Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 108 vom 7. Juni 2013

Landeskorrespondenz

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

Landeshauptmann Pühringer und Katastrophenschutz-Landesrat Hiegelsberger: Nach Hochwasserkatastrophe ist das Ausmaß der Solidarität in der Bevölkerung enorm – Freiwillige Helfer unbedingt über Team Österreich anmelden

„Unsere Antwort auf diese Katastrophe kann nur ein enormes Ausmaß an Solidarität sein!“, betont Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger. Anmeldungen unter Icon Externer Link www.teamoesterreich.at möglich.

 

(LK) Nach dem Hochwasser laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. In den besonders betroffenen Gebieten sind Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundesheer und Rotem Kreuz im Einsatz. Zigtausende aus dem ganzen Land wollen helfen und folgen Aufrufen um die Einsatzkräfte, die seit Tagen Übermenschliches leisten zu unterstützen. "Diese unglaublich große Solidarität ist großartig und wir danken allen für den selbstlosen Einsatz. Diese Hilfe muss aber unbedingt koordiniert ablaufen", appellieren Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

Aufgrund zahlreicher Aufrufe von Medien ist der Strom der Freiwilligen, die helfen wollen, etwa in der Region in und um Goldwörth groß. 875 Feuerwehrleute von 84 Feuerwehren aus den Bezirken Urfahr-Umgebung, Rohrbach, Linz-Land und Freistadt sowie mehr als 300 Bundesheer-Soldaten sind in der Region im Einsatz, dazu kommen hunderte Freiwillige, die zu Hilfe strömen. Die Polizei musste die Straße nach Goldwörth abriegeln. Zufahren dürfen nur noch Bewohner, Einsatzkräfte der Feuerwehr, vom Roten Kreuz, Bundesheer sowie Verwandte von Bewohnern. "Alle die helfen wollen, sollen sich beim Team Österreich melden. Denn von dort werden die Helferinnen und Helfer von den Einsatzorganisationen angefordert. Die Mitarbeiter beim Team Österreich wissen, wann und wo noch Hilfe gebraucht wird", bedankt sich Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger bei den unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

 

„Was ich in den vergangenen Stunden und Tagen gesehen habe, hat mir regelrecht den Atem verschlagen. Es ist einfach unglaublich“, betont Hiegelsberger bei Lokalaugenscheinen in den besonders betroffenen Oberösterreichischen Regionen. „Daher wird auch die Politik alles tun und nichts unversucht lassen, den Menschen in den betroffenen Gebieten rasch und unbürokratisch zu helfen. Dies ist jetzt unsere vordringlichste Aufgabe“, betont Hiegelsberger weiter. „Denn unsere einzige Antwort auf das enorme Ausmaß der Katastrophe kann nur ein enormes Ausmaß an Solidarität sein“, versichert Hiegelsberger. Dies werde in Oberösterreich bereits jetzt voll gelebt. Denn der Zusammenhalt in der Bevölkerung – von jung bis alt, egal ob Schulen, Vereine oder Firmen – ist nach wie vor ungebrochen. „Es ist überragend zu sehen, wie viele helfende Hände hier zu Werk gehen und die Menschen in unserem Land noch näher zusammen rücken“, bedankt sich der Katastrophenschutz-Landesrat bei allen, die den Betroffenen zur Seite stehen.

 

„Wir danken allen Einsatzkräften für die grandiose Leistung der vergangenen Tage, aber auch allen Freiwilligen, die sich melden, um den Hochwasseropfern zu helfen“ so Landeshauptmann Pühringer und Landesrat Hiegelsberger. „Und auch wenn das Wasser zurückgeht, in den nächsten Tagen gibt es noch viel zu tun. Den Einsatzkräften, und vor allem auch den Geschädigten wünschen wir viel Kraft für die nächsten Tage. Wir setzen alles daran, dass den Menschen zumindest in finanzieller Hinsicht durch den Katastrophenfonds rasch geholfen wird", so der Landeshauptmann und Katastrophenschutz-Landesrat unisono.

 

In den vergangenen Tagen waren mehr als 30.000 Feuerwehrleute in Oberösterreich im Einsatz. „Das Hochwasser hat uns vor Augen geführt, dass die Rettungskette und das Zusammenspiel der einzelnen Einsatzorganisationen in Oberösterreich perfekt funktionieren. Solche Naturkatastrophen zeigen uns, wie professionell das ehrenamtliche Helfer-Netzwerk in Oberösterreich aufgestellt und im Notfall zur Stelle ist“, betont der Landesrat weiter.

 

„Mit der Auszahlung der Gelder aus dem Katastrophenfonds sind wir den Menschen im Wort. Denn für die Betroffenen ist eine rasche und unbürokratische Hilfe das wichtigste, um die Schäden zu beseitigen und schnell in ein normales Leben zurück zu finden“, betont Hiegelsberger und verweist nochmals auf den Katastrophen-Fond des Landes OÖ.

 

Für spezielle Fragen zur Schadensbewältigung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Katastrophenfonds von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 18 Uhr telefonisch zur Verfügung unter der Nummer 0732/ 7720 – 118 08, oder - 118 07.

 

Am kommenden Wochenende (8. und 9. Juni) sind die Telefone (0732/ 7720 – 118 08, oder – 118 07) ebenfalls von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. 30 Tage haben die Betroffenen Zeit für die Antragsstellung.

Landeshautpmann Dr. Josef Pühringer in Goldwörth: Dank an Helfer sowie rasche und unbürokratische Unterstützung!

(LK) Nach Einladung von Bürgermeister Johann Müllner hat Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 6. Juni 2013 einen Lokalaugenschein in Goldwörth durchgeführt, jener Gemeinde, die sehr stark vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Pühringer bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern des Arbeiter-Samariterbundes, den Bundesheer-Soldaten und den Freiwilligen Feuerwehren, die aus mehreren Gemeinden zusammengekommen sind und gemeinsam eine großartige Arbeit leisten.

 

Der Landeshauptmann betonte, dass das Land über den Katastrophenfonds und alle zuständigen Ressorts der Landesregierung den Wiederaufbau der zum Teil schwer beschädigten Infrastruktur, kräftig mitwirken wird und sicherte allen privaten Geschädigten rasche und unbürokratische Hilfe aus dem Katastrophenfonds zu.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: Oberösterreichs Landesmusikschulen laden zum großen Finale ein

(LK) Die oberösterreichischen Landesmusikschulen beenden das Schuljahr 2012/13 mit einem besonderen Veranstaltungsreigen: Den ganzen Juni über gibt es landesweit 78 Veranstaltungen, mit denen die Vielfalt und Qualität der Ausbildung in den Landesmusikschulen unter Beweis gestellt wird. "Ein spannendes, sehens- und hörenswertes Programm, das einen Eindruck davon vermittelt, wie in unseren Landesmusikschulen gearbeitet wird", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

Die oberösterreichischen Landesmusikschulen sind eine wichtige Säule im Kulturland Oberösterreich: Sie stehen für die Bedeutung musischer Bildung und sind wichtige Motoren der dezentralen Kulturarbeit in unserem Land. Das zeigt sich auch im neuen Veranstaltungsformat, denn das landesweite "Finale" der Landesmusikschulen ist eine Premiere: Jede Musikschule hat aus ihrem Programm ein Konzert für die neue Veranstaltungsreihe ausgewählt. In Summe ergibt sich so die Möglichkeit, kompakt einen umfassenden Einblick in das Ausbildungsangebot aller 156 Landesmusikschulen (69 Hauptanstalten, 87 Zweigstellen) zu bekommen. Die Palette reicht von Orchesterkonzerten, Tanzabenden, Aufführungen aus dem JazzRockPop-Bereich bis zu Musicals und unverfälschter Volksmusik.

 

Viele Musikschulen haben dabei auch die Chance ergriffen, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten bzw. Partner vor Ort zum gemeinsamen Musizieren einzuladen. "Diese neue Konzertreihe ist somit auch eine gute Gelegenheit, das musikalische Netzwerk im Kulturland Oberösterreich zu stärken", betont Landeshauptmann Pühringer. Zu Gast im Rahmen des großen Finales ist übrigens auch einer der berühmtesten Absolventen der Landesmusikschulen: der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst wird am Donnerstag, 27. Juni 2013, 18 Uhr, in der Landesmusikschule Wels über die "Musik und deren Wirkung auf den Menschen" diskutieren.

 

Nähere Informationen zum Veranstaltungsprogramm: www.landesmusikschulen.at

LH Pühringer zum 150. Todestag von Franz Xaver Gruber: Botschafter des Musiklandes Oberösterreich und Schöpfer eines Werkes von Weltformat

(LK) Als großen Botschafter des Musiklandes Oberösterreich und Schöpfer eines Werkes von Weltformat würdigt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer den Komponisten des Liedes "Stille Nacht" Franz Xaver Gruber anlässlich dessen 150. Todestages.

 

Franz Xaver Gruber wurde am 25. November 1787 in Hochburg-Ach geboren und starb am 7. Juni 1863 in Hallein.

 

Sein Lehrer erkannte die musikalische Begabung Grubers und überzeugte dessen Vater, ihm die Ausbildung zum Lehrer zu ermöglichen, die damals intensiv musikalisch war.

 

1818 vertonte er das Weihnachtsgedicht "Stille Nacht, heilige Nacht" von Joseph Mohr, das er am 24. Dezember 1818 in der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf, in der er als Organist tätig war, erstmals aufführte. Gemeinsam mit Joseph Mohr schuf Gruber weitere Kirchenlieder.

 

Um die Erinnerung an diesen Komponisten in Hochburg-Ach aufrecht zu erhalten, wurde 1976 ein Museum eingerichtet.

 

Im letzten Jahr kam der Franz Xaver Gruber Friedensweg mit den Skulpturen des Künstlers Hubert Flörl als weitere Erinnerung an diesen Komponisten dazu, mit Plastiken der fünf Erdteile, in die die Strophen von "Stille Nacht, heilige Nacht" eingearbeitet sind. "Dieses Lied stellt damit eine große Klammer der Menschen weltweit zur Weihnachtszeit dar und verdeutlicht den Friedensgedanken und die Friedenssehnsucht auf allen Kontinenten", so Pühringer.

Hochwasserschäden: Sonderurlaub für Landesbedienstete

(LK) Größtmögliche Unterstützung für Landesbedienstete, die von Hochwasserschäden betroffen sind oder im Katastrophen- bzw. Rettungseinsatz stehen, sagt der zuständige Personalreferent in der Oberösterreichischen Landesregierung, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl zu: "Ich habe alle Dienststellenleiter/innen angewiesen, in solchen Fällen Sonderurlaub zu gewähren." Über die Dauer des Sonderurlaubes entscheidet der Dienstellenleiter. Das Gehalt wird weiterhin bezahlt.

 

"Mit dieser Maßnahme möchte ich unseren hochwassergeschädigten bzw. ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter/innen das Signal geben, dass wir sie in diesen schweren Stunden nicht im Stich lassen", so Personalreferent LH-Stv- Franz Hiesl.

Landeshauptmann-Stv. Josef Ackerl: Freiwilligentag am Linzer Hauptplatz und "Aktuelles zur Hochwasserhilfe"

(LK) Freiwilliges Engagement lebt von seiner Vielfalt. Am 14. Juni ist diese Vielfalt mitten in der Linzer City erlebbar. Das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum - kurz ULF - lädt gemeinsam mit mehr als 30 sozialen Organisationen zum Aktionstag FEST.ENGAGIERT auf den Linzer Hauptplatz.
 
Von 12:00 bis 19:00 Uhr begrüßen soziale Einrichtungen und Projekte aus ganz Oberösterreich zu einem bunten Fest der Freiwilligentätigkeit und geben dabei Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten freiwilligen Engagements. Zusätzlich erwartet die Besucher/innen ein interkulturelles FEST.ESSEN, eine unterhaltsame FEST.BÜHNE mit der ORF-Moderatorin Claudia Woitsch und FEST.SPIELE für Kinder und Junggebliebene.
 
Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl: "Die aktuelle Hochwasser-Katastrophe hat gezeigt, wie wichtig soziales Miteinander ist. Die Oberösterreicher/innen sind einzigartig, wenn es darum geht, den Mitmenschen ihre Hilfe anzubieten. Das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum (ULF) zeigt hohe Professionalität bei der Umsetzung von Freiwilligenarbeit im Sozialbereich. Am 14. Juni kann man sich vor Ort am Linzer Hauptplatz davon überzeugen, dass freiwilliges Engagement ein Schlüssel dafür ist, den Zusammenhalt zwischen den Generationen, Kulturen und sozialen Schichten zu fördern." 
 
"Freiwilliges Engagement bietet so unendlich viele Möglichkeiten für engagierte Menschen - da ist für jede/n etwas dabei. Das ist auch wichtig, man kann sich nur sinnvoll engagieren, wenn man mit Herzblut und Spaß bei der Sache ist", so Nicole Sonnleitner, ULF-Leiterin.

 
Koordination von freiwilligen Helfer/innen in den von Hochwasser betroffenen Gebieten
Das ULF hat sich in dieser Woche intensiv der Koordinierung von freiwilligen Helfer/innen in der Hochwasserkatastrophe engagiert und aktuell immer eine Liste mit Einsatzorten und Ansprechpartner/innen in auf seine Website gestellt:
Icon Externer Link www.ulf-ooe.at.

 

Dieses Angebot wird sowohl von den Gemeinden, den Einsatzkräften, privaten Initiativen und sozialen Online-Netzwerken gerne angenommen. Um die Aktualität zu gewährleisten, wird mit den jeweiligen Koordinationsstellen vor Ort laufend Kontakt gehalten. Außerdem versucht das ULF, wichtige Informationen und Adressen zu sammeln und veröffentlicht diese.

 

"Freiwillige Helfer/innen können nun auf einen Blick sehen, wo in ihrer Nähe Hilfe gebraucht wird und dann rasch und unbürokratisch die Einsatzkräfte bei den Hilfs- und Aufräumarbeiten vor Ort unterstützen", so Nicole Sonnleitner von ULF. Man erfährt aber auch, wo derzeit kein Bedarf an Freiwilligen gegeben ist. Dies ist ebenso von Bedeutung, um unnötige Behinderungen und Überschneidungen zu vermeiden.

 

Darüber hinaus koordiniert auch "Team Österreich" freiwillige Hilfe in ganz Österreich, Infos auf Icon Externer Link www.teamoesterreich.at.

 

Nähere Informationen:
Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum (ULF), Nicole Sonnleitner, Martin-Luther-Platz 3/3, 4020 Linz
Tel. (+43 650) 47 000 71; Email: ulf@vsg.or.at

Landesrat Anschober: Aufräumarbeiten und Schadenserhebung nach Hochwasser voll im Gang – Wichtige Informationen über Trinkwasserversorgung und Abfallbehandlung

(LK) Die Aufräumarbeiten und die Schadenserhebung nach dem Hochwasser sind voll im Gang. Leider haben die Fluten auch Wasser- und Trinkwasserversorgungen sowie Kläranlagen zugesetzt. Weiters fällt eine große Menge an verschiedenstem Abfall an, der zu entsorgen ist.

 

Wo dies notwendig ist, informieren die Gemeinden beziehungsweise die Wassergenossenschaften die Bürger/innen, dass das Wasser nicht oder nur abgekocht verwendet werden darf. Eine systematische Übersicht über die Trinkwasserversorgungssituation liegt bei den jeweiligen Krisenstäben auf Bezirksebene vor.

 

Keine Probleme mit der Trinkwasserversorgung gibt es derzeit in den weniger betroffenen Landesteilen, aber auch in Schärding, Eferding, bei der LINZ AG und beim Fernwasserverband Mühlviertel. Die LINZ AG führt hinsichtlich der Trinkwasserqualität laufend Kontrollmessungen durch. Die Wasserwerke Scharlinz, Heilham und Plesching sind ohne Qualitäts- und Quantitätsverlust zur Versorgung des Großraums Linz voll in Betrieb.

 

Wasser-Landesrat Rudi Anschober: "Bei der aktuellen Hochwasserkatastrophe zeigt sich, dass Hausbrunnen in Überflutungsbereichen besonders gefährdet sind."

 

Beim Trinkwasser können sich Beeinträchtigungen durch den Eintritt von mikrobiologisch belastetem Wasser in die Versorgungsanlagen ergeben. Verunreinigungen sind nicht nur in den überfluteten Anlagenteilen, sondern auch bei Wasserspendern (z.B. Quellen) abseits der Überflutungsgebiete möglich.

 

Bei Auftreten von Trübung, Färbungen, auffälligem Geruch oder Geschmack und massivem Schüttungsanstieg bei Quellen ist eine mikrobiologische Beeinträchtigung wahrscheinlich.  Solches Wasser MUSS unbedingt desinfiziert oder abgekocht werden und sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.

 

Für Fragen rund um die Trinkwasserversorgung mit Hausbrunnen steht die Oö. Wasser-Hotline unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-144 22 zur Verfügung. Die Landes-Dienststelle OÖ. Wasser stellt außerdem 7.500 Trinkwasserpakete pro Tag zur Verfügung. Die Gemeinden können über die Einsatzleitung der Bezirkshauptmannschaft die notwendige Menge anfordern. Am nächsten Tag können die Pakete bei der Straßenmeisterei Wels-Nord abgeholt werden. Die Kosten trägt das Land OÖ.

 

Auch mehrere Kläranlagen wurden vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen. Besonders betroffen sind die Kläranlagen Schärding und Ebensee. Hier sind die Aufräum- und Reparaturarbeiten bereits voll im Gange. In Schärding wurde die gesamte Anlage überflutet, im ersten Schritt soll die mechanische Vorreinigung des Abwassers wiederhergestellt werden. In Ebensee wurde die Zuleitung zur Kläranlage unterbrochen, auch hier wird intensiv an einer provisorischen Überbrückung gearbeitet Die Kläranlage Asten arbeitet seit Donnerstag früh wieder im Vollbetrieb.

 

Auch mehrere Kläranlagen wurden vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen. Aktuell zeigt sich folgender Stand: Besonders betroffen sind die Kläranlagen Schärding und Ebensee. Hier sind die Aufräum- und Reparaturarbeiten bereits voll im Gange. In Schärding wurde die gesamte Anlage überflutet, im ersten Schritt soll die mechanische Vorreinigung des Abwassers wiederhergestellt werden. In Ebensee wurde die Zuleitung zur Kläranlage unterbrochen, auch hier wird intensiv an einer provisorischen Überbrückung gearbeitet.

 

Weitere Kläranlagen in den Hochwassergebieten waren nur kurzfristig betroffen und laufen bereits wieder im Vollbetrieb, wie etwa Linz-Asten, Kirchdorf am Inn oder Mitterkirchen im Machland. Die Kläranlage des Reinhaltungsverband Machland-Ost funktioniert ebenfalls wieder, der Vollbetrieb wird in einigen Tagen erwartet.

 

Als Folge des Hochwassers fällt auch eine große Menge an Abfällen an. Dabei werden die üblichen Entsorgungsschienen möglicherweise überlastet und die bestehenden Abfalllager nicht mehr ausreichen. Wie schon im August 2002 werden daher provisorische Zwischenlager eingerichtet, um weitere Umweltschäden zu vermeiden. Wo sich solche Zwischenlager befinden, erfahren Sie auf dem jeweiligen Gemeindeamt, den Abfallberater/innen bei den Bezirksabfallverbänden oder auch bei den Altstoffsammelzentren.

Landesrat Anschober: Boden ist die Grundlage unseres Lebens – Fun und Action beim Bodenfest im Agrarium Steinerkirchen

(LK) Boden ist die Grundlage unseres Lebens. Er ist der Grund, auf dem wir stehen, leben und wirtschaften. Boden hat vielfältige ökologische Funktionen, doch die Menschen nehmen seine elementare Funktion für das Leben zuwenig wahr. Gerade die aktuelle Hochwasserkatastrophe ruft uns die Wichtigkeit unserer Böden nachhaltig ins Bewusstsein: ihre Funktionsfähigkeit und ihre Speicherkapazität liefert die Vorentscheidung über Hochwässer.

 

Zahlreiche Bodenlehrpfade im Land sorgen dafür, dass den Menschen die Bedeutung des Bodens wieder bewusster wird. Genau diesem Zweck dient auch das Bodenfest.

 

Das Bodenfest am 15. Juni im Agrarium Steinerkirchen lädt bei freiem Eintritt zu Spiel, Spaß und Action mit der ganzen Familie.

 

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Boden ist ein wertvolles Gut, den es zu schützen gilt. Ich lade alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ein, sich beim Bodenfest im Agrarium über die ökologischen Funktionen des Bodens zu informieren. Sie können dabei etwas lernen und gleichzeitig Spaß haben sowie einen unterhaltsamen Tag mit der ganzen Familie erleben."

 

Goldrausch im Familien-Park Agrarium

 

Beim Bodenfest am 15. Juni im Familien-Park Agrarium/Steinerkirchen a. d. Tr. geht es bei freiem Eintritt für alle Oberösterreicher/innen rund:

 

Ob beim Kinderschminken mit Erdfarben, beim Erdäpfel im Acker suchen und am Lagerfeuer braten oder beim Entdecken von echten Mineralien – ohne unsere schutzbedürftige Lebensgrundlage Boden könnte das und vieles mehr gar nicht geboten werden. Erich Preymann, Agrariumchef: „Wir freuen uns, das Bodenfest für die Umweltschutzabteilung abwickeln zu dürfen und können hierzu mit einer wahren zusätzlichen Sensation aufwarten! Nicht nur, dass es für alle Teilnehmer/innen an der Bodenrätselrallye wirklich tolle Preise für jede/n gibt, bei einem Goldwäscher wird man im Agrarium echtes Gold finden und darf es sogar behalten!“ Für alle Liebhaber/innen der Fotografie präsentiert Andrea Kreuzmayr vulgo Waterloo im Seminarhaus des Familien-Parks Agrarium tolle Profile von Menschen, deren Leben intensiv vom Boden und seinen Schätzen abhängt.

 

Auszug aus dem Programm:

 

Gold waschen und Mineralien suchen
Rätselrallye und Schnitzeljagd mit Sofortgewinnen
Riesenbälle zum Kugeln
Schaufelradboot fahren
Rollschlittenbahn
Traktorrundfahrten
Gatschschlacht
Bodenschnitzeljagd
Balanciermeile
Bodenlabor für Kinder
Fladenbrot backen mit frischen, selbst gepflückten Kräutern
Erdäpfel grillen am Lagerfeuer
Bodenmosaik selbst gestalten
Fotoausstellung "Bodenleben-Bodenprofile"
Schminken mit Erdfarben
Was krabbelt da?
Tiere füttern
u.v.m.

Landhaus-Führung für 70 Berufsschul- und HTL-Lehrer/innen Empfang durch Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer

(LK) Am Dienstag, 4. Juni 2013 besuchte eine Gruppe von über 70 angehenden Berufsschul- und HTL-Lehrer/innen das Linzer Landhaus. Die Studierenden der Pädagogischen Hochschule wurden von Landesrätin Doris Hummer im Landtagssitzungssaal empfangen.

 

Die Gruppe wurde von Mag.a Ramona Uhl, MBA (Institutsleitung Ausbildung für BS, TGP, IKP der PHOÖ) und Dr.in Karin Stöger (Leitung Lehrveranstaltung Politische Bildung an der PHOÖ) begleitet.

 

Landesrätin Hummer betonte bei ihren Grußworten die hohe Wertschätzung der Gesellschaft für die Berufsschul- und HTL-Lehrer. "Österreich hat eine der niedrigsten Jugendarbeitslosenraten in Europa, nicht zuletzt auch aufgrund unseres erfolgreichen dualen Berufsausbildungsmodells", so Hummer.
Die Gesellschaft und Berufswelt verändert sich ständig. Um so wichtiger sind eine kontinuierliche standortbezogene Schulentwicklung und Pädagog/innen, die mit Ihrem Unterricht und Know how am Puls der Zeit sind. "Sie sind die glaubwürdigen Expert/innen, da Sie über viele Jahre Berufserfahrung verfügen. Danke für Ihr Engagement! Sie vermitteln den Jugendlichen theoretisches und praktisches technisch-handwerkliches Wissen und bilden die so dringend benötigten Fachkräfte von morgen aus", sagt Hummer.

Hauptschule Sattledt ist "OÖ Schule Innovativ"

(LK) Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer überreichte am Dienstag, 4. Juni 2013 der Hauptschule Sattledt das Zertifikat „ Schule Innovativ“.

Unter den zahlreichen Ehrengästen der Festveranstaltung befanden sich Bezirkshauptmann Wels-Land Dr. Josef Gruber und Bezirksschulinspektor Franz Heilinger.

 

Die Schüler/innen und Lehrer/innen begeisterten mit einem abwechslungsreichen Mix aus Musik-, Sport und Tanzvorführungen: Die Beiträge reichten von Turneinlagen über musikalische Solodarbietungen und eines 40-köpfigen Gitarrenensembles bis zu einer Gesangsdarbietung aller Lehrkräfte.

 

"Diese Auszeichnung ist für das Team von Direktor OSR Alois Schlattner Annerkennung und Bestätigung der geleisteten Arbeit. Schon bisher konnten viele Abgänger/innen der HS Sattledt in weiterführenden Schulen, bei diversen Wettbewerben und im Berufsleben ihre gute Grundausbildung unter Beweis stellen", freut sich Landesrätin Hummer.

 

Zertifikat " Schule Innovativ"
Das Zertifikat " Schule Innovativ" wurde im Herbst 2010 von Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer gemeinsam mit dem Landesschulrat und den Pädagogischen Hochschulen entwickelt und eingeführt.
Dieser freiwillige Schulentwicklungsprozess bedeutet einen Paradigmenwechsel hin zur kontinuierlichen standortorientierten Schulentwicklung und stärkenorientierten Pädagogik. Damit erhalten die Schulen in Oberösterreich mehr Autonomie und die Talente und Begabungen der Schüler/innen werden bestmöglich gefördert.
Bereits mehr als 100 Schulen der Sekundarstufe I (HS, NMS, AHS-Unterstufe) nehmen am Prozess dieser Schulentwicklung teil. Der Siegeszug von " Schule Innovativ" wird fortgesetzt: Im heurigen Schuljahr 2012/13 startete " Schule Innovativ" auch in den Volksschulen.
Weitere Infos unter: http://www.ooe-schule-innovativ.at

Hochwasserbericht Nr. 34 vom 7. Juni 2013

(LK) Die bayrische und oberösterreichische Donaustrecke , sowie die großen Zubringer Traun und Enns zeigen eine leicht fallende Tendenz der Wasserstände, lediglich der Inn ist gleichbleibend.
24 Stunden Wasserstandsvorhersagen für Schärding, Linz, Mauthausen und Grein finden sie im Internet unter http://www.ooe.gv.at/hydro

Sprechtage für die Woche vom 10. bis 14. Juni 2013

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl MBA
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 11. Juni 2013 von 11:30 Uhr bis 17:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-151 01, Altstadt 17
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 7. Juni 2013

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Präsidenten des Regionalrates Elsass Philippe Richert


zum Thema

anlässlich des Besuches

111,65 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Marie-Reine Fischer, Vizepräsidentin des Regionalrates und Präsidentin des Regionalkommitées Tourismus Alsace
  • Stéphane Gompertz, Französischer Botschafter
  • Mag. Wolfgang-Lukas Strohmayer, Österreichischer Generalkonsul

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 7. Juni 2013

Landesrat Rudi Anschober, Valentin Thurn (Dokumentarfilmer) und Univ.-Prof. DDr. Herbert Kalb (Vizerektor Johannes Kepler Universität Linz)


zum Thema

"Foodsharing – Schluss mit Unmengen an Lebensmitteln im Müll! Schwerpunkt BESSER ESSEN: Lebensmittel teilen und tauschen statt wegwerfen"

80,53 KB)

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 7. Juni 2013

Dr. Manfred Haimbuchner Wohnbau-Landesrat


zum Thema

Hochwasserschäden im oö. Wohnbau - Maßnahmenpaket zur Unterstützung Betroffener

43,94 KB)

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at