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Landeskorrespondenz Nr. 113 vom 14. Juni 2013

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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: Grenzüberschreitendes Volkskultur-Projekt "Volkskultur verbindet" startet am Samstag, 15. Juni 2013

(LK) 2013 steht ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Oberösterreich und Südböhmen. Alte Spuren, neue Wege gibt es nicht nur bei der Landesausstellung zu entdecken. Mit einem gemeinsamen Projekt spüren Oberösterreich, Niederösterreich und Südböhmen im Rahmenprogramm zur Landesausstellung grenzüberschreitenden Traditionen im Bereich der Volkskultur nach. Textile Muster, Blasmusik und Blaudruck sind die Themenbereiche, die aufgegriffen werden. Start ist morgen, Samstag, 15. Juni 2013, ab 9 Uhr, im Textilen Zentrum Haslach.

 

"Die oberösterreichische Volkskultur liefert mit diesem Projekt einen wichtigen inhaltlichen Schwerpunkt zur Landesausstellung", erklärt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Das Projekt ist eine Art Spurensuche, die aufzeigt, wie vielfältig und weitreichend die kulturellen Verbindungen und Vernetzungen im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Südböhmen sind."

 

Im Rahmen des Projektes "Volkskultur verbindet" gibt es drei Veranstaltungen in Oberösterreich:

 

  • "Faszination Musterbuch" am Samstag, 15. Juni 2013, ab 9 Uhr im Textilen Zentrum Haslach: im Mittelpunkt steht eine Entdeckungsreise in den Reichtum historischer Textilproduktion und Alltagskultur. Am Nachmittag stehen die Türen des Textilen Zentrums Haslach inklusive der Manufaktur Haslach für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist frei!
  • "Böhmisch-mährische Blasmusik" am Samstag, 22. Juni 2013, ab 9 Uhr in Freistadt: am Vormittag haben Musikerinnen und Musiker die Gelegenheit, im Rahmen eines Workshops mehr über die "Pflege und Entwicklung der böhmischen und mährischen Blasmusik" zu erfahren. Nachmittags finden am Freistädter Hauptplatz Präsentationskonzerte mit den Blaskapellen Pro Solist'y, Ceska und Kridlovanka statt.
  • "Tag des Blaudrucks" am Samstag, 6. Juli 2013 ab 9 Uhr in Bad Leonfelden: am Vormittag stehen Fachthemen rund um den Blaudruck im Mittelpunkt der Veranstaltung, am Nachmittag, ab 14 Uhr, zeigt Bad Leonfelden dann in lebenden Werkstätten den "Weg zum Blaudruck". Mit einer Blaudruckschau ab 18 Uhr wird die Veranstaltung abgeschlossen.

 

Das Projekt "Volkskultur verbindet" wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union, Fonds für regionale Entwicklung.


 

 


Nach Hochwasser: R1 Donauradweg in wieder befahrbar

(LK) Vom Hochwasser Ende Mai/Anfang Juni massiv betroffen, ist der bedeutendste Radweg Oberösterreich ab dem Wochenende wieder durchgehend von Passau bis Grein befahrbar. "Dank des enormen Einsatzes der via donau, der Straßenmeistereien und der freiwilligen Helferinnen und Helfer ist es in kürzester Zeit gelungen, die Strecke wieder für die Radler/innen freizumachen", bedanken sich Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl für das perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten. "Wir wollen unseren Gästen zeigen, dass sie ihren Radurlaub in Oberösterreich wie geplant genießen können. Das ist auch für vom Hochwasser betroffenen Tourismusbetriebe an der Donau besonders wichtig."

Ab Samstag, 15. Juni 2013 ist der R 1 Donauweg zwischen Passau und Grein wieder befahrbar. Da in Teilabschnitten wie zB in Ottensheim und Au an der Donau/Naarn die Benützung durch Schäden nicht möglich ist, wurden gut beschilderte Umleitungsstrecken eingerichtet.
In wenigen Teilbereichen muss auch noch mit stärkeren Fahrbahnverunreinigungen gerechnet werden bzw. sind noch Reinigungsarbeiten im Gange.
 
Auch die Schifffahrt auf der Donau hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Einem Rad- oder Wanderurlaub in der oberösterreichischen Donauregion steht demnach nichts mehr im Wege.

 

Aktuelle Streckeninfos im Internet: Icon Externer Link www.donauradweg.at und Icon Externer Link www.radfahren.at

LH-Stv. Josef Ackerl: "Blinde Adoptivwerber - Jugendwohlfahrt wird gegen Gerichtsurteil in Berufung gehen

(LK) Das Land wird gegen das vorliegende Rechtsurteil des Bezirksgerichtes Linz Berufung erheben. Diese Entscheidung basiert auf mehreren Gründen, welche inhaltlich auch noch genauer nachgereicht werden. Klar ist jedenfalls, dass bei den Entscheidungen der Jugendwohlfahrt immer das "Kindeswohl" im Mittelpunkt des Interesses stehen muss. Im Falle einer Adoption muss gewährleistet sein, dass ein Kind in einer neuen Familie bestmöglich aufwachsen kann. Der Staat hat die Verpflichtung, dass adoptierten Kindern auf allen Ebenen die bestmöglichen Lebensbedingungen geboten werden. Deshalb gibt es Eignungsüberprüfungen, um erkennbare Risiken im Vorfeld auszuschließen. Würde dieses Urteil in dieser Form rechtskräftig werden, hätte dies zur Folge, dass die öffentliche Jugendwohlfahrt ihr Engagement hinsichtlich Überprüfung der Adoptionswerber vollkommen umstellen müsste.

 

Die Berufungsfrist beträgt vier Wochen. Vorweg  kann jedoch bereits mitgeteilt werden, dass Berufung erhoben wird.

LR Anschober: Grillen mit Gemüse bei Kochshow in Eferding

(LK) Die erfolgreich gestartete Kochshow-Tour "Kochtopf statt Mistkübel" mit Umwelt-Landesrat Rudi Anschober geht weiter: Am 21. Juni 2013 macht die Kochshow-Tour ab 16:00 Uhr Station am Eferdinger Stadtplatz. Anschober grillt dabei mit Biohof Achleitner Küchenchef Hannes Hölbling Gemüse aus guter B-Ware, die sonst im Müll landen würde.

Kochtopf statt Mistkübel lautet das Motto der Kochshows zur Vermeidung von Lebensmittelmüll. Sie finden unter freiem Himmel statt. Die Zutaten werden direkt vom Bauern aus der Region bezogen – mit Hilfe der Bio Austria, des Biohofs Achleitner und unserer heimischen Bäuerinnen und Bauern. Das schmeckt: saisonal, regional und nach Möglichkeit aus biologischer Landwirtschaft sowie zu 100 Prozent fleischfrei!

Anschober: "Ich lade alle Eferdingerinnen und Eferdinger herzlich ein, sich schon zwei Stunden vor offiziellem Kochshow-Beginn bei der Schnipseldisco am Schälen und Schnipseln zu beteiligen!"

Im Rahmen des neuen zentralen Schwerpunkts "Besser essen" im Oö. Umweltressort gibt der Landesrat auch Tipps zu den Themen bewusste Ernährung, Vielfalt statt Einheitsgeschmack und weniger Lebensmittel im Müll. Landesrat Anschober steht interessierten Bürger/innen auch Rede und Antwort zum geplanten Hochwasserschutz für das Eferdinger Becken.

Das fertig gegrillte Gemüse der Kochshow wird gegen freiwillige Geldspenden an Passant/innen und Besucher/innen verteilt. Der Gesamtbetrag wird von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober nach seiner -Tour im Herbst 2013 an den Verein ARGE Obdachlose Linz übergeben.

Infos zu den Kochshows:

Kooperationspartner/innen Kochshows: Bio Austria, Morgentau Biogemüse GmbH, Fairleben Bio Buschenschank & Ab Hofverkauf, Bioobstbau Peterseil, Backstube Honeder, Stiftskäserei Schlierbach, Biohof Achleitner, Klimabündnis Oberösterreich, Kulti Wirte, Slow Food Oberösterreich, Umweltprofis, AVE Österreich GmbH, Standortgemeinden

 

 

Die nächsten Tourdaten 2013:
Fr, 21. Juni  Eferding
Sa, 31. Aug.  Vöcklabruck
Sa, 14. Sept.  Wels
Do, 19. Sept.  Linz

 

Alle Infos zu unseren Kochshows Kochtopf statt Mistkübel unter:
Icon Externer Link www.umweltlandesrat.com

Icon Externer Link www.fleischfrei-tag.at

Icon Externer Link www.facebook.com/KochtopfStattMistkuebel

Verkehrs-Landesrat Reinhold Entholzer informiert: "StadtRegioTram Gmunden-Vorchdorf ist beschlossen"

"Ab 2014 wird an der Verbindung der Gmundner Straßenbahn mit der Traunseebahn Richtung Vorchdorf gebaut werden" berichtet Verkehrs-Landesrat Reinhold Entholzer erfreut. "Dieses Vorzeigeprojekt liegt mir besonders am Herzen, weil es zeigt wie attraktiv und bürgernah moderner öffentlicher Verkehr auch außerhalb der ganz großen Städte sein kann."

 

(LK) Am 13. Juni hat der Oö. Landtag die fixe Finanzierung für die Verbindung der beiden Gmundner Bahnen und die Anschaffung neuer, moderner Niederflur-Fahrzeuge beschlossen. "Mit der abgesicherten Finanzierung können wir schon nächstes Jahr zu bauen beginnen. In drei Etappen wird dann bis 2017 das Projekt abgeschlossen werden. Unser Ziel ist es, dass die Gmundner Straßenbahn zu einem innerstädtischen und regionalen Hauptverkehrsmittel aufgewertet wird. Alle Studien belegen, dass dann mindestens mit einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen zu rechnen ist." Einen zusätzliche Schub bekommt das Projekt durch den Umstand, dass schon ab 2016 ausschließlich neue, hochmoderne und komfortable Garnituren zum Einsatz kommen.

 

"Die gesamte Traunseeregion rund um Gmunden wird von diesem Projekt profitieren!" ist Reinhold Entholzer überzeugt.

 

Eckdaten des Projekt:

  • Schaffen einer durchgängigen Linie zwischen Gmunden Hauptbahnhof und Vorchdorf Bahnhof
  • Errichtung einer zweigleisigen Schienenverbindung zw. den Haltestellen Franz-Josef-Platz und Seebahnhof in den Jahren 2014 bis 2017
  • Errichtung einer neuen, tragfähigen Traunbrücke mit mehr Platz für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen
  • Gesamtinvestition 30 Mio. Euro, davon 80 % trägt das Land
  • Beschaffung von 11 neuen Fahrzeugen für die neue Bahn von Vorchdorf bis Gmunden sowie für die Attergaubahn (Vöcklamarkt – Attersee)
  • Die neuen Fahrzeuge kommen ab 2016 zum Einsatz

Landesrat Hiegelsberger zur Woche des Waldes: "Holznutzung ist Klimaschutz – Biomasse hat nach wie vor Potenzial"

Die Woche des Waldes 2013 stand unter dem Motto "Unser Wald – Das Rezept für Nachhaltigkeit". Agrar- und Forst-Landesrat Max Hiegelsberger: "Die oö. Waldbesitzer zeigen vor, wie die natürliche Ressource Wald für viele Generationen erhalten bleibt .Trotz großer Schadholzmengen durch Stürme und Borkenkäferfraß in den vergangenen zehn Jahren ist die Waldbewirtschaftung in Oberösterreich nach wie vor nachhaltig. Biomasse ist keine Konkurrenz für Industrie."


(LK) Der Begriff der Nachhaltigkeit wurde vor 300 Jahren durch die Forstwirtschaft geprägt und bedeutet, dass höchstens jene Holzmenge geschlägert wird, die in der gleichen Zeit wieder nachwächst.
Stürme, Schneebruchschäden und die darauf folgende rasante Zunahme der Borkenkäferschäden haben in den letzten zehn Jahren mehr als 14 Mio. Festmeter Schadholz verursacht. Besondere negative Berühmtheit erlangte das Jahr 2007 mit einer Schadholzmenge von 3,4 Mio. Festmeter, die somit im Bereich des Gesamteinschlages eines durchschnittlichen "Normaljahres" lag. In den letzten Jahren waren die Schadholzmengen Gott sei Dank wieder rückläufig.

 

Trotz der großen Sturm– und Borkenkäferschäden in den vergangenen Jahren ist die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung in Oberösterreich gesichert. "Die oberösterreichischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer haben gezeigt, dass ihnen auch in schwierigen Zeiten die Sicherung der natürlichen Ressource Wald für nachfolgende Generationen wichtig ist," stellt Landesrat Max Hiegelsberger fest. "Die rasche Aufarbeitung des Schadholzes verhinderte noch größere Schadholzmengen."

Holzeinschlag in Oberösterreich Gesamteinschlag und Schadholz Quelle: HEM, Lebensministerium

 

Quelle: HEM, Lebensministerium

 

Nach der Aufarbeitung galt es, die teilweise großen Kahlflächen wieder zu bepflanzen, was in den schwer geschädigten Gebieten eine arbeitsintensive, aber sehr wichtige Tätigkeit war. Insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel wurden verstärkt Laubhölzer und andere Nadelbaumarten in vormalige Fichtenbestände eingebracht, sodass auf vielen ehemaligen Schadflächen heute bereits junge Mischwaldflächen entstehen.

 

Solide Basis und laufender Zuwachs
Die österreichischen Wälder haben Potenzial. Angriffe der Papierindustrie, die in der Biomasse-Nutzung als Energiequelle einen Kostentreiber für Holz sehen, weist Landesrat Max Hiegelsberger zurück: "Gerade ein angemessener Holzpreis motiviert zu einer höheren Waldnutzung. Das nützt dem Klima, dem Ausbau nachhaltiger Energieträger und den bäuerlichen Waldbesitzern."

 

Im oberösterreichischen Wald sind derzeit 163 Millionen Festmeter Holz bevorratet. Das ist eine solide Basis, die auch beim Ausgleichen von Schadholznutzungen unterstützt. Dem jährlichen Zuwachs von 4,7 Millionen Vorratsfestmetern steht die Nutzung von 3,9 Millionen Vorratsfestmetern gegenüber. Dies entspricht somit dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Große schadensbedingte Kahlflächen vergangener Jahre wurden durch das Fördern der Naturverjüngung und das Pflanzen von jungen Bäumen möglichst rasch wieder bewaldet, so dass auch auf diesen Flächen der Zuwachs wieder gesichert ist.

 

Vorrat, Zuwachs und Nutzung im OÖ. Wald Quelle: ÖWI 2007/09 (gerundet)

 

Holznutzung ist Klimaschutz
Das Hauptziel der Waldbewirtschaftung ist die Produktion von Holz. Damit die Bäume entsprechend Platz zum Wachsen haben, schneiden Waldbewirtschafter und deren Forstarbeiter regelmäßig bedrängende Bäume bei Dickungspflegen und Durchforstungen aus den Beständen heraus. Somit stehen den verbleibenden Bäumen mehr Licht, Wasser und Nährstoffe zur Verfügung, die nun rascher wachsen können. Beim Wachstum nimmt der Baum CO2 aus der Luft auf, baut mit dem Kohlenstoff seine Masse auf und gibt den Sauerstoff wieder an die Luft ab. In einem Kubikmeter Holz sind knapp 1.000 kg CO2 gespeichert.

 
Besseres Wachstum der Bäume bedeutet auch höhere CO2-Bindung. Das genutzte Holz bildete im Falle von Bauholz einen langfristigen Speicher für CO2. Bei der energetischen Nutzung als Brennholz ist die CO2-Bilanz ausgeglichen, da bei der Verbrennung jene Menge CO2 freigesetzt wird, die zuvor beim Holzwachstum gebunden wurde. Die Waldbewirtschaftung und die Nutzung von Holz sind somit wesentliche Beiträge zum Klimaschutz.


Das Rezept für Nachhaltigkeit
Die Forstwirtschaft praktiziert das 300 Jahre alte Rezept zur nachhaltigen Nutzung von Holz. In den letzten 30 Jahren wurde der Begriff in den Bereichen ökologische und soziale Nachhaltigkeit erweitert. Es geht heute nicht nur um die messbare Größe der Holzmenge sondern auch um Erhaltung von qualitativen Größen wie Artenvielfalt, Biodiversität und Sicherung der Grundbedürfnisse der Menschen. Das sorgfältige Handeln unserer Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sichert den wertvollen Lebensraum Wald und den Klima schonenden Rohstoff Holz für die nächsten Generationen.

Hochwasser: Soforthilfe und geförderte Kredite für Betriebe und Sportvereine

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: "Tourismus-Werbung verstärken, damit Gäste rasch wieder nach Oberösterreich kommen"

 

(LK) In den vom Hochwasser heimgesuchten Regionen Oberösterreichs werden die Schäden im Zuge der Aufräumarbeiten nun deutlich. Für betroffene Betriebe – Schätzungen der Wirtschaftskammer gehen von 450 Unternehmen aus -  und Sportvereine hat Wirtschafts- und Sport-Landesrat Dr. Michael Strugl ein Hilfspaket geschnürt, das vom Katastrophenfonds des Landes über zinsenlose Kredite in Zusammenarbeit mit dem Bund, eine gezielte Tourismus-Marketingkampagne für betroffene Regionen bis hin zur Unterstützung für Sportvereine reicht. "Damit können wir den Unternehmen, aber auch den Ehrenamtlichen in den Sportvereinen eine Perspektive für die Zukunft geben", hofft Strugl.

 

Unmittelbar nach der ersten Hochwasser-Phase vergangene Woche hatte Wirtschafts-Landesrat Strugl eine Hotline für betroffene Betriebe sowie für Sportvereine eingerichtet. "Zehn Unternehmen und Vereine täglich nehmen diese erste Anlaufstelle in Anspruch", berichtet Strugl.

 

Unterstützung von Betrieben
1) Bei direkten Sachschäden: Abwicklung durch den Katastrophenfonds des Landes Oberösterreich. Möglich ist ein Direktzuschuss im Ausmaß von 20 bis 50 Prozent des Schadens. Die Schadensmeldung muss innerhalb von 30 Tagen erfolgen.
Kontakt Katastrophenfonds: 0732/ 7720 – 11809, 118 08, oder - 118 07.

 
2) In Zusammenarbeit mit den Förderstellen des Bundes werden zinsenlose Kredite in Höhe von 10.000 bis 7,5 Millionen Euro vergeben, wobei die ersten drei Jahre tilgungsfrei sind. Berechnungsgrundlage ist die von den Schadenskommissionen des Katastrophenfonds festgestellte Schadenssumme abzüglich der Mittel aus dem Katastrophenfonds sowie von Versicherungsleistungen ("Restschaden"). Gefördert werden können betriebliche Investitionen, Warenlager und notwendige Aufwendungen (z.B. Reparatur, Reinigungs- und Räumungskosten).

Kontakt austria wirtschaftsservice Gmbh:
Hans Platzer Tel. 01-50175 - DW 420 oder Ingrid Küpper DW 409

Kontakt für Tourismusbetriebe:
Hochwasser-Hotline: 01-51530-22 (Frau Zand)


3) Weiters gibt es die Möglichkeit von Garantie-Übernahmen für Kreditfinanzierungen. Dafür werden keine Garantieentgelte und Bearbeitkosten verrechnet.
Kontakt austria wirtschaftsservice Gmbh:
Kurt Leutgeb Tel. 01-50175 -DW 256

Kontakt für Tourismusbetriebe:
Hochwasser-Hotline: 01-51530-22 (Frau Zand)


4) Förderung für Investitionen, die über die Schadensbeseitigung hinausgehen: Sollten im Zuge der Schadensbeseitigung weitergehende Investitionen durchgeführt werden, stellen Land Oberösterreich und Bund dafür ebenfalls geförderte Kredite und/oder Zuschüsse bzw. Haftungen zur Verfügung.
Überblick über die Fördermöglichkeiten: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/


5) Tourismus: für die am stärksten betroffenen Regionen (Donauraum, Schärding, Gmunden, Inneres Salzkammergut) wird vom Oberösterreich Tourismus in Zusammenarbeit mit den regionalen und lokalen Tourismusverbänden eine Marketingkampagne erarbeitet, um die Gäste vor allem in Österreich, Deutschland und Tschechien, auf die vorhandenen, intakten Angebote Aufmerksam zu machen. Davon profitieren indirekt auch die Tourismusbetriebe in den jeweiligen Regionen. Aus dem Wirtschaftsressort wird eine halbe Million Euro für diese Kampagne zur Verfügung gestellt.
 
Für Sportvereine
Für die betroffenen Vereine wurde als erste Anlaufstelle eine Hotline bei der Landessportorganisation eingerichtet. Derzeit ist eine Expertenkommission des Landessportorganisation in den betroffenen Gebieten zu unterwegs, um die Schäden möglichst rasch vor Ort begutachten und dann die weitere Vorgangsweise abklären zu können. Die Schadensabwicklung erfolgt ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Katastrophenfonds.
Hotline in der Landessportdirektion: 0732/653000-100

Sprechtage für die Woche vom 17. bis 21. Juni 2013

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 18. Juni 2013 von 14:00 Uhr bis
    16:30 Uhr, (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 18. Juni 2013 von 8:00 Uhr bis
    12:00 Uhr, (+43 732) 77 20-121 90, Landesdienstleistungszentrum LDZ
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner 
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl MBA
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 17. Juni 2013 von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr,
    Mittwoch, 19. Juni 2013 von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr sowie am Donnerstag,  20. Juni 2013 von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr, (+43 732) 77 20-151 01, Altstadt 17
  • 1. Landtagspräsident Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Mittwoch, 19. Juni 2013 von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

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