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Landeskorrespondenz Nr. 56 vom 20. März 2012

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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer anlässlich des 100. Geburtstages von Prof. Gertrud Fussenegger

(LK) In Kürze, am 8. Mai 2012, jährt sich der Geburtstag von Prof. Gertrud Fussenegger zum 100. Mal. Zu Ehren der vor genau drei Jahren (19. März 2009) verstorbenen Autorin veranstaltete das Land Oberösterreich gestern, Montag,  im Saal des neuen OÖ. Kulturquartiers einen Festabend. Heute, Dienstag, findet im StifterHaus ein Symposium über Leben und Werk Fusseneggers statt.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer würdigte Gertrud Fussenegger in seiner Festrede "als wichtige Protagonistin des literarischen Lebens in unserem Land". Die Schriftstellerin hat von 1961 bis zu ihrem Tod 2009 in Leonding gelebt und gearbeitet. Zu ihren Werken gehören neun Romane, zahlreiche Erzählungen, Essayistisches, Lyrisches, ein Buch über die Donau, eine Biografie Maria Theresias und ihr Lebensbericht "Ein Spiegelbild mit Feuersäule" bzw. "So gut ich es konnte".

 

"Prof. Gertrud Fussenegger war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Oberösterreichs", betonte Pühringer: "Ich kannte und schätzte sie als engagierte und zugleich kritische Beobachterin, die sich immer sehr für den literarischen Nachwuchs eingesetzt hat". Landeshauptmann Pühringer wies zudem darauf hin, dass sich das Land Oberösterreich schon zu Lebzeiten von Frau Prof. Fussenegger darum bemüht hat, ihr literarisches Werk für die Forschung und künftige Generationen zu sichern. Bereits fünf Jahre vor ihrem Tod konnte ihr Nachlass – damals als Vorlass – vom Land Oberösterreich angekauft und dem OÖ. Literaturarchiv im StifterHaus integriert werden, wo er für Forschungsarbeiten zur Verfügung steht. In diesem Nachlass befinden sich unter anderem auch Briefe von Peter Handke, Marcel Reich-Ranicki u.a. sowie ein Brief von Thomas Bernhard an Gertrud Fussenegger.

Landeshauptmann Pühringer ehrt Mitarbeiter/innen des Landestheaters, der Oö. Theater und Orchester GmbH und des Brucknerorchesters Linz

"Wertschätzung für geleistete kulturelle und künstlerische Arbeit"

 

(LK) Im Rahmen eines feierlichen Festakts im Landestheater Linz überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 19. März 2012 sowohl an künstlerische Mitglieder als auch Mitarbeiter/innen im Bereich Technik und Verwaltung des Landestheaters Linz und der Oö. Theater und Orchester GmbH sowie an Mitglieder des Bruckner Orchesters Linz Kultur- sowie Verdienstmedaillen des Landes Oberösterreich. Bei den 14 Geehrten handelt sich um Mitarbeiter/innen, die bereits seit vielen Jahren tätig sind.

 

"Mit der Auszeichnung durch die Kultur- bzw. die Verdienstmedaille möchte das Land Oberösterreich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seine Wertschätzung für ihre geleistete kulturelle und künstlerische Arbeit zum Ausdruck bringen und gleichsam ein klares Bekenntnis zu Kunst und Kultur ablegen", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer in seiner Laudatio. "Das Landestheater, die Oö. Theater und Orchester GmbH und das Bruckner Orchester Linz leisten einen wertvollen Beitrag und sind unverzichtbar für das Kulturland Oberösterreich. Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen für Ihr Schaffen."

 

Das Landestheater, die Oö. Theater und Orchester GmbH und das Bruckner Orchester Linz sind aber auch zwei bedeutende Arbeitgeber: Mehr als 500 Mitarbeiter/innen sind in den beiden Einrichtungen beschäftigt. 

 

Bei dieser Veranstaltung konnten als Ehrengäste der Dritte Präsident des Oö. Landtages Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer, LAbg. Eva Maria Gattringer, LAbg. Gisela Peutlberger-Naderer, Landespräsidialdirektorin Mag.ª Antonia Licka, HR Dr. Paulus Wall, Direktor Dr. Thomas Königstorfer, Intendant Rainer Mennicken und Direktor Dr. Heribert Schröder begrüßt werden.

 

Mit der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich wurden ausgezeichnet:

  • Christian BAUER, langjähriger Inspizient des Landestheaters Linz, aus Leonding
  • Erich BUCHMANN, langjähriges Mitglied des Brucknerorchesters Linz, aus Linz
  • Josef FAHRNBERGER, langjähriges Mitglied des Brucknerorchesters Linz, aus  Linz
  • Sarolta KOVACS-FÜHRLINGER, langjähriges Mitglied des Chorensembles des Landestheaters Linz, aus Linz
  • Barbara HIRSCHVOGL, langjähriges Mitglied des Brucknerorchesters Linz, aus Linz
  • Stanislaw PASIERSKI, langjähriges Mitglied des Brucknerorchesters Linz, aus Lichtenberg
  • Joachim RATHKE, langjähriges Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, aus Linz
  • Mitsuaki VORRABER, langjähriges Mitglied des Brucknerorchesters Linz, aus Untergaisbach
  • Bernhard WALCHSHOFER, langjähriges Mitglied des Brucknerorchesters Linz, aus Linz

 

Die "VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Josef AUSSERWÖGER, Mitarbeiter der OÖ. Theater und Orchester GmbH im Bereich Technik, aus Walding
  • Josef BAUMGARTNER, Mitarbeiter der OÖ. Theater und Orchester GmbH im Bereich Technik, aus Linz
  • Walter PEHERSTORFER, Mitarbeiter der OÖ. Theater und Orchester GmbH im Bereich Technik, Ottensheim
  • Günther RINNERTHALER, Mitarbeiter der OÖ. Theater und Orchester GmbH im Bereich Verwaltung, aus Pasching
  • Rosina SEYR, Mitarbeiterin der OÖ. Theater und Orchester GmbH im Bereich Verwaltung, aus Altenberg

Der Frühling beginnt heuer gleich zwei Mal

LH Dr. Josef Pühringer erhält Blumengruß der oö. Gärnter und Floristen

 

(LK) Streng astronomisch gesehen beginnt der Frühling ab heuer erstmals in diesem Jahrhundert bereits einen Tag früher – und zwar am 20. März. Bis zum Jahr 2102 wird der Frühling dann wegen des Gregorianischen Kalenders schon am 20. oder gar am 19. März anfangen. In der kirchlichen Osterrechnung bleibt der Frühlingsbeginn jedoch weiterhin am 21. März.

 

Die oö. Gärtner und Floristen nahmen das Frühlingserwachen in Oberösterreich jedenfalls zum Anlass Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer einen Blumengruß zu überbringen. "Es gibt nichts Schöneres, wenn der Frühling beginnt und es auch nach Frühling riecht. Für mich riecht der Frühling nach Veilchen, Primeln und Narzissen. Dank der heimischen Gärnter und Floristen habe ich diesen Duft jetzt in meinem Büro. Ein herzliches Dankeschön", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

LH-Stv. Josef Ackerl: Partizipation macht sich – im wahrsten Sinne des Wortes - bezahlt

Großer Dank gilt den Expertinnen und Experten, die mit ihrem Fachwissen zu einer gelungenen Novellierung des Gemeinderechts und damit zum besseren Schutz der Gemeindefinanzen vor Spekulationen beigetragen haben

 

(LK) Am 19. März 2012 wurde in der Oberösterreichischen Landesregierung die Finanzgeschäfteverordnung beschlossen. Als einer der letzten Puzzlesteine bei der Konkretisierung der Rechtsvorschriften, die Gemeinden vor Spekulationsangeboten schützen sollen.

 

Auch bisher haben Gemeindeordnung und Stadtstatute den Umgang mit Finanzgeschäften geregelt, jedoch waren die Regelungen nicht klar genug, um gewisse Angebote von Finanztiteln von vornherein abzulehnen bzw. unterschiedliche Handhabungen von Gemeinden zu vermeiden.

 

Ohne die Leistungen der Juristinnen und Juristen beim Land schmälern zu wollen, hat sich bei der Novelle der Gemeindeordnung und Stadtstatute, wie auch bei der Finanzgeschäfteverordnung gezeigt, dass sich die Einbindung externer Expert/innen lohnt, weil sich potentiell teure Irrwege vorweg ausschließen ließen.

 

"Ich bedanke mich bei den Experten, dass sie sich zur Verfügung gestellt haben und hoffe, dass diese neuen Rechtsvorschriften jetzt konkret genug sind, dass künftig die Spekulationen in die Schranken gewiesen werden", so der Gemeindereferent.

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Ackerl setzt schon lange auf Partizipation, weil er bei allen Gesetzen, die in seiner Zuständigkeit novelliert wurden (Chancengleichheitsgesetz, Jugendschutzgesetz), sowohl Expert/innen als auch Betroffene in den Gesetzwerdungsprozess eingebunden hat.

LR Anschober: Schottergrube Pichling: Entscheidung im mineralrohstoffrechtlichen Verfahren gefallen

Auflagen müssen Immissionsneutralität absichern – Eventuelle Neuauflage des Naturschutzverfahrens muss geprüft werden

 

(LK) Beim umstrittenen Projekt einer Schottergrube beim beliebten Linzer Pichlingersee ist die Entscheidung im mineralrohstoffrechtlichen Verfahren gefallen. Die zuständige Behörde beim Land musste zur Erkenntnis gelangen, dass der vorgelegte Gewinnungsbetriebsplan zu genehmigen ist. Dies allerdings unter zahlreichen Auflagen und der Bedingung, dass bei den Baumaschinen ein entsprechendes Attest einer akkreditierten Prüfstelle für ein Partikelfilstersystem vorliegt, das eine entsprechende Reduktion der Emissionen bewirkt.

 

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Dieses Verfahren zeigt leider einmal mehr, wie reformbedürftig das Mineralrohstoffgesetz des Bundes ist. Bislang hat es vom Bund keine Unterstützung für eine Reform gegeben. Daher ist es höchst unglaubwürdig, wenn aus den Bereichen der Regierungsparteien immer wieder massive Kritik am Projekt Pichling geübt wird. Denn solange die Gesetze so sind wie sie sind, kann die Behörde nur auf Basis dieser dringend reformbedürftigen Gesetzeslage verhandeln und muss auf ihrer Basis arbeiten." Die Projektgegner haben nun die Möglichkeit einer Berufung, dann müsste das Wirtschaftsministerium entscheiden. Eine weitere Unsicherheit für das Projekt sieht Anschober: Im Zuge des MinroG-Verfahrens musste eine mindestens 5 m hohe u-förmige Lärmschutzwand vorgeschrieben werden, dem Naturschutzverfahren lag aber ein wesentlich niedrigerer Wall mit Bepflanzung zugrunde. Ob diese Änderung eine Auswirkung auf das Landschaftsbild hat, müsste nach Meinung des Umwelt-Landesrates die zuständige Behörde, der Magistrat Linz, prüfen.

 

Auf Grund eines Devolutionsantrages des Betreibers war die Zuständigkeit zur Entscheidung im Mineralrohstoffverfahren der umstrittenen Schottergrube in Pichling an das Wirtschaftsministerium als sachlich in Betracht kommende Oberbehörde übergegangen. Nach eingehender Prüfung des Aktes des Landes Oberösterreich kam das Wirtschaftsministerium zur Ansicht, dass das Land Oberösterreich das Verfahren völlig korrekt geführt hat.

 

Auf Grund der durchgeführten  Verhandlungen und des erfolgten Nachweises der Immissionsneutralität musste die Behörde den  Gewinnungsbetriebsplan genehmigen. Immissionsneutralität heißt, dass trotz der Verkürzung des gesetzlich geregelten Schutzabstandes von 300 m keine höheren Immissionen auftreten dürfen als bei Einhaltung des Abstandes von 300 m.

6 Preisträgerinnen beim Forscherinnen-Award 2012 - Weibliche Spitzenforschung aus im Blickpunkt

(LK) Geballte Frauen-Power konnte man am Montagabend in den Linzer Redoutensälen erleben, als im Rahmen eines Festakts die besten Forscherinnen des Landes von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und der Initiatorin des Awards, Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, ausgezeichnet wurden.

 

Erstmals wurde ein Landespreis vergeben, um herausragende Leistungen heimischer Forscherinnen vor den Vorhang zu holen. „Unser Ziel war es, die Top-Leistungen der Frauen in der Forschung sichtbar zu machen und ihnen dafür auch im Namen des Landes zu danken“, erklärt Landeshauptmann Pühringer, der sich mit Landesrätin Hummer und Dr. Enzenhofer, UAR (Upper Austrian Research), über 69 Einreichungen bei dieser ersten, von der Upper Austrian Research GmbH koordinierten Ausschreibung freute, ebenso wie über das von der Expertenjury konstatierte hohe Niveau der Arbeiten. „Damit rücken Frauen in den Blickpunkt, die mit ihrer Arbeit, ihrem Forscherinnengeist und ihrem ganz persönlichen Karriereverlauf Vorbilder sein können für viele junge Mädchen, die die Berufsentscheidung noch vor sich haben und denen solche ‚Role Models‘ vielfach fehlen“, betont Hummer.

 

drei Kategorien, zwei Sonderpreise, sechs herausragende Forscherinnen
Ausgeschrieben waren drei Kategorien und ein Sonderpreis. So wurde je eine Forscherin für ihre ausgezeichnete Leistung im Bereich Grundlagenforschung, Anwendungsorientierte Forschung und erstmals auch in der Industriellen F&E, sowie mit einem Sonderpreis für international anerkannte Leistungen geehrt. Basis der Bewertung war ein Forschungsprojekt, an dem die Einreicherin maßgeblich beteiligt war.

 

Eine nächste Ausschreibung des Forscherinnen-Awards erfolgt 2013 – nähere Details folgen unter www.uar.at/ooe-forscherinnen-award

 

Künstler/innen-Wettbewerb im Wettbewerb
Auch die Siegerstatue für den Forscherinnen-Award 2012, die beim Festakt feierlich enthüllt wurde,  wurde im Rahmen eines Wettbewerbs an der Kunstuniversität Linz ausgeschrieben. Von 3. Oktober bis 2. Dezember 2011 konnten Projektskizzen für die Umsetzung einer künstlerisch frei zu gestaltende Skulptur mit hohem gestalterischem Wert, Originalität und guter Umsetzbarkeit eingereicht werden. Insgesamt zwölf Studierende der Kunstuniversität Linz aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen beteiligten sich. Die Jury unter Leitung von Univ. Prof. Mag. Rainer Zendron (Kunstuniversität Linz, Vizerektor für Forschung & Entwicklung der Künste) und Univ. Prof. Mag. Christian Bartel (Plastische Konzeptionen/Keramik) entschied sich einstimmig für Mag.a art Gerda Schoissengeier-Naderers formschöne Trophäe „Diploid“.
Die Skulptur stellt zwei ineinander verwobene X dar, die sich auf die beiden X-Chromosomen der Frauen beziehen. Die miteinander verbundenen X weisen zudem auf Vernetzung, Kreativität und Innovation hin. „Für unsere Studierenden bieten Wettbewerbe vielfältige Möglichkeiten, sich mit neuen Aufgaben und Herausforderungen auseinanderzusetzen, die außerhalb der Universität angesiedelt sind und damit ihre professionelle Kompetenz zu entwickeln und unter Beweis zu stellen“, so Rektor Prof. Dr. Reinhard Kannonier.

Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: Stärkung der Schulautonomie kommt durch Regierungsbeschluss einen weiteren Schritt voran!

(LK) Erfreut ist Bildungs-Landesrätin Doris Hummer über den am 19. März 2012 einstimmig erfolgten Beschluss der Oö. Landesregierung der von ihr vorgelegten Novelle des Oö. Landeslehrer-Diensthoheitsgesetzes (LDHG).
Damit wird erstmals gesetzlich verankert, dass Schulleiter/innen bei der Auswahl der Lehrer/innen, die an ihre Schule kommen, mitentscheiden können. Die Novelle wird nun als Regierungsvorlage in den Landtag eingebracht und soll dort plangemäß im Frühjahr beschlossen werden.

 

"Das stärkt die Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort – diese sind entscheidende Voraussetzung für eine positive Schulentwicklung. Die Ankündigung von Bildungsministerin Schmied, das oö. Modell der Mitsprache von Schuldirektor/innen bei der Personalauswahl nun in ganz Österreich verbreiten zu wollen, ist ein wichtiges Signal, auch der parteienübergreifenden Einigkeit in Fragen der Schulpolitik," freut sich die Landesrätin.

Haupteinschreibetermin für das Schuljahr 20120/2013 an den Landesmusikschulen

(LK) Der Haupteinschreibetermin für das Schuljahr 2012/2013 wurde oberösterreichweit vom 16. bis 27. April 2012 festgelegt.

 

Aufgrund der örtlichen und personellen Verhältnisse werden an den Landesmusikschulen die Einschreibungen während dieses Zeitraumes nur an bestimmten Tagen durchgeführt. Die genauen Termine werden örtlich verlautbart und können auch an den jeweiligen Musikschulen erfragt werden.

 

Bei der Einschreibung ist ein Anmeldeformular auszufüllen. Die Einschreibung ist der Abschluss eines privatrechtlichen Vertrages und gilt jeweils für die Dauer eines Schuljahres. Schüler/innen, die sich bereits im Vorjahr angemeldet haben und nicht aufgenommen, sondern nur vorgemerkt werden konnten, müssen demnach um neuerliche Aufnahme für das nächste Schuljahr ansuchen. Schüler/innen, die bereits unterrichtet werden, bekommen das Anmeldeformular von ihrer Lehrperson. Bei minderjährigen Schüler/innen ist das Ansuchen um Aufnahme vom Erziehungsberechtigten zu unterfertigen.

 

Im Zuge von Neueinschreibungen werden die Schüler/innen bzw. Erziehungsberechtigten fachlich beraten, außerdem wird eine Schulordnung ausgehändigt.

 

Das Schulgeld beträgt derzeit bei einer Unterrichtsdauer von wöchentlich 50 Minuten im
a) Unterricht in Gruppen mit über vier Schüler/innen 90 Euro pro Semester
b) Unterricht in Vierergruppen                                   100 Euro pro Semester
c) Unterricht in Dreiergruppen                                   120 Euro pro Semester
d) Unterricht in Zweiergruppen                                  150 Euro pro Semester
e) Einzelunterricht                                                      250 Euro pro Semester

 

Das Schulgeld wird semesterweise, d.h. zweimal im Schuljahr vorgeschrieben.

 

Für Schüler/innen ab dem 19. Lebensjahr wir ein um 50 % erhöhtes Schulgeld eingehoben. Davon ausgenommen sind Schüler/innen bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, für die eine Familienbeihilfe gewährt wird oder die den Präsenz- oder Zivildienst leisten. Weiters sind davon erwachsene Schüler/innen ausgenommen, wenn mindestens ein Kind die Musikschule besucht und die OÖ. Familienkarte vorgelegt wird.

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Kulturelle Förderungen
(LK) Rund 870.000 Euro vergab die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung am 19. März 2012 für kulturelle Aufgaben. Damit werden unter anderem die Pfarrkirche in St. Martin im Mühlkreis saniert und die Nordfassade der Kaiservilla in Bad Ischl restauriert.

 

Entwicklungshilfe
Für das Entwicklungshilfeprojekt "UZAZI BORA – Medizinische Vorsorge und Aufklärung in Goma (Dem. Rep. Kongo) wurde ein Landesbeitrag in Höhe von 50.000 Euro bewilligt.

 

Bergrettung
Zum Ankauf von Erste-Hilfe-Ausrüstungen sowie für die Ausbildung der Rettungsmannschaften wird dem Österreichischen Bergrettungsdienst, Landesverband Oberösterreich, eine finanzielle Beihilfe im Betrag von 23.000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Rot-Kreuz-Stellen
Zu- und Umbauarbeiten an den Rot-Kreuz-Ortsstellen in Esternberg und Perg sowie den Neubauten der RK-Stellen in Marchtrenk und Vorchdorf werden mit insgesamt rund 165.000 Euro gefördert.

 

Behindertenbegleitung
Dem BFI OÖ wird zur Durchführung der Ausbildungslehrgänge Fachsozialbetreuer/in mit Schwerpunkt Behindertenarbeit inklusive Aufschulung zur/zum Fachsozialbetreuer/in für Altenarbeit oder Behindertenbegleitung eine Beihilfe in Höhe von rund 117.000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

"Hauptsache Arbeit – Du kannst was!"
"Du kannst was!" bietet die Chance, dass das von Beschäftigten mit geringer Qualifizierung selbst angeeignete Wissen und deren Kompetenzen anerkannt werden und diese einen Lehrabschluss machen können. Beim 2007 gestarteten Pilotprojekt  "Hauptsache Arbeit – Du kannst was!",  konnte eine Erfolgsquote von 82 Prozent bzw. 72 positive Lehrabschlüsse erreicht werden. Für das jetzige Projekt wurde eine 1. Rate in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 150.000 Euro genehmigt.

 

"Richtig hell mit LED"
Vor 120 Jahren erfand Edison die Glühbirne, eine einschneidende Veränderung. Ebenso revolutionär ist nun die Leuchtdiode, genannt LED. Um diesen Wechsel einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, wurde die Kampagne "Richtig hell mit LED"  gestartet. Der O.Ö. Energiesparverband, der mit der Durchführung betraut wurden, erhält dafür einen Förderungsbetrag in Höhe von 200.000 Euro.

 

Alten- und Pflegeheim in Steyr-Tabor
Für die Errichtung eine Alten- und Pflegeheimes mit 125 Heimplätzen in Steyr-Tabor wurde eine Förderung in Form von Annuitätenzuschüssen für ein Hypothekardarlehen in Höhe von 6,5 Millionen Euro bewilligt.

 

Förderungen im Schulbereich
Das Land Oberösterreich unterstützt die Abhaltung von Auslandssprachwochen von oberösterreichischen höheren Schulen, Hauptschulen und polytechnischen Schulen bzw. die Abhaltung von Sprachprojekten mit "native-speakers" im Inland. In dieser Sitzung wurden 14 diesbezügliche Schul-Anträge positiv erledigt und insgesamt  rund 13.140 Euro dafür bereitgestellt.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 20. März 2012

(LK) Heute Dienstag ist es im Bergland überwiegend sonnig. In 1.500 m Höhe hat es plus 4 Grad und in 2.000 m Höhe 0 Grad. Der Wind ist schwach. Morgen Mittwoch ist es weiterhin sonnig und es wird noch milder. In 1.500 m Höhe hat es zu Mittag rund plus 7 Grad und in 2.000 m Höhe plus 4 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:

In den letzten 24 Stunden hat es ab den mittleren Höhen bei schwachem Wind nur wenige Zentimeter Neuschnee gegeben. Der bisschen Neuschnee liegt auf einer oberflächig tragfähig verharschten und schattseitig ab rund 1.600 m Höhe teils vereisten Altschneedecke. Im Tagesverlauf wird die Schneeoberfläche sonnseitig je nach Höhe feucht bis nass. Im Inneren ist die Schneedecke feucht bis nass. In den tiefen und teils mittleren Lagen liegt nur mehr wenig Schnee, bzw. sonnseitig wird es auch schon aper.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird am Vormittag als gering eingestuft. Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt sie dann auf mäßig an. Zu beachten sind dann vereinzelt Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen aus sonnseitigen steilen nicht entladenen Bereichen. Auf vergrasten Steilhängen sind bei vorhanden Rissen in der Schneedecke Gleitschneelawinen, die auch auf Grund abgehen können, vereinzelt noch möglich.


Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Es ist weiterhin der Tagesgang der Lawinengefahr zu beachten

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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Pressekonferenz am 20. März 2012


zum Thema

"Aktuelles aus den Bezirken Wels und Wels-Land"

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Pressekonferenz am 20. März 2012

Landesrat Rudi Anschober


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"Pestizide in Oberösterreichs Trinkwasser: Bodenschutzgesetz bringt Lösungen - einige Verursacher bleiben unbehelligt"

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