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Landeskorrespondenz Nr. 61 vom 27. März 2012

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LH-Stv. Hiesl: Trassenverordnung für Umfahrung Weyer einstimmig beschlossen

(LK) In der Sitzung der oberösterreichischen Landesregierung vom 26. März 2012 wurde die Trasse für die Umfahrung Weyer einstimmig beschlossen. "An den Planungen für die Umfahrung Weyer wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Bis spätestens 2015 werden die Pläne auf dem Tisch liegen", so der zuständige Straßenbaureferent LH-Stv. Hiesl.

 

Die geplante kleinräumige Umfahrung der Gemeinde Weyer sowie insbesondere des denkmalgeschützten, derzeit nur einspurig befahrbaren unteren Teiles des Marktes soll die Menschen vom Verkehr entlasten und für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

 

Die ca. 28,4 Millionen Euro (Baukosten Stand 2011) teure Umfahrung Weyer soll noch in dieser Legislaturperiode bis zur Baureife entwickelt werden. Mit den Bauarbeiten könnte dann ab dem Jahr 2016 begonnen werden.

 

Daten Und Fakten zur Umfahrung Weyer:

  • Gesamtbauloslänge: 1,2 km (davon Tunnel Weyer I, Länge 612 m, Tunnel Weyer II, Länge 65 m)
  • Kosten: 28,4 Millionen Euro (Baukosten Stand 2011)
  • Verkehrsentlastung rund 65 Prozent

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Kulturelle Förderungen
(LK) In der Sitzung der Oö. Landesregierung am 26. März 2012 wurde beschlossen, 4,5 Millionen Euro für kulturelle Projekte freizugeben. Damit werden unter anderem die Forsthäuser und die Westseite des Stiftes Kremsmünster mit den dazugehörigen Außenanlagen saniert und das Filmfestival "Crossing Europe" unterstützt.

 

Grenzübergreifende Interreg-Projekte
Ziel der länderübergreifenden Zusammenarbeit des Projektes "BierWeltRegion" ist es, im Sog der Landesausstellungen mit ähnlichem Thema (2012 in Freistadt und 2016 in Aldersbach/Bayern) eine neue Marke "BierWeltRegion" zu kreieren und ein Mekka der Bier- und Braukultur zu schaffen Dadurch soll die Aufmerksamkeit auf die Vielfältigkeit und Besonderheiten der regionalen Braukultur und –kunst gelenkt werden.
Beim Projekt "Senior/innen im Wandel – Lebensqualität für Ort" ist es das Ziel, mit den Bürgerinnen und Bürger vor Ort neue Wohnformen zu entwickeln und Lösungen für die Zusammenarbeit von hauptberuflich Tätigen, Ehrenamtlichen sowie Hilfsorganisationen, wie etwa Caritas, Rotes Kreuz, Hilfswerk usw. zu erarbeiten.  Dazu werden in je drei oberösterreichischen und niederbayerischen Gemeinden Recherchen und Befragungen bezüglich der Lebensumfeldbedingungen, Rahmenbedingungen für das Älterwerden etc. in der Bevölkerung durchgeführt.
Diese Projekte werden mit insgesamt rund 165.000 Euro unterstützt.

 

Förderung für die St. Florianer Sängerknaben
Der musikalische Schwerpunkt der St. Florianer Sängerknaben – Konzerte, Messgestaltungen, Fernsehauftritte, CD-Aufnahmen etc. – impliziert eine zeitlich sehr intensive Betreuung, die weit über das personelle Betreuungsmaß hinausgeht. Es ist daher ein höherer Personaleinsatz erforderlich. Das Land hat dafür eine Sonderförderung in Höhe von rund 63.000 Euro bewilligt.

 

Bodenschutzmaßnahmen
Das Oö. Bodenschutzgesetz sieht vor, neben den gesetzlichen Vorschriften zum Schutz des Bodens auch durch Förderungen verschiedene Maßnahmen in der Landwirtschaft zu unterstützen, die der Erhaltung der Bodengesundheit dienen. Insbesondere die Beteiligung der Landwirtschaftskammer für an dem 3-jährigen Interregprojekt "Gewässer Zukunft" – gemeinsam mit Bayern -  bei dem die Verminderung von diffusen Stoffeinträgen im Oberflächengewässer im Hinblick auf die Ziele der EU-Wasserrahmen-Richtlinie im Vordergrund steht, erfordert eine Kostenabdeckung. Die Oö. Landesregierung stellt dafür 40.000 Euro bereit.

 

Entwicklungshilfe
Für die Entwicklungshilfeprojekte "Wiedereingliederung nach dem Krieg – Projekte 'Hausbau und Brunnenbau' in den Bezirken Batticaloa und Mannar in Sri Lanka" wurde ein Landesbeitrag in Höhe von 62.500 Euro genehmigt.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 27. März 2012

(LK) Heute Dienstag ist es im Bergland, abgesehen von ein paar durchziehenden Wolken, meist sonnig und mild. In 1.500 m Höhe hat es plus 6 Grad und in 2.000 m Höhe plus 1 Grad. Der Wind um West bis Nordwest ist anfangs schwach, dann mäßig. Morgen Mittwoch gibt es neben ein paar Wolkenfeldern meist sonniges Wetter. In 1.500 m Höhe hat es plus 8 Grad und in 2.000 m Höhe plus 3 Grad. Der Wind bleibt mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:

Die Schneedecke ist oberflächig ausstrahlungsbedingt tragfähig verharscht und schattseitig teils auch noch hart und eisig. Mit der Sonneneinstrahlung und den milden Temperaturen weicht die Oberfläche dann sonnseitig rasch auf und wird feucht bis nass und schwer. Im Inneren ist die Altschneedecke überwiegend isotherm. Die tiefen Lagen sind meist schon aper und in den südseitigen mittleren Lagen liegt teils nur mehr wenig Schnee.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird bis zum frühen Vormittag als gering eingestuft und es herrschen günstige Tourenbedingungen. Danach steigt sie dann durch die Sonneneinstrahlung und den milden Temperaturen rasch auf mäßig an. Feucht- und Nassschneelawinen können sich dann aus noch nicht entladenen steilen Bereichen jeder Zeit von selbst lösen, die auf Grund der noch zum Teil überdurchschnittlichen Schneehöhen in den hohen und teils mittleren Lagen auch mittlere Größe erreichen. Weiters sind Gleitschneelawinen, die auch auf Grund abgehen können, bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke auf steilen vergrasten Hängen möglich.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

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