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Landeskorrespondenz Nr. 107 vom 6. Juni 2013

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Landeshauptmann Pühringer und Katastrophenschutz-Landesrat Hiegelsberger: Nach Hochwasserkatastrophe ist das Ausmaß der Solidarität in der Bevölkerung enorm – Freiwillige Helfer unbedingt über Team Österreich anmelden

„Unsere Antwort auf diese Katastrophe kann nur ein enormes Ausmaß an Solidarität sein!“, betont Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger. Anmeldungen unter Icon Externer Link www.teamoesterreich.at möglich.

 

(LK) Nach dem Hochwasser laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. In den besonders betroffenen Gebieten sind Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundesheer und Rotem Kreuz im Einsatz. Zigtausende aus dem ganzen Land wollen helfen und folgen Aufrufen um die Einsatzkräfte, die seit Tagen Übermenschliches leisten zu unterstützen. "Diese unglaublich große Solidarität ist großartig und wir danken allen für den selbstlosen Einsatz. Diese Hilfe muss aber unbedingt koordiniert ablaufen", appellieren Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

Aufgrund zahlreicher Aufrufe von Medien ist der Strom der Freiwilligen, die helfen wollen, etwa in der Region in und um Goldwörth groß. 875 Feuerwehrleute von 84 Feuerwehren aus den Bezirken Urfahr-Umgebung, Rohrbach, Linz-Land und Freistadt sowie mehr als 300 Bundesheer-Soldaten sind in der Region im Einsatz, dazu kommen hunderte Freiwillige, die zu Hilfe strömen. Die Polizei musste die Straße nach Goldwörth abriegeln. Zufahren dürfen nur noch Bewohner, Einsatzkräfte der Feuerwehr, vom Roten Kreuz, Bundesheer sowie Verwandte von Bewohnern. "Alle die helfen wollen, sollen sich beim Team Österreich melden. Denn von dort werden die Helferinnen und Helfer von den Einsatzorganisationen angefordert. Die Mitarbeiter beim Team Österreich wissen, wann und wo noch Hilfe gebraucht wird", bedankt sich Katastrophenschutz-Landesrat Max Hiegelsberger bei den unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

 

„Was ich in den vergangenen Stunden und Tagen gesehen habe, hat mir regelrecht den Atem verschlagen. Es ist einfach unglaublich“, betont Hiegelsberger bei Lokalaugenscheinen in den besonders betroffenen Oberösterreichischen Regionen. „Daher wird auch die Politik alles tun und nichts unversucht lassen, den Menschen in den betroffenen Gebieten rasch und unbürokratisch zu helfen. Dies ist jetzt unsere vordringlichste Aufgabe“, betont Hiegelsberger weiter. „Denn unsere einzige Antwort auf das enorme Ausmaß der Katastrophe kann nur ein enormes Ausmaß an Solidarität sein“, versichert Hiegelsberger. Dies werde in Oberösterreich bereits jetzt voll gelebt. Denn der Zusammenhalt in der Bevölkerung – von jung bis alt, egal ob Schulen, Vereine oder Firmen – ist nach wie vor ungebrochen. „Es ist überragend zu sehen, wie viele helfende Hände hier zu Werk gehen und die Menschen in unserem Land noch näher zusammen rücken“, bedankt sich der Katastrophenschutz-Landesrat bei allen, die den Betroffenen zur Seite stehen.

 

„Wir danken allen Einsatzkräften für die grandiose Leistung der vergangenen Tage, aber auch allen Freiwilligen, die sich melden, um den Hochwasseropfern zu helfen“ so Landeshauptmann Pühringer und Landesrat Hiegelsberger. „Und auch wenn das Wasser zurückgeht, in den nächsten Tagen gibt es noch viel zu tun. Den Einsatzkräften, und vor allem auch den Geschädigten wünschen wir viel Kraft für die nächsten Tage. Wir setzen alles daran, dass den Menschen zumindest in finanzieller Hinsicht durch den Katastrophenfonds rasch geholfen wird", so der Landeshauptmann und Katastrophenschutz-Landesrat unisono.

 

In den vergangenen Tagen waren mehr als 30.000 Feuerwehrleute in Oberösterreich im Einsatz. „Das Hochwasser hat uns vor Augen geführt, dass die Rettungskette und das Zusammenspiel der einzelnen Einsatzorganisationen in Oberösterreich perfekt funktionieren. Solche Naturkatastrophen zeigen uns, wie professionell das ehrenamtliche Helfer-Netzwerk in Oberösterreich aufgestellt und im Notfall zur Stelle ist“, betont der Landesrat weiter.

 

„Mit der Auszahlung der Gelder aus dem Katastrophenfonds sind wir den Menschen im Wort. Denn für die Betroffenen ist eine rasche und unbürokratische Hilfe das wichtigste, um die Schäden zu beseitigen und schnell in ein normales Leben zurück zu finden“, betont Hiegelsberger und verweist nochmals auf den Katastrophen-Fond des Landes OÖ.

 

Für spezielle Fragen zur Schadensbewältigung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Katastrophenfonds von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 18 Uhr telefonisch zur Verfügung unter der Nummer 0732/ 7720 – 118 08, oder - 118 07.

 

Am kommenden Wochenende (8. und 9. Juni) sind die Telefone (0732/ 7720 – 118 08, oder – 118 07) ebenfalls von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. 30 Tage haben die Betroffenen Zeit für die Antragsstellung.

LH Dr. Pühringer und LR Hiegelsberger: Das Hochwasser zieht sich zurück - Zigtausende Freiwillige im Einsatz bei den Aufräumarbeiten - Land unterstützt bei Entgeltfortzahlungen

(LK) Das Hochwasser in Oberösterreich zieht sich schon langsam zurück. Die Flüsse in unserem Land nähern sich schon fast dem Normalzustand. Der Inn in Schärding, mit einem Pegel von 432 cm und die Enns in Steyr mit 397 cm sind bereits unter der Vorwarnstufe. Die Donau in den Bereichen Linz, Mauthausen und Grein sind ebenfalls stark sinkend.

 

Ca. 370 Feuerwehreinsatzkräfte sind im Bezirk Eferding mit Aufräumarbeiten im Einsatz. In Haibach ob der Donau sind die Aufräumarbeiten bereits fast erledigt. In Eferding ist der Einsatz beendet. Das Rote Kreuz ist mit 133 Kräften vor Ort und das Bundesheer mit 100 Kräften im Einsatz.

 

Im Bezirk Rohrbach sind ebenfalls Aufräumungsarbeiten im Gange, aber auch hier bereits einige Orte abgeschlossen. Zur Zeit sind 12 Feuerwehren mit 110 Kräften im Bezirk Rohrbach im Einsatz.

 

Die Aufräumarbeiten in Bezirk Schärding gehen ebenfalls zügig voran. Im Donautal sind im Bereich HInding und Esternberg die Aufräumarbeiten weitgehend abgeschlossen. Die Feuerwehr ist mit 27 Feuerwehren mit 220 Kräften vor Ort. Das Rote Kreuz ist mit 76 Kräften vor Ort und das Bundesheer mit 543 Kräften im Einsatz.

 

Im Bezirk Gmunden ist die Hochwassergefahr gebannt. Der Pegel des Traunsees sinkt sehr rasch und auch hier gehen die Aufräumarbeiten rasch voran. Die Feuerwehren ist mit 5 Feuerwehren und 50 Kräften im Einsatz. Das Rote Kreuz ist mit 24 Kräften vor Ort.

 

Die Aufräumungsarbeiten im Bezirk Urfahr-Umgebung sind ebenfalls voll im Gange. Die Ortschaften Aich, Au und Vogging sind bereits aufgeräumt. In Feldkirchen ist der Großteil der Erstmaßnahmen abgeschlossen. Feuerwehr ist mit 37 Feuerwehren und 393 Einsatzkräften vor Ort. Das Rote Kreuz ist mit 240 Kräften vor Ort und Bundesheer mit mehr als 300 Kräften im Einsatz.

 

Das Rote Kreuz ist zusätzlich zum regulären Rettungsdienst in allen Bezirken mit den Krisenintervention, mit Koordination von Aufräumarbeiten des Team Österreichs und der Aufrechterhaltung der Verpflegungs- und Trinkwasserversorgung betraut. Auch der Psychosoziale Notdienst ist in Kooperation mit dem Roten Kreuz in die Einsatzbewältigung eingebunden.

 

"Wir können sagen, dass wir mit einem blauen Auge davon gekommen sind," so LH Dr. Pühringer. Die genauen Schäden sind derzeit noch nicht abschätzbar.  Mehr als 30.000 Freiwillige der Einsatzorganisationen waren in Oberösterreich beim aktuellen Hochwasser bisher im Einsatz, teilweise sind die Einsatzkräfte seit Freitag, 31. Mai im Einsatz. "An dieser Stelle danken wir allen Einsatzkräften für diesen selbstlosen Einsatz, aber auch allen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter/innen für den Hochwassereinsatz freistellen. Auch das ist eine wichtige Unterstützung des ehrenamtlichen Katastropheneinsatzes," so LR Hiegelsberger.

 

Oberösterreichische Unternehmen der Privatwirtschaft können seit 2007 bei längeren Einsätzen ab dem vierten Einsatztag für ihre Mitarbeiter/innen 50 Prozent des fortgezahlten Lohnes vom Land Oberösterreich rückerstattet bekommen.

 

Diese Erstattungsregelung ist ident mit den Entgeltfortzahlungsregelungen für Betriebe im Falle eines Krankenstandes oder Arbeitsunfalles und gilt unabhängig von der Mitarbeiter/innenanzahl für alle privaten Wirtschaftsunternehmen. Bei der Abwicklung hilft die AUVA im Sinne einer unbürokratischen Umsetzung. "Für die Betriebe in der Wirtschaft ist diese Regelung äußerst unbürokratisch, für die Feuerwehrleute eine existenzielle Grundlage für die Ausübung des Ehrenamtes im Katastrophenfall", ist LR Hiegelsberger überzeugt. Die oberösterreichischen Regelungen für alle Dienstnehmer/innen, die als Angehörige des Katastrophenhilfsdienstes oder der Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes im Einsatz sind. Derzeit anerkannte Einsatzorganisationen sind: Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Bergrettung, Wasserrettung, Hunderettungsbrigade und Caritas.

 

Das Antragsformular steht unter www.land-oberoesterreich.gv.at  Themen > Sicherheit und Ordnung > Formulare zum Download zur Verfügung.

 

"Wer bereit ist zu helfen und dabei seine eigene Sicherheit riskiert, sollte keinen finanziellen oder beruflichen Nachteil erfahren. Es ist daher wichtig, den Einsatzkräften mit einer eindeutigen Regelung Sicherheit zu geben. Das oberösterreichische Modell ist hier ein gutes Vorbild", so LH Pühringer.

 

Für Landes- und Gemeindebedienstete gilt im Katastrophen bzw. Rettungseinsatz eine Sonderurlaubsregelung bzw. Dienstfreistellung für die Zeit des Einsatzes.

 

Die aktuellen Pegelstände (Stand 11:00 Uhr) an den neuralgischen Punkten:

 

Schärding:                   425 cm   (Wert gestern abend 441 cm)

Linz:                             678 cm  (Wert gestern abend 715 cm)

Mauthausen:                 658 cm  (Wert gestern abend 717 cm)

Grein:                           1209 cm (Wert gestern abend 1327 cm)

LH Dr. Pühringer und LR Hiegelsberger: Die Hochwasserlage in Oberösterreich entspannt sich deutlich - Aufräumarbeiten in ganz Oberösterreich sind im Gange, unterbrochene Verkehrsverbindung werden wieder hergestellt

(LK) Die Hochwasserlage in Oberösterreich entspannt sich. Auch in Saxendorf (Bezirk Perg) wurde Entwarnung gegeben - der Damm wird aller Voraussicht nach halten. Das Hochwasser zieht sich langsam aus Oberösterreich zurück. Zahlreiche Schäden an Häusern, Gebäuden und Straßen sind durch das Hochwasser entstanden. Die genauen Schäden sind derzeit noch nicht abschätzbar. "Wir können eine Katastrophe nicht verhindern, aber wir können sie bestmöglich managen", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und LR Max Hiegelsberger. 

 

Derzeit sind rund 5.200 Mitglieder von den Einsatzorganisationen mit der Krisenbewältigung beschäftigt, die Anzahl der Ehrenamtlichen, die sich für eine Nachbarschaftshilfe einsetzen, ist gar nicht zu erfassen.

 

 "Ohne der großartigen Leistung aller Einsatzorganisationen wäre diese Katastrophe für Oberösterreich noch schlimmer ausgefallen. Unser Dank gilt allen Helfern, allen Freiwilligen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den letzten Tagen unermüdlich gegen die Wassermaßen angekämpft haben und nun mit dem Aufräumungsarbeiten beschäftigt sind," bedanken sich LH Dr. Pühringer und LR Hiegelsberger.

 

Die Einsätze der Feuerwehr waren in den Nachtstunden rückläufig, jedoch seit den frühen Morgenstunden sind diese wieder verstärkt. Ca. 220 Feuerwehren mit über 2.700 Personen sind derzeit beschäftigt.

 

Das Rote Kreuz ist mit 780 Personen im Rettungsdienst/Katastrophenhilfsdienst, weitere 75 Personen sind in der Krisenintervention eingesetzt. Nach wie vor besteht Vollbesetzung im Rettungsdienst in den Bezirken. 2.000 Kräfte sind in Bereitschaft. Zudem sind zur Zeit 164 Personen über "Team Österreich" bei Aufräumarbeiten eingesetzt, wobei sich diese Zahl in den nächsten Tagen auf ca. 850 erhöhen wird.

 

Seit den Morgenstunden ist das Militärkommando mit dem Panzergrenadierbataillon 13 sowie drei Kompanien des Jägerbataillons Oberösterreich (Miliz) mit 350 Kräften in Schärding im Einsatz. Im Raum Eferding/Alkoven sind 100 Kräfte des Jägerbataillons Oberösterreichs (Miliz)mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Das Panzerbataillon 14 ist mit drei Kompanien (250 Kräfte) im Bereich Ottensheim/Goldwörth eingesetzt. Die Hubschrauber des Bundesheeres, die bereits in den vergangen Tagen etliche Menschenrettungen ermöglicht haben, befinden sich nach wie vor für Einsätze in Bereitschaft.

 

Für spezielle Fragen zur Schadensbewältigung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Katastrophenfonds von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 18 Uhr telefonisch zur Verfügung unter der Nummer 0732/ 7720 - 118 08 oder - 118 07.
Am kommenden Wochenende (8. und 9. Juni) sind die Telefone (0732/ 7720 – 118 08, oder – 118 07) ebenfalls von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.
30 Tage haben die Betroffenen Zeit für die Antragsstellung bei ihrer Gemeinde. 

    

Die aktuellen Pegelstände (Stand 16:00 Uhr) an den neuralgischen Punkten:

Schärding:         451 cm  (Prognose: fallend)   Dammkrone: 930 cm

Linz:                  726 cm  (Prognose: fallend)   Dammkrone: 1.010 cm

Mauthausen:      724 cm (Prognose: fallend)   Dammkrone: 960 cm

Grein:             1.348 cm (Prognose: fallend)    Dammkrone: 1.500 cm


 

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer besuchte mit dem Unterausschuss des Oö. Landtags Schulen mit verschiedenen Formen der Ganztagesbetreuung

(LK) Der Unterausschuss "Bildung" des Oö. Landtags besuchte am Mittwoch, 5. Juni 2013 die Volksschulen 1 und 2 in Freistadt, die Volksschule Perg sowie die Volksschule 33 Linz. Ziel war es, sich über die Vor- und Nachteile und Anforderungen schulischer Ganztagesbetreuung zu informieren. Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer war von der hohen Qualität der pädagogischen Arbeit beeindruckt.

 

Schulische Ganztagesangebote werden in massiv ausgebaut
Als Ergänzung zum in hervorragend ausgebauten Hortsystem werden ganztägige Schulformen im Sinne einer Harmonisierung mit der Berufswelt der Eltern und eines qualitativ hochwertigen Förderangebots laufend ausgebaut.

 

Im heurigen Schuljahr 2012/13 erfolgte erneut ein kräftiger Ausbau beim Angebot ganztägiger Schulformen: Insgesamt gibt es 2012/13 227 Ganztagessschulen in OÖ. Im Vergleich zum vorangegangenen Schuljahr bedeutet das ein Plus von über 40 Prozent! Im Bereich der AHS-Unterstufe bieten von den 39 oö. Gymnasien bereits 23 Ganztagesbetreuung an (= 59 Prozent). Auch im Schuljahr 2013/14 wird der Ausbau der schulischen Tagebetreuung zügig vorangehen. Im Schuljahr 2012/2013 werden in 181 GTS geführt, davon 170 in getrennter und acht in verschränkter Form. An drei Standorten werden beide Formen angeboten.

 

"Bei den Gesprächen mit den Direktorinnen hat sich herauskristallisiert, dass an oberster Stelle die Wahlfreiheit und das standortbezogene, am Bedarf der Kinder und Eltern orientierte Angebot, steht", resümiert Landesrätin Hummer.

 

Verlängerung der 15a-Vereinbarung über den Ausbau ganztägiger Schulformen
Am Dienstag, 4. Juni wurde im Ministerrat die Verlängerung der 15a-Vereinbarung zum Ausbau ganztägiger Schulformen beschlossen. Nach der Unterschrift der Länder gilt die Vereinbarung nun bis 2018 und ab 2015 stehen den Ländern doppelt so viele Mittel pro Jahr zur Verfügung wie bisher.

 

"Ein wesentlicher Punkt, der auch von den drei Direktorinnen der besuchten Schulen angeführt wurde, fehlt allerdings trotz des massiven Drängens von Seiten Oberösterreichs: Die Ausstattung der Ganztagesschulen mit Personalressourcen für Gruppen mit sonderpädagogischem Förderbedarf", so Hummer.

 

LAbg. Dr. Walter Aichinger, Vorsitzender des Unterausschusses Bildung im Oö. Landtag: „Wir können den Kindern und Jugendlichen in Oberösterreich ein hervorragendes und sehr gut ausgebautes Bildungssystem anbieten. Der heutige Besuch hat aber vor allem eines gezeigt: Wir können viel und umfassend in die schulische Infrastruktur investieren, und das tun wir auch dort, wo es notwendig ist. Das Um und Auf in der Bildung sind aber hoch engagierte, motivierte Pädagoginnen und Pädagogen, die Freude an der Vermittlung von Lehrinhalten an die Schülerinnen und Schülern haben. An den Schulen in unserem Land arbeiten Menschen unterschiedlicher Altersgruppen mit dem einzigen Ziel, Kinder und Jugendliche auf spannende Weise mit dem Rüstzeug für das spätere Leben auszustatten. Diese hohe Motivation gilt es auch weiter zu fördern und zu unterstützen.“

Hochwasser in Schärding: Schaden für Betriebe enorm

(LK) Vom Hochwasser betroffene Unternehmen hat Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl am Dienstag, 4. Juni 2013 in Schärding besucht. "Rasche und unbürokratische Hilfe ist für sie entscheidend", betonte Strugl vor Ort.
Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren und auch wenn die Schäden noch nicht absehbar sind, zeigt sich langsam das volle Ausmaß der Katastrophe. Auch viele Tourismus-Betriebe sind betroffen, etwa das Gesundheitshotel Gugerbauer in der Bezirkshauptstadt. Eine 3,5-Mio-Euro-Investition wurde dort erst vor kurzem abgeschlossen. Aber auch in Wesenufer war beispielsweise das Seminarkulturhaus an der Donau betroffen.
Strugl sagte den geschädigten Unternehmen auch zu, sie im Hinblick auf die (Weiter-) Beschäftigung ihrer Arbeiternehmer/innen zu unterstützen. Das Arbeitsmarktservice hat als Sofortmaßnahme bereits die sogenannte "Freistellung mit Wiedereinstellzusage" für vom Hochwasser betroffene Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen von regulär sechs Wochen auf drei Monate ausgedehnt. Für die Unternehmen fallen in der Zeit der Freistellung keine Lohnkosten an. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter/innen auch nicht auf andere Stellen vermittelt.

Rasche Hilfe für Unternehmen in Urfahr-Umgebung

(LK) Vom Hochwasser betroffene Unternehmen hat Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl am Mittwoch, 5. Juni 2013 in seinem Heimatbezirk Urfahr-Umgebung besucht. "Rasche und unbürokratische Hilfe ist für sie entscheidend", betonte Strugl vor Ort.
Die Aufräumarbeiten laufen bereits auf Hochtouren und auch wenn die Schäden noch nicht absehbar sind, zeigt sich langsam das volle Ausmaß der Katastrophe. Strugl machte sich in Ottensheim, Goldwörth und Feldkirchen ein Bild von der Lage. Dutzende Unternehmen sind dort betroffen.
Strugl sagte den geschädigten Unternehmen auch zu, sie im Hinblick auf die (Weiter-) Beschäftigung ihrer Arbeiternehmer/innen zu unterstützen. Das Arbeitsmarktservice hat als Sofortmaßnahme bereits die sogenannte "Freistellung mit Wiedereinstellzusage" für vom Hochwasser betroffene Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen von regulär sechs Wochen auf drei Monate ausgedehnt. Für die Unternehmen fallen in der Zeit der Freistellung keine Lohnkosten an. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter/innen auch nicht auf andere Stellen vermittelt.

Hochwasserbericht Nr. 30 vom 6. Juni 2013

(LK) Die Wasserstände am Inn und der oberösterreichischen Donau sind in den letzten Stunden leicht fallend.
24-Stunden Wasserstandsvorhersagen für Schärding, Linz, Mauthausen, Grein finden sie im Internet unter http://www.ooe.gv.at/hydro.

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Pressekonferenz am 6. Juni 2013

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Univ-Prof. Dr. Thomas Kerbl und Landesmusikdirektor Walter Rescheneder


zum Thema

"Anatevka und Zauberflöte – Das Musikland Oberösterreich im Rahmenprogramm der Landesausstellung 2013"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Heidelinde Leutgöb, Regie
  • Guido Bähr, Hauptdarsteller

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Pressekonferenz am 6. Juni 2013

Landesrat Rudi Anschober und Mag. Felix Weingraber (Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft - Gruppe Schutzwasserwirtschaft - Land )


zum Thema

"Die Zukunft des Hochwasserschutzes in Oberösterreich"

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Oö. Zukunftsakademie: Glücksfaktor Bildung – Lernfreude als Erfolgsmaßstab der Pädagogik

31,10 KB)

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