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Landeskorrespondenz Nr. 118 vom 21. Juni 2013

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LR Anschober zu Hochwasserkatastrophe: Laut Verbund keine Interventionen und keine Zusagen an Dritte

(LK) Umwelt-Landesrat Rudi Anschober hat zur Aufklärung der Vorwürfe nach der Hochwasserkatastrophe im Raum Goldwörth/Walding/Ottensheim neben der Vergabe einer Untersuchung an eine deutsche Universität auch ein Paket an Fragen an die verschiedenen betroffenen Institutionen gerichtet, um Aufklärung zu erhalten. Die Antworten werden in eine umfassende Dokumentation einfließen. Erste Antworten sind nun eingelangt.

 

Dabei schließt Verbund-Vorsitzender Wolfgang Anzengruber jede Intervention aus. Auf die Frage, ob es während der Hochwasserkatastrophe zu Interventionen im Kraftwerksbetrieb in Oberösterreich gekommen ist, antwortet der Verbund: "Während des Hochwasserereignisses kam es mehrfach zu Anfragen von Gemeinden und Feuerwehren in Bezug auf die aktuelle Lage. Zu Interventionen in Bezug auf den Kraftwerksbetrieb in Oberösterreich ist es während des Hochwasserereignisses nicht gekommen."
Und auf die Frage, ob auszuschließen ist, dass das Handling der Kraftwerke im Katastrophenfall  durch Zusagen an Dritte (Grundeigentümer, Politik, et al) mitbestimmt war, antwortet der Verbund: "Für die Betriebsführung an den Donaukraftwerken ist ausschließlich die behördlich genehmigte Wehrbetriebsordnung maßgeblich. Es ist selbstverständlich auszuschließen, dass die Betriebsführung der Donaukraftwerke durch Zusagen an Dritte (Grundeigentümer, Politik etc.) mitbestimmt wurde."

 

Viele andere Hinweise und Vorwürfe aus der Bevölkerung sind ebenfalls Gegenstand von Anfragen an verschiedene Institutionen. Natürlich werden auch diese Antworten veröffentlicht.

 

Die Einhaltung der Wehrbetriebsordnung und die Wehrbetriebsordnung selbst werden ebenfalls untersucht. Anschober: "Ich will restlose Aufklärung. Daran arbeiten wir mit Hochdruck."

Das 4. Schartner Kirschenfest im neuen Gewand: "Das Schartner Kirchendirndl stellt sich vor"

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: „Die Scharten ist der  Obstkorb des Landes. Die Kirschen aus der Region stehen  für Regionalität, viel Geschmack, knackige Frische und beste Qualität.“

 

Am Sonntag, 23. Juni ab 10 Uhr, fällt mit dem Schartner Kirschenfest der Startschuss für die Kirschensaison in Oberösterreich.

 

(LK) Drei Wochen verspätet, aber mit hervorragender Qualität beginnt die Kirschensaison 2013. "Die Obstbauern und die regionale Wirtschaft sind bemüht, dem Konsumenten neben hochwertigem Edelobst auch ein Naturerlebnis in reizvoller, einzigartiger Landschaft zu bieten", betont Agrar-Landesrat Hiegelsberger und rät allen Kirschen-Fans dazu, sich rasch mit heimischen Kirschen einzudecken. "Heuer heißt es schnell zugreifen. Die Saison ist um drei Wochen später gestartet und ist voraussichtlich Mitte bis maximal Ende Juli wieder vorbei," erklärt Hiegelsberger weiter: „Durch den geringen Behang ist aber eine besondere Qualität zu erwarten“, so der Agrar-Landesrat.

 

Das feuchte und kalte Wetter der vergangenen Wochen hat den Kirschen österreichweit aber auch in Deutschland stark zugesetzt. Während der Ertrag bei den früheren Sorten noch einigermaßen gut war, sind die Ernteausfälle bei den späteren Sorten mit bis zu 50 % sehr hoch. Insgesamt gibt es heuer um die Hälfte weniger heimische Kirschen. "Vor allem bei den später reifenden Sorten fallen die unreifen Früchte von den Bäumen", berichtet Hermann Steiner, Veranstalter des diesjährigen Schartner Kirschenfestes.

 

„Das Schartner Kirschenfest – ein idealer Ausflug für die ganze Familie zum Start in die Kirschensaison“, lädt Hiegelsberger zum diesjährigen Fest ein und verweist auf die Bedeutung heimischer Kirschen und Veredelungsprodukte: „In der Gemeinde Scharten befindet sich Oberösterreichs bedeutendste Kirschen-Anbaufläche. Als Obstkorb des Landes stehen die Kirschen aus der Region Scharten für Regionalität, viel Geschmack, knackige Frische und beste Qualität.“

 

Beim 4. Schartner Kirschenfest am Sonntag, 23. Juni 2012 (ab 10 Uhr am Hof der Familie Steiner, Roitham 2, Scharten) können sich die Besucher/innen von der herausragenden Qualität und dem vollendeten Geschmack der typischen Schartner Kirschen überzeugen.

 

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein attraktives Unterhaltungsprogramm. Der Naturpark Obst-Hügel-Land, Genussland Oberösterreich und die GenussRegion Buchkirchner-Schartner Edelobst sind Partner bei dieser Veranstaltung und bei der Vermarktung der Kirschen. Die Kirschen sind ab sofort direkt bei den Landwirten ab Hof (Infos unter www.obsthuegelland.at) oder im Handel erhältlich.

 

NEU: Das Schartner Kirschendirndl ist ab sofort erhältlich
Das Kirschendirndl kommt aus dem österreichischen Traditionsbetrieb Tostmann in Seewalchen – "Uns war wichtig, dass das Schartner Kirschendirndl aus einem echt österreichischen Traditionsbetrieb kommt. Die Stoff-Auswahl und das Design kommen von den Kirschen-Bäuerinnen. Das Kirschendirndl ist ein Sommerdirndl. Die Herzerl-Bordüre am Ausschnitt ist das Symbol für die Herzkirsche, eine besonders beliebte Kirsch-Sorte in der Scharten", so Kirschen-Bäuerin Martina Weigl, die in diesem Jahr die Gastgeberin des Kirschenfestes in der Scharten ist.

 

Die Region um Scharten – das Kirschenanbaugebiet Oberösterreichs
Buchkirchen und Scharten sind die größten Obstbaugemeinden Oberösterreichs. Der traditionelle Kirschenanbau in der Scharten, der die klein strukturierte Landschaft über Oberösterreich hinaus bekannt gemacht hat, erlebt eine neue Blüte. Zahlreiche Anlagen zieren die Landschaft. Nirgendwo findet man Kirschen so konzentriert wie hier. Insgesamt werden auf rund 35 Hektar heimische Kirschen angebaut, der Großteil davon sind moderne niederstämmige Kirschenkulturen.

 

Die Highlights beim Kirschenfest
Beim Kirschenfest verwöhnen Sie die Schartner Bäuerinnen und Bauern mit erntefrischen Kirschen, Mehlspeisen und anderen Köstlichkeiten rund um die Kirschen. Die Besucher können sich über den Schartner Kirschenanbau informieren, an Führungen durch die Kirschenkulturen teilnehmen und die bäuerlichen Veredelungsprodukte (z.B. Most, Säfte und Birnenschaumwein) verkosten.

Darüber hinaus gibt es Handwerkskunst, wie Blumendekoration mit Kirschen, Filzhandwerk, Töpferwaren. für das leibliche Wohl ist gesorgt mit Spanferkel und belegten Brote mit allerlei Köstlichkeiten vom eigenen Genussland-Betrieb sowie hausgemachte Kirschenmehlspeisen und natürlich frisch geerntete Kirschen aus der Scharten.

 

Ein Highlight ist die „Obst-Hügel-Land-Meisterschaft im Kirschkern-Weitspucken“. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Alpine-Insolvenz: Land schnürt Hilfspaket

LR Dr. Strugl: "Unterstützung auch für Betroffene von Zuliefer-Firmen"

 

(LK) Nachdem das Insolvenzverfahren über die Alpine Bau GmbH am Mittwochnachmittag eröffnet worden ist, hat Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl umgehend mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer, AMS-Österreich-Vorstand Johannes Kopf und AMS-OÖ-Geschäftsführerin Birgit Gerstorfer Gespräche geführt, um Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Mitarbeiter/innen der Alpine, aber auch eventuell Betroffene bei Zuliefer-Firmen abgeklärt. "Wir werden gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice eine Insolvenzstiftung einrichten", kündigt Strugl an.

 

Die Zahl der direkt und indirekt betroffenen Mitarbeiter/innen steht noch nicht fest. Oberösterreich stellt jedoch mit rund 980 Alpine-Beschäftigten den größten Anteil aller Bundesländer. Wie viele von ihnen schlussendlich tatsächlich ihren Job verlieren, steht noch nicht fest. Zunächst gilt ein Kündigungsschutz von 30 Tagen. Vor allem dort, wo die Alpine Teil einer ARGE ist, besteht die Chance, dass die Mitarbeiter/innen von anderen Baufirmen übernommen werden. "Wer in Folge der Pleite jedoch tatsächlich arbeitslos wird, hat die Möglichkeit, in eine Insolvenzstiftung einzutreten – auch Mitarbeiter/innen von Zuliefer-Firmen", sagt Strugl.
In der Stiftung bekommen die Arbeitnehmer/innen in einer ersten Phase der Berufsorientierung die Möglichkeit, ihre Interessen zu sondieren und entsprechende Qualifizierungsschienen zu vereinbaren. Daran schließt die intensive Aus- und Weiterbildungsphase an, die nach rund 18 Monaten mit einer Arbeitsaufnahme abgeschlossen sein sollte. "In der Vergangenheit hat sich das Modell der Insolvenzstiftung bewährt: Acht von zehn Stiftungsteilnehmer finden nach der Ausbildung wieder einen Job", ist Wirtschafts-Landesrat Strugl optimistisch.

 

Unterstützung für Zuliefer-Firmen
Geprüft wird auch die Möglichkeit, im Rahmen der oö. Kreditgarantiegesellschaft (KGG) von der Alpine-Pleite betroffene Zulieferer zu unterstützen. Die KGG steht vor allem auch kleineren und mittleren Unternehmen mit Bürgschaften und Eigenkapitalgarantien zur Seite.

Landtagspräsidenten feiern gemeinsam Geburtstag

(LK) Dass unter den drei Präsidenten des Oö. Landtags ein gutes Arbeitsklima besteht, ist ja keine Neuigkeit. Dass diese Harmonie möglicherweise auf die Macht der Sterne zurückzuführen ist, vielleicht schon: Sowohl die Zweite Präsidentin Gerda Weichsler-Hauer als auch Präsident KommR Viktor Sigl haben am 20. Juni Geburtstag. Und - beide sind im Sternzeichen "Zwilling" geboren. Den Zwillingen wird generell nachgesagt, redegewandte und heitere Menschen zu sein. Ihre große Stärke ist das Kontakte knüpfen. Zwillinge können zu den Tolerantesten im ganzen Tierkreis gezählt werden.

Sprechtage für die Woche vom 24. bis 28. Juni 2013

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 25. Juni 2013 von 7:30 Uhr bis 8:30 Uhr, (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl MBA
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 24. Juni 2013 von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr, (+43 732) 77 20-151 01, Altstadt 17
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 21. Juni 2013

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Linzer Ostumfahrung – Vorstellung der ersten Trassenvarianten und weitere Schritte"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dipl.-Ing. Dr. Günther Knötig, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Raumordnung
  • Dipl.-Ing. Günther Bsirsky, Direktion Straßenbau und Verkehr, Abteilung Gesamtverkehrsplanung und öffentlicher Verkehr
  • Johann Ecker MBA, Institut für Gemeindeforschung und Unternehmensberatung

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Pressekonferenz am 21. Juni 2013

Landesrat Rudi Anschober und Mag. Philipp Braun (Slow Food in )


zum Thema

"Besser essen – wieder schmecken lernen: Land forciert Geschmacksschulen für Oberösterreichs Jugend"

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Pressekonferenz am 21. Juni 2013

Landesrat Ing. Reinhold Entholzer, Bürgermeister Heinz Köppl, Stadtrat Wolfgang Sageder, GF Ing. Günter Neumann und DI Otfried Knoll


zum Thema

"StadtRegioTram Gmunden - Vorchdorf - Projektstart"

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Pressekonferenz am 21. Juni 2013

Michael STRUGL (Wirtschafts- und Sport-Landesrat), Horst DILLY (Hotel Dilly, Windischgarsten), Max HAGMAYR / Markus WEISSENBERGER (Hagmayr Sport), Andreas HOLZINGER (Leiter BSFZ Obertraun), Heinz ROSENAUER (Global Sports), Johannes WÜRMER (Schloss Mühldorf, Feldkirchen) und Georg BACHLEITNER (Marketingleiter Tourismus)


zum Thema

"Fußball-Trainingscamps von Top-Teams im Sportland Oberösterreich - Mehr als 20 Teams zu Gast im Sport- und Tourismusland OÖ"

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Presseinformationen

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