Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 111 vom 12. Juni 2013

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

LH Pühringer und LR Hiegelsberger: Hangrutschung in Pechgraben bei Großraming – ab 12. Juni 2013 Bundesheer im Einsatz – Bürger/innen zu Informationsabend eingeladen

Wie Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger informieren, schreitet die Hangrutschung in Pechgraben bei Großraming (Bezirk Steyr-Land) weiter fort: "Die Bevölkerung ist derzeit nicht in Gefahr. Die Einsatzkräfte sind vor Ort um den Hang zu stabilisieren."
Für 12. Juni 2013 wurde das Bundesheer zum Assistenzeinsatz angefordert. Am 11. Juni 2013 am Abend wurde die Bevölkerung zu einem Informationsabend geladen.

 

(LK) Auf einer Seehöhe von 650 bis 420 Metern ist es im Ortsteil Pechgraben bei Großraming zu einer Hangrutschung im Ausmaß von einem halben Quadratkilometer gekommen. Bis zu 2 Meter tiefe Risse und Klüfte ziehen sich durch den Hang, der bereits seit Mitte Februar rutscht und seither unter genauer Beobachtung steht. Durch die starken Niederschläge und Dauerregen der vergangenen Tage wurde nun eine kritische Marke überschritten. Per 10. Juni wurde die Gefahrenzone von der Gemeinde zum Katastrophengebiet erklärt.

Derzeit sind an die 30 Feuerwehrleute im Einsatz um den Hang zu entwässern und zu stabilisieren. Diese Maßnahmen greifen auch immer wieder kurzfristig. Neue Regenfälle bringen das Gschlief aber immer wieder in Bewegung.

 

Für die Bevölkerung besteht akut keine Gefahr. Ein Teil des Hanges rutscht in unbebautes Gebiet. In der Gefahrenzone befinden sich jedoch auch 16 Objekte, die vorerst nicht bedroht sind, solange eine Verklausung des Ahornleitenbaches verhindert werden kann.

 

Die Gemeinde Großraming und allen voran Vizebürgermeister Leopold Ahrer ist als behördliche Einsatzleitung in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung vor Ort und hat für heute einen Bürgerinformationsabend mit Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger organisiert. Die Behörde aber auch Experten standen der Bevölkerung Rede und Antwort.

 

"Es wird auf Hochtouren an Stabilisierungsmaßnahmen gearbeitet, die auch Wirkung zeigen. Es ist uns wichtig, dass die Bevölkerung aus erster Hand von den Sachverständigen über die aktuelle Situation und den Fortschritt der Hangrutschung informiert wird", so Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger beim Informationsabend. "Von Seiten der Einsatzkräfte und der Behörde wird alles zum Schutz der Bevölkerung getan. Besonders den Einsatzkräften danken wir für ihre großartige und unermüdliche Arbeit, die bisher Gröberes verhindern konnte", so LH Pühringer und LR Hiegelsberger.

 

Für 12. Juni 2013 wurde das Bundesheer mit 38 Mann zur Assistenzleistung mit einem Hubschrauber angefordert. Benötigt werden diese für Schlägerungsarbeiten im Wald in der Gefahrenzone sowie zum Transport von Drainagerohren, die auf einer Länge von 800 Metern verlegt werden sollen.

 

Eine Hangrutschung dieses Ausmaßes gibt es in Österreich lediglich in drei Gebieten, diese sind einmal in Vorarlberg sowie der Gschliefgraben bei Gmunden und nun Pechgraben bei Großraming.

 

Derzeit ist die Lage stabil. Der weitere Verlauf ist von verschiedenen Umwelteinflüssen, wie der weiteren Wetterentwicklung aber auch die geologische Situation im Hang selbst stark abhängig und lässt sich derzeit noch nicht genau abschätzen.

Ministerrat beschließt Aufstockung des Katastrophenfonds: 95 Mio. Euro für die Freiwilligen Feuerwehren für mehrere Jahre fixiert

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Feuerwehr-Landesrat Max Hiegelsberger und Landesfeuerwehr-Kommandant Dr. Wolfgang Kronsteiner: „Mehr als 32.500 Feuerwehrleute waren in den vergangenen Tagen in Oberösterreich im Hochwassereinsatz. Mit der Aufstockung des Katastrophenfonds kann weiter in die Infrastruktur und Einsatzgerät für die Feuerwehren investiert werden. Das bedeutet auch in Zukunft Planungssicherheit für den Katastrophenschutz!“

 

(LK) Für Oberösterreich bedeutet diese Einigung jährlich im Vergleich zum Jahr 2012 um etwa 1 Million Euro mehr für die Feuerwehren. Landeshauptmann Dr. Pühringer und Feuerwehr-Landesrat Max Hiegelsberger bedankten sich bei Innenministerin Johanna Mikl-Leitner für dieses Verhandlungsergebnis, das den Feuerwehren für zumindest fünf Jahre Planungssicherheit gibt: „Die Feuerwehren haben ihre große Bedeutung für das Land in den vergangenen Tagen erneut unter Beweis gestellt. Eine gute Ausrüstung ist neben der hervorragenden Ausbildung der Feuerwehrmitglieder der beste Garant für die Sicherheit der Bevölkerung. Die Aufstockung der Katastrophenfondsmittel ist ein deutliches Zeichen für die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, das uns allen zugutekommt“, betonten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Feuerwehr-Landesrat Max Hiegelsberger unisono.

 

"Damit auch in Zukunft derart rasch und flächendeckend geholfen werden kann, sind diese Mittel bestens investiert und dringend notwendig", sagte Oberösterreichs Landesfeuerwehrkommandant Dr. Wolfgang Kronsteiner. "Ich werte das als positives Zeichen für die Feuerwehr und die Bedeutung dieser ehrenamtlichen Einsatzorganisation."

 

„Oberösterreich ist das Land der Freiwilligen. Wir danken allen Einsatzkräften für Ihren großartigen und unermüdlichen Einsatz. Die Hilfs- und Einsatzbereitschaft, aber auch das Engagement unserer Freiwilligen ist für unsere Gemeinschaft unverzichtbar“, betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

LH-Stv. Josef Ackerl: "Unbegleitete minderjährige Fremde zeigen Eindrücke aus ihrem Lebensalltag"

(LK) Im Rahmen der Grundversorgung für Asylwerber/innen werden derzeit rund 100 unbegleitete minderjährige Fremde in organisierten Quartieren in Oberösterreich betreut. Mehr als drei Viertel von ihnen kommen aus Afghanistan. "Die Ausstellung ist eine gute Gelegenheit, um einen Einblick in die Lebensrealität unbegleiteter Minderjähriger zu bekommen. Es ist mir besonders wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen bestmöglich betreut werden. Die Tatsache, dass die Betroffenen die Chance bekommen sich aktiv einzubringen, ist positiv hervorzuheben ", so Ackerl.

 

Bei einer Ausstellung im Landesdienstleistungszentrum in Linz haben die Betroffenen die Möglichkeit, selbst zu Wort zu kommen:
Über Einladung der Jugendwohlfahrt und der Sozialabteilung des Landes haben junge Flüchtlinge, unterstützt von den Grundversorgungsträgern Volkshilfe und SOS Menschenrechte sowie dem Gymnasium Dachsberg (das ein gelungenes Integrationsprojekt vorzuweisen hat) zahlreiche Ausstellungstafeln mit Texten und Kunstwerken zu ihrem Leben gestaltet.

 

Die Ausstellungseröffnung "Unbegleitete minderjährige Fremde" findet im Rahmen einer kleinen Feier am Mittwoch, den 19. Juni, um 15 Uhr in der Servicemeile im LDZ, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz statt.
Die jungen Gestalter/innen der Ausstellung werden für ein Willkommensgeschenk und ein kurzes Rahmenprogramm sorgen, die Eröffnung wird durch Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer erfolgen. Die Ausstellung wird bis 10. Juli 2013 zu sehen sein.

 

Zur Betreuungssituation:
Die "Grundversorgung" hilfs- und schutzbedürftiger Fremder (insbesondere Asylwerber/innen) umfasst hauptsächlich die Unterbringung in organisierten Quartieren und die Sicherstel¬lung der Krankenhilfe durch eine Pflichtversicherung. Wei¬ters gibt es eine Bekleidungshilfe sowie bei schulpflichtigen Kindern eine Schulbeihilfe.

Wenn es sich jedoch um Kinder und Jugendliche handelt, die alleine nach Österreich kom¬men, braucht es auch jemanden, der an Stelle der Eltern die Auf¬gaben im Rahmen der Obsorge wahrnimmt. Diese Aufgaben werden von den Sozialarbeiter/innen der Jugendwohlfahrt wahrgenommen. Die Mitarbeiter/innen der Grundversorgungsein¬richtungen (wo die Jugendlichen leben) sorgen dafür, dass die Jugendlichen bei der Bewältigung ihres Alltags in der Fremde nicht völlig auf sich alleine ge¬stellt sind und unterstützen sie durch sozialarbeiterische Begleitung und Beratung (bei Ausbildung und Beruf, in gesundheitlichen Belangen und in finanziellen Angelegenheiten) und durch gesetzliche Vertretung im Asylverfahren.

 

In Oberösterreich werden von den Grundversorgungsträgern Volkshilfe und SOS Menschenrechte derzeit rund 100 unbegleitete minderjährige Fremde betreut, die hier keine Verwandten oder Bezugspersonen haben. Die Jugendlichen leben in Wohngemeinschaften in Linz, Steyr und Gallspach, wo sie auch tagesstrukturierende Angebote (Deutschkurse, Kreativangebote, ....) besuchen. Ziel ist, den Jugendlichen einen Schulabschluss und damit die Basis für einen Berufseinstieg zu ermöglichen. Beispiele der Kreativität und Begabung dieser Jugendlichen werden auch bei der Ausstellung bzw. im Rahmen der Eröffnung zu sehen sein.

Beilage:

Einladung UMF Ausstellungseröffnung 287,66 KB)

Stellungnahme der Jugendwohlfahrt zum Vorwurf der Diskriminierung von blinden Adoptionswerbern

(LK) Landeshauptmann-Stv. Josef Ackerl hat immer darauf hingewiesen, dass blinde Menschen grundsätzlich Kinder adoptieren können. Sie werden nicht von vornhinein ausgeschlossen, sondern es wird jeder Fall im Einzelnen geprüft und beurteilt. Im aktuell diskutierten Einzelfall hat die Überprüfung in der Beurteilung zu einem negativen Ergebnis geführt.

 

Im Jahr 2011 gelangte die Jugendwohlfahrt zur Einschätzung, dass die allgemeine Erziehungsfähigkeit und andere Kriterien bei einem blinden Ehepaar nicht ausreichend erfüllt waren, und hat daher das Eignungsüberprüfungsverfahren gestoppt. Auch die Jugendwohlfahrt in Wien, die aufgrund der Wohnsitzverlegung des Paares ebenfalls eine Eignungsüberprüfung durchführte, kam zum Ergebnis, dass die Werber nicht als Adoptiveltern geeignet sind.

 

Bei einem Adoptionsverfahren ist es Aufgabe der Jugendwohlfahrt, für das Kind zu gewährleisten, dass seine Pflege und Erziehung, Förderung, Versorgung und Sicherheit bestmöglich garantiert sind. Die Jugendwohlfahrt muss also aus dem Blickwinkel des Kindes beurteilen, ob Adoptivwerber alle Fähigkeiten mitbringen, damit das Kind in einer zweiten Familie bestmöglich aufwachsen kann. Deshalb gibt es die Eignungsüberprüfung.
Dabei werden zunächst Kriterien geprüft wie z.B. Wohnverhältnisse, finanzielle Voraussetzungen, Sicherheit, Erziehungsfähigkeit und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Herkunft des Kindes. Konkret sind dazu neben einem ärztlichen Attest und einem Strafregisterauszug mindestens ein Hausbesuch und mehrere Gespräche mit dem/der Sozialarbeiter/in und dem/der der Psychologen/in vorgesehen. Anschließend werden Adoptivwerber für die Übernahme eines Kindes in eigenen Seminaren fachlich vorbereitet.

 

Laut leitender Sozialarbeiterin war die Blindheit nicht das Hauptargument für die Nichteignung, es war eine Gesamtwürdigung. Nach ihrer Einschätzung wäre die Eignung auch dann nicht vorgelegen, wenn es sich um sehende Adoptionswerber gehandelt hätte. Diesbezüglich wurde auch der Gesundheitszustand der Werberin ins Treffen geführt.
Aufgrund des standardisierten Eignungsüberprüfungsverfahrens zeigt sich, dass aus Sicht des Landes keine diskriminierende Behandlung der Werber vorgelegen hat.

 

Die aktuelle Entscheidung des Gerichts bedeutet demnach, dass das Wohl und die Bedürfnisse eines zur Adoption freigegebenen Kindes zugunsten der Wünsche von Adoptivwerbern zurückgestellt werden müssten bzw. die Qualitätskriterien bei der Eignungsüberprüfung von Werber zu hinterfragen sind. Ob das Land in Berufung gehen wird, steht momentan noch nicht fest.

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: "Kein Platz für Gentechnik auf unseren Feldern! Niedersachsen verstärkt als 60. Mitglied das Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas"

(LK) Erst Ende Mai ist das Saarland zum Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas dazu gestoßen, nun hat sich auch das deutsche Bundesland Niedersachsen dem Netzwerk, das gegen die Ausbringung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf den Feldern kämpft, angeschlossen. Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger begrüßt die neue Region im Netzwerk. "Das gibt uns angesichts eines steigenden Drucks aus Übersee auf die Landwirtschaft Hoffnung, dass wir nachhaltig den gentechnikfreien Weg auf unseren Feldern weitergehen können."

 

Oberösterreich hat im Jahr 2003 gemeinsam mit der Toskana das europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen gegründet, das seither ständig wächst. Heute (12. Juni) begrüßte das Netzwerk mit dem deutschen Bundesland Niedersachsen die bereits 60. Region. "Das bestätigt erneut den oberösterreichischen Weg mit einem klaren Bekenntnis zur Gentechnikfreiheit auf unseren Feldern. Oberösterreich kämpft in der EU seit mehr als zehn Jahren für das Recht auf Selbstbestimmung. Jede weitere Region, die sich wie wir für diesen GVO-freien Weg entscheidet, stärkt uns in dieser Gegenwehr", sagt Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Oberösterreich ist derzeit Vizepräsident im Netzwerk der gentechnikfreien Regionen. "Oberösterreich wird sich weiter innerhalb der EU für ein Selbstbestimmungsrecht der Regionen und eine bessere Kennzeichnung im Sinne der Wahlfreiheit für Konsumentinnen einsetzen."

 

Gerade auch wegen der aktuellen Diskussion um die Verwendung von Pestiziden als Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft ist es für Landesrat Hiegelsberger so wichtig, dass die GVO-Freiheit nicht zurück gedrängt, sondern im Gegenteil weiter ausgebaut wird. "Verschiedene Länder wie zum Beispiel Ungarn haben bereits angekündigt, in Zukunft auf gentechnisch veränderte Organismen zu setzen, die den Pflanzenschutz bereits genetisch integriert haben. Das würde auch für Österreich als 
Nachbarland die Gefahr des Auskreuzens mit sich bringen", befürchtet Hiegelsberger. "Die Menschen wollen keine Gentechnik auf den Feldern. Dazu stehen wir in Oberösterreich", so Hiegelsberger.

Beilage:

Netzwerk der 60 Gentechnikfreien Regionen 899,27 KB)

Peers- Projekt "Interkulturelle Kompetenz" - Zertifikatsverleihung an 25 Schüler/innen

(LK) Das LandesJugendReferat Oberösterreich bietet seit Herbst 2011 ein Peer-Education-Projekt für Schülerinnen und Schüler der 7. und 10. Schulstufe zum Thema Interkulturelle Kompetenz an. Das Pilotprojekt mit 25 Schüler/innen aus sieben Schulen (BG/WRG Körnerstrasse Linz, BHAK Traun, BRG Solarcity Linz, Hauptschule 1 Traun, Neue Mittelschule 27 Linz, Privat HTL Traun, Neue Mittelschule 1 Wels-Stadt) wurde am 11. Juni 2013 mit der Zertifikatsverleihung durch Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer erfolgreich abgeschlossen.

 

Im Herbst 2012 startete bereits die zweite Ausbildungsrunde für weitere 43 Schulen mit rund 250 Schüler/innen. Somit beteiligen sich aktuell insgesamt 50 Schulen aus ganz (einige Schulen bereits mit den nächsten Klassen ein zweites Mal). Grundsätzlich werden alle Schulen in (mit 7. bzw. 10. Schulstufen) eingeladen. Die Schulungen finden in den Hotspots (Zentralraum und Umgebung, Attnang Puchheim) statt.

 

So funktioniert das Peers-Projekt: Ausgewählte engagierte Schüler/innen, die sich für das positive Zusammenleben Jugendlicher aus verschiedenen Kulturen einsetzen möchten, werden in einer mehrtägigen Ausbildung geschult. Die Teilnahme ist kostenlos.
Landesrätin Hummer: "Die Peers sollen zwei Schuljahre tätig sein. Sie geben ihre Erfahrungen und ihr Wissen an ihre Klassenkolleg/innen und in der ganzen Schule weiter – sei es im Unterricht, bei selbstorganisierten Projekten, bei Schulaktionen oder einfach beim Zusammensein. Als Gleichaltrige (engl. peers) sind sie dabei besonders glaubwürdig. Es arbeiten immer Schüler/innen mit und ohne Migrationshintergrund als "Peerspaar" in der Klasse zusammen. Die Peers profitieren durch ihren Einsatz in vielfacher Weise, indem ihre kommunikativen und sozialen Kompetenzen gestärkt werden."
Die Jugendlichen beschäftigen sich u.a. mit folgenden Themen: Kulturelle Vielfalt als Chance und Bereicherung erleben; gemeinsam gut in leben; respektvoller und toleranter Umgang miteinander; Konflikte im Zusammenleben zwischen Inländer/innen und Ausländer/innen; Zivilcourage; Situation von Flüchtlingen, Asylwerber/innen und Arbeitsmigrant/innen; Religionen; Globalisierung. Icon Externer Link www.ooe-jugend.at/integration

Landtagspräsident empfängt Volksschüler

(LK) Gleich zwei 4. Klassen der Volksschule Feldkirchen konnte Präsident Viktor Sigl im Landtagssitzungssaal begrüßen. Sigl erklärte seinen jungen Besucherinnen und Besuchern die aktuelle Politik  anhand der Zusammensetzung im Oö. Landtag und die Aufgaben der Politikerinnen und Politiker. "Unsere Abgeordneten kommen aus allen 18 oberösterreichischen Bezirken und aus den verschiedensten Berufs- und Altersgruppen. Zur intensiven Arbeit in zahlreichen Sitzungen in Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Tagungen kommen noch zahlreiche Termine in den Heimatbezirken, denn die meisten sind auch ehrenamtlich aktiv und stehen als Kommunalpolitikerinnen und -politiker im täglichen Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern und vertreten diese und ihre Region auch in der Landespolitik", berichtete Sigl.

Landtagspräsidentenkonferenz: Bundesrat muss die Interessen der Länder besser vertreten können

(LK) Am 11.Juni 2013 endete die zweitägige gemeinsame Präsidentenkonferenz der deutschen und österreichischen Landtage sowie des Südtiroler Landtags in Niederösterreich. In deren Rahmen waren sich die Vertreter der österreichischen Bundesländer einig, dass die Zukunft Österreichs auf starken Bundesländern beruht.

 

Als Vertreter Oberösterreichs forderte Landtagspräsident KommR Viktor Sigl das Vorantreiben einer Aufwertung des Bundesrates ein. "Wir erleben nach wie vor die Diskussionen, eine zentrale Struktur könne alles besser machen. Das ist das wahre Problem des Föderalismus. Und deswegen ist es zu begrüßen, dass zumindest die Landesparlamente an einem gemeinsamen Strang ziehen", so Sigl. "Es gilt, Effizienz und Verantwortung im Bundesstaat zu stärken und das föderale System durch einzelne Reformpakete anzupassen".

 

Ein grundlegender Eckpunkt des Reformpaketes ist, dem Bundesrat ein verstärktes Mitwirkungsrecht bei Bundesgesetzen einzuräumen, die die Interessen der Länder - insbesondere in finanzieller Hinsicht – berühren. "Das ist ein "MUSS" für Länder wie Oberösterreich", forderte Präsident Sigl.
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das Einräumen eines Mitspracherechtes des Bundesrats bei der Bestellung von gemeinsamen Organen der Länder und des Bundes wie dem Verfassungsgerichtshof oder dem Rechnungshof. "Unter der Federführung Oberösterreichs wurde dieser Entwurf heute einstimmig beschlossen", freute sich Sigl und erhofft sich dadurch eine echte Aufwertung der österreichischen Länderkammer.

 

Die Bundesländer sind die Begründung des Staates Österreich, und nicht umgekehrt. Das heißt, der Föderalismus hat bei uns in Österreich Tradition. Und damit auch Zukunft!

KiJA Kinderrechtezeitung – aktuelle Ausgabe, "Ganz mein Geschmack" Eine bewusste Ernährung muss schon früh gelernt werden

(LK) Die Meldungen zum Ernährungsverhalten der Kinder und Jugendlichen sind alarmierend: Der österreichische Ernährungsbericht 2012 zeigt, dass insgesamt rund ein Viertel der österreichischen Schulkinder zwischen sieben und vierzehn Jahren übergewichtig ist, davon sind ca. sieben Prozent stark fettleibig (adipös). Andererseits fühlen sich insbesonders junge Mädchen, aber vermehrt auch Burschen in Richtung „junger, schöner, schlanker Körper“ gedrängt und entwickeln eine gestörte Selbstwahrnehmung. Eine Essstörung droht, der Schlankheitsdruck ist ein durchaus gegenwärtiges und ernstzunehmendes Problem.

 

"Ganz mein Geschmack!" heißt die aktuelle Ausgabe der Kinderrechtezeitung "Alles, was Recht ist" der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. Auf unterhaltsame Art soll Kindern ab dem Volksschulalter der bewusste Umgang mit Lebensmitteln nahe gebracht werden. "Dancing Star" und Musiker Klaus Eberhartinger erklärt im Interview, dass er biologische Lebensmittel bevorzugt und Bewegung für ihn ein "absolutes Wundermittel" ist. Besuche in zwei Volksschulklassen in Kirchschlag und Vöcklabruck beweisen, wie sehr die Kinder bereits reflektieren, was auf den Teller kommt - und wie viel Spaß ihnen das Mithelfen in der Küche macht.

 

"Alles, was Recht ist", Kinderrechtezeitung , "Ganz mein Geschmack" Heft 28/2013
Das aktuelle Heft richtet sich an Leser/innen ab der Volksschule und an Erwachsene, es wird in einer Auflage von 50.000 Stück kostenlos an allen Schulen dieser Zielgruppe in unserem Bundesland verteilt.

 

Kinder- und Jugendanwaltschaft /KiJA
Kärntnerstraße 10, 4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20/140 01
E-Mail: kija@ooe.gv.at
Icon Externer Link www.kija-ooe.at
Icon Externer Link www.facebook.com/kija.ooe

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 12. bis 19. Juni 2013

(LK) In den Sonnenfenstern kommt es zu stärkeren Belastungen durch Gräser, Roggen, Ampfer und Wegerich. Aktuelle Belastungsschwerpunkte der Gräser sind der Alpenrand und das höhere Mühlviertel, für Roggen ist es das Mühlviertel. Neben diesen Hauptallergenen können lokal noch Holunder, Robinie, Spiersträucher und Raps zu Belastungen führen. Für Erlenpollen-Allergiker ist zu beachten, dass in den Alpen die Grünerle blüht.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 12. Juni 2013

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Hochwasserschäden auf Oberösterreichs Straßen"

1597,55 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dipl.-Ing. Wolfgang Wießmayer

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 12. Juni 2013

Landesrat Rudi Anschober, Ingmar Höbarth (Geschäftsführer Klima- und Energiefonds), Georg Rebernig (Geschäftsführer Umweltbundesamt) und Mag. Bernhard Niedermoser (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)


zum Thema

"Das Wetter wird extremer – schwere Hochwässer drohen. Oberösterreich erarbeitet als erstes Bundesland eine Klimawandel-Anpassungsstrategie"

94,27 KB)

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 12. Juni 2013

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer und Peter Eiselmair, MAS, MSc (Geschäftsführer Education Group GmbH)


zum Thema

"Oö. Jugend-Medien-Studie 2013 der Education Group - Das Medienverhalten der 11- bis 18-Jährigen"

618,78 KB)

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at