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Landeskorrespondenz Nr. 57. vom 21. März 2012

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Landesrat Max Hiegelsberger: Klimaschutz beginnt beim Einkauf regionaler und saisonaler Lebensmittel

Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: Nicht die Landwirtschaft oder der Fleischkonsum sind die Klimasünder Nummer 1. Wer das Klima schonen will, sollte zu regionalen und saisonalen Lebensmittel greifen

 

(LK) Während die Landwirtschaft in den vergangenen zehn Jahren den CO2 Ausstoß kontinuierlich stark reduziert hat, haben andere Sektoren zugelegt. 30 % des weltweiten CO2-Ausstoßes kommt von der Industrie, 25 % vom Verkehr und 20 % von den Haushalten. Die Landwirtschaft, die immer wieder als Klimasünder herhalten muss, ist am CO2-Ausstoß bei rückläufiger Tendenz mit vergleichsweise mageren 10 % beteiligt. Die Bäuerinnen und Bauern sind sogar ganz wesentlich an der Energiewende in Oberösterreich beteiligt. Alleine bei der Heizung ersetzt Biomasse als nachwachsender und nachhaltiger Energielieferant fossile Brennstoffe. Rund 47.000 Biomasse-Einzel- und Gemeinschaftsanlagen produzieren in Oberösterreich bereits umweltfreundliche Wärmeenergie. 400 Millionen Liter Heizöl werden damit durch klimaneutrale Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft ersetzt.
Auch bei der Stromproduktion aus Wind und Sonne ist die Landwirtschaft auf dem Vormarsch. Rund ein Drittel der Photovoltaikanlagen (PV) in Oberösterreich sind auf einem Bauerndach installiert. So betreibt etwa die Erzeugergemeinschaft VLV (Verband landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten) mit 300 Anlagen die größte gemeinschaftliche PV-Anlage Österreichs.

 

Für Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger ist ein fleischfreier Tag keine neue Erfindung, sondern traditioneller Bestandteil der oberösterreichischen Tradition und christlichen Kultur: "Wer auch in der Ernährung das Klima schützen will, sollte vor allem auf den Einkauf heimischer Lebensmittel achten. Regionaler uns saisonaler Einkauf vermindern den CO2-Ausstoß durch kurze Transportwege", ist Hiegelsberger überzeugt. "Die heimischen Bäuerinnen und Bauern produzieren auf familiär geführten Betrieben Fleisch nach höchsten Qualitäts- und Tierschutzstandards. Von industrieller Produktion kann keine Rede sein."

 

Für Hiegelsberger ist Fleisch ein Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, dennoch dürfe niemandem diktiert werden, was jemand zu essen habe.
"Laut dem aktuellen Ernährungsbericht der Uni Wien ist der Fleischverbrauch in Österreich in den letzten zehn Jahren um 2 % zurückgegangen. Die Menschen ernähren sich heute bewusster. Fleisch liefert viele Nährstoffe wie vor allem Protein, Eisen, Zink und die meisten Vitamine der B-Gruppe. Wer sich gesund und umweltbewusst ernähren möchte, kann mit gutem Gewissen zu den Produkten der oberösterreichischen Bäuerinnen und Bauern greifen", so Hiegelsberger.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer zu prima la musica 2012: 147 junge oö. Musiker/innen beim Bundeswettbewerb in der Steiermark

Oö. Preisverleihung am Freitag, 23. März 2012 um 17 Uhr im Brucknerhaus Linz

 

(LK) Mit den Wertungen der Solokategorien Akkordeon, Violoncello und Gitarre  ist vergangenen Samstag, 17. März 2012, der oö. Landeswettbewerb prima la musica mit einem hervorragenden Ergebnis zu Ende gegangen: insgesamt werden 147 erste Preisträger/innen sowie zwei jugendliche Begleiterinnen Oberösterreich beim Bundeswettbewerb prima la musica von 30. Mai bis 7. Juni 2012 in der Steiermark vertreten, gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt.

 

Die feierliche Überreichung der Preise des diesjährigen Landeswettbewerbes wird durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am kommenden Freitag, 23. März 2012 im Rahmen des Preisträgerkonzertes im Großen Saal des Linzer Brucknerhauses stattfinden. Eine Gelegenheit für Pühringer, Bilanz zu ziehen: "Mit 147 Teilnehmer/innen haben sich rund 20 % aller Landeswettbewerbs¬teilnehmer/innen für den Bundeswettbewerb qualifizieren können, was das beachtliche musikalische und künstlerische Niveau unserer jungen Oberösterreicher/innen widerspiegelt. Dies ist ein Beweis für die hervorragende Arbeit der Lehrenden in den Landesmusikschulen sowie der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo die Musik begeisterten Kinder und Jugendlichen mit großem Engagement in ihrer musikalischen Entwicklung gefördert werden."

 

Die Ergebnisse im Detail:
Der Landeswettbewerb prima la musica wurde von 12. bis 17. März 2012 bereits zum zweiten Mal in den Räumlichkeiten der Landesmusikschule Ried im Innkreis sowie im Keine-Sorgen-Saal der Messe Ried und in der Stadtpfarrkirche Ried ausgetragen. Von den insgesamt 734 Teilnehmer/innen werden 147 Oberösterreicher/innen – 22 Ensembles und 64 Solist/innen – aufgrund ihrer außergewöhnlichen Leistungen zum Bundeswettbewerb in die Steiermark entsendet.

Von den übrigen Teilnehmer/innen erlangten 30 Solist/innen einen 1. Preis mit Auszeichnung in den Altersgruppen A und B (ohne Weiterleitung zum Bundeswettbewerb), 33 Ensembles und 99 Solist/innen einen 1. Preis, 29 Ensembles und 79 Solist/innen einen 2. Preis, 8 Ensembles und 36 Solist/innen einen 3. Preis sowie 2 Solist/innen einen 4. und eine Solistin einen 5. Preis.

 

Aus oberösterreichischer Sicht sieht die Beteiligung am Bundeswettbewerb nach Wertungskategorien bzw. Instrumenten wie folgt aus: bei den Ensembles sind ein Ensemble in der Blockflöten-Kammermusik, 5 Ensembles der Holzbläser-Kammermusik, 6 Blechbläser-Ensembles, 5 Schlagwerkensembles sowie 5 Ensembles der offenen Kammermusik entsendet. Bei den Solist/innen werden insgesamt 20 Streicher/innen – davon 9 Violinen, 5 Violen, 4 Violoncelli, 2 Kontrabässe – und 18 Preisträger/innen der Zupfinstrumente, 9 Gitarren, 3 Harfen, 5 Hackbrettspieler/innen, eine Zither sowie 16 Pianist/innen, 3 Organist/innen, 3 Akkordeon-Solist/innen sowie 4 Sänger/innen das Programm der Bundesjury in der Steiermark präsentieren und Oberösterreich vertreten.

 

DVDs für alle Teilnehmer/innen
Die Dezentralisierung vom Großraum Linz hat sich sehr bewährt und wird auch 2013 – von 5. bis zum 13. März 2013 - mit der Austragung des Landeswettbewerbes am Standort Freistadt und im benachbarten Schloss Weinberg in Kefermarkt fortgesetzt.
Besonders großen Anklang fanden auch dieses Jahr die DVD-Mitschnitte der Wertungsspiele jedes/r Teilnehmers/in, die bereits bei der Ergebnisbekanntgabe nach den Wertungsspielen der einzelnen Alterskategorien überreicht wurden – eine Sonderleistung des oö. Landeswettbewerbes. Für den Wettbewerb und seine Teilnehmer/innen bringt dies einen erheblichen pädagogischen Mehrwert und trägt zu einer qualitativen Entwicklung des Wettbewerbes entscheidend bei.

 

Sonderpreise für herausragende Leistungen werden dieses Jahr u. a. von der Raiffeisenlandesbank , vom Verein Tonart sowie von diversen Serviceclubs der Region Ried gestiftet.
Kontakt: Direktion Kultur, Geschäftsstelle MUSIK DER JUGEND, Promenade 37, 4021 Linz, Tel.: (+43 732) 77 20-154 83; musikderjugend@ooe.gv.at;
Icon Externer Link www.musikderjugend.at

Beilage:

Ergebnisliste 156,82 KB)

LH Dr. Pühringer überreichte Berufstitel und Bundesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 20. März 2012 an verdiente Persönlichkeiten des Landes Oberösterreich Berufstitel und Bundesauszeichnungen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt. Als Ehrengäste konnten Präs. LAbg. Prim. Dr. Walter Aichinger, LAbg. Prim.a Dr.in Brigitte Povysil, LAbg. Bgm. Franz Weinberger und LAbg. Ulrike Schwarz, Präs. Dr. Peter Niedermoser, Präs. Mag. Fritz Kemetsmüller, Landesveterinärdirektor HR Dr. Karl Wampl, HR Prim. MR Dr. Johann Ecker, BH HR Dr.in Wilbirg Mitterlehner, BH Dr. Rudolf Greiner, BH Dr. Georg Wojak, BH Dr. Paul Gruber, BH Dr. Martin Gschwandtner und GF-Stv.in Mag.ª Christiane Egger vom OÖ. Energiesparverband begrüßt werden.

 

"MEDIZINALRÄTIN / MEDIZINALRAT" wurden:

  • Dr. Rudolf FÜREDER, niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin in Linz, aus Linz
  • Dr. Rudolf Franz HIETLER, niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin und Gemeindearzt in Klaffer am Hochficht und Schwarzenberg am Böhmerwald, aus Klaffer am Hochficht
  • Oberärztin Dr.in Helga SCHUHMEIER, Oberärztin für Innere Medizin im Landeskrankenhaus Gmunden und Fachärztin für Innere Medizin mit Wahlarztpraxis in Gmunden, aus Gmunden
  • Dr.in Margit WAYAND-ARMELLINI, niedergelassene Ärztin für Allgemein-medizin und Zusatzausbildung Homöopathie und Gesundheismanagement, aus Linz
  • Dr. Wolfgang ZILLIG, niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin in Linz, aus Linz

 

"VETERINÄRRAT" wurden:

  • GV a.D. Hofrat Dipl. Tierarzt Dr.med.vet. Rudolf PANGERL, Fachtierarzt für Schweinekrankheiten in Kronstorf und Amtstierarzt der Bezirkshaupt-mannschaft Urfahr-Umgebung, aus Kronstorf
  • Bürgermeister Dipl. Tierarzt Dr.med.vet. Josef TRAUNWIESER, selbständiger Tierarzt mit Praxis in Raab im Innviertel für Groß- und Kleintiere sowie Fleischuntersuchungen, aus Raab
  • Dipl. Tierarzt Oberrat Mag.med.vet. Thomas WEISMANN, Praktischer Tierarzt in der Gemeinde St. Lorenz, aus St. Lorenz

 

"REGIERUNGSRAT" wurde:

  • Rechnungsdirektor Karl PROBST MPA, Abteilungsleiter der Abteilung Finanzen der Stadtgemeinde Braunau am Inn sowie Stellvertreter des Stadtamtdirektors, aus Braunau am Inn

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Dipl.-Ing. Dr. Gerhard DELL, Energiebeauftragter des Bundeslandes Oberösterreich und Geschäftsführer des Oberösterreichischen Energiespar-verbandes, aus Linz
  • Sylvia KNEIDINGER, Bildende Künstlerin, aus Linz
  • Amtsleiter i.R. Wilhelm KREGL, ehem. Amtsleiter der Marktgemeinde Windhaag bei Freistadt, aus Windhaag bei Freistadt
  • Konsulent Günter LINECKER, Abteilungsleiter der Abt. IIIa – Bauver-waltung/Umweltschutz aus Ranshofen
  • Amtsleiter i.R. Oberamtsrat i.R. Johann SILBERER, ehem. Amtsleiter der Marktgemeinde Eggelsberg, aus Eggelsberg

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielt:

  • Vizebürgermeister a.D. Franz WÜHRER, ehem. Vizebürgermeister der Gemeinde Moosbach, aus Moosbach

Alles andere als verstaubt: Welttag der Hauswirtschaft: Mittwoch, 21. März 2012

Landesrat Hiegelsberger: Das ist Hauswirtschaft heute: Familienmanagement, Wohndesign und Kreativität, gesunde Ernährung aber auch Pflege und Soziales. Die landwirtschaftlichen Fachschulen, Fachrichtung Hauswirtschaft begehen den Welttag der Hauswirtschaft

 

(LK) Der 21. März ist nicht nur der internationale Tag des Waldes, auch ein anderes alltägliches und selbstverständlich erscheinendes Thema wird an diesem Tag in den Vordergrund gerückt. Am 21. März 2012 ist "Welttag der Hauswirtschaft" und soll für alles was rund um Lebensqualität und moderne Haushaltsführung zu tun hat, bewusst machen.

"Wer denkt, Hauswirtschaft ist im 21. Jahrhundert nicht mehr zeitgemäß, irrt. Heute steht mehr dahinter als einen Haushalt zu führen. Für Berufstätige etwa heißt die tägliche Haushaltsführung vielmehr eine Familie zu managen", sagt der für die Landwirtschaftlichen Fachschulen in Oberösterreich zuständige Landesrat Max Hiegelsberger. "Themen wie gesunde Ernährung, Kreativität und Wohndesign, partnerschaftliche Haushaltsorganisation und Soziales haben in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert und sind ein wesentlicher Teil der modernen hauswirtschaftlichen Ausbildung."

 

Dafür Bewusstsein zu schaffen, ist das Ziel des "Welttages der Hauswirtschaft" an den acht Landwirtschaftlichen Fachschulen mit der Fachrichtung Ländliche Hauswirtschaft. Sie begehen diesen Tag mit verschiedensten Schwerpunktaktionen.
Die dreijährigen Fachschulen haben sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit für die wichtigen Aufgaben von moderner Haushaltsführung zu informieren und zu sensibilisieren. Die Themengebiete, die in vielen Haushalten wichtig sind, reichen von einer gesunden Ernährung oder dem Auskommen mit dem zur Verfügung stehenden Budget über die Pflege von Angehörigen bis hin zu Dingen, die notwendig sind, um eine positive Lebensqualität erhalten zu können, wie beispielsweise Wäsche, Einrichtung oder Garten.

 

Mit Hilfe von verschiedensten Aktionen wird an den acht Schulstandorten der Fachrichtung Ländliche Hauswirtschaft der Bevölkerung gezeigt, welche
hauswirtschaftlichen Kompetenzen an den Schulen vermittelt werden um die Jugend für die zukünftigen Aufgaben stark zu machen – sei es in der Familie oder im Beruf.

 

Trackshittaz und Darius & Finlay live in der Nachtwerft

Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Ich lade alle Partyhungrigen und Musikbegeisterten ab 14 Jahre herzlich zum KeineSorgen4you-Event in der Linzer Nachtwerft ein."

 

(LK) Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer und die Oberösterreichische Versicherung AG präsentieren heuer erstmals das Jugendevent "KeineSorgen4you". Am 1. April sorgen die Song Contest-Teilnehmer Trackshittaz sowie Darius & Finlay für gefüllte Tanzflächen und gute Stimmung.

 

Am Sonntag, 1. April um 17 Uhr öffnen sich die Türen der Linzer Nachtwerft erstmals auch für unter 18-jährige: Denn das KeineSorgen4you-Event von Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer und der Oberösterreichischen Versicherung AG lädt alle Jugendlichen ab 14 Jahren herzlich zu diesem einzigartigen Abend ein.

 

"Besonders freue ich mich, dass wir die Song Contest-Teilnehmer Trackshittaz für dieses Event gewinnen konnten, zumal sie "waschechte" Oberösterreicher sind", so Hummer. Im Anschluss daran sorgen Darius & Finlay mit ihrer Electro-House-Music "Made in Austria" für gute Beats und Stimmung auf der Tanzfläche.

 

Jetzt bereits voranmelden und mit Glück gewinnen: Die ersten 70 Anmeldungen erhalten nämlich ein exklusives Event-Package mit gratis Eintritt, gratis Getränk und nehmen automatisch bei der Verlosung für ein Meet & Greet mit den Musikern teil.

 

Um nur vier Euro kannst du beim KeineSorgen4you-Event dabei sein, 4youCard-Besitzer bezahlen sogar nur drei Euro.

 

Voranmeldung und nähre Infos unter:
Icon Externer Link www.ooe-jugend.at/keinesorgen4you
Icon Externer Link www.keinesorgen.at/jugendvorteil

Beilage:

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LR Anschober: Oö. Pestizidstrategie sichert sauberes Trinkwasser

Pestizidstrategie garantiert flächendeckenden Schutz unseres Grund- und Trinkwassers – Vermeidung und Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden in der Landwirtschaft durch Förderung von Alternativstrategien

 

(LK) Oberösterreich ist ein Bundesland mit einem ausgeprägten Vorkommen an Trinkwasser. Sauberes Trinkwasser ist ein Grundrecht worauf ca. 1,4 Millionen Menschen in Oberösterreich Anspruch haben. Neben der Einhaltung von Nitratrichtwerten im Grund- und Trinkwasser ist auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft ein wichtiges Thema. Vor allem die Trinkwassergrenzwertüberschreitungen von Atrazin und Bentazon haben in den letzten Jahren für verstärkte Aufmerksamkeit gesorgt. Im Rahmen von Sondermessprogrammen wurden Untersuchungen durchgeführt, die zu weiteren Funden von Wirkstoffen und deren Abbauprodukten (Metaboliten) im Grund- und Trinkwasser führten.

 

Aufgrund dieser Tatsache hat das Land in Zusammenwirken mit der Landwirtschaftskammer , der Oö. Wasserschutzberatung und in Gesprächen mit der chemischen Industrie sowie mit dem Agrarhandel eine Pestizidstrategie erarbeitet, die zu einem flächendeckenden Schutz unseres Grund- und Trinkwassers in Oberösterreich beitragen soll. Diese gliedert sich in zehn Punkte, die auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen.

 

So soll eine Förderung freiwilliger Maßnahmen zur Reduktion des Einsatzes problematischer Pestizide (z.B. durch Anbieten von Alternativstrategien), ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln mit hoher Grundwassergefährdung im künftigen Österreichischen Programm für umweltgerechte  Landwirtschaft  ÖPUL sowie gezielte und intensive Beratung der Anwender von Pestiziden zum Thema gewässerschonender Pflanzenschutz zur Beschränkung des Einsatzes chemischer Pflanzenschutzmittel auf das unbedingt notwendige Maß bewirken.

 

Daneben erfolgen Überprüfungen der Pflanzenschutzmittel-Anwendung im Rahmen der Gewässeraufsicht Landwirtschaft aber auch Beobachtungs- und Überwachungs-Programme auf Pestizide und Metaboliten im Grund- und Trinkwasser.

 

Ergänzt wird dieses System um weitere Instrumente wie etwa die Einschränkung bzw. das Verbot von bestimmten Wirkstoffen in belasteten Gebieten oder die Hinwirkung zur Überprüfung/Aufhebung der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln durch die hierfür zuständigen Stellen.

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 21. bis 28. März 2012

(LK) In den wärmeren Gebieten des Alpenvorlands und Donauraums ist die Hauptblüte von Erle und Hasel vorüber. Der Schwerpunkt der Belastung verschiebt sich in das Mühlviertel und den Randbereich der Alpen bis 1.000 Meter. In tieferen Lagen des Alpenvorlandes treten erste Spuren von Esche und Birke auf, die Blühbereitschaft signalisieren. Hinzu treten Pappel, Weide, Ulme und Eibe, die jedoch von geringerer allergologischer Bedeutung sind.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 21. März 2012

(LK) Heute Mittwoch ist es in Bergland sehr sonnig, mild und windschwach. In 1.500 m Höhe hat es plus 7 Grad und in 2.000 m Höhe plus 3 Grad. Morgen Donnerstag gibt es keine wesentliche Änderung der Wettersituation. Es wird noch etwas milder, mit plus 9 Grad in 1.500 m Höhe und plus 5 Grad in 2.000 m Höhe.

 

Schneedeckenaufbau:

Die Schneedecke hat sich oberflächig über Nacht mit der Ausstrahlung und der nächtlichen Abkühlung gefestigt und ist tragfähig verharscht. Im Tagesverlauf weicht die Schneeoberfläche je nach Höhe und Exposition vor allem sonnseitig unterschiedlich rasch auf und wird feucht bis nass und schwer. Ab rund 1.600 m Höhe ist sie schattseitig auch noch teils vereist. Im Inneren ist die Schneedecke feucht bis nass. In den tiefen und teils mittleren Lagen liegt nur mehr wenig Schnee, bzw. sonnseitig wird es auch schon aper.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird am Vormittag als gering eingestuft. Somit herrschen überwiegend günstige Tourenbedingungen. Mit der intensiven Sonneneinstrahlung und der Erwärmung steigt sie dann auf mäßig an. Es sind dann Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen aus steilen sonnseitigen nicht entladenen Bereichen möglich. Auf vergrasten Steilhängen sind vor allem bei vorhanden Rissen in der Schneedecke Gleitschneelawinen, die auch auf Grund abgehen können, möglich.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Weiterhin ist der Tagesgang der Lawinengefahr zu beachten!

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 21. März 2012

Landesrat Rudi Anschober und Mag. Martin Schlatzer (Universität für Bodenkultur Wien)


zum Thema

"Less Meat = Less Heat: immer mehr Fleischkonsum verursacht immer mehr Klimaveränderung"

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Pressekonferenz am 21. März 2012

Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, DI Klaus Pöttinger (Präsident Industriellenvereinigung ), DI Gerhard Klein (Vorstand MAN Truck & Bus Österreich AG) und DI Bruno Lindorfer (Geschäftsführer Technologie- und Marketing GmbH)


zum Thema

"Smart Production: Wissensintensive Dienstleistungen schaffen hohe Wertschöpfung in OÖ"

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Presseinformationen

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