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Landeskorrespondenz Nr. 121 vom 26. Juni 2013

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Landeshauptmann-Stv. Josef Ackerl und Landtagspräsident Viktor Sigl: Spatenstich für die Tagesheimstätte in Mattighofen

(LK) Als Ersatzobjekt für die Tagesheimstätte (TH) Bahnhofstraße wird im Kapellenweg eine neue TH errichtet. Der Neubau ist notwendig, damit endlich die Barrierefreiheit, die einerseits altersbedingt (ältere Klient/innen) und anderseits durch verschiedene Behinderungen des Bewegungsapparates (Muskelerkrankungen, Spastik,...etc.) notwendig ist,  gewährleistet wird. 

 

Für den Bau fand am 25. Juni 2013 der Spatenstich durch Sozialreferent LH-Stv. Josef Ackerl und Landtagspräsidenten Viktor Sigl statt. "Der Bedarf an Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung ist groß. Derzeit fehlen in Oberösterreich 1000 Beschäftigungs- und 3400 Wohnplätze. Es freut mich, dass der Bau mit den qualitativen Verbesserungen für die Bewohner/innen und Betreuer nun umgesetzt werden kann.  Aus dem Sozialressort wird die Finanzierung in der Höhe von 1,6 Millionen Euro übernommen ", so Ackerl.

 

"Wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern müssen stets um weitere Verbesserungen und Nachjustierungen bemüht sein", so Präsident Sigl und "in der Lebenshilfe Oberösterreich haben wir auch einen hervorragenden Partner gefunden, wenn es darum geht, integrierte Arbeitsplätze für Behinderte und chronisch Kranke zu schaffen, die auch körperlich, geistig oder psychisch beeinträchtigten Menschen ein Bestehen im normalen Arbeitsprozess ermöglichen."

 

Die Tagesheimstätte Mattighofen gibt es seit 3. November 1986. Sie startete damals mit 18 Klient/innen in der Bahnhofstraße. 2002 wurde die TH 2 in der Unterlochnerstraße 4 a eröffnet. Derzeit werden in den beiden Werkstätten 55 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung von 14 Mitarbeiter/innen begleitet und betreut (TH1: 31 Personen; TH2: 24 Personen).

 

Die neue Tagesheimstätte am Kapellenweg 7 bietet nach Fertigstellung 32 Menschen mit Beeinträchtigung Raum. Zudem werden 15 Integrierte Beschäftigungsplätze geschaffen. Im neuen Haus finden fünf Beschäftigungsgruppen (Keramik, Weberei,
Kerzen, Haushalt und Förderbereich) und zusätzlich Ausstattungen für Pflege und Förderung (Pflegebad, Snoezelenraum, Therapieraum, Ruheraum,...) Platz.

 

Nur die TH 1 in der Bahnhofstraße siedelt in die neue TH um, die TH 2 in der Unterlochnerstraße bleibt bestehen.
Der Bau, geplant vom Architekten Silbermayr aus Wien, wird jetzt in der Bauphase auch begleitet. Träger der Einrichtung ist die Lebenshilfe. Die geplante Inbetriebnahme erfolgt Ende 2014.

LR Hiegelsberger bei EU-Regionalkommissar Hahn: Hochwasserschäden – EU-Solidaritätsfonds soll rasch angezapft werden

"Gerade für die Behebung von Hochwasserschäden an der Infrastruktur in den Regionen und Gemeinden brauchen wir rasch Gelder aus dem EU-Solidaritätsfonds", so der Landesrat für Gemeinden, Feuerwehr und Agrar, Max Hiegelsberger.

 

(LK) Aus Anlass der Hochwasser-Katastrophe in Mitteleuropa im Sommer 2002 wurde von der EU ein Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) geschaffen, um im Falle von großen Naturkatastrophen solidarisch Hilfe leisten zu können. Seitdem wurde der Fonds in 52 Katastrophenfällen - von Überschwemmungen über Waldbrände und Erdbeben bis hin zu Stürmen und Dürren – in Anspruch genommen. 23 verschiedene europäische Länder wurden mit über 3,2 Milliarden Euro unterstützt.
Bei Gesprächen in Brüssel mit dem zuständigen Regionalkommissar Dr. Johannes Hahn deponierte Landesrat Max Hiegelsberger, dass auch Oberösterreich als vom Hochwasser betroffenes Bundesland Unterstützung brauche.

 

Der Katastrophenfonds des Landes Oberösterreich wird mit einem Schlüssel von 40:60 von Land und Bund finanziert. Herangezogen wird er ausschließlich für Schäden an privatem Gut (einschließlich Schäden an landwirtschaftlichen Gütern und Schäden an Wirtschaftsbetrieben) nicht aber für Schäden an öffentlichem Gut. Diese beinhalten etwa Schäden an Straßen, Schulen, Kindergärten, Gemeindeämtern, Bauhöfen aber auch die Entsorgung von durch Hochwasser verursachtem Schutt und Schlamm. "Es geht dabei um die Infrastruktur der Menschen in den betroffenen Regionen. Dort kann der Solidaritätsfonds der EU helfen", ist Hiegelsberger nach dem Gespräch mit dem Regionalkommissar zuversichtlich.
Bereits Anfang Juni kündigte EU-Regionalkommissar Dr. Johannes Hahn Hilfe aus dem Solidaritätsfonds aufgrund der Überschwemmungen in den betroffenen Staaten Österreich und Deutschland an. Eine Unterstützung aus dem Solidaritätsfonds gibt es abhängig vom Bruttoinlandsprodukt für Österreich ab einem Schaden von 1,7 Milliarden Euro, in Deutschland liegt der Schwellenwert bei 3,6 Milliarden Euro.
"Die Österreich durch das Hochwasser entstandenen Gesamtschäden sind derzeit noch nicht seriös abschätzbar, dürften aber jedenfalls unter diesem Schwellenwert liegen. Daran wird eine solidarische europäische Hilfe nicht scheitern", berichtet Hiegelsberger nach dem Gespräch mit Dr. Hahn. "Bei länderübergreifenden Katastrophen hilft der Solidaritätsfonds auch dann, wenn in den einzelnen betroffenen Staaten die jeweiligen Schwellenwerte nicht erreicht werden. Es gilt der Gesamtschaden."
Zur Erfassung und Antragsstellung bleiben zehn Wochen Zeit. Wer welchen Anteil an Unterstützungsgeldern bekommt, errechnet die Kommission auf Basis der jeweiligen Schäden.

 

Weitere Infos zum Fonds unter
Icon Externer Link http://www.zukunfteuropa.at/site/cob__51668/6752/default.aspx

Oberösterreich-Know-how für den Demokratieprozess in der Autonomen Provinz Vojvodina

(LK) Über Initiative der OSCE (Organization for Security and Co-operation in Europe) besuchte eine neunköpfige Parlamentsdelegation der Autonomen Provinz Vojvodina, bestehend aus fünf Abgeordneten und gleichzeitig auch Ausschussvorsitzenden der unterschiedlichsten Ausschüsse und Beratern, vom 24. bis 25. Juni unser Bundesland. Oberösterreich und seine föderalen Strukturen wurden als "best practice" für die Implementierung des Reformprozesses der Landesverwaltung in der Vojvodina ausgewählt.
Heute gab es einen offiziellen Empfang im Landhaus. Die Gestaltung des politischen Gemeinwesens in Serbien und damit die Fragen nach der Struktur und Kompetenz des Landtags, der Aufteilung zwischen Bund und Ländern sowie das Wahlsystem waren Hauptthemen des anschließenden Arbeitsgespräches, zu dem Landtagspräsident KommR Viktor Sigl  die Delegation unter der Leitung von Dusan Jakovljev im Linzer Landhaus empfing. Am Gespräch nahmen auch die Zweite Präsidentin Gerda Weichsler-Hauer, der Dritte Präsident DI Dr. Adalbert Cramer, KO Mag. Thomas Stelzer, und Abgeordnete aller Fraktionen teil. 

 

"Regionale Partnerschaften sind ein wichtiges Instrument zum Vorantreiben der europäischen Integration. Wir stärken damit die regionalen Parlamente und sind Türöffner für langfristige Kooperationen, gerade im Bereich der Wirtschaft und der Forschung. Dies gilt natürlich umso mehr, als Serbien zukünftiger Beitrittswerber der EU ist. Dadurch generieren wir so natürlich auch Vorteile für die eigene Region", so Sigl.

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 26. Juni bis 3. Juli 2013

(LK) In mittleren Lagen wie im Mühlviertel und in den Alpen halten sich noch mäßig bis stärkere Belastungen durch Gräser. Der Wechsel von feuchten und trockenen Phasen fördert die Belastung durch Ampfer und Wegerich sowie von Pilzsporen. Die Belastungen durch die Grünerle im Böhmerwald und in den Alpen sowie von Getreide, vor allem Roggen im Mühlviertel, werden geringer. Lokal können noch Linde, Holunder und Brennessel zu Irritationen führen.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 26. Juni 2013

Landesrat Rudi Anschober, DI Christoph Wiesmayr (Koordination Urban Gardening - Klimabündnis ) und DI Robert Stögner (Klima- und Bodenbündnis )


zum Thema

"Urban Gardening für die notwendige Ernährungswende boomt in – Selbst Gemüse anbauen und ernten in Gemeinschaftsgärten"

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Pressekonferenz am 26. Juni 2013

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, LAbg. Bgm. Franz Weinberger (Bürgermeister der Stadtgemeinde Altheim), Obmann Bgm. Erich Priewasser (Bürgermeister der Gemeinde Höhnhart) und Obmann Stv. Bgm. Johann Jöchtl (Bürgermeister der Gemeinde Waldzell)


zum Thema

"Familienregion Innviertel – vom Inn zum Kobernaußerwald"

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Presseinformationen

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