nützlich sein für andere Stoffkreisläufe.
 
Der Chemiker und Biologe Pekny steuerte über 20 Jahre lang die strategische Ausrichtung von Greenpeace in Österreich und gründete 2007 die Website footprint.at. Er befasst sich mit dem ökologischen Fußabdruck von Unternehmen, Organisationen und Regionen. Herstellung, Nutzung und Entsorgung eines Produktes und die Bereitstellung von Dienstleistungen hinterlassen Spuren. Footprinting ist der methodische Versuch, die physischen Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus zu beschreiben und zu messen. "End overshoot", die Reduktion des Ökologischen Fußabdrucks auf ein global vertretbares Maß, ist demnach eine unbedingt notwendige, wenn auch nicht ausreichende Bedingung für Zukunftsfähigkeit.

 

Welche Herausforderungen stellen sich für die Zukunft in den Themenfeldern des Kongresses Wohnen, Mobilität, Ernährung und Wirtschaft:

 

Wohnen: Wo ist die Zukunft zuhause?
Künftiges Wohnen als Schnittstelle aller Lebensbereiche wie Mobilität, Arbeitswelt und Freizeit ist unter den Voraussetzungen der Nachhaltigkeit, Leistbarkeit und sozialen Verträglichkeit möglich. Die Herausforderung besteht darin, die Bau- und Wohnkultur anhand sämtlicher Veränderungen, wie sie beispielsweise durch die Demografie, durch steigende Energie- und Rohstoffpreise etc. gegeben sind, laufend weiter zu entwickeln. Nachhaltige Architektur schafft insofern mehr als eine bauliche Hülle oder ein Dach über dem Kopf, sie ist vielmehr das Management unterschiedlicher und sich rasch verändernder Bedürfnisse. 

 

Mobilität: Quo vadis Mobilität?
Mit dem Übergang vom Zeitalter der Industrialisierung hin zur Wissensgesellschaft ist  Mobilität de facto an sich zu einer Ressource geworden. Sie ist ein Schlüssel, um Zugang zu Rohstoffen, den Austausch von Waren und das für sie fundamentale Nomadentum jener klugen Köpfe, welche unseren Alltag innovieren, zu ermöglichen. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, und künftig wird der Wettbewerb stärker zwischen urbanen Ballungsräumen und weniger zwischen Volkswirtschaften stattfinden. Nachhaltige Formen von Mobilität sind daher für die Gesellschaften der Zukunft überlebenswichtig, um einerseits die ökologische Qualität eines Standortes zu erhalten und andererseits einen möglichst hohen sozialen Mehrwert aus der Anzahl der Begegnungen von Menschen und dem Austausch von Wissen und Perspektiven zu generieren.
 
Ernährung: Ist die Zukunft noch genießbar?
Der Großteil der Bestseller am Buchmarkt besteht entweder aus Koch- oder aus Diätbüchern. Unsere Gesellschaft hat hinsichtlich der Ernährung offenbar ein Problem mit ihrer Balance. Je mehr Bewusstsein für Themen rund um gesunde und nachhaltige Ernährung geschaffen wird, desto mehr neue Fragen werden aufgeworfen. Um sicher zu gehen und ressourcenschonend zu haushalten, verlassen sich immer mehr Menschen auf das, was unmittelbar vor ihrer Haustüre angebaut wird. So bilden sich Initiativen wie Gemeinschaftsgärten und Urban Farming. Ernährung wird auch als sozialer Auftrag verstanden, um beispielsweise Böden für spätere Generationen zu schonen, Tierleid zu verhindern und die Gemeinschaft zu stärken. 


Wirtschaften: Wie weit ist Wirtschaften noch Haushalten?
Um nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen, ist es wichtig, Rohstoffe effizienter einzusetzen, möglichst gute Recyclingquoten zu erzielen und den Ersatz durch nachwachsende Rohstoffe zu prüfen beziehungsweise zu forcieren.
Wie kann Ressourceneffizienz gemessen werden und wie ressourceneffizient ist Oberösterreich? Eine neue Studie über die Abbildung der Ressourceneffizienz liefert Antworten.
Ein Hilfsmittel für nachhaltiges und ressourceneffizientes Wirtschaften ist die Ökobilanz. Sie stellt die Umweltauswirkungen von Produkten über deren gesamte Lebensdauer dar und bietet  umweltbewussten Konsumentinnen und Konsumenten eine Vergleichsbasis für Kaufentscheidungen.

 

Facebook-Fanpage zur Beteiligung am Landesumweltprogramm
Icon Externer Link www.facebook.com/umweltlandooe

Veranstaltungsinfos zum Oö. Umweltkongress am 24. September 2013
www.land-oberoesterreich.gv.at – Aktuell-Veranstaltungen

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Kulturförderung
(LK) Die Oö. Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 23. September 2013 beschlossen, Landesförderungen in der Höhe von maximal 548.000 Euro für das Projekt Oö. Burgenmuseum Reichenstein zu gewähren. Das Burgenmuseum ist eines der kulturtouristischen Leitprojekte der Region Mühlviertler Kernland und damit ein bedeutender wirtschaftlicher Impuls für die Regionalentwicklung dieser Grenzregion.

 

"Dinospaß" in Kindergärten
Das Land hat es sich zur Aufgabe gesetzt, mehr Bewusstsein für eine ganzheitliche Bewegungseinstellung und eine positive Haltung schon im Kindergartenalter zu schaffen. Das Programm "Dinospaß" ist ein Sonderprojekt im Rahmen der Aktion "Gesunder Kindergarten", für dessen Durchführung dem Verein Beginnt mit Sitz in Scharnstein insgesamt 180.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

 

Einfach Sicher Gehen
Ziel des Projekts "Einfach Sicher Gehen" ist es unter anderem, im Sinne der Verkehrssicherheit die Qualität und Rahmenbedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger zu verbessern. Dem Klimabündnis Österreich wird zur Durchführung dieser Aktion eine Betrag in Höhe von 27.500 Euro bewilligt.

 

Konsumentenschutz
Die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer erhält für ihre Beratungstätigkeit 100.000 Euro vom Land.

 

Naturschutzförderung
Insgesamt 680.000 Euro werden in dieser Sitzung für Maßnahmen im Naturschutz frei gegeben. Damit werden dem Verein für Natur- und Landschaftsführer Führungen beim Projekt Naturschauspiel und der Agrar Markt Austria die Abwicklung des Projektes "Erhaltung und Verbesserung des Ländlichen Erbes" ermöglicht, sowie die Durchführung von Erstpflegemaßnahmen im geplanten Naturschutzgebiet Jaidhaus in der Gemeinde Molln unterstützt.


Wohnen für Studierende
Dem Studentenunterstützungsverein Akademikerhilfe, dem Studentenhilfsverein Linz sowie fünf weiteren Heimträgern werden für Investitionen in ihre Gebäude 524.000 Euro bewilligt.
 
Vom gesunden Tier zum gesunden Lebensmittel
Der Verein "Oberösterreichischer Tiergesundheitsdienst" arbeitet mit Tierhalter/innen sowie Tierärzten und –ärztinnen zusammen. Er hilft mit, akute gesundheitliche Probleme der Tierbestände zu verringern und gewährleistet die Produktion sicherer Lebensmittel im Rahmen tierfreundlicher Bedingungen. Zur Durchführung dieser Tätigkeiten erhält der OÖ. TGD 1,3 Mio. Euro für das Jahr 2014.

 

Spannung pur im Sportland
Rund 380.000 Euro werden für die Förderung des Sports bzw. Sportveranstaltungen genehmigt. Damit wird der Regattaverein Linz-Ottensheim unterstützt, der damit große Schäden beim Regattazentrum nach dem Hochwasser im Juni rechtzeitig beheben und  die U-23-Ruderweltmeisterschaften durchführen konnte. Weiters werden das Generali Ladies Tennis-Turnier im Oktober und der FIS Skisprung Sommer Grand Prix in Hinzenbach unterstützt.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 24. September 2013

Dr. Michael Strugl Wirtschafts- und Sport-Landesrat, Dr. Klaus Leistner Generalsekretär / Österreichischer Skiverband, Mag.(FH) Ernst Vettori ÖSV, Sportlicher Leiter Sprunglauf und Nordische Kombination, DI Friedrich Niederndorfer Präsident Landesskiverband , Bernhard Zauner OK-Chef UVB Hinzenbach, Michael Hayböck ÖSV Weltcup-Skispringer


zum Thema

Sommer-Grand-Prix Skispringen am 28./29. September in Hinzenbach

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Presseinformationen

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