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Landeskorrespondenz Nr. 197 vom 12. Oktober 2012

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LH Pühringer überreichte Bundesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 11. Oktober 2012 an ehemalige Landesbedienstete des Landes Oberösterreich Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt.

 

Hinweis: Die Fotos zu dieser Veranstaltung stehen ab 12. Oktober auf der Homepage des Landes (Medienservice > Event-Fotos) zum Download zur Verfügung.

 

Das "GROSSE EHRENZEICHEN FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH " erhielten:

  • Hofrat i.R. Mag. Dr. Leopold AICHHORN, ehem. Leiter der Arbeitsgruppe "Technische Mediendienste" der Abteilung Presse, aus Linz
  • Hofrat i.R. Dr. Nikolaus SMEJKAL, ehem. Bereichsleiter "Umweltüberwachung" der Abt. Umweltschutz, aus Sandl
  • Hofrat i.R. Dr. Herbert WIMMER, ehem Leiter der Sicherheitsabteilung der BH Perg und ehem. Stellv. des Bezirkshauptmannes, aus Windhaag bei Perg

 

Das "GOLDENE EHRENZEICHEN FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Regierungsoberbaurat i.R. DI Karl FORSTNER, ehem. Techniker der Unterabt. Güterwege der Abt. Straßenerhaltung und –betrieb, aus Linz
  • Hofrat i.R. Primarius Dr. Friedrich HÄCKEL, ehem. Leiter der Abt. für Kinderheilkunde und stellv. ärztl. Direktor im LKH Kirchdorf, aus Kirchdorf
  • Agrar.techn. Oberamtsrat i.R. Stefan HARTL, ehem. Sachbearbeiter in der Agrarbezirksbehörde für , Dienststelle Linz, aus Fraham
  • Oberassistenzarzt i.R. Dr. Peter PLANKENSTEINER, ehem. Facharzt für Innere Medizin im LKH Gmunden, aus Altmünster
  • Oberamtsrat i.R. Reg.Rat Alfred PURNER, ehem. Leiter des Sachgebietes "Endabrechnung" der Abt. Wohnbauförderung, aus Alberndorf in der Riedmark
  • Hofrat i.R. Primarius Dr. Josef SABBAGH, ehem. Primararzt für Frauenheilkunde  und Geburtshilfe im LKH Freistadt, aus Freistadt
  • Professor i.R. Helmut TRAWÖGER, ehem. Direktor des Musikschulwerkes und Vertragslehrer an der Anton Bruckner Privatuniversität, aus Wien

 

Das "SILBERNE EHRENZEICHEN FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Wolfgang CERVICEK; ehem. Redakteur der Abt. Presse, aus Wels
  • Bezirksoberförster i.R. Ing. Wolfgang RASCHKA, ehem. Bezirksoberförster der BH Rohrbach, aus Altenfelden
  • Professor i.R. Alexander VARGA, ehem. Leiter der Fagottklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität, aus Leonding

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Fachlehrerin i.R. Elisabeth GRAMMER, ehem. Landwirtschaftslehrerin der Landw. Berufs- und Fachschule Ritzlhof, aus Neuhofen
  • Fachoberinspektor i.R. Albert MAYER, ehem. Straßenmeister der Stm. Bad Leonfelden, Stv. Obmann des LPA und Sprecher der Straßenmeistervertreter, aus Bad LEONFELDEN

 

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Vzbgm. a.D. Oberoffizial i.R. Josef AIGENBAUER ehem. Mitarbeiter im Büro von LH-Stv. Ackerl, aus Tragwein

"Sicher & Fit Unterwegs – Gelungene Veranstaltung im Stadtsaal Eferding

(LK) Am 11. Oktober ging im Stadtsaal Eferding bereits die vierzehnte Veranstaltung der Road Show "Sicher & Fit Unterwegs" mit Verkehrs-Landesrat Ing. Reinhold Entholzer über die Bühne. Diese Veranstaltungsreihe zielt auf eine Verbesserung der Sicherheit von Fußgänger/innen und Radfahrer/innen ab, da diese beiden Gruppen als die schwächsten Verkehrsteilnehmer/innen das größte Unfallrisiko haben.

 

Den Interessierten wurden in Fachvorträgen durch die Exekutive praktische Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gegeben. Vor allem das Thema "Sichtbarkeit" wurde angesprochen. In zwei Filmen wurde gezeigt, was passiert, wenn man bei Dämmerung ohne reflektierendes Material unterwegs ist und welche fatalen Folgen solche Situationen nach sich ziehen können.

 

Ein Vertreter des Samariterbundes gab wertvolle Tipps zu Erster Hilfe und den Regeln, die im Notfall zu befolgen sind. Abschließend konnten sich die Teilnehmer/innen bei verschiedenen Ständen des Landes , des ÖAMTC, der Versicherung und des Samariterbundes informieren.

 

Zu guter Letzt konnten alle Besucher/innen, die mit dem Fahrrad gekommen waren, dieses vom ÖAMTC begutachten lassen und kleine Reparaturen wurden sogar direkt vor Ort erledigt. Auch die Chance, eines von zwei Elektrofahrrädern zu gewinnen, ließen sich die Gäste nicht entgehen. Einen glücklichen Gewinner gab es noch am selben Abend  - Herrn Franz Inreiter aus Hartkirchen wurde von Landesrat Entholzer ein Fahrradhelm überreicht!

 

Weitere Termine der Road Show:

Weitere Termine der Road Show

Landesrat Entholzer: "Zustimmung zu Änderungsvorschlägen zu Hundehaltegesetz und Sachkundeverordnung"

Am 11. Oktober 2012 fand die dritte Sitzung des Unterausschusses zur Evaluierung des Hundehaltegesetzes statt. Landesrat Ing. Reinhold Entholzer legte Entwürfe zur Abänderung des Hundehaltegesetzes sowie der Sachkundeverordnung vor, welche beide große Zustimmung aller Fraktionen erhielten.

 

(LK) Das bestehende Hundehaltegesetz enthält genaue Spielregeln für das sichere Zusammenleben von Menschen und Hunden. Auch die in der letzten Unterausschusssitzung angehörten Expert/innen waren sich einig, dass das bestehende Oö. Hundehaltegesetz grundsätzlich sehr gut ist und über ausreichend Regelungen verfügt.

 

Dennoch konnten einige Verbesserungsvorschläge von Landesrat Entholzer  vorgelegt werden, wie zB eine Ausnahmebestimmung für Hunde im Rahmen der Altenbetreuung sowie beim Einsatz von Hunden im Schulunterricht.

 

Weiters wurde die Kennzeichnung von Hunden mittels amtlicher Hundemarke in das Hundehaltegesetz aufgenommen. Diese war bisher in einer Verordnung des Landeshauptmannes aufgrund des Tierseuchengesetzes geregelt. Da es lt. Veterinären und Wissenschaftern seit Jahren keine Tollwutfälle mehr in Österreich gab, die amtliche Hundemarke aber als von außen sichtbares Identifikationsmerkmal bestehen bleiben sollte, soll diese nun ihre Rechtsgrundlage im Oö. Hundehaltegesetz finden.

 

Der bereits bisher vorgeschriebene Sachkundenachweis für alle Hundebesitzer/innen bleibt weiter bestehen und wurde inhaltlich aufgewertet. Der Sachkundekurs dauert künftig 3 Stunden anstatt bisher 2 Stunden, sind von einem/einer Tierarzt/Tierärztin und einem/einer Hundeausbildner/in abzuhalten und haben jedenfalls folgende Inhalte zu umfassen:

 

1. Tierarzt / Tierärztin:
a) Allgemeines zur Gesundheit von Hunden;
b) mögliche Erkrankungen / Impfungen von Hunden;
c) richtige Ernährung und Pflege von Hunden;
d) Tierschutz allgemein und Tierschutzrecht, Haltungsanforderungen bzw. Haltungsbestimmungen für Hunde, insbesondere Chip- und Registrierungspflichten.

2. Ausbildner/Ausbildnerin (fachkundige Person):
a) Anschaffung von Hunden, Rassewahl und Kosten für Hunde;
b) Hundesprache; Ausbildung von Hunden; häufigste Fehler bei der Erziehung von Hunden;
c) Wesen und Verhalten von Hunden;
d) Welpenalter und adultes Alter von Hunden;
e) Anmeldung eines Hundes und allgemeine Anforderungen an den Hundehalter oder die Hundehalterin nach dem Oö. Hundehaltegesetz 2002;
f) auffällige Hunde;
g) Leinen- und Maulkorbpflichten;
h) Versicherungsschutz;
i) Kotbeseitigung;
j) Vorteile der Absolvierung einer qualifizierten Hundeausbildung.

 

Die von Landesrat Ing. Reinhold Entholzer vorgeschlagene inhaltliche Aufwertung des Sachkundenachweises wurde sehr positiv bewertet und wird von allen Fraktionen mitgetragen.

 

Keine Einigung konnte bei der Frage einer evtl. Ausweitung der Möglichkeiten der Ordnungsdienste erzielt werden. "Die Ordnungsdienste haben bereits jetzt die Möglichkeit, präventiv, aufklärend und informativ zu wirken und im Konfliktfall die Polizei zu Hilfe zu ziehen. Ich halte es für falsch, den Ordnungsdiensten weitere Möglichkeiten einzuräumen, da diese im Falle von Eskalationen nicht die notwendige Ausbildung haben. In diesen Fällen ist immer die Polizei hinzuzuziehen, welche die notwendige Kompetenz und Ausbildung hat", so Landesrat Ing. Reinhold Entholzer. Diese Thematik wird im Landtagsausschuss im November zu klären sein.

 

"Ich freue mich, dass die von mir vorgelegten Entwürfe zur nochmaligen Verbesserung der bereits sehr guten Regelungen in Hundehaltegesetz und Sachkundeverordnung von allen Fraktionen mitgetragen werden. Besonders mit der inhaltlichen und zeitlichen Ausweitung des Sachkundekurses soll den Hundehalter/innen ihre Verantwortung gegenüber ihrem Tier und ihren Mitmenschen bewusst gemacht werden und hoffentlich die bereits seit Einführung des bestehenden Hundehaltegesetzes gesunkenen Hundebissstatistiken weiter senken", so Landesrat Ing. Reinhold Entholzer.

Landesrat Hiegelsberger: Das Genussland in der Region Mühlviertler Bergkräuter

„Oberösterreich hat sich in den vergangenen Jahren als eines der sichersten Herkunftsländer für hochwertige, regionale Lebensmittel positioniert und sich damit den notwenigen Wettbewerbsvorteil erarbeitet. Bio-Produkte aus der Bioregion Mühlviertel liegen hier voll im Trend. Wachstum und wirtschaftlicher Erfolg beginnen vor der heimischen Haustüre“, betonte Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger bei einem Besuch bei Bergkräuter in Hirschbach.

 

(LK) 1986 haben innovative Mühlviertler Bergbauern mit dem Ziel vollwertige Lebensmittel herzustellen, ein einzigartiges Produkt ins Leben zu rufen. „Die oftmals nur in Handarbeit mögliche Feldbewirtschaftung erfordert viele Arbeitsstunden. So zeichnen sich die Bergkräuter durch hohe Qualität aus. Zudem unterliegen die 37 Betriebe einer ständigen Aufsicht unabhängiger österreichischer Bio-Kontrollstellen“, erklärte Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.
„Die Region hat es auch verstanden das Genussland in vielen Facetten weiter zu entwickeln und zu interpretieren“, sagte Agrar-Landesrat Hiegelsberger weiter. Wanderwege, wie beispielsweise der Kräuter-Lehrpfad oder die geführte Wild-Kräuter-Wanderung durch die Kräuterkraftquelle Hirschbach, die Kräuterkraft-Wirte oder spezielle Wellness-Angebote am Verwöhn-Bauernhof laden die Menschen ins Mühlviertel ein.

 

Die biologische Landwirtschaft genießt einen starken gesellschaftlichen Rückhalt und hat sich in den vergangenen Jahren zum Nutzen der Bäuerinnen und Bauern sowie Konsumentinnen und Konsumenten gut entwickelt. „Am europäischen Markt steigt die Nachfrage nach Bio-Produkten. Das bietet Chancen für den Absatz österreichischer Bio-Produkte und die weitere Profilierung Österreichs als Spezialist von Bio-Lebensmitteln höchster Qualität. Die Bioregion Mühlviertel“, schloss der Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

„Die richtige Auswahl der Pflanzen, der Standort, die sorgfältige Verarbeitung und die strenge Qualitätskontrolle tragen zum unvergleichlichen Aroma bei. Die große Vielfalt von Kräutern, Tees und Gewürzen laden zum regionalen Genießen ein. So versprüht das Mühlviertel seinen einmaligen Charme in den Haushalten der Konsumentinnen und Konsumenten“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Landespreis für Innovation 2012: IAT21 innovative aeronautics technologies gmbh, lixtec GmbH und BMW Motoren GmbH überzeugten mit ihren Innovationen made in Upper Austria

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Oberösterreichs Wirtschaft braucht den Wettbewerb untereinander und mit anderen Regionen nicht zu scheuen – Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt!"

 

(LK) Das ORF-Landesstudio Oberösterreich bot am Mittwoch, 10. Oktober 2012, wieder den feierlichen Rahmen, die Preisträger des Landespreises für Innovation 2012 vor den Vorhang zu holen. 72 Unternehmen kämpften mit 77 Einreichungen um die vordersten Plätze in fünf Kategorien. „Die Qualität der eingereichten Projekte war wie erwartet ausgezeichnet. Letztlich überzeugten die Unternehmen IAT21 innovative aeronautics technologies gmbh in der Kategorie Kleinunternehmen, die lixtec GmbH in der Kategorie Mittlere Unternehmen und die BMW Motoren GmbH bei den Großunternehmen“, freute sich der Initiator des Landespreises, Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, und gratulierte den neuen Landespreisträgern zu ihren beeindruckenden Innovationsleistungen für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. In den Kategorien „Sonderpreis für Forschungseinrichtungen“ und „Radikale Innovationen“ lagen die RISC Software GmbH und die Greiner Aerospace GmbH vorne. Infos online: www.tmg.at/innovationspreis. Die Preisträger in der Übersicht:

 

Kleinunternehmen: IAT21 innovative aeronautics technologies, D-Dalus
Der "D-Dalus" ist ein vollkommen neuartiges Fluggerät mit weltweit einzigartigen Flugeigenschaften. Herzstück der Entwicklung sind ein Antriebskonzept auf der Basis eines "Cyclogiro-Antriebes", die Fluggerätekonfiguration und ein nahezu reibungsloses Schwenklager. Die uneingeschränkte Manövrierfähigkeit (Vertikales Starten und Landen, Rotation im Schwebe- bzw. im Flugzustand um jede Raumachse), die dreidimensionale Synchronisation zur Landung auf bewegtem Untergrund (Schiff in rauer See oder LKW in Geländefahrt), das Landen auf schrägem Untergrund, die Kontaktmöglichkeit mit einem festen Hindernis ohne Absturzgefahr, die permanente dynamische Stabilität in jeder Flugsituation, der sichere Übergang vom Schwebezustand in den Vorwärts- bzw. Rückwärtsflug und der um ca. 30 - 50 % geringerer Energieverbrauch im Vorwärtsflug gegenüber Helikopter, machen den D-Dalus einzigartig. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Linz.

 

Mittlere Unternehmen: lixtec, bedarfsoptimierte Straßenbeleuchtung
Mit der bedarfsoptimierten Straßenbeleuchtung entwickelte lixtec eine innovative, intelligente LED-Straßenbeleuchtung (bestehend aus LED-Modul, Sensorik, Steuereinheit, Mechanik). Diese Straßenleuchte soll Energie nicht nur durch die Verwendung der LED-Technologie sparen, sondern vielmehr durch eine intelligente Steuerelektronik, welche die Beleuchtung dem Verkehrsfluss anpasst. Neben der Reduktion des Energieverbrauchs, trägt die Lixtec-Beleuchtung zur erhöhten Sicherheit innerhalb der der Bevölkerung bei (positive Auswirkung in unruhigen Gegenden), reduziert die Lichtverschmutzung (positive Auswirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden) und verringert das Insektensterben durch bessere Lichtfarbe bzw. durch weniger Lichtemission. Die lixtec GmbH ist eine Tochterfirma der abatec group AG und hat seinen Sitz in Regau.

 

Großunternehmen: BMW Motoren GmbH
BMW entwickelte ein erstmaliges Serienangebot eines Sechszylinder-Hochleistungsdieselmotors mit zweistufigem Aufladesystem bestehend aus drei Abgasturboladern. Dieses ermöglicht gegenüber bisherigen Konzepten eine zweistufige Aufladung im gesamten Betriebsbereich des Motors. Der Nutzen besteht in einer signifikanten Erhöhung der Leistungsdichte ohne Erhöhung von Zylinderzahl oder Hubraum. Die Vorteile liegen im Kraftstoffverbrauch (mind. 18 % Ersparnis) und Gewicht (mindestens 20 % Ersparnis) im Vergleich zu Acht-bzw. Zwölfzylinder-Wettbewerbsmotoren. Das Ergebnis sind die herausragende Fahrdynamik und Spontanität des Antriebs durch Abstimmungsmöglichkeit mehrerer Abgasturbolader.

 

Forschungseinrichtungen: RISC Software GmbH
Durchblutungsstörungen im Gehirn zählen zu den häufigsten Todesursachen in westlichen Industrieländern. Oft sind kleine Ausstülpungen an Gehirnarterien, sogenannte Aneurysmen, dafür verantwortlich. Mit der neuen Software MEDVIS 3D der RISC Software GmbH, die gemeinsam mit der Landesnervenklinik Wagner Jauregg der GESPAG entwickelt wurde, ist es nun erstmals möglich, direkt aus medizinischen Bilddaten (MRT, CT, ...) ein patientenspezifisches Simulationsmodell der Gehirngefäße zu erstellen. Mit diesem kann anschließend der Blutfluss während eines Herzschlages durch das Gefäßsystem komplett simuliert und die Auswirkungen der Druck- und Spannungsverteilungen auf die Gefäßwände grafisch in 3D visualisiert werden. Dadurch erhält der Arzt entscheidende Aufschlüsse über die Ausmaße der Erkrankung und über eventuell gefährdete Stellen, die zu einer Gehirnblutung führen können. Auf Basis dieser Informationen kann die Risikoabschätzung und Operationsplanung nun wesentlich verbessert werden.

 

Radikale Innovation: Greiner aerospace
Die Innovation dieses ganz neuen Sitzsystems für Flugzeugsitze besteht aus der Kombination extremer Leichtigkeit gekoppelt mit einzigartigem Komfort. Die Anwendung von technischem Strick anstatt der herkömmlichen Kombination von Schaumstoff und Überzug spart bis zu 70 % Gewicht pro Sitzplatz, und die Eigenschaften des Stricks ermöglichen eine einzigartige Körperunterstützung und optimales Mikroklima. Speziell definierte und abgestimmte Strickzonen unterschiedlicher Elastizität wirken zusammen, um sich dem Körper in unterschiedlichsten Größen, Gewichten und Sitzpositionen dauernd anzupassen und zu unterstützen. Diese unstatische Eigenschaft bewirkt sogenannte "active seating" Prinzipien. Durch bewusste und unterbewusste Bewegung werden die Blutgefäße des Sitzenden immer massiert, was zu besserer Durchblutung führt, und somit wichtige Vorteile für den Körper bringt. Die Maschenstruktur des Gestricks unterstützt die Luftdurchlässigkeit, was optimal gegen Wärmestau und Feuchtigkeitsaufnahme im Textil wirkt. Greiner aerospace hat seinen Firmensitz in Schwanenstadt.

 

Die Landespreisträger 2012 in der Übersicht:

 

Kategorie 1: Kleinunternehmen
1. Rang: IAT21 innovative aeronautics technologies gmbh
2. Rang: Peak Technology GmbH
3. Rang: Hammerschmid Maschinenbau GmbH

 

Kategorie 2: Mittlere Unternehmen
1. Rang: lixtec GmbH
2. Rang: Eisenbeiss GmbH
3. Rang: Maschinenfabrik LASKA Gesellschaft m.b.H.

 

Kategorie 3: Großunternehmen
1. Rang: BMW Motoren GmbH
2. Rang: SKF Österreich AG
3. Rang: Lenzing AG

 

Sonderpreis für Forschungseinrichtungen
RISC Software GmbH

Sonderpreis für Radikale Innovationen
Greiner Aerospace GmbH

 

Nominierungen für den Staatspreis für Innovation
Die Jurymitglieder entschieden, dass die Firmen Peak Technology GmbH, lixtec GmbH und die BMW Motoren GmbH das Bundesland Oberösterreich beim Staatspreis vertreten werden. Für den Sonderpreis Econovius wurde Augmensys GmbH, für den Sonderpreis VERENA Hammerschmid Maschinenbau nominiert.

 

Der Innovationspreis: Die Fakten
Der Innovationspreis wurde in drei Kategorien und zwei Sonderkategorien vergeben. Kleinunternehmen, mittlere Unternehmen und Großunternehmen.

Der Sieger in jeder Kategorie, ebenso die Sonderpreisträger, erhalten einen vom Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich gestifteten Geldpreis in Höhe von 4.000 Euro – sowie eine Trophäe. Der Landespreis für Innovation wurde von Land , der Sparte Industrie der WKO Oberösterreich, der Sparkasse Oberösterreich, dem ORF und der Kronen Zeitung unterstützt. Die Organisation erfolgte auch in diesem Jahr über die TMG.

 

Fachkompetente Jury traf die schwierigen Entscheidungen:
Rektor o. Univ.-Prof. DI Dr. Richard Hagelauer (Vorsitzender der Jury, Johannes Kepler Universität Linz), Mag.ª Karin Aussersdorfer (voestalpine Stahl GmbH, F&E – Management), DI Dr. Ludovit Garzik, MBA DWT (GF Rat für Forschung und Technologieentwicklung), Klaus Herrmann (CR Kronen Zeitung), Dr. Alfred Hutterer (GF Trumpf Maschinen Austria), Dr. Johannes Jetschgo (CR ORF OÖ), DI (FH) Stephan Kubinger MBA (Obmann-Stv. der Sparte Industrie, WKO Oberösterreich), DI Bruno Lindorfer (GF OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft), Dr. Gerald Reisinger (GF FH Oberösterreich Management GmbH), KommR DI Günter Rübig (Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologie für ), Hofrat Mag. Walter Winetzhammer (Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Wirtschaft) und o. Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Gerhard Wührer (Vorstand des Institutes für Handel, Absatz und Marketing der Johannes Kepler Universität Linz)

Cluster-Kooperationsprojekt "CO2-Monitor" gewinnt Austrian Supply Excellence Award 2012

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Musterbeispiel für gelungene Innovation durch Kooperation im Cluster"

 

(LK) Im Rahmen eines Cluster-Kooperationsprojekts entstand der Software-Prototyp "CO2 Monitor". Dabei entwickelten die Miba AG, die S. Spitz GmbH, die i-LOG Integrated Logistics GmbH, die Greiner Holding AG und federführend die SATIAMO GmbH ein Auswahlverfahren für Dienstleister der Transportlogistik, das gesamte Warenströme vor allem auf CO2-Emissionen prüft. "Nicht weniger als 30 Prozent der CO2-Emissionen werden dem Individualverkehr, also auch dem Transport von Waren, zugerechnet. Die Thematik ‚CO2-Emissionen vermeiden’ steht hier deshalb an erster Stelle. Es freut mich sehr, dass einerseits gleich mehrere Partner des Umwelttechnik-Clusters mit dem Kooperationsprojekt "CO2-Monitoring" ein deutliches Zeichen für saubere Transportwege setzen und andererseits, dass diese Innovation mit dem Austrian Supply Excellence Award 2012 ausgezeichnet wurde", applaudierte Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl dem Siegerprojekt und unterstreicht damit die Wichtigkeit von Kooperationen.

 

Der grüne Fußabdruck am Transportweg
Um Transporte und Lieferketten zu planen und abzuwickeln, arbeiten produzierende Unternehmen sowie die verladende Industrie mit unterschiedlichen Methoden und Werkzeugen. Eine wesentliche Grundlage für die Auswahl des Dienstleisters sind die Gesamtkosten. Der CO2-Ausstoß fand dabei bisher keine Beachtung, weil es bis dato keine verwertbaren Informationen dazu gab. Mittel- bis langfristig werden diese allerdings die Transportwege und -kosten maßgeblich beeinflussen.

 

Mit dem Software-Prototypen "CO2-Monitor" wurde ein Werkzeug entwickelt, das bei der Auswahl des Transportdienstleisters sowohl die Gesamtkosten errechnet als auch das Flottenprofil des Anbieters durchleuchtet und auf ressourcenschonende sowie effiziente Transportwege und -ketten Rücksicht nimmt. Das heißt: Der gesamte Weg des Gutes wird abgebildet. Dabei ist es möglich bis zu 15 Prozent des klimaschädlichen CO2 einzusparen.

Exzellente Wirtschaftsleistung entlang der Wertschöpfungskette
Im Rahmen des Österreichischen Einkaufsforums 2012 in Salzburg wurde das Cluster-Kooperationsprojekt "CO2-Monitor" mit dem Austrian Supply Excellence Award des BMÖ (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich) in der Kategorie "CSR und Nachhaltigkeit in der Supply Chain" ausgezeichnet. Dieser Preis wird alljährlich jenen technologisch und/oder ökonomisch innovativen Lösungen verliehen, die nachweislich zur Erhöhung der Corporate Social Responsibility eines Unternehmens und zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette beitragen. "Die durch das Projekt CO2-Monitor geschaffenen Grundlagen können wegweisend für die Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Aspekte in der praktischen Transportlogistik sein und haben damit Vorbildcharakter. Es ist zu wünschen, dass sich diese Ergebnisse im praktischen Einsatz bewähren und die entsprechenden Planungs- und Steuerungssysteme in der Industrie verbreiten", gratulierte Prof. Dr. Bogaschewsky in seiner Laudatio dem Gewinnerteam.

 

Über den Umwelttechnik-Cluster

Innovationen durch Kooperationen – das Geheimnis nachhaltigen Erfolgs
Der Umwelttechnik-Cluster (UC) der Clusterland GmbH beschäftigt sich haupt¬sächlich mit der Initiierung, Umsetzung und Begleitung nationaler wie internationaler Koopera¬tionsprojekte. Er dient auch als Wissensaustausch- sowie Know-who-Plattform, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit seiner Partnerbetriebe zu steigern. Spezieller Fokus: kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs). Unter¬stützt werden diese von der Projektskizze über die Suche nach geeigneten Partnern bis dahin, adäquate Förderschienen zu suchen. Der UC hilft überdies bei der Antragstel¬lung sowie Einreichung und gibt Tipps zum Abschlussbericht. Angeboten wird auch das gesamte Projektmanagement. Die projektbezogene Öffentlich¬keits¬arbeit mittels hauseigenem Journal sowie online-Medien stellt der UC seinen Partnern kos¬tenlos zu Verfügung. Eng an den UC angebunden ist das Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz, bei dem der Fokus einerseits in der "innerbetrieblichen Energieeffizienz bei gewerblichen und industriellen Fertigungsprozessen", andererseits auf den damit einhergehenden Ressourceneinsatz liegt.

 

Medien-Kontakt
Clusterland Oberösterreich GmbH.
Umwelttechnik-Cluster
Dkkfm. Hubert Dorninger
Kommunikation
E-Mail: hubert.dorninger@clusterland.at
Tel.:  (+43 732) 798 10-51 84

Sprechtage für die Woche vom 15. bis 19. Oktober 2012

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Ing. Reinhold Entholzer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-120 40, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 15. Oktober 2012, von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr,  (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 12. Oktober 2012

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Dr. Christian Enichlmayr (Leiter der OÖ. Landesbibliothek)


zum Thema

"Aktion 'Österreich liest' – über 200 Leseveranstaltungen beim größten Literaturfestival in Oberösterreich"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag.a Elke Groß, Vorsitzende des Landesverbandes der Bibliothekarinnen und Bibliothekare im BVOE

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Pressekonferenz am 12. Oktober 2012

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Chefredakteur Dr. Johannes Jetschgo (ORF OÖ)


zum Thema

"'Treffpunkt Kunst' – Die Kunstsammlung des Landes präsentiert in Zusammenarbeit mit dem ORF Oberösterreich Einblicke in die Vielfalt oberösterreichischer Gegenwartskunst"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr.in Inga Kleinknecht, künstlerische Leitung Kunstsammlung
  • Dr. Paul Lehner, Kurator der Ausstellung

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Pressekonferenz am 12. Oktober 2012

Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, DI Dr. Gerhard Dell (Leiter Ökoenergiecluster & Geschäftsführer O.Ö. Energiesparverband) und DI Thomas Führer (AMS Engineering GmbH)


zum Thema

"Export- und Jobmotor Ökoenergie - Innovationsforum des Ökoenergieclusters in OÖ"

92,27 KB)

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at