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Landeskorrespondenz Nr. 122 vom 27. Juni 2013

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Bildungs-Landesrätin Mag.a Hummer: "Betreuungsplätze für Kinder in Oberösterreich erneut ausgebaut!"

(LK) Wie sich aus der von der Statistik Austria präsentierten Kindertagesheimstatistik 2012/2013 zeigt, ist die Zahl der Kinder, die in Oberösterreich eine Kinderbetreuungseinrichtung besuchen, in den letzten fünf Jahren um fast 6.400 Kinder gestiegen. In Oberösterreich werden im laufenden Arbeitsjahr 55.445 Mädchen und Buben betreut. Aktuell beträgt die Betreuungsquote der 3-5-Jährigen 92,5 Prozent. Die Anzahl der 0- bis 2-Jährigen in Kinderbetreuungseinrichtungen hat sich in den letzten fünf Jahren in Oberösterreich beinahe verdoppelt. 29 Prozent der 2-Jährigen besuchen bereits eine Betreuungseinrichtung.

 

Saisonkindergärten und -horte ergänzen Kinderbetreuung in den Ferien
Nach der Kindertagesheimstatistik 2012/2013 beträgt die durchschnittliche Zahl an Schließtagen in den Sommerferien in den oö. Kindergärten 23 Tage, in den Kindertagesheimen insgesamt 21,9 Tage.
„Die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen erfordert auch in den Ferien ein entsprechendes Betreuungsangebot. Bei den Schließtagen in Oberösterreich scheinen jedoch die „Saisonbetriebe" nicht auf, die als Ergänzung zum Regelkindergarten in vielen Gemeinden über die Sommermonate angeboten werden", so Hummer.

 

Quelle: STATISTIK AUSTRIA. Nach der Kindertagesheimstatistik 2012/13 beträgt die durchschnittliche Zahl an Schließtagen in den Sommerferien in oö. Kindergärten 23 Tage. In den 23 Schließtagen scheinen die "Saisonkindergärten" nicht auf, die als Ergänzung zum Regelkindergarten in vielen Gemeinden über die Sommermonate angeboten werden. In Oberösterreich wurden im Sommer 2012 in 49 Einrichtungen 922 Kinder betreut.

Für den Sommer 2013 sind bereits 50 Kinderbetreuungseinrichtungen mit 55 Gruppen für rund 1.300 Kinder gemeldet. Sieben davon sind Horte, zwei Krabbelstuben, der Rest Kindergärten. Üblicherweise haben saisonale Kinderbetreuungseinrichtungen zwischen 3 und 6 Wochen geöffnet, einzelne Betriebe auch länger. Vermehrt schließen sich auch Gemeinden zusammen, um ihren Bürger/innen ein gemeindeübergreifendes Sommerbetreuungsangebot zur Verfügung zu stellen. So z.B. in Aspach und Nachbargemeinden, in den Gemeinden Eferding, Hinzenbach, Pupping, in Lohnsburg, Pramet, Schildorn und Waldzell.

 

Daneben bietet die Aktion „Spiele-Sommer" des JugendReferats des Landes eine gute Möglichkeit, die bestehenden Einrichtungen zu ergänzen.
„Dieses Angebot soll neben den Saisonkindergärten und -horten eine flexible Betreuung in den Gemeinden erleichtern, da damit das Altersspektrum von 3 bis 12 Jahre abgedeckt werden kann und auch ein wochen- oder tageweiser Besuch möglich ist. Gleichzeitig bieten wir den Kindern ein abwechslungsreiches Ferienprogramm", so Landesrätin Doris Hummer.

Auf EDISON’s Spuren – Die besten Ideen Oberösterreichs

Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl: „Kreative, innovative und erfolgreiche Köpfe sind wichtige Impulsgeber für Oberösterreich“

 

(LK) Das hohe Potenzial an innovativen Köpfen in Oberösterreich präsentierte sich am Dienstagabend im Gästehaus der voestalpine, wo die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen EDISON-Wettbewerbs prämiert wurden. Benannt nach dem berühmten Erfinder Thomas Alva Edison kürt der oberösterreichische Ideenwettbewerb jährlich die innovativsten Ideen mit den besten Marktchancen in den Kategorien „technologie-orientierte Ideen“, „innovativ-orientierte Ideen“ und „kreativ-wirtschaftliche Ideen“. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: "Gründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit zu begleiten und ihre Ideen vor den Vorhang zu holen, ist eine wichtige Aufgabe in der Wirtschaftspolitik. Der EDISON-Preis leistet dazu einen großen Beitrag."
Tech2b, business pro austria und die Creative Region haben mit Unterstützung diverser Partner und Sposoren die innovativen Ideen in einem intensiven Prozess gesucht, gecoacht und letztendlich von einer international besetzten Jury bewertet.

 

Preisträger in der Kategorie „kreativ-wirtschaftliche Ideen“
Der EDISON 2013 in Gold ging an Andrea Gintner (Linz) und Adnan Nakicevic (Linz) für ihre Idee des ledernen Radgurts, mit dem Alltagsgegenstände mühelos und elegant am Fahrrad transportiert werden können. Silber ging an Andreas Radlinger (Linz) für die Idee „Packl Up“ - ein faltbares, flexibles Klappmöbel aus Recyclingmaterialien für den Innen-und Außenbereich. Der dritte Preis dieser Kategorie ging an Andreas Diensthuber (Wartberg) und sein Team für GEARIA, das audiovisuelle Live-Kompositionen durch spielerisches Zusammenfügen von Zahnrädern ermöglicht. Die Preise im Wert von 6.000 € in der Kategorie „kreativ-wirtschaftliche Ideen“ wurden von der Siemens AG Österreich und der voestalpine Stahl gesponsert.

 

Preisträger in der Kategorie „innovativ-orientierte Ideen“
Der goldene EDISON 2013 in dieser Kategorie ging an Stefan Stinglmair (Ried im Traunkreis) und Werner Fischer (Ried imTraunkreis) für die Entwicklung der unsichtbaren Terrassenbodenverschraubung „Näsch“. Silber gewannen Johann Enthammer (Mining), Markus Schwarz (Leonding) und Aurel Wildfellner (Linz) für ihre optische 3D Trainingsanalyse „Barbarella“. Bronze in der Kategorie innovativ-orientierte Ideen wurde an Thomas Führer (Linz) und Margit Zichtl (Bischofstetten) für die Erfindung des keimfreien WC-Tür Öffners übergeben. Die Preise im Wert von 6.000 € wurden von dem Verband der Technologiezentren Österreichs zur Verfügung gestellt.

 

Preisträger in der Kategorie „technologie-orientierte Ideen“
Der goldene EDISON Preis 2013 ging an Michael Hurnaus (Schlägl), Michael Tschernuth (Linz) und Michael Lettner (Ried i.d. Riedmark) für „Tractive“, der GPS-Positionsortung für Tiere. Silber bekamen Alexander Pühringer (Linz) und Miro Subasic (Linz) für ihre online-Plattform „LINKILIKE“, der authentische Kickstarter für virale Marketingkampagnen. Die Trophäe in Bronze erhielt Gabriel Freinbichler (Aschach/ Donau) für seine Idee „wasserkarte.info“ – die schnelle online-Erstellung von Wasserkarten für Feuerwehren. Die Preise im Wert von 6.000 € wurden von 3M Österreich zur Verfügung gestellt.

 

Sonderpreis in der Kategorie „technologie-orientierte Ideen“
Der Sonderpreis für besonders wissenschaftliche Leistungen wurde von DI Dr. Richard Hagelauer an Michael Hurnaus und sein Team für die Idee Tractive überreicht, die bereits den goldenen EDISON der technologie-orientierte Kategorie gewannen. Der Preis im Wert von 500 Euro wurde von der Sparkasse Oberösterreich zur Verfügung gestellt.

 

Der Wettbewerb
EDISON der Preis ist ein zweistufiger Ideenwettbewerb, der sich an kreative, technologie-orientierte Innovatoren richtet. In der ersten Phase des Wettbewerbs werden Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und ihr Potenzial bewertet. In der zweiten Phase werden die besten Ideen je Ideenkategorie gemeinsam mit Experten zu einem stimmigen Geschäftskonzept weiterentwickelt. Coaches bereiten die Finalisten in Workshops auf Investorengespräche vor und legen mit ihnen gemeinsam Umsetzungsstrategien fest. Den Gewinnern der zweiten Phase wurden neben Geldpreisen, auch die Trophäen EDISON in Gold, Silber und Bronze sowie ein Sonderpreis verliehen. Der Wettbewerb wurde von tech2b konzipiert und wird von der Johannes Kepler Universität Linz, der FH OÖ, der Kunstuniversität Linz getragen.

Tyczka baut Luftzerlegungsanlage um 23 Millionen Euro im Industriepark Braunau/Neukirchen

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: „Standort-Wahl stellt die Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs unter Beweis“

 

(LK) Eine hochmoderne Produktionsanlage zur Herstellung technischer Gase errichtet die Tyczka-Unternehmensgruppe mit Sitz im bayrischen Geretsried am Standort Braunau. In der ersten Phase werden mehr als 23 Millionen Euro investiert und damit 14 Arbeitsplätze geschaffen. "Für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich ist es eine große Auszeichnung und ein Beleg für unsere Wettbewerbsfähigkeit, dass Tyczka seine Investition im Industriepark Braunau/Neukirchen realisiert", betonte Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl beim Spatenstich am Mittwoch, 26. Juni 2013 in Braunau. Ausschlaggebend für die Ansiedlung waren unter anderem die raschen Behördenverfahren und die maßgeschneiderte Unterstützung durch die Standortagentur Oö. Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG).

 

Bereits im September 2012 wurde die Tyczka Air Austria GmbH gegründet, die die Luftzerlegungsanlage bauen und betreiben wird. Die entstehende Produktionsanlage hat eine tägliche Produktionskapazität von rund 225 Tonnen technischer Gase. Für die Zerlegung von Luft in seine reinen Bestandteile Stickstoff, Sauerstoff und Argon werden rund 23 Mio. Euro investiert. Zahlreiche Tankanlagen für tiefkalt-verflüssigte Gase und eine Cold-Box mit einer Höhe von über 60 Meter werden das Bild des Industrieparks Braunau Neukirchen nachhaltig verändern.
Mit dem Bau der Luftzerlegungsanlage steigt die Tyczka Unternehmensgruppe in die Produktion und Vermarktung technischer Gase im Dreiländereck Österreich, Deutschland und Tschechien ein. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage wird voraussichtlich im 4. Quartal 2014 erfolgen und damit mit dem 90jährigen Firmenjubiläum der Tyczka Unternehmensgruppe zusammenfallen. 

 

„Wir sind sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung und Betreuung durch das Land Oberösterreich, die OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) und die beteiligten Banken. Sie haben uns sehr geholfen, den Grundstein für das Projekt zu legen“, sagt Dr. Frank Götzelmann, Geschäftsführer der Tyczka Unternehmensgruppe. Oberösterreich konnte im Standortwettbewerb mit einer maßgeschneiderten Unterstützung für das Unternehmen punkten: Die Anlage wird auf einem Grundstück der Oö. Wirtschaftspark GmbH, einer 100-Prozent-Tochter der TMG, errichtet, wobei Tyczka ein Baurecht für 50 Jahre eingeräumt wird. „Auch Dank der kooperativen und zeitnahen Bearbeitung im Genehmigungsverfahren konnte der ambitionierte Zeitplan für alle Beteiligten gehalten werden, so dass einem weiteren erfolgreichen Projektverlauf nichts mehr im Wege steht“, so Dr. Peter Biedenkopf, Geschäftsführer für Vertrieb und Produktion der Tyczka Air Austria.
Für den Bau der Anlage wurden neben dem Anlagenlieferanten aus Italien auch regionale Unternehmen für das Engineering, den zivilen Bau und die Wassertechnik eingebunden. Weitere Dienstleistungsunternehmen in den Regionen Oberösterreich und Oberbayern werden derzeit beauftragt, so dass schon in der Bauphase ein wirtschaftlicher Impuls für die Region entsteht.
Benachbarte AMAG wird via Pipeline beliefert – 1.000 LKW-Fahrten entfallen
Der börsennotierte Aluminiumproduzent AMAG Austria Metall AG ist direkter Nachbar der Produktionsstätte und wird ab 2015 direkt via Pipeline mit gasförmigem Sauerstoff und Stickstoff versorgt. Durch diese on-site-Versorgung entfallen rund 800 bis 1.000 LKW Transporte pro Jahr, was Emissionen vermeidet und die Sicherheit auf dem AMAG-Werksgelände erhöht.

 

Zur Tyczka Unternehmensgruppe:
Die mittelständische Tyczka Unternehmensgruppe mit Firmensitz in Geretsried/Deutschland arbeitet mit rund 600 Mitarbeiter/innen den Kerngeschäftsfeldern Energieversorgung mit Flüssiggas (Propan und Butan) sowie Industriegase und Kohlensäure.
Mit der Tyczka Air Austria gründet die Tyczka Unternehmensgruppe ihr zweites Unternehmen in Österreich. Seit 1970 trägt die Tyczka Neue Gastechnik, Hall bei 
Innsbruck zur sicheren Energieversorgung mit Flüssiggas in Österreich bei. Bereits seit 1983 vermarktet die Tyczka Gruppe über die Tyczka Industrie-Gase GmbH technische Gase in Flaschen und Kleintanks an Kunden in Deutschland. Seit 2004 beliefert zusätzlich die Tyczka Kohlensäure industrielle Großkunden in Deutschland und Österreich mit flüssigem CO2.

 

Bei Rückfragen: Astrid Gövert, Leitung Unternehmenskommunikation,
Tyczka Beteiligung Holding GmbH & Co KG, Blumenstraße 5, 82538 Geretsried,
Fon +49 8171  627-194, Fax +49 8171  627-66194, astrid.goevert@tytogaz.de

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 27. Juni 2013

Landeshauptmann Dr. Josef PÜHRINGER, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael STRUGL, Peter FRIEDRICH (Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten, Baden-Württemberg, DI Bruno LINDORFER (Geschäftsführer OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft) und Eva NUSSMÜLLER (Europäische Kommission)


zum Thema

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