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Landeskorrespondenz Nr. 58 vom 22. März 2012

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Land schreibt Menschenrechtspreis 2012 aus

(LK) Der Einsatz für die Menschenrechte ist fester Bestandteil der Politik des Landes Oberösterreich. Zu einer Verbesserung der Situation der Menschenrechte tragen maßgeblich auch Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher bei. "Als ein Land in Frieden und Freiheit haben wir eine besondere Verpflichtung, uns mit aller Kraft für diejenigen einzusetzen, die unter Gewalt, Unterdrückung und Verfolgung leiden. Wir holen daher mit dem Menschenrechtspreis verdiente Persönlichkeiten - stellvertretend für alle Engagierten - vor den Vorhang, die sich oftmals unbedankt für eine gerechtere Welt einsetzen", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

Der "Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich" wurde im Jahr 1996 ins Leben gerufen und wird heuer zum 17. Mal vergeben. Durch das große Engagement unzähliger Landsleute im Bereich der Menschenrechte und die damit verbundenen Nominierungen der letzten Jahre sowie die herausragenden Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger hat diese Auszeichnung einen hohen Stellenwert erlangt.

 

Nominierungsvorschläge für den Menschenrechtspreis 2012 können noch bis 30. Mai 2012 schriftlich und mit ausführlicher Begründung beim Amt der Oö. Landesregierung, Landhausplatz 1, 4021 Linz, eingereicht werden. Ein Antragsformular kann auch auf der Homepage des Landes abgerufen werden.

 

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass auch bereits in den vergangenen Jahren Nominierte erneut vorgeschlagen werden können. Die Vergabe erfolgt an Einzelpersonen, Personengemeinschaften, Schulen, Vereine, Gemeinden, Organisationen etc. Die Auswahl der/des Preisträger(s) erfolgt über Empfehlung einer Experten-Jury durch die Oö. Landesregierung.

 

Die Vergabe des Menschenrechtspreises wird am 10. Dezember 2012 im Rahmen eines Festaktes im Linzer Landhaus erfolgen.

Beilage:

Preisträger/innen und Antrag - Vorschlag zur Vergabe des Menschenrechtspreises des Landes Oberösterreich im Jahr 2012 311,51 KB)

LH-Stv. Hiesl: Trassenverordnung für die Umfahrungen Pupping und Karling bis 2015

Verkehrslösung für den Raum Eferding erst mit Realisierung der Umfahrungen Pupping und Karling und einem Maßnahmenpaket in Aschach vollendet - Hiesl schließt sich der Empfehlung des Korridorteams an

 

(LK) Die gesamte Verkehrslösung für den Raum Eferding besteht aus zwei Teilabschnitten. Für den ersten  Abschnitt, die eigentliche Umfahrung Eferding, starten die Bauarbeiten bereits heuer im Herbst. Für den zweiten Teilabschnitt, die Umfahrungen Pupping und Karling, hat der zuständige Straßenbaureferent Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl am 20. März 2012 im Gemeindeamt Pupping die Evaluierungsergebnisse der Korridoruntersuchung präsentiert. Die Ergebnisse der Korridoruntersuchung für den Abschnitt Eferding – Aschach  wurden im Auftrag von LH-Stv. Franz Hiesl im Herbst 2009 einer Evaluierung unterzogen, um die Entscheidungsgrundlagen auf den neuesten Stand zu bringen.

 

"Die Verkehrslösung für den Raum Eferding ist für mich erst mit der Realisierung des zweiten Abschnittes vollendet und ich habe den politischen Verantwortungsträgern im Bezirk Eferding zugesagt, dass die Trassenverordnung bis 2015 beschlossen werden soll", so Hiesl. Inhaltlich habe er sich der Variantenempfehlung des Korridorteams angeschlossen, sagt Hiesl.

 

Das Korridorteam hat folgende Varianten empfohlen:

  • Für Pupping ist die Variante Pu-O3 die Vorzugsvariante
  • Karling soll in Verlängerung der Umfahrung Pupping im Osten umfahren werden.
  • Für den Bereich Hartkirchen/Aschach stellt aufgrund geringster Eingriffserheblichkeiten über alle Schutzgüter der betrachteten Fachgebiete die Variante Ha-O die Vorzugsvariante dar. Um die Auswirkungen auf die bestehende Siedlungsstruktur zu mindern, wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet.
     

"Mit Korridoruntersuchungen haben wir bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht, da die beteiligten Behörden und die Öffentlichkeit von Anfang an aktiv eingebunden sind", so Hiesl und dankt allen Beteiligten für die sachlich geführte Diskussion.

 

Alle Varianten wurden auf ihre Eingriffserheblichkeit der vorhandenen Schutzgüter einschließlich der bestehenden Siedlungsstruktur überprüft. Da die Realisierung eines Straßenbauvorhabens sowohl eine straßenrechtliche, als auch eine wasserrechtliche, forstrechtliche  und naturschutzrechtliche Bewilligung bedarf, werden in der Variantenbewertung die Fachgebiete ohne Gewichtung und gleichrangig untersucht. Um die komplexen Untersuchungsinhalte einfach darstellen zu können, liegt der Korridoruntersuchung ein 5-stufiges Bewertungsschema zugrunde, welches mit Ampelfarben hinterlegt die unterschiedliche Beurteilung der Varianten einfacher erkennen lässt.

 

Folgende Varianten wurden untersucht:

 

Bereich Pupping
In Pupping stellt die Variante Pu-O3 die Vorzugsvariante dar, da sie einerseits einen ausreichenden Abstand zum Hauptsiedlungsbereich von Pupping aufweist und andererseits durch ausreichend dimensionierte Brückenbauwerke den Hochwasserabfluss der Aschach und des Aschach Altarmes weiterhin gewährleisten und nicht verschlechtern wird. Alle weiteren Varianten sind aufgrund ihrer Lage im geplanten Kernbereich eines rechtskräftigen Grund¬wasserschongebietes (Pu-W), ihrer Nahelage zu Siedlungsflächen (Pu-O1) sowie der langen Durchschneidung wesentlicher Hochwasserüberflutungsgebiete der Aschach (Pu-O2) mit größeren Eingriffserheblichkeiten verbunden und daher deutlich schlechter zu bewerten.


Eingriffserheblichkeit auf Schutzgüter bei der Umfahrung Pupping und Karling:
 

Eingriffserheblichkeit auf Schutzgüter bei der Umfahrung Pupping und Karling:

 

Bereich Karling:

Karling soll in Verlängerung der Umfahrung Pupping im Osten umfahren werden. Die Vorzugsvariante liegt sowohl hinsichtlich des Siedlungsschutzes weit genug von den Wohnobjekten entfernt und ist auch mit den Schutzinteressen der Grund- und Trinkwasserwirtschaft vereinbar. Ein Abrücken der Variante nach Osten führt bei gleichbleibender Eingriffserheblichkeit im Siedlungsschutz aufgrund des Verlaufs in der Kernzone des geplanten Grundwasserschongebietes "Aschauer Au" zu Konflikten mit dem öffentlichen Interesse des Grund- und Trinkwasserschutzes. Weiters sind diese Varianten trassierungstechnisch nicht mit dem geplanten Anschluss an die B 130 bei Pfaffing vereinbar.

 

Eingriffserheblichkeit auf Schutzgüter bei der Variantenstudie Aschach:

Eingriffserheblichkeit auf Schutzgüter bei der Variantenstudie Aschach:

Bereich Hartkirchen/Aschach:
Aufgrund geringster Eingriffserheblichkeiten über alle Schutzgüter der betrachteten Fachgebiete stellt die Variante Ha-O die Vorzugsvariante dar. Um die Auswirkungen auf die bestehende Siedlungsstruktur zu mindern, wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet. Dieses sieht ein Abrücken der B 131 nach Süden, die Errichtung einer Nebenfahrbahn für die gesammelte Aufschließung des nördlichen Wohngebietes sowie die Errichtung einer Lärmschutzwand vor. Diese Maßnahmen bewirken bei den nördlich gelegenen Liegenschaften deutliche Schallpegelminderungen von bis zu 10 dB.
Die alternativen Varianten (As-S1, As-S2 und As-S3) durchschneiden Schutzzonen von Brunnen, stehen deshalb im Widerspruch zu rechtskräftigen Bescheiden und sind deshalb nicht genehmigungsfähig. Ebenso führen sie (As-S1 und As-S3) zu höheren Eingriffen in den bestehenden Schlosspark, die naturschutz- und forstfachlich eine schlechtere Einstufung ergeben.

LR Anschober: Tschechien will uns beim Temelin-Ausbau mit bedeutungsloser Informationsveranstaltung abspeisen

Kanzler und Umweltminister müssen substantielle Hearings in Österreich durchsetzen

 

(LK) Seit Jahren versichert Tschechien, im Zusammenhang mit dem umstrittenen AKW Temelin bei den geplanten weiteren Reaktorblöcken 3 und 4 auf höchste Sicherheitsstufen zu achten sowie internationale Standards, Übereinkommen und Verpflichtungen einzuhalten.

 

Es ist mittlerweile erkennbar, dass die tschechische Regierung das offenbar nicht vorhat:

 

In Bayern wurde mittlerweile bekannt, dass die tschechische Regierung offenbar beschlossen hat, im Rahmen des laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens lediglich eine rechtlich bedeutungslose Informationsveranstaltung für deutsche Bürgerinnen und Bürger in Deutschland durchzuführen. Die formellen Einwendungen, die nur im Rahmen des Verfahrens abgegeben werden können, sollen nur in einem Erörterungstermin in Tschechien behandelt werden. Das widerspricht aber den Konventionen.

 

Europäisches und internationales Recht erfordert nämlich eine gleiche Behandlung und Nichtdiskriminierung aller europäischen Bürgerinnen und Bürger gemäß der Aarhus-Konvention sowie der Espoo-Konvention. Diese Abkommen sollen garantieren, dass bei Vorhaben, die erhebliche grenzüberschreitende Auswirkungen auf die Umwelt eines anderen Staates haben, entsprechende öffentliche Erörterungstermine im jeweiligen betroffenen Staat abgehalten werden sollen.

 
Ob Österreich das gleiche Schicksal teilen wird und mit einer rechtlich bedeutungslosen Informationsveranstaltung abgespeist wird, ist zu befürchten.

 

"Angesichts der grenzüberschreitenden Gefahr, die von diesen Reaktoren vor allem für die Bevölkerung Oberösterreichs ausgeht, kann eine Ignorierung des internationalen und europäischen Rechts durch Tschechien aber nicht hingenommen werden," fordert Umwelt-Landesrat Rudi Anschober. "Die Bundesregierung ist aufgefordert, hier sehr klar und eindeutig von Tschechien eine öffentliche Anhörung in Österreich bzw. in den Bundesländern entsprechend den Konventionen zu fordern," so Anschober abschließend, "Ich habe heute nochmals schriftlich an Bundeskanzler und Umweltminister appelliert, substantielle Hearings in Österreich durchzusetzen."

LR Anschober: OÖ. Landesstrategie "Zukunft Trinkwasser" sichert Lebensmittel Nr. 1

Fachtagung  "Kanal und Wasser in Zeiten knapper Kassa" anlässlich des Weltwassertages am 22. März in den Linzer Redoutensälen

 

(LK) Der Weltwassertag am 22. März 2012 widmet sich dem wichtigen Thema, der Wasser- und Nahrungssicherheit: "Water & Food Security"
Der von UN Water ausgerufene Weltwassertag am 22. März 2012 soll uns zu einem bewussten Umgang mit unseren Ressourcen anregen. In allen Ländern finden dazu  Veranstaltungen statt.

 

Am Donnerstag beschäftigen sich auch zahlreiche Experten und Bürgermeister bei der Fachtagung zum Weltwassertag 2012 unter dem Titel "Kanal und Wasser in Zeiten knapper Kassa" in den Linzer Redoutensälen mit der Problematik der Siedlungswasserwirtschaft in Oberösterreich.

 

Zukunft Trinkwasserversorgung

Trinkwasser ist DAS Lebensmittel Nr. 1 und bildet ein ganz wesentliches Element der Daseinsvorsorge. Es ist wichtig, dieses lebensnotwendige Nass immer im Blickfeld zu behalten. Das Land Oberösterreich verfolgt mit der Oö. Landesstrategie „Zukunft Trinkwasser“ die klare strategische Linie, die Trinkwasserversorgung jedenfalls im Einflussbereich der öffentlichen Hand bzw. Genossenschaften zu belassen. Gemeinden und Wassergenossenschaften wird hier gleicher Stellenwert eingeräumt. Weiters bekennt sich das Land Oberösterreich klar zur vorrangigen Erhaltung der ortsnahen Versorgungsstrukturen.

 

In Siedlungsgebieten ist es ein erklärtes Ziel, eine gemeinsame, qualitätsgesicherte Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Aufgrund der oö. Siedlungsstruktur mit vielen Objekten in Einzellage, auch Streulage genannt, haben Hausbrunnen oder Hausquellen dort auch in Zukunft ihre Berechtigung.


Verantwortungs- und kostenbewusstes Wirtschaften gewinnt in schwierigen Zeiten immens an Bedeutung. Uns, dem Land Oberösterreich, ist es dabei jedenfalls ein Anliegen, dem Anspruch der oö. Bürgerinnen und Bürger auf qualitative und quantitative Versorgungssicherheit gerecht zu werden. Damit all diese Aspekte bestmöglich vereint werden können, sind rechtzeitige Überlegungen und richtungsweisende Planungen ein Gebot der Stunde.

 

Um Kommunalpolitiker/innen zu unterstützen, hat das Land Oberösterreich die Grundlagen für das Planungsinstrument „Trinkwasserversorgungskonzept“ erarbeitet, um die beste Lösung für die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde entwickeln zu können.

 

Diese Planungsgrundlage hilft, den finanziellen Aufwand so gering wie möglich zu halten und gewährleistet gleichzeitig den Gemeindebürger/innen eine sichere Trinkwasserversorgung und somit hohe Lebensqualität.

 

Siedlungsgebiet: Gefährdete Hausbrunnen – so schaut's aus

  • Trinkwasserbezug für 260.000 oö. Bürger/innen aus 80.000 Hausbrunnen oder Hausquellen
  • mangelnder Schutz des genutzten Grundwassers vor Verunreinigung
  • häufig unzureichende Wartung und Instandhaltung
  • bei 66 % der Hausbrunnen bauliche Mängel, bei 35 % qualitative Probleme
  • hohes Ausfallrisiko (Hochwasser, Trockenheit); jährlich rund 3.000 Feuerwehreinsätze für Wasserlieferungen an Hausbrunnenbesitzer/innen

 

Siedlungsgebiet: Gemeinsam planen für morgen – so sollt's sein

 

  • gemeinsame funktionierende Trinkwasserversorgung in Siedlungsgebieten
  • ausreichend große Trinkwasser-Schutzgebiete
  • regelmäßige Qualitätskontrolle durch Trinkwasseruntersuchungen
  • laufende professionelle Wartung und Instandhaltung
  • Hausbrunnen und Hausquellen nur noch in Streulage (= Einzellage) und am Stand der Technik

Trinkwasserversorgungskonzepte – das bringt's!

Mit der Oö. Landesstrategie "Zukunft Trinkwasser" bekennen wir uns klar zu gemeinsamen Trinkwasserversorgungsanlagen in Siedlungsgebieten. In Streulage bleibt weiterhin der Hausbrunnen bzw. die Hausquelle bestehen.

 

Mehr Informationen unter:
Fachtagung Weltwassertag 2012: "Kanal und Wasser in Zeiten knapper Kassa":

Trinkwasser (www.land-oberoesterreich.gv.at > Themen > Umwelt > Wasser > Trinkwasser)

Lebensministerium:
Icon Externer Link http://www.lebensministerium.at/wasser/wasser-oeffentlich/weltwassertag.html
UN Water:
Icon Externer Link http://www.unwater.org/worldwaterday

Regional genießen im Herzen von Linz - "Genussland Oberösterreich" am Linzer Südbahnhofmarkt

Landesrat Hiegelsberger: "Das Genussland Oberösterreich und der Linzer Südbahnhofmarkt holen die kulinarischen Genüsse aus allen oberösterreichischen Regionen in die Landeshauptstadt und damit vor den Vorhang."
20 Genussland-Produzenten präsentieren am Freitag, 30. März und Samstag, 31. März regionale Schmankerl am Linzer Südbahnhofmarkt.

 

(LK) Gutes Genießen und damit für Wertschöpfung in der Region sorgen – dafür werben das Genussland Oberösterreich und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger am Wochenende vor Ostern (30. und 31. März) am Linzer Südbahnhofmarkt. "Der Trend geht hin zu Regionalität und das vor allem bei den Lebensmitteln. 'Essen mit Stammbaum' bietet sicheren Geschmack aus der Region und bringt zusätzlich Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze", so Hiegelsberger. Nicht zuletzt leistet heimische Qualität durch kurze Transportwege einen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Produkte aus Oberösterreich stehen für echten, unverwechselbaren Genuss. Jede Region, jedes Viertel hat typische kulinarische Spezialitäten zu bieten, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Die Oö. Lebensmittelstrategie will mit dem "Genussland Oberösterreich" diese regionalspezifischen Köstlichkeiten bekannt machen und den regionalen Einkauf fördern.

 

Eine Auswahl oberösterreichischer Spezialitäten und Schmankerl bieten die oberösterreichischen Genussland-Produzenten den Marktbesuchern am Wochenende vor Ostern am Linzer Südbahnhofmarkt.
Etwa 20 Produzenten präsentieren am Freitag, 30. März und Samstag, 31. März jeweils von 6 bis 13 Uhr regionale Schmankerln im Freigeländebereich. Schon von weitem erkennbar sind sie an den gelben Sonnendächern ihrer einheitlichen Marktstände. Selbstverständlich bringen Sie auch allerlei Kostproben mit, so dass sich die Linzerinnen und Linzer beim Gustieren direkt von Frische und Geschmack überzeugen können.
 
Wurst- und Fleischspezialitäten aus dem Salzkammergut, Kräuter, Gewürze und wertvolle Öle aus dem Mühlviertel, Honig und Honigprodukte, Marmeladen, Chutneys und Pesto, Nudeln, Eier und Teigwaren und eine Vielzahl an Käse-Spezialitäten finden sie am "Genussland-Platzl". Dazu gehört natürlich auch frisches Brot- und Gebäck, das Angebot reicht vom kräftigen Bauernbrot bis zum knusprigen Weißbrot.
Bei den flüssigen Genüssen darf neben Obst- und Fruchtsäfte auch der Most und der Schnaps nicht fehlen.  Welch hervorragende Qualität unsere heimischen Obstveredler produzieren beweißt alljährlich die Ab Hof Messe in Wieselburg. Auch heuer wurden wieder 17 % aller österreichweiten Auszeichnungen  allein an Oberösterreich vergeben. Am Südbahnhofmarkt finden sie viele der vor kurzem ausgezeichneten bäuerlichen Produzenten.

 

Der traditionelle Linzer Markt erfreut sich besonders großen Zuspruchs. Der Südbahnhofmarkt ist lebendig und zeichnet sich durch die Vielfalt und große Frische der angebotenen Waren aus. Der Markt ist vor allem Stätte der Begegnung und Motor der Kommunikation. Verbunden damit ist ein Einkauf, der die Kund/innen zum kreativen und saisonbezogenen Kochen inspirieren und die Frische nach Hause bringen soll.

Experten-Workshop zeigt Herausforderungen für den Arbeitsmarkt in Ried auf

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Strategisches Programm 'Arbeitsplatz 2020' für Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit setzt auf regionale Inputs"

 

(LK) Zu einem Workshop trafen sich kürzlich Experten – Unternehmer, Sozialpartner und Politik – aus dem Bezirk Ried, um sich mit der Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs auseinanderzusetzen. "Oberösterreich setzt in der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf Individualisierung und Regionalisierung – und bündelt im Strategischen Programm "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" dafür die Kräfte", sagt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, auf dessen Initiative hin das Strategische Programm erarbeitet wird.

 

"Wir brauchen eine regionale, individuelle und innovative Arbeitsmarktpolitik, um das Ziel Vollbeschäftigung erreichen und damit Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit in Oberösterreich bieten zu können", ist Sigl überzeugt. Für vier von fünf Unternehmen ist das Finden qualifizierter Mitarbeiter/innen die größte Herausforderung der nächsten Jahre.

 

Beim Workshop in der Wirtschaftskammer Ried, der von der Regionalmanagement GmbH (RMOÖ) in Kooperation mit den Sozialpartnern, dem AMS und der TMG durchgeführt wurde, haben sich die Teilnehmer/innen daher intensiv mit dem Thema Fachkräftesicherung auseinandergesetzt. Die Zahlen im Bezirk belegen etwa, dass durch den Geburtenrückgang 2030 um 8,4 % weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden als 2010. Von den drei Innviertler Bezirken ist Ried damit gemeinsam mit Schärding hauptbetroffen von der demografischen Entwicklung. Insgesamt liegt der Bezirk Ried mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 4,5 % (2011) leicht über dem Oberösterreich-Durchschnitt von 4,2 %. 


"Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, dass sich die regional Verantwortlichen - AMS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Schulen, Bürgermeister und Unternehmen - mit 'ihrem' Arbeitsmarkt auseinandersetzen, weil sie individuelle Strategien auf dem Weg Richtung Vollbeschäftigung brauchen. Die regionalen Inputs fließen in das Strategische Programm 'Arbeitsplatz 2020' ein, das im Juni vorgestellt wird", so das Resümée von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. "Die regionale Dimension zeigt sich besonders bei den Themen Standortentwicklung, Berufsinformation und Planung des Qualifizierungsbedarfs."

 

Rückfragenhinweis:
Dipl. Sp. Doris Hagspiel
RMOÖ-Regionalmanagerin für regionale Paktkoordination
RMOÖ-Landesgeschäftsstelle
Tel.: (+43 732) 79 30 38-17
Mobil: (+43 664) 828 38 95
E-Mail: doris.hagspiel@rmooe.at

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 22. März 2012

(LK) Heute Donnerstag ist es im Bergland überwiegend sonnig, mild und windschwach. In 1.500 m Höhe hat es plus 9 Grad und in 2.000 m Höhe plus 5 Grad. Morgen Freitag ist es weiterhin sonnig. Am Nachmittag können sich ein paar Quellwolken bilden. In 1.500 m Höhe hat es plus 7 Grad und in 2.000 m Höhe plus 2 Grad. Der Wind ist schwach bis mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:

Über Nacht hat sich durch die Ausstrahlung und nächtliche Abkühlung die Schneeoberfläche gefestigt. Sie ist tragfähig verharscht und schattseitig ab rund 1.600 m Höhe teils auch noch vereist. Sonnseitig weicht sie dann rasch auf und wird feucht bis nass. Die Altschneedecke ist im Inneren feucht bis nass. In den tiefen und teils mittleren Lagen liegt nur mehr wenig Schnee, bzw. sonnseitig wird es auch schon aper.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird anfangs als gering eingestuft und es herrschen günstige Tourenbedingungen. Sie steigt dann im Tagesverlauf durch die intensive Sonneneinstrahlung und die sehr milden Temperaturen rasch auf mäßig an. Feucht- und Nassschneelawinen sind dann aus steilen besonnten nicht entladenen Bereichen möglich. Gleitschneelawinen, die auch auf Grund abgehen können, sind vor allem bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke aus steilen vergrasten Bereichen möglich.


Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Weiterhin ist der Tagesgang der Lawinengefahr zu beachten!

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

 

 


 

 

 

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