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Landeskorrespondenz Nr. 54 vom 16. März 2012

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Oberösterreich ist Ökojob-Land Nummer 1 - Ein Plus von 5.300 Ökojobs binnen drei Jahren

Pühringer/Sigl: "41.100 Ökojobs im Jahr 2010 sind zukunftsorientierte Arbeitsplätze für junge Menschen: Ein Fünftel aller Ökojobs damit in OÖ."

 

(LK) Oberösterreich bleibt das Bundesland Nummer 1 bei den Ökojobs. Das belegen die neuen, aktuellen Zahlen von Green Jobs Austria des Lebensministeriums. Mit 41.101 Ökojobs im Jahr 2010 konnte Oberösterreich erneut ein sattes Plus verbuchen. Binnen drei Jahren stieg die Zahl der Ökojobs in unserem Bundesland seit 2008 um knapp 5.300 an. Österreichweit weist Green Jobs Austria rund 210.000 Menschen auf Öko-Arbeitsplätzen aus. "Ökojobs stellen zukunftsorientierte Arbeitsplätze für unsere jungen Menschen dar. Sie schlagen eine zukunftsträchtige Brücke zwischen Ökonomie und Ökologie", bekräftigen Landeshauptmann Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. Das Ziel im Bereich Ökojobs sei es, einmal zu investieren, doppelt zu gewinnen: Für Umwelt und Wirtschaft.

 

"Oberösterreich hat mit dem eigenen Ökojobprogramm eine nachhaltige Wirtschafts- und Beschäftigungsoffensive gestartet – und setzt dies auch in seiner aktiven Arbeitsmarktpolitik intensiv fort", sagt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. Hinter diesen Bemühungen stecke, so Sigl, ein starkes Netzwerk in der oö. Wirtschaft, das unter anderem von starken Einrichtungen wie dem Ökoenergiecluster, dem Netzwerk Energie- und Ressourceneffizienz oder dem Umwelttechnikcluster unterstützt wird.

Landesrat Hiegelsberger: Rückschlag für Gentechnik – Oberösterreichs GVO freier Weg bestätigt

(LK) Landesrat Hiegelsberger: "Ein vermeintlicher Vorteil einer gentechnisch veränderten Maispflanze hat sich als vergänglich erwiesen. Ein Genmais der Firma Monsanto wurde vom Maiswurzelbohrer befallen. Und das trotz gentechnisch veränderten Saatguts auf den Feldern."
Oberösterreichs Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, der sich europaweit im Netzwerk der gentechnikfreien Regionen für ein Selbstbestimmungsrecht beim Anbau von GVO-Pflanzen auf den Feldern einsetzt, sieht darin eine Bestätigung für den oberösterreichischen Weg der Gentechnikfreiheit:
"Die Entscheidung gegen den Einsatz von Gentechnik auf den Feldern hat sich für die 55 Regionen im Netzwerk als sinnvoll bestätigt. Die versprochene Resistenz gegen den Maiswurzelbohrer durch ein "Anti-Käfer-Protein" hat sich als trüglich erwiesen, der jenen Landwirten, die dem Gentechnik-Riesen Monsanto Vertrauen geschenkt haben, nun teuer zu stehen kommen."

 

Auf EU-Ebene ist im Umweltministerrat am vergangenen Freitag, 9. März 2012, mit der Vertagung der Entscheidung eine wertvolle  Möglichkeit für ein EU-weites Selbstbestimmungsrecht beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ein wichtiger Termin verstrichen. "Seit 2002 kämpft Oberösterreich auf EU-Ebene für eine einheitliche Lösung. Die Regionen sollen selbst entscheiden dürfen, ob sie den Anbau von sogenannten GVO zulassen. Es ist das Um und Auf für die heimische Landwirtschaft vor einer möglichen Auskreuzung von GVO-Sorten geschützt zu werden", sagt Hiegelsberger und hofft, dass durch Aufdeckung der Resistenzbildung GVO-Befürwortern deutlich gemacht wird, dass GVO-Mais nicht hält was er verspricht und es die Landwirtschaft nachhaltig schädigen kann. "Oberösterreichs Felder sind gentechnikfrei. Dieser Verzicht auf GVO muss auf EU-Ebene rechtlich abgesichert werden", fordert Hiegelsberger.

Abteilung Jugendwohlfahrt des Landes informiert über den aktuellen Stand im Fall Jonas

(LK) Die Bezirkshauptmannschaft Wels-Land, Aufgabengruppe Jugendwohlfahrt, hat ebenso wie der Rechtsvertreter der Familie einen Rekurs gegen den Beschluss des Bezirksgerichtes Lambach eingebracht.

 

In der Tagsatzung vom 15. März 2012 wurde diesbezüglich noch keine Entscheidung getroffen, sondern nur das dem ursprünglichen Beschluss zugrunde liegende Gutachten, unter Anwesenheit aller Parteien und des Gutachters Primar Dr. Gerstl, erörtert.

 

Der Gutachter stellt einerseits zwar keine Kindeswohlgefährdung fest, sieht andererseits aber eine engmaschige Betreuung der Familie als notwendig an. Seinen ersten Vorschlägen zufolge sollte die Familie 80 Stunden im Monat (das entspricht 20 Wochenstunden, also einer Halbtagskraft!) betreut werden. Schon bisher stellt die Jugendwohlfahrt der Familie aufgrund der nach wie vor als kritisch betrachteten Familiensituation 60 Stunden Begleitung im Monat zur Verfügung.

 

Weitere zentrale Fragen für die künftige Zusammenarbeit mit der Familie konnten nicht abschließend geklärt werden. Die bereits laufenden Unterstützungen für Jonas und seine Familie werden im Einverständnis mit der Kindesmutter fortgeführt, der Gutachter möchte auch einen "Ideenkatalog" für die von ihm geforderte "engmaschige Betreuung" vorlegen. Die wohlbegründeten Anträge der Jugendwohlfahrt bleiben daher jedenfalls vollständig aufrecht, die eigentliche Entscheidung liegt beim Rekursgericht.

Sprechtage für die Woche vom 19. bis 23. März 2012

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 20. März 2012 von 7:30 Uhr bis
    9:00 Uhr, (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 20. März 2012 von 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr, und
    Mittwoch, 21. März 2012 von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr, (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 19. März 2012, von 15.00 Uhr bis 17:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 16. März 2012

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland sonnig, sehr mild und der Wind ist schwach bis mäßig. In 1.500 m Höhe hat es bis zu plus 12, in 2.000 m Höhe bis zu plus 7 Grad. Morgen Samstag ist es unverändert mild und sehr sonnig.

 

Schneedeckenaufbau:

Die Schneedecke konnte sich durch die nächtliche Ausstrahlung oberflächig festigen und ist verharscht, ab den mittleren Höhenlagen meist tragfähig. Im Tagesverlauf weicht der Schnee oberflächig und vor allem sonnseitig rasch auf und verliert dadurch an Festigkeit. Im Inneren ist die Schneedecke bis in die höheren Lagen bereits feucht, darunter nass. Nur mehr vereinzelt sind in den Hochlagen noch ältere störanfällige Triebschneeablagerungen zu beachten. In rund 1.600 m Höhe ist vor allem schattseitig an der Oberfläche teils noch eine harte Eisschicht vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird in der Früh als gering eingestuft, steigt dann aber rasch durch die sehr milden Temperaturen und Sonneneinstrahlung auf mäßig. Auf die Gefahr von Feucht- und Nassschneelawinen aus noch nicht entladenen vor allem auch besonnten Steilhängen aller Höhenlagen ist dann zu achten. Bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke sind auch Gleitschneelawinen auf vergrasten Steilhängen, die bis zum Grund abgehen können, vermehrt möglich. Nur in den Hochlagen ist lokal in kammnahen schattseitigen Steilhängen vereinzelt noch bei großer Zusatzbelastung eine Schneebrettauslösung möglich.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Tagesgang der Lawinengefahr.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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Pressekonferenz am 16. März 2012

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Lehrlingsausbildung im Landesdienst: Lehrlinge berichten"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Helmut Ilk, Personaldirektor
  • Reinhard Aumayr, Ausbildungsleiter
  • Julia Lehner, Lehre als Bürokauffrau BH Eferding
  • Marco Diesenreither, Lehre als Straßenerhaltungsfachmann Strm. Unterweißenbach

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Pressekonferenz am 16. März 2012

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und Direktor Mag. Franz Hochreiner (Agrarbildungszentrum Lambach)


zum Thema

"Im Galopp zur HAK-Matura - abz Lambach bildet Führungskräfte für die Pferdewirtschaft aus - Heiße Eisen 2012 - Die Parade der Lambacher Pferdewirte am 25. März"

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