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Landeskorrespondenz Nr. 90 vom 10. Mai 2013

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Landeshauptmann Pühringer zum Muttertag: Freier Eintritt für alle Mütter in der Landesausstellung 2013 – "Alte Spuren, neue Wege – Oberösterreich & Südböhmen"

(LK) Am diesjährigen Muttertag, dem 12. Mai 2013, können Mütter und Großmütter die Landesausstellung 2013 – "Alte Spuren, neue Wege – Oberösterreich & Südböhmen"  an den oberösterreichischen Ausstellungsorten in der Brauerei Freistadt und in Bad Leonfelden bei freiem Eintritt genießen.

 

"Mit dem freien Eintritt in die Oö. Landesausstellung wollen wir unseren Müttern und Großmüttern am Muttertag ein wenig Zeit, Erholung und Kultur schenken", so  Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

"Denn die Mütter und Großmütter sind es, die unsere Kinder mit viel Zuwendung, Geduld und Fürsorge begleiten und tagtäglich Großartiges für die Familie leisten. Ihnen gebührt nicht nur einmal im Jahr unser Dank", erklärt der Landeshauptmann. "Der Muttertag ist aber ein wichtiger Anlass, einmal ein besonderes Danke zu sagen."

 

Für Umweltbewusste gibt es auch wieder ein spezielles Angebot der ÖBB:
Mit dem Kombiticket "Kulturgenuss" können Sie günstig zur Landesausstellung direkt anreisen, oder ab Linz gegen einen Aufpreis von 10.- die Region mit einem Elektrofahrzeug erkunden.
www.oeamtc.at/la2013

 

Weitere Attraktionen wie die Mühlviertler Museumsstraße oder das Schlossmuseum in Freistadt machen den Muttertagsausflug zum Erlebnis für die ganze Familie.

 

Mit einem Besuch bei einem der 25  Mitliedsbetriebe der Mühlviertler Wirtshauskultur lässt sich dieser spezielle Tag auch kulinarisch hervorragend ausklingen.
www.muehlviertler-wirtshauskultur.at

 

Infos und Führungsanmeldungen zur Landesausstellung:
Tel.: (+43 720) 300 305
www.landesausstellung.com

Kulturmedaille für voestalpine Stahl-Vorstand Peter Ackerlauer

Als Vizepräsident der Österreichisch-Deutschen Kulturgesellschaft und Präsident des Fördervereins von Stift Hohenfurth geehrt

 

(LK) Im Rahmen der Jubiläumsfeier „40 Jahre Österreichisch-Deutsche Kulturgesellschaft, Sektion “ im Linzer Landhaus gratulierte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer deren Vizepräsident Peter Ackerlauer zum bevorstehenden 60. Geburtstag und überreichte ihm die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich. Der Vorstandsdirektor der voestalpine Stahl GmbH ist außerdem seit 2002 Präsident des „Vereins zur Förderung des Zisterzienserstiftes Hohenfurth“.

 

„Peter Ackerlauer ist ein gutes Beispiel dafür, dass Wirtschaft und Kultur in Oberösterreich keine Gegensätze darstellen, sondern sich vielmehr prächtig ergänzen“, so der Landeshauptmann in seiner Würdigung. Die Pflege internationaler Kontakte, in der Wirtschaft gelebter Alltag, sei auch zentraler Aspekt einer zukunftsorientierten Kulturpolitik. Dieser Grundsatz werde in der „Österreichisch-Deutschen Kulturgesellschaft, Sektion “ und im „Verein zur Förderung des Zisterzienserstiftes Hohenfurth“ mit Peter Ackerlauer in wichtigen Funktionen seit vielen Jahren mit Leben erfüllt.

 

Im „Verein zur Förderung des Zisterzienserstiftes Hohenfurth“ war Peter Ackerlauer Gründungsmitglied und wurde in der ersten Mitgliederversammlung einstimmig zum Präsidenten gewählt. Der Verein mit Mitgliedern aus fünf Staaten hat sich bisher an über 20 Renovierungsprojekten im Stift Hohenfurth organisatorisch und finanziell beteiligt und damit dazu beigetragen, dass das Stift derzeit einer von vier Standorten der diesjährigen grenzüberschreitenden Oö. Landesausstellung „Alte Spuren – Neue Wege“ ist.

 

„Vorstandsdirektor Peter Ackerlauer hat sich als Freund und Förderer der Kultur und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit große Verdienste erworben“, so Pühringer.

LH Pühringer im Bundesrat: Gesundheitsreform macht aus den bisherigen Solisten Bund und Länder ein Orchester

Anschauliches Beispiel dafür, dass Bund und Länder große Reformwerke auf den Weg bringen können.

 

(LK) Als anschauliches Beispiel dafür, dass Bund und Länder in der Lage sind, große Reformwerke auf den Weg zu bringen, bezeichnete Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 8. Mai 2013 vor dem Bundesrat die Gesundheitsreform. "Sie ist damit ein deutliches Signal, dass unsere bundesstaatlich-föderale Ordnung von manchen zu Unrecht als Synonym für Reformblockade, Reformverweigerung und Strukturkonservatismus verwendet wird.
Wir haben vielmehr diese Reform gemeinsam entwickelt. Es gab ein gutes Miteinander zwischen den Partnern Bund, Länder und Sozialversicherung. Die Reform macht aus den bisherigen Solisten Bund und Länder ein Orchester – und das nicht als Selbstzweck, sondern zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Denn die ausgezeichnete Qualität und Versorgung im medizinischen Bereich sowie die hohe Patientenzufriedenheit stehen bei diesem Reformwerk an oberster Stelle.
Die Reform hat sich hohe Ziele gesetzt. Es geht uns Ländern auch darum, Spitalsambulanzen zu entlasten, für patientenfreundlichere Ordinationszeiten zu sorgen, unnötige Mehrfachuntersuchungen abzustellen sowie die Versorgungssicherheit und die Finanzierbarkeit unseres ausgezeichneten Gesundheitssystems auch für die Zukunft sicherzustellen.
Für die Patientinnen und Patienten bedeutet diese Reform auch mehr Transparenz und eine bessere Überschaubarkeit des Systems.
Es ist mir auch wichtig zu betonen, dass unser Gesundheitssystem nicht kaputt gespart wird, sondern im Gegenteil: Die Ausgaben und Investitionen werden in Zukunft nicht weniger – lediglich die anfallenden Kosten sollen mit der Reform gedämpft werden.

 

Wir haben in Oberösterreich mit der Spitalsreform II bereits einschlägige Erfahrungen. Der erste Evaluierungsbericht der oberösterreichischen Spitalsreform II hat gezeigt, dass eine hohe Patientenzufriedenheit bei gleichzeitiger Dämpfung des Kostenanstiegs möglich ist. Diesen Weg wollen wir auch bei der Umsetzung der Bundesgesundheitsreform gehen", so Pühringer.

LH-Stv. Josef Ackerl: Novelle des Jugendschutzgesetzes beschlossen

Gesetz bringt entscheidende Verbesserungen bei Testkäufen

 

(LK) Der von Jugendschutzreferent LH-Stv. Josef Ackerl ausgearbeitete Entwurf für ein neues Jugendschutzgesetz wurde am Mittwoch, 8. Mai 2013 im Ausschuss des Landtages beschlossen. "Auch wenn eine Angleichung der Jugendschutzbestimmungen aller Bundesländer blockiert wurde, bringt die jetzt beschlossene Novelle des Oö. Jugendschutzgesetzes positive Veränderungen. Eine besondere Verbesserung ist die neugeschaffene Möglichkeit von Testkäufen. Damit werden die Erwachsenen bei ihrer Verantwortung für die Jugend in die Pflicht genommen", so Ackerl. 

 

In Zukunft soll es verstärkt Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsbildung geben. Im neuen Jugendschutzgesetz sind nun koordiniert organisierte Testkäufe vorgesehen. Geplant ist die Umsetzung dieser durch das Institut für Suchtprävention, das Erfahrungen auf diesem Gebiet hat. "Es ist unerlässlich, dass auch die Erwachsenen in die Verantwortung genommen werden. Sei es nun als Eltern, als Lebensmittelhändler oder als Gastronomen. Ziel ist eine Sensibilisierung von Verkaufsstellen zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Dabei steht Aufklärung statt Strafen im Vordergrund. Allen muss klar sein, dass Alkohol die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen schädigt und dass Beihilfe zu unerlaubtem Alkoholkonsum Minderjähriger somit kein Kavaliersdelikt ist. Das Gesetz dient schließlich zum Schutz der Jugendlichen und nicht zu ihrer Bestrafung", mahnt Unterausschussvorsitzende LAbg. Petra Müllner Verantwortungsbewusstsein ein. Ziel der Testkäufe ist jedenfalls, durch Sensibilisierung bei den Verkaufsstellen die Verfügbarkeit alkoholischer Produkte für Jugendliche zu reduzieren.

 

Was die Ausgehzeiten anbelangt, sind die derzeit in Oberösterreich geltenden Regelungen ausreichend: bis 22 Uhr für die Unter-14-Jährigen und bis Mitternacht für die 14-  und 15-Jährigen.
Eine Zustimmung zur Verlängerung der Ausgehzeiten um eine Stunde wäre im Sinne einer bundesländerübergreifenden Einigung gemacht worden, um die viel wichtigere Frage des Alkoholkonsums von Unter-18-Jährigen einheitlich zu gestalten. Hier wäre es essenziell, alle Bundesländer für strengere Regelungen - wie sie in Oberösterreich schon bestehen - im Boot zu haben. In Niederösterreich etwa dürfen Jugendliche zwischen 16 und 18 bereits gebrannten Alkohol konsumieren, was Oberösterreichs Jugend in den Grenzgebieten zum Alkoholmissbrauch einlädt.
Bundesweit einheitliche Regelungen über Altersgrenzen beim Alkoholkonsum und Ausgehzeiten Minderjähriger würden jedenfalls für Eltern und Jugendliche eine große Hilfe darstellen. Sie beugen unter anderem der Gefahr vor, etwa bei einer Urlaubsreise in ein anderes Bundesland aus Unkenntnis gegen dort geltendes Recht zu verstoßen.

LH-Stv. Ackerl: "Gerechte Pflegefinanzierung erfordert Solidarität!"

Einführung einer Millionärssteuer statt Zugriff auf Löhne und Gehälter der Arbeiter und Angestellten

 

(LK) Oberösterreichs Sozialreferent, LH-Stv. Josef Ackerl stellt zu den gestern von einer Versicherung vorgestellten Pflegeprognosen klar: "Eine Pflegeversicherung (wie immer sie auch genannt wird) ist keine ideale Herangehensweise an eine langfristig gesicherte und sozial gerechte Finanzierung der Pflegeangebote!" Ackerl fordert daher erneut die Einführung einer Millionärssteuer: "Mit diesen zusätzlichen Einnahmen – die in den Pflegefonds fließen - ließen sich die Pflegeangebote finanzieren, ohne dass ständig über neue Belastungen für die Betroffenen, deren Angehörige oder die übrige erwerbstätige Bevölkerung nachgedacht werden müsste!"

 

Sozialreferent LH-Stv. Ackerl hat sich auch in der Vergangenheit immer wieder konstruktiv für Veränderungen in der Pflegefinanzierung ausgesprochen. "Die Einführung eines Pflegefonds und die beschlossene Verlängerung für die Jahre 2015 und 2016 waren ein Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen aber darüber hinaus eine dauerhafte Absicherung der Pflegekosten. Für die Bewältigung dieser Herausforderung ist echte Solidarität erforderlich, bei der auch jene Teile der Bevölkerung - die über großes Vermögen verfügen, aber derzeit noch zu wenig Verantwortung für die Aufrechterhaltung der hohen sozialen Sicherheit und Stabilität unseres Landes übernehmen - einen angemessenen Beitrag leisten.  Denn weder Zugriffe auf Löhne und Gehälter noch Pflegeversicherungen sind die Lösung des Problems. In Wahrheit ist das ein Angriff auf das Geld der Arbeiter und Angestellten, die sowieso wenig oder keinen Gestaltungsspielraum bei der Darstellung ihrer Vermögens- und Einkommenssituation haben“, so Ackerl.

 

"Wenn sich die öffentliche Hand dazu bekennt, Pflege- und Betreuungsangebote für möglichst alle leistbar zu gestalten, brauchen wir ein solidarisches Finanzierungsmodell, das über den individuell Betroffenen hinausgeht! Daher ist für mich die Einführung einer Millionärssteuer unabdingbar, mit der die wirklich Reichen in unserem Land ihre Verantwortung zeigen und helfen, die notwendigen Pflege- und Betreuungsleistungen abzusichern, ohne dass auf das mühsam erarbeitete Geld der Arbeiter/innen und Angestellten oder auf die Pensionen zugegriffen werden muss“, so Ackerl abschließend.

Energie-Landesrat Anschober: Sonnenenergie boomt in - Bereits 285 Fußballfelder Solarfläche

(LK) Durch den schrittweise konsequenten Ausbau der thermischen Solarenergie in Oberösterreich (bereits 1,266 Mio. m2) und den aktuellen Boom bei Sonnenstrom (bereits 765.000 m2) wächst die gesamte Solarfläche in Oberösterreich mit hohem Tempo: Oberösterreich hat damit die Schallmauer von mehr als 2 Millionen Quadratmeter Solarfläche durchbrochen - 2,031 Millionen m2 Solarfläche sind in Betrieb und liefern an Tagen wie diesen beachtliche Mengen Wärme und Strom.

Die aktuellen 2 Mio. m2 bedeuten, dass bereits jede/r Oberösterreicher/in im Durchschnitt mehr als einen Quadratmeter Solarfläche besitzt.

 

Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Und das ist erst der Beginn. Viele Schulen, Private, Energieversorger und Unternehmen planen für das heurige Jahr einen weiteren Ausbau, sodass 2013 DAS Rekordjahr für Sonnenenergie werden könnte. Besonders erfolgreich läuft der Ausbau von Bürger/innenkraftwerken - fast 4.000 Oberösterreicher/innen haben bereits investiert, um sich Anteile an Sonnenstromkraftwerken zu kaufen und damit selbst Mitbesitzer/innen von Kraftwerken zu werden."

Landesrat Hiegelsberger: "Ausgezeichnet – Preis für Oö. Initiative Benchmark-Kommunal (BENKO) zeigt: Benchmarking ist wichtig für die Gemeinden in !"

Mit dem Österreichischen Verwaltungspreis, ausgeschrieben vom Bundeskanzleramt, werden hervorragende Entwicklungen und innovative Projekte im öffentlichen Bereich prämiert. Österreichweit wurden über 80 Projekte eingereicht. BENKO hat für Oberösterreich einen Preis geholt!

 

(LK) Das von Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger initiierte - in Zusammenarbeit mit der Direktion für Inneres und Kommunales sowie Abteilung Statistik erarbeitete System - bietet den Gemeinden in die Möglichkeit, auf einen Blick und mit einem Klick alle wichtigen Finanzkennzahlen abzurufen. „Mit BENKO ist uns ein großer Wurf gelungen, dies hat auch die Jury in Wien erkannt und einen der fünf Anerkennungspreise in dieser Kategorie an die Arbeitsgruppe überreicht“, betont Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger, der sich bei allen Verantwortlichen und Mitwirkenden für die bisherige Arbeit sehr herzlich bedankt.
„Solche Projekte tragen unter anderem dazu bei, die Verwaltung und Behörden als zukunftsorientiert und transparent in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Daher soll dieser Preis als Ansporn für weitere Projekte verstanden werden. Denn BENKO bietet den Gemeinden, die dieses Programm bereits seit einigen Monaten nutzen, einiges“, erklärt Hiegelsberger weiter.
„Benchmarking heißt, sich mit anderen zu vergleichen In der Privatwirtschaft sowie in der Industrie ist das seit vielen Jahren etabliert. Denn nur wer sein Zahlen kennt, kann sich auch weiter verbessern“, betont der Gemeinde-Landesrat. Die Verantwortlichen in den Gemeinden können mit BENKO herausfinden, in welchen Bereichen es noch Potenziale gibt —und daraus maßgeschneiderte Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Haushaltssituation ableiten. „Darüber hinaus bietet das System eine transparente Vergleichsmöglichkeit mit anderen Gemeinden – um Potentiale aufzuzeigen und voneinander zu lernen“, ist Hiegelsberger überzeugt.

 

BENKO ist zudem ein weiterer wichtiger Baustein für erfolgreiche und vor allem nachhaltige Verwaltungs-, Service- und Kostenstrukturen. Dabei sei BENKO bewusst transparent gehalten, so der Landesrat: Man wolle mit dieser Offenheit den Erfahrungsaustausch zwischen den Gemeinden fördern. „Damit kann jede Gemeinde ihre Position identifizieren und maßgeschneiderte Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Haushaltssituation ableiten“, betont Hiegelsberger.
„Dieses Tool soll für die Kommunen zudem auch im administrativen Bereich wesentliche Erleichterungen bringen und ist ein weiteres Werkzeug zur Stärkung der Autonomie der Gemeinden in Oberösterreich“, so Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger.

LR Hiegelsberger: In Oberösterreich schlägt das Herz der österreichischen Pferdewelt – für Ausbildung, Zucht, Sport und Freizeit

„Die jährlich erfolgreiche Fach- und Publikums-Messe „Pferd“ in Wels, das Agrarbildungszentrum Lambach sowie ein erfolgreicher und aufstrebender Wirtschaftszweig machen unser Bundesland zum Kompetenzzentrum rund ums Pferd“, betont Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

(LK) Die PFERD Wels zählt als Fach- und Publikumsmesse zu den führenden Veranstaltungen in Europa und bietet Programm für Pferdesportbegeisterte, Reiter/innen und Pferdeliebhaber/innen aus ganz Österreich und den angrenzenden Ländern. „Die Messe ‚Pferd‘ Wels spiegelt die Bedeutung der Pferdewirtschaft in unserem Bundesland wieder und lockt jährlich zigtausende nationale und internationale Gäste in unser Bundesland. Das Herz der österreichischen Pferdewelt schlägt in Oberösterreich“, betont der Landesrat für Gemeinden, Agrar und Feuerwehren Max Hiegelsberger und verweist auf die Bedeutung der Pferdewirtschaft als wichtigen Wirtschaftszweig in Oberösterreich.
„In der Landwirtschaft war das Pferd in der Vergangenheit Fortbewegungsmittel und Nutztier am Feld. Mit dem Boom des Reitsports im Freizeit- und Tourismusbereich hat sich eine zusätzliche Einkommenschance im ländlichen Raum und da vor allem für die Landwirtschaft entwickelt, die auch in Zukunft Potenzial hat“, ist der Agrar-Landesrat überzeugt. In Oberösterreich werden aktuell rund 25.000 Pferde gehalten und nach wie vor wird ein jährliches Wachstum von rund drei Prozent verzeichnet. Die Pferdewirtschaft sichert aktuell mehr als 4.500 Arbeitsplätze und bringt eine Wertschöpfung von rund 150 Millionen Euro im Jahr nach Oberösterreich. Fünf Pferde sichern einen Arbeitsplatz. Oberösterreich ist das Bundesland, das im Tourismus- und Freizeitbereich am meisten vom Trend zum Reitsport profitiert. Oberösterreich ist damit das Pferdeland in Österreich. Anders gesagt: fünf Pferde sichern einen Arbeitsplatz“, erklärt der Agrar-Landesrat weiter.

 

Über 70 Prozent der Pferde stehen auf landwirtschaftlichen Betrieben und bilden damit eine wichtige Einkommensquelle für die Landwirtschaft. Auch touristisch wächst die Bedeutung des Pferdesports. Vom anhaltenden Boom des Reitsports profitieren die Landwirtschaft, Tourismus und die regionale Wirtschaft.

„Horse Management & Economics“: Die 6-jährige Ausbildung zum „Pferdewirt mit Matura“ im ABZ Lambach
„Die Pferdewirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung. In Lambach werden die Führungskräfte von morgen ausgebildet. Mit dieser Ausbildung übernimmt Oberösterreich die sprichwörtliche Vorreiterrolle“, betont Hiegelsberger. Mit der Fachrichtung Pferdewirtschaft hat das abz Lambach Pionierarbeit in der österreichischen Pferdewirtausbildung geleistet und bietet bereits seit dem Schuljahr 1991/92 die Ausbildung zum Pferdewirt in vier Jahren Schul- und Praxiszeit an. Mit dem Beginn des Schuljahres 2010/2011 fiel der Startschuss für eine neue Ausbildungsform in der Fachrichtung Pferdewirtschaft: „Horse Management und Economics“. „Fachkräfte mit einer einschlägigen Management-Ausbildung auf HAK-Matura-Niveau sind gefragt und notwendig“, so der Agrar-Landesrat weiter.
„Dieser 6-jährige Lehrgang verbindet die praxisorientierte Ausbildung rund um das Pferd mit der kaufmännischen Ausbildung einer Handelsakademie. So verbringen die Schüler/innen zunächst drei Jahre am Agrarbildungszentrum Lambach, bevor sie die Ausbildung an der Handelsakademie Lambach im 3-jährigen Aufbaulehrgang fortsetzen. Der Aufbaulehrgang endet mit der Ablegung der Reife- und Diplomprüfung“, erklärt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.
Im Schuljahr 2013/14 startet der erste Aufbaulehrgang an der HAK Lambach. Mit der Ausbildung erwirbt man folgende Abschlüsse

  • Facharbeiter/in Pferdewirtschaft
  • Reife- und Diplomprüfung einer Handelsakademie

 

„Daher sind wir auch besonders glücklich, die Messe ‚Pferd‘ Wels in unserem Bundesland zu haben – diese Veranstaltung gehört zu den führenden in Europa und bietet ein tolles Programm für Pferdesportbegeisterte, Reiter und Pferdeliebhaber aus ganz Österreich und den angrenzenden Ländern“, erklärt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Europatag 2013 im Zeichen der Bürgerrechte

LR Dr. Strugl: "Aufzeigen, was das gemeinsame Europa für die Bürger/innen bedeutet"

 

(LK) "Laut Umfragen fühlen sich nur rund sechs von zehn Österreichern/innen mit der EU verbunden. Wir müssen daher die vielen Möglichkeiten, die sich den Bürgern/innen durch das gemeinsame Europa bieten, in den Vordergrund rücken", betont Wirtschafts- und Europa-Landesrat Dr. Michael Strugl. Die Europäische Union hat das Jahr 2013 zum "Jahr der Bürgerinnen und Bürger" ausgerufen. Damit sollen die vor 20 Jahren durch den Vertrag von Maastricht eingeführte Unionsbürgerschaft, ihr Mehrwert und Nutzen und die damit verbundenen Rechte für die Bürger/innen thematisiert werden. Dazu ist eine neue Broschüre erschienen, die anlässlich des Europatages am 9. Mai präsentiert wurde.

 

Ziel dieser Publikation mit dem Titel "Sie haben Recht" ist es einerseits, über wesentliche Rechte als EU-Bürger aufzuklären andererseits zu sensibilisieren und ein größeres Bewusstsein für diese Rechte zu schaffen. Die behandelten Themen reichen vom Wahlrecht, dem Recht auf eine Europäische Bürgerinitiative über die Grundrechte in der EU, die Rechte im Europäischen Binnenmarkt bis zum Recht auf Gesundheitsversorgung in anderen EU-Staaten.

 

Die Broschüre wurde vom Außenministerium, der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich und dem EuropeDirect-Netzwerk gemeinsam erstellt und kann beim EuropeDirect OÖ. Büro kostenlos bestellt werden. Außerdem steht sie unter www.europainfo.at zum Download zur Verfügung.

Sprechtage für die Woche vom 13. bis 17. Mai 2013

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 14. Mai 2013 von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 14. Mai 2013 von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
    (+43 732) 77 20-121 90, Landesdienstleistungszentrum (LDZ)
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl MBA
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 14. Mai 2013 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr,
    sowie Donnerstag, 16. Mai 2013 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-151 01, Altstadt 17
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 10. Mai 2013

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bürgermeister Dr. Franz Dobusch


zum Thema

"market-Umfrage Medizinfakultät: Was sagen die Oberösterreicher/innen zu einem Medizinstudium in Oberösterreich"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • David Sebastian Vogl, BSc, market Institut

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Pressekonferenz am 10. Mai 2013

Wirtschafts- und Sport-Landesrat Dr. Michael STRUGL, Klaus FALKINGER (OK-Chef Granitmarathon Kleinzell), Mag. Florian BRUNNER (Raiffeisenlandesbank ) und Lukas KAUFMANN (Mountainbiker)


zum Thema

"Granitmarathon 2013 in Kleinzell - Weltklasse-Athleten bei der Mountainbike-Challenge am 18./19. Mai im Mühlviertel am Start"

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Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at