Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 62 vom 28. März 2012

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

LH Pühringer und LH-Stv. Hiesl zur Streikabsage der Gemeindebediensteten: "Begrüßen Rückkehr an den Verhandlungstisch"

"Waren und sind immer gesprächsbereit"

 

(LK) Sehr erfreulich sei die Ankündigung der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, dass der für 28. März 2012 angekündigte Streik nun doch nicht stattfinden werde, sind sich LH Dr. Josef Pühringer und LH-Stv. Franz Hiesl einig: "Die Rückkehr der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten an den Verhandlungstisch zeigt, dass die Sozialpartnerschaft in Oberösterreich noch funktioniert und die Vernunft letztendlich gesiegt hat - solange es ein Verhandlungsangebot gibt, wird nicht gestreikt. Der Streik ist ein legitimes Mittel – sollte aber immer das letzte Mittel sein.“

 

Beide Politiker haben immer betont – nach Bekanntwerden der Nulllohnrunde auf Bundesebene – dass es für die „kleinen Einkommensbezieher“ Verbesserungen geben werde: Man sei zuversichtlich, dass man sich einigen könne, so Pühringer und Hiesl.
"Wir sind und waren immer gesprächsbereit, was auch der bereits seit längerer Zeit feststehende erste Verhandlungstermin am 16. April 2012 beweist. Der Zeitpunkt des Verhandlungsbeginns ist so gewählt, dass ein Überblick über die mittelfristige Finanzsituation vorliegt“, betonen Pühringer und Hiesl.

 

Am wichtigsten sei, dass man schlussendlich eine Lösung gefunden habe um die Streiks abzuwenden. Durch einen Streik wären Kinder, Familien, Pflegefälle, usw. zum Handkuss gekommen, was unfair gewesen wäre, so Pühringer und Hiesl.

LH-Stv. Ackerl: "Verschiebung der Vorsteuerabzugsregelung begrüßenswert, aber nur ein Schritt in die richtige Richtung!"

Infrastrukturprojekte der Gemeinden sind Konjunkturmotor – Dringend Ersatz für zusätzlich notwendige Ausgaben gesucht

 

(LK) Der Beschluss der Bundesregierung, den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Abschaffung des Vorsteuerabzugs bei Immobilien auf 1. September 2012 zu verschieben, wird seitens Gemeindereferent LH-Stv. Ackerl ausdrücklich begrüßt: "Damit können wichtige Infrastrukturprojekte für die Menschen in Oberösterreichs Gemeinden noch wie geplant und, vor allem, wie budgetiert durchgeführt werden!" so Ackerl. "Diese Infrastrukturprojekte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Konjunktur, die Bautätigkeit in Oberösterreichs Gemeinden ist ein starker Motor für die wirtschaftliche Entwicklung!" Planungssicherheit insbesondere in finanzieller Hinsicht spielt dabei ein große Rolle, der frühzeitige Wegfall des Vorsteuerabzugs hätte die Projekte schlagartig dermaßen verteuert, dass ihre Durchführung möglicherweise fraglich geworden wäre. "Mit der Verschiebung des Inkrafttretens und mit ein paar zusätzlichen Anstrengungen bis zum 1. September sollten sich die meisten der für 2012 geplanten Projekte in Oberösterreich im bisher vorgesehenen Kostenrahmen realisieren lassen!" so Ackerl.

Der oberösterreichische Gemeindereferent hält zugleich aber kritisch fest: "Kurzfristig wurde mit dieser Maßnahme den Gemeinden Planungssicherheit zurückgegeben, mittel- und langfristig gesehen führen Sparpakete, Stabilitätspakte und die nicht aufgabenorientierte Einnahmensituation aber zu immer weniger Gestaltungsspielraum für die Gemeinden – mit entsprechend drastischen Auswirkungen für uns alle!" so Ackerl. "Während nämlich die Entwicklungen auf den Finanz-, Wirtschafts- und Arbeitsmärkten die einzelnen Menschen immer mehr unter Druck setzen und in die Hilflosigkeit treiben, wird durch die Fiskalpakte der Gesellschaft die Möglichkeit genommen, diese einzelnen Menschen aus dieser Hilflosigkeit zu befreien!" Der Sozialstaat und seine Säule vor Ort, die Gemeinden, können nämlich nicht mehr jene Infrastruktur und Ressourcen zur Verfügung stellen, die für Hilfeleistungen notwendig ist. "Darum braucht es – einmal mehr – auch die Verantwortung jener, denen nicht zuletzt unser Gesellschaftssystem den Erwerb und die Sicherung großer Vermögen ermöglicht oder zumindest erleichtert hat, für die gesellschaftlichen Aufgaben.

 

Darum fordere ich – einmal mehr – eine Millionärssteuer, durch die mehr Mittel für die Gemeinschaft zur Verfügung stehen, und einen Finanzausgleich, der diese Mittel aufgabenorientiert verteilt!" so Ackerl abschließend.

Gemeindereferent Landesrat Hiegelsberger zur Verschiebung der Vorsteuerabzugsregelung: "Verschiebung war notwendig, Gemeinden nun vernünftig in der Aufarbeitung von Projekten begleiten"

Landesrat Hiegelsberger begrüßt den Beschluss der Bundesregierung die Vorsteuerabzugsregelung bis 1. Sept. 2012 zu verlängern.

 

(LK) "Durch Verschiebung der Vorsteuerabzugsregelung haben die Gemeinden wieder zumindest kurzfristig etwas Luft bekommen, die Gefahr überhasteter Entscheidungen ist damit vorerst gebannt", so Oberösterreichs Gemeindereferent Landesrat Max Hiegelsberger zur Fristverlängerung für die Gemeinden.
War bis jetzt unklar ob und in welcher Form KG-Projekte bis 1. April 2012 noch realisiert werden können, so gibt es zumindest jetzt einen Planungshorizont bis zum 1. September 2012. In Abstimmung mit dem Gemeindereferat können Oberösterreichs Gemeinden nun bis dahin eine vernünftige Aufarbeitung der Projekte, die sich bis zum heutigen Tag zeitlich im "Graubereich" bewegt haben, durchführen. Das trifft vor allem jene, für die ein Baubeginn bis zum Sommer 2012 geplant war. Eine gesicherte Gesamtfinanzierung muss dennoch gegeben sein.
Für alle weiteren anstehenden Projekte, die nicht mehr in diese Regelung fallen, bzw. wenn ein Baubeginn zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen ist, bedeutet das aber weiterhin um bis zu 20 % höhere Kosten, die nicht nur die Gemeindebudgets, sondern auch das Gemeinderessort vor große Herausforderungen stellen.
"Wenn die österreichischen Gemeinden auch weiterhin der Konjunkturmotor für die heimische Wirtschaft sein sollen, muss eine Grundsatzdiskussion über die gerechte Aufgabenverteilung und deren Finanzierung stattfinden", stellt Hiegelsberger fest.

Frauen-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer: "Oberösterreichs Frauen denken überparteilich"

Mentoring-Projekt als Sprungbrett für Politfrauen

 

(LK) Wie wichtig Frauenförderung auch auf politischem Parkett ist, zeigt das überparteiliche Mentoring-Projekt für Gemeinderätinnen „Chancen sehen, Wege gehen". Die Verleihung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen durch Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer erfolgte am Montag, 26. März 2012 im Landhaus in Linz.

 

25 Gemeinderätinnen aus unterschiedlichen Gemeinden in Oberösterreich und unterschiedlichen Fraktionen haben ein Jahr lang praxisnah von aktiven Politikerinnen und Politikern aus Kommunal- und Landespolitik gelernt. „Ziel ist, die Frauen für ihr politisches Amt zu stärken und sie mit Netzwerken und Informationsstrukturen vertraut zu machen“, nennt Frauen-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer die Beweggründe für dieses österreichweit einzigartige Projekt.

 

Der Austausch über den politischen Alltag, das professionelle Vorgehen in der Gemeindearbeit sowie die ganz individuelle Beratung bei konkreten Gemeindevorhaben standen neben aktivem Netzwerken im Fokus der gemeinsamen Arbeit zwischen den Gemeinderätinnen und ihren Mentorinnen und Mentoren.

 

Das überparteiliche Mentoring-Projekt für Gemeinderätinnen hat 2011/12 in Oberösterreich bereits in der fünften Runde stattgefunden.

 

Info zum Projekt: Icon Externer Link http://www.frauenreferat-ooe.at

Beilage:

Liste der 25 Teilnehmerinnen 55,23 KB)

Lehrgang "Frauen in Aufsichtsräten" zur Stärkung des Potenzials weiblicher Führungskräfte

(LK) Mit einer feierlichen Abschlussfeier im Linzer Landhaus endete am Montag, 26. März, für 20 Frauen in Führungsfunktionen der siebenmonatige Lehrgang „Frauen in Aufsichtsräte“. In dem von Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer initiierten und von der LIMAK Austrian Business School im Auftrag des Frauenreferates des Landes durchgeführten Fortbildungsprogramm brachten die aus Wirtschaft und öffentlichen Institutionen stammenden Teilnehmerinnen u.a. ihr Know-how in Strategischem Management, Verhandlungstaktiken und Controlling auf den aktuellen Stand. Neben Aspekten der Qualifizierung bot der Lehrgang die Gelegenheit, Kontakte zu anderen Führungskräften zu knüpfen und die Herausforderungen von Aufsichtsratsfunktionen vertiefend zu behandeln. „Frauen in Aufsichtsräte“ wurde nach der Premiere im Herbst 2010 nun zum zweiten Mal abgehalten.

 

„Unternehmen erfolgreich auszurichten bedeutet, möglichst viele Blickwinkel, unterschiedliche Erfahrungen und neue Ansätze ins Unternehmen zu holen. Nur so können vielfältige Herausforderungen innovativ und flexibel bewältigt werden – Frauen sind dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor“, benannte Programm-Initiatorin Frauen-Landesrätin Mag.a Doris Hummer das Ziel, den Frauenanteil in Aufsichtsräten nachhaltig zu erhöhen.
„Durch diese Initiative kann das praktische Wissen, das Frauen in Aufsichtsräten benötigen, hervorragend ergänzt und vervollständigt werden. Weiters wird Frauen die Möglichkeit geboten, Kontakte sowie nachhaltige Netzwerke zu knüpfen", so Hummer.

 

Feierlicher Abschluss im Landhaus
Am 26. März ging der Lehrgang „Frauen in Aufsichtsräten“ mit einer Zertifikatsverleihung im Linzer Landhaus feierlich zu Ende. In vier Modulen wurden die Teilnehmerinnen zuvor mit den Grundlagen einer wirkungsvollen Unternehmensaufsicht inklusive Verantwortlichkeiten und Haftung von Aufsichtsorganen vertraut gemacht. Weitere Themen waren Kommunikation und Verhandlungsführung im Top-Management, Rechnungslegung, Jahresabschluss, Risk Management und Controlling, HR- & Change Management sowie Organisations-
strukturen und -prozesse. Mit der Durchführung der Maßnahme betraute das Land – wie beim ersten Lehrgang 2010 – die LIMAK Austrian Business School.

 

Soziale Intelligenz von Gruppen
Die Mission der LIMAK Austrian Business School ist es, das Potenzial von Führungskräften zu heben und sie auf die Herausforderungen in einem globalisierten Wirtschaftsumfeld vorzubereiten. „Neben Fachwissen und Erfahrung geht es in Aufsichtsräten auch sehr stark um die richtige geschlechtliche Durchmischung, Stichwort: Soziale Intelligenz einer Gruppe. Je umfassender die verschiedenen Aspekte von Unternehmensführung beleuchtet werden, umso erfolgreicher ist die Gruppe letztlich“, ergänzt der wissenschaftliche Leiter der LIMAK Austrian Business School Univ.-Prof. Dr. Wolfgang H. Güttel.

 

Corporate Data
Die LIMAK Austrian Business School ist anerkannter Experte in der Entwicklung von Personen und Organisationen. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und sichert den Transfer von Know-how in die Praxis. Die MBA-Programme der LIMAK fokussieren die postgraduale Weiterentwicklung von Führungskräften und orientieren sich vorrangig an den Qualifizierungsbedürfnissen von Industrieunternehmen. Die LIMAK wurde in Kooperation zwischen Wirtschaft, Verwaltung und der Johannes Kepler Universität Linz 1989 gegründet und ist die älteste Business School in Österreich. 18 Unternehmen und sieben öffentliche Institutionen bilden gegenwärtig den Trägerverein der LIMAK. Bisher haben bereits mehr als 4.000 Personen einen Lehrgang der LIMAK absolviert. Die LIMAK-Fakultät setzt sich aus nationalen und internationalen Universitätsprofessor/innen, Berater/innen und Führungskräften aus der Wirtschaft zusammen.

 

Rückfragen: Ina Weinbauer, MA (LIMAK), Tel.: (+43 732) 66 99 44-119 ina.weinbauer@limak.jku.at

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 28. März bis 4. April 2012

(LK) Im Alpenvorland und Donauraum hat die Blüte der Birken und Esche eingesetzt. Durch die prognostizierte Abkühlung dürften die Belastungen noch überwiegend mäßig bleiben. Vereinzelt tritt auch schon Hainbuche auf. Allgemein sind Weide, Pappel, Ulme und Eibe häufig, jedoch von geringerer allergologischer Relevanz. In den höheren Lagen des Mühlviertels und in den Berglagen treten noch mäßig bis stärkere Belastungen durch Erle und Hasel auf.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 28. März 2012

(LK) Heute Mittwoch ist es im Bergland nochmals überwiegend sonnig mit durchziehenden Wolkenfeldern und mild. Der Wind um West ist mäßig. In 1.500 m Höhe hat es plus 8, in 2.000 m Höhe plus 4 Grad. Morgen Donnerstag wird es zunehmend unbeständig, windig und kühler. Am späten Nachmittag gibt es erste Regenschauer und der Wind aus nordwestlicher Richtung wird gegen Abend stürmisch. In 1.500 m Höhe hat es plus 3 in 2.000 m Höhe minus 1 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:

Die Schneedecke hat sich durch die nächtliche Ausstrahlung oberflächig verfestigt und ist tragfähig verharscht, schattseitig auch hart und oft eisig. Milde Temperaturen und Sonneneinstrahlung führen dann sonnseitig zur Aufweichung der Schneedecke, die somit oberflächig feucht bis nass wird und an Festigkeit verliert. Im Inneren ist die Altschneedecke schon bis in die Hochlagen je nach Exposition bis zum Boden feucht bis nass. Die tiefen Lagen sind bereits weitgehend aper, die mittleren südseitigen Lagen weisen teils auch nur mehr wenig Schnee auf.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird am Vormittag als gering eingestuft und steigt am Nachmittag wieder auf mäßig an. Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen sind im Tagesverlauf aus steilen noch nicht entladenen sonnseitigen Bereichen und dort wo Risse in der Schneedecke vorhanden sind, sind auch Grundlawinen möglich. Diese Lawinen können durch allgemein noch überdurchschnittliche Schneehöhen in den Hochlagen und teils auch in den mittleren Lagen vereinzelt mittlere Ausmaße annehmen.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Das unbeständige Wetter mit Niederschlag und stürmischen Wind lässt die Lawinengefahr dann am Freitag etwas ansteigen.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 28. März 2012

Landesrat Rudi Anschober und Dr. Thomas Hain (Leiter der Lebensmittelaufsicht des Landes )


zum Thema

"Jahresbericht der Lebensmittelaufsicht 2011"

93,62 KB)

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 28. März 2012

Landesrat Dr. Hermann Kepplinger


zum Thema

"Steigerung der Verkehrssicherheit durch spezielle Radworkshops für Volksschulkinder"

109,56 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Bürgermeisterin Gisela Gabauer (Gallneukirchen)
  • Mag. Gunter Seebacher (AUVA)
  • Direktorin Ursula Breuer (Volksschule Gallneukirchen)

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at