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Landeskorrespondenz Nr. 110 vom 11. Juni 2013

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Goldenes Ehrenzeichen des Landes für langjährigen IV-Präsidenten Klaus Pöttinger

(LK) Mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich wurde der langjährige Präsident und nunmehrige Ehrenpräsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich DI Klaus Pöttinger ausgezeichnet. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte die Auszeichnung am 10. Juni 2013 beim Industrie-Empfang in der voestalpine Stahlwelt.

 

„Präsident Pöttinger hat über viele Jahre wesentlich an einer positiven Entwicklung der österreichischen Industrie mitgewirkt, die sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit gepflegt und das Ansehen der Industrie in Oberösterreich deutlich gestärkt. Er genießt dank seiner persönlichen Integrität sowie seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten ein hohes Maß an Anerkennung und Wertschätzung im öffentlichen und wirtschaftlichen Leben Österreichs“, so der Landeshauptmann in seiner Würdigung.

 

Der gebürtige Grieskirchner Pöttinger studierte Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau in Graz, ehe er ins Familienunternehmen als technischer Leiter des Tochterbetriebes Bayerische Pflugfabrik in Landsberg eintrat. Seit 1991 fungiert Pöttinger als geschäftsführender Gesellschafter im Bereich Technik der Muttergesellschaft Alois Pöttinger Maschinenfabrik GesmbH in Grieskirchen. Er gehörte seit 1998 dem Vorstand der IV-Landesgruppe Oberösterreich an und fungierte neun Jahre als ihr Präsident. Darüber hinaus war er Vizepräsident der IV Österreich und Vorsitzender des Think-Tanks Höldrichsmühle.

 

Besonders hervorzuheben sei auch Pöttingers hohes Engagement für Reformen im Bildungsbereich. Im Rahmen seiner Tätigkeit im Hauptverband der Sozialversicherungsträger habe er darüber hinaus erfolgreich an der Verwaltungs- und der Spitalsreform mitgewirkt, so Pühringer.

Firma Keplinger spendet für Hochwasserhilfe

LH Pühringer nimmt Scheck bei 85-Jahr-Jubiläum entgegen

 

(LK) Bei der Feier zum 85-Jahr-Jubiläum der Firma Keplinger GmbH in Traun überreichten Inhaberin Mag.ª Claudia Swoboda, Einkaufsleiter Gerhard Franzmeyer und Geschäftsführer Dr. Josef Buczkowski an Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer einen Scheck mit einer Spende des Unternehmens über 5.000 Euro für die Hochwasserhilfe des Landes. Weitere Spenden, die im Laufe des Festabends gesammelt wurden, kommen ebenfalls der Unterstützung von Hochwasseropfern zugute.

 

„Ich danke dem Unternehmen und allen Spenderinnen und Spendern, die damit ihre Solidarität mit der Opfern der Hochwasserkatastrophe unter Beweis stellen“, so Pühringer. Die Abwicklung der Mittelvergabe erfolgt unter der Federführung des Katastrophenfonds und unter Mitwirkung aller heimischen Hilfsorganisationen.

 

Hilfskonto des Landes Oberösterreich:
„Hochwasserhilfe 2013“
Hypo-Landesbank
Konto-Nr.: 80 000 3
Bankleitzahl: 54 000

Goldenes Ehrenzeichen für „Gallionsfigur des oö. Feuerwehrwesens“ Alfred Zeilmayr

Landeshauptmann Pühringer würdigt ehemaligen Welser Magistratsdirektor für über 40 Jahre in Landes-Feuerwehrleitung

 

(LK) Im Rahmen des Festaktes „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wels“ am 7. Juni 2013 in Wels überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gemeinsam mit Landesrat Maximilian Hiegelsberger das „Goldene Ehrenzeichen“ des Landes Oberösterreich an Ehren-Bundesfeuerwehrrat Obersenatsrat Dr. Alfred Zeilmayr aus Gunskirchen.

 

Pühringer würdigte ihn dabei als „eine Gallionsfigur des oö. Feuerwehrwesens“. Sein profundes Fachwissen in Verbindung mit seinen umfassenden Rechtskenntnissen haben ihn in den letzten 40 Jahren zu einer unverzichtbaren Größe im Oö. Landes-Feuerwehrverband wachsen lassen. Zeilmayr war federführend bei der Erstellung des Oö. Feuerwehrgesetzes, des Katastrophen-Schutzgesetzes und vieler Dienstordnungen im Oö. Landes-Feuerwehrverband sowie Pionier in der Einführung des Atemschutzes und des Tauchdienstes.

 

Der ehemalige Magistratsdirektor der Stadt Wels kann auf eine bemerkenswerte Laufbahn als Feuerwehrfunktionär zurückblicken. 1951 trat er in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels ein, deren Kommandant er 20 Jahre lang war. In dieser Zeit leitete er über 6.200 Einsätze. Darüber hinaus war er Abschnitts- und Bezirks-Feuerwehrkommandant im Bezirk Wels-Stadt sowie 42 Jahre Mitglied der Landes-Feuerwehrleitung in Oberösterreich und damit über Jahrzehnte hinweg Entscheidungsträger im Oö. Feuerwehrwesen. Über 30 Jahre lang war er Präsidialmitglied im österreichischen Bundesfeuerwehrverband. Als Vizepräsident und späterer Generalsekretär der internationalen Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes vertrat Zeilmayr Oberösterreich und Österreich in äußerst kompetenter Weise weit über unsere Staatsgrenzen hinaus.

 

Als Vorstandsmitglied des Oö. Feuerwehrmuseums in St. Florian und als Projektleiter der Historischen Schriftenreihe bringt er nach wie vor seine Erfahrungen für den Oö. Landes-Feuerwehrverband ein. Darüber hinaus fungiert er als stellvertretender Vorsitzender der Kameradschaft der Höheren Feuerwehroffiziere in Oberösterreich.

 

„Sie haben die Entwicklung des Feuerwehrwesens in Oberösterreich maßgeblich geprägt. Diese hohe Auszeichnung soll Dank und Anerkennung für viele Jahre Engagement, Motivation, Mut und Ausdauer für über 90.000 Mitglieder im Lande sein“, so der Landeshauptmann abschließend.

LH-Stv. Hiesl / LH-Stv. Ackerl / LR Anschober: Machlanddamm hat seine Bewährungsprobe bestanden

(LK) Nach dem großen Hochwasser, bei dem der Machlanddamm gezeigt hat, was er wert ist, erfolgt nun eine umfassende Sicherheitsüberprüfung, um auch weiterhin 100-prozentigen Schutz gewährleisten zu können. Darauf hat sich gestern der Beirat für den Machlanddamm geeinigt.

 

Das Hochwasser vergangene Woche hat deutlich gezeigt, wie wichtig ein umfassender Hochwasserschutz für das Machland ist. Waren 2002 noch Schäden von rund 500 Mio. Euro allein im Machland entstanden, hat der neue Hochwasserschutz nunmehr eindrucksvoll gezeigt, was er kann und seine Belastungsprobe mehr als erfolgreich bestanden. Es gab nur kleinere Schäden an den Dämmen durch das Hochwasser, die großteils bereits repariert wurden.

 

Um allerdings zu gewährleisten, dass keine verborgenen Schäden entstanden sind, die die Standsicherheit der Dämme gefährden können, hat sich der Beirat für die Machlanddamm-Errichtungsgesellschaft darauf geeinigt, den Geschäftsführer/innen der Machlanddamm-Gesellschaft sicherheitshalber eine umfassende Überprüfung durch externe Sachverständige zu empfehlen.

 

"Der Damm wurde durch diese Jahrhundertflut massiv belastet. Durch die Überprüfung soll sichergestellt sein, dass der Damm auch bei der nächsten Flut weiterhin einen 100-prozentigen Schutz für die Bevölkerung gewährt", sind sich die Beiratsmitglieder LH-Stv. Franz Hiesl, LH-Stv. Josef Ackerl und LR Rudi Anschober einig.

Freiwillige im Einsatz - LH-Stv. Josef Ackerl: "Die Hilfe ist angekommen"

(LK) Das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum – kurz ULF – stellt die Vermittlung von freiwilligen Helfer/innen vorerst ein. Die vom Hochwasser betroffenen Regionen sind fürs Erste ausreichend versorgt. "Das ULF hat seine Vermittlerrolle in kürzester Zeit professionell wahrgenommen und Hilfesuchende mit Helfer/innen unbürokratisch zusammengebracht. Wir haben von vielen Seiten sehr positive Rückmeldung erhalten", so Sozialreferent Josef Ackerl. 

 

Die Hilfsbereitschaft der Menschen im Land war enorm, die Freiwilligen mussten nur an die richtigen Stellen weitergeleitet werden. Das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum übernahm nach der Katastrophe kurzerhand eine Vermittlungsfunktion, ermittelte in den betroffenen Gemeinden laufend den aktuellen Bedarf an Helfer/innen und veröffentlichte diesen samt den jeweiligen Ansprechpartner/innen auf der ULF-Website. „Eigentlich sind wir auf das freiwillige Engagement im Sozialbereich spezialisiert, aber wir haben spontan diese Koordination übernommen, nachdem viele Menschen bei uns angerufen haben, ob sie helfen können“, erläutert ULF-Leiterin Nicole Sonnleitner.

 

Das ULF als Drehscheibe
Zurzeit sind die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten im Gange und es sind genügend Helfer/innen vor Ort, um den Einsatzkräften zur Seite zu stehen. Möglicherweise werden in nächster Zeit aber wieder Freiwillige gebraucht. „Menschen, die helfen wollen, können sich gerne bei uns melden, wir nehmen die Daten auf und werden sie bei Bedarf kontaktieren“, so Nicole Sonnleitner. Sie können sich vorstellen, dass ULF in Zukunft wieder diese Koordinationsfunktion im Land übernimmt – die Kontakte sind geknüpft und die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Vermittlung gut funktioniert hat.

 

"Wir von ULF bedanken uns für die enorme Hilfsbereitschaft der Menschen und für die gute Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen vor Ort. Auch die Initiative „Jeder kann helfen“ und die oö. Landjugend haben mit großem Einsatz geholfen. Ohne sie alle hätten das ULF nicht so gut und rasch vermitteln können!“ so Nicole Sonnleitner.

 

"FEST.ENGAGIERT – Ein Tag im Zeichen freiwilligen Engagements“

 

Freiwilliges Engagement lebt von seiner Vielfalt. Am 14. Juni ist diese Vielfalt mitten in der Linzer City erlebbar. Das ULF lädt gemeinsam mit zahlreichen sozialen Organisationen zum Aktionstag FEST.ENGAGIERT auf den Linzer Hauptplatz. Von 12:00 bis 19:00 Uhr begrüßen über 30 soziale Einrichtungen und Projekte aus ganz Oberösterreich zu einem bunten FEST der Freiwilligentätigkeit und geben dabei Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten freiwilligen Engagements.

 

„Freiwilliges Engagement bietet so unendlich viele Möglichkeiten für engagierte Menschen - da ist für jeden etwas dabei. Das ist auch wichtig, man kann sich nur sinnvoll engagieren, wenn man mit Herzblut und mit Spaß bei der Sache ist“, so Nicole Sonnleitner, ULF-Leiterin.

 

Zusätzlich erwartet die Besucher/innen ein interkulturelles FEST.ESSEN, eine unterhaltsame FEST.BÜHNE mit der ORF-Moderatorin Claudia Woitsch und FEST.SPIELE für Kinder und Junggebliebene.

 

Kontakt:
Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum ULF
Martin-Luther-Platz 3, 4020 Linz
0650/470 00 71
ulf@vsg.or.at
Icon Externer Link www.ulf-ooe.at

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Lern- und Gedenkstätte Schloss Hartheim
(LK) Dem Verein Schloss Hartheim wurden für den Betrieb des "Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim" Landesmittel in Höhe von 170.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das hat die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung vom 10. Juni 2013 beschlossen.

 

Hilfe für Menschen mit Behinderung
Im Ambulatorium St. Isidor werden medizinische, therapeutische und psychologische Hilfestellungen für Kinder mit Beeinträchtigung von 0 - 18 Jahren angeboten. Die frühe Erkennung von Entwicklungsproblemen, die Versorgung mit entsprechenden Therapien sowie die begleitende Beratung der Eltern ist zentrale Aufgabe des Hauses. Für diese Leistungen wurden in dieser Sitzung 815.000 Euro freigegeben.

 

Förderungen im öffentlichen Verkehr
Landesförderungen in der Höhe von 430.000 Euro wurden für Attraktivierungsmaßnahmen im öffentlichen Verkehr genehmigt. Damit sollen ein nahverkehrsgerechter Ausbau der Verkehrsstationen an der Donauuferbahn sowie die Errichtung einer zusätzlichen Umrichterstation auf der Linzer Lokalbahn mitfinanziert werden.

 

Frauenkultur und Frauenberatung
Frauenvereine und Frauenberatungsstellen bieten in Oberösterreich zielgruppen-orientiert Ausbildungslehrgänge und Veranstaltungen an, die den aktuellen Bedürfnissen und Wünschen der Frauen entsprechen, wie etwa der Umgang mit neuen Technologien, Persönlichkeitsentwicklung, Zeitmanagement oder Gesundheitsförderung. In dieser Sitzung wurde das "Frauennetzwerk3" mit Beratungsstellen in Ried im Innkreis, Grieskirchen und Schärding mit 62.000 Euro unterstützt.

 

Hege für das Wild – Schutz unserer Natur- und Kulturlandschaft
Die Aufträge der oö. Jägerinnen und Jäger sind vielfältig: Etwa die Schaffung und Verbesserung von Äsungsflächen, die Verwirklichung von Artenschutzprogrammen, Rettung von Wildtieren beim Einsatz landwirtschaftlicher Erntemaschinen oder die Vermeidung von Wildschäden. Der Oö. Landesjagdverband erhält zur Durchführung dieser Aufgaben 110.000 Euro.

 

Sportförderung
Vier Sportorganisationen in erhalten in dieser Sitzung insgesamt 227.000 Euro. Damit sollen Veranstaltungen wie die Internationalen TriStar-Serie in der Region Attersee, die Traunseewoche  und die Sport- und Bewegungs-Feste 2013 für Kinder unterstützt und die Verlegung des Reitplatzes des Reit- und Fahrvereins in Gschwandt ermöglicht werden.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 11. Juni 2013

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Fünf Initiativen für eine Beschleunigung und Verstärkung des Hochwasserschutzes in Oberösterreich"

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Pressekonferenz am 11. Juni 2013

Landesrat Ing. Reinhold Entholzer
zum Thema

"Verkehrssicherheit von Kindern für Kinder – Ghosty als Schutzengel im Straßenverkehr"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Bürgermeister Wilfried Suchy (Meggenhofen)
  • Direktorin Christina Urbina Moreano (Volksschule Meggenhofen)

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Pressekonferenz am 11. Juni 2013

Agrar- und Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger und ÖR Ing. Franz Reisecker (Präsident Landwirtschaftskammer Oberösterreich)


zum Thema

"Hochwasserschäden in der Landwirtschaft - Hilfe durch den Oö. Katastrophenfonds"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • HR Mag. Hubert Huber, Leiter Abteilung Land- u. Forstwirtschaft, Land
  • HR DI Michael Haderer, Leiter Katastrophenfonds des Landes
  • DI Christian Krumphuber, Pflanzenbaudirektor Landwirtschaftskammer

Presseinformationen

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