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Landeskorrespondenz Nr. 53 vom 15. März 2012

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LR Anschober: Rekordwachstum bei grünen Jobs trotz Wirtschaftskrise

Oberösterreich kurbelt durch neues Ökojobprogramm größte Wirtschafts- und Beschäftigungschance zusätzlich massiv an

 

(LK) Grüne Technologien sind die Leitindustrie des 21.Jahrhunderts. Alleine 2011 sind die weltweiten Investitionen alleine in die Erneuerbare Energie um 30 Prozent auf 210 Milliarden Dollar gestiegen. Und das ist erst der Beginn - Klimaschutz und Energiewende werden der größte Zukunftsmarkt.

 

Die heute veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria, die für Österreich neuerlich einen Zuwachs von 7,9 Prozent für das Jahr 2010 belegen, während die Gesamtbeschäftigung im gleichen Zeitraum lediglich um 0,6 Prozent gestiegen ist, bestätigen diese Chance eindrucksvoll.

 

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Oberösterreich ist seit Jahren die Nummer 1 der Bundesländer bei den grünen Jobs, 2009 waren es bereits 38.800. Noch liegen die Detailzahlen für die Bundesländer für 2010 nicht vor, aber ich bin mir sicher, dass die Zuwächse in Oberösterreich besonders stark waren. Wir wollen aber mehr erreichen und bis Ende 2015 zumindest 50.000 grüne Jobs für Oberösterreich schaffen. Wir wollen Technologieführer und Europas Kompetenzzentrum für grüne Technologien werden, wie uns dies etwa bei Biomasseheizkessel, bei denen wir mittlerweile Weltmarktführer sind, bereits eindrucksvoll gelungen ist. Um dies zu schaffen, haben wir nun ein neues Ökojobprogramm für mehr Ausbildung, Forschung, Exportförderung und Heimmarkt erarbeitet, das heute dem Landtag zugewiesen wurde, in etlichen Bereichen jedoch bereits in Umsetzung ist."

LR Anschober: Genehmigungsbescheid für ersten Windpark aus Windmasterplan erteilt

Windpark Munderfing kann Oberösterreichs Windstromertrag um 75 Prozent erhöhen

 

(LK) Die energierechtliche Genehmigung für den Windpark Munderfing liegt nun für fünf Windräder vor - über ein sechstes Windrad ist noch nicht entschieden. Der nun energierechtlich genehmigte Park ist einer der 27 Standorte, die im Windmasterplan als Positivzonen ausgewiesen sind. Die fünf Windräder sind auf eine Leistung von 15 Megawatt oder einen Jahresstromertrag von 30 Gwh geplant. Damit können 8.500 Haushalte mit Strom versorgt werden. Alleine durch diese leistungsstarken Anlagen kann die oö. Windstromerzeugung um 75 Prozent, bei Errichtung eines sechsten Windrades sogar um 90 Prozent erhöht werden.

 

Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Nun muss abgewartet werden, ob die Bescheide rechtskräftig werden. Der Windpark Munderfing bringt jedenfalls eine gute Chance für einen positiven Umsetzungsstart des Windmasterplans und einen wichtigen nächsten Schritt für die oö. Energiewende."

Drei Medizintechnik-Regionen auf gemeinsamen Kurs

Experten-Workshop zeigt Herausforderungen für den Arbeitsmarkt in Linz-Land auf

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Strategisches Programm 'Arbeitsplatz 2020' für Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit setzt auf regionale Inputs"

 

(LK) Zu einem Workshop trafen sich kürzlich Experten – Unternehmer, Sozialpartner und Politik – aus dem Bezirk Linz-Land, um sich mit der Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs auseinanderzusetzen. "Oberösterreich setzt in der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf Individualisierung und Regionalisierung – und bündelt im Strategischen Programm "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" dafür die Kräfte", sagt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, auf dessen Initiative hin das Strategische Programm erarbeitet wird.

 

"Wir brauchen eine regionale, individuelle und innovative Arbeitsmarktpolitik, um das Ziel Vollbeschäftigung erreichen und damit Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit in Oberösterreich bieten zu können", ist Sigl überzeugt. Für vier von fünf Unternehmen ist das Finden qualifizierter Mitarbeiter/innen die größte Herausforderung der nächsten Jahre.

 

Beim Workshop im Schloss Traun, der von der Regionalmanagement GmbH (RMOÖ) in Kooperation mit den Sozialpartnern, dem AMS und der TMG durchgeführt wurde, haben sich die Teilnehmer/innen daher intensiv mit dem Thema Fachkräftesicherung auseinandergesetzt. Die Zahlen im Bezirk zeigen, dass das Arbeitskräftepotenzial bis zum Jahr 2030 entgegen dem landesweiten Trend zunehmen wird. Vor allem bei Jugendlichen und Migranten gilt es, dieses Potenzial besser auszuschöpfen. Insgesamt liegt der Bezirk Linz-Land mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 4,4 % (2011) ein etwas über dem -Durchschnitt von 4,2 %.

 

"Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, dass sich die regional Verantwortlichen - AMS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Schulen, Bürgermeister und Unternehmen - mit 'ihrem' Arbeitsmarkt auseinandersetzen, weil sie individuelle Strategien auf dem Weg Richtung Vollbeschäftigung brauchen. Die regionalen Inputs fließen in das Strategische Programm 'Arbeitsplatz 2020' ein, das im Juni vorgestellt wird", so das Resümée von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. "Die regionale Dimension zeigt sich besonders bei den Themen Standortentwicklung, Berufsinformation und Planung des Qualifizierungsbedarfs."

 

Rückfragenhinweis:
Dipl. Sp. Doris Hagspiel
RMOÖ-Regionalmanagerin für regionale Paktkoordination
RMOÖ-Landesgeschäftsstelle
Tel.: (+43 732) 79 30 38-17
Mobil: (+43 664) 82 83 895
E-Mail: doris.hagspiel@rmooe.at

Neue Auszeichnung "Junge Gemeinde" für Jugendfreundlichkeit der Gemeinden

Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Jugendarbeit in unseren Gemeinden einen immer größeren Stellenwert bekommt."

 

(LK) Die neue Auszeichnung "Junge Gemeinde" für Gemeinden, die Jugendfreundlichkeit in der Praxis umsetzen, zielt darauf ab, jugendfreundliche Maßnahmen in der Gemeinde zu forcieren und eine Struktur für nachhaltige Jugendarbeit aufzubauen und weiterzuentwickeln.

 

Alle oö. Gemeinden, die verschiedene Kriterien in der Jugendarbeit erfüllen und an der Landesaktion "Junge Gemeinde" teilnehmen, erhalten dieses Qualitätszertifikat.

 

Kriterien:

  • Gemeinden, die durch Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Struktur (z.B. Jugendbeteiligung), Aktion (z.B. Ferien-Spiele) und Bildung (z.B. Seminare zur Jugendarbeit) mindestens 20 Punkte erreichen, können sich als "Junge Gemeinde" auszeichnen lassen. Eine genaue Aufstellung zu den Maßnahmen findet sich auf www.ooe-jugend.at/kommunal.
  • Es können alle Maßnahmen und Projekte eingereicht werden, die seit Jänner 2011 durchgeführt worden sind.
  • Jugendbeteiligung muss ein zentrales Kriterium in allen Maßnahmen sein.

 

Diese Auszeichnung ist mit einer Förderung von 500 Euro für die Gemeinde verbunden. Jugend-Landesrätin Mag.a  Doris Hummer wird die Auszeichnung im Rahmen des kommunalen Jugendkongresses im Landhaus im November 2012 überreichen.

 

"Kommunale Jugendarbeit ist für die Gemeinden ein Fortschritts-Motor", so Hummer. Denn die Einbindung der Jugendlichen bringe frische Ideen, Vereinsnachwuchs, politische Beteiligung, mehr Identität, weniger Abwanderung, weniger Gewalt, einen lebendigen Generationen-Dialog, mehr Integration und vieles mehr.

Darüber hinaus gibt es weitere Angebote speziell für Gemeinden:

 

Wettbewerb "Attraktivstes Ferienspiel 2012"
Auf Grund der Bedeutung des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen startet Jugend-Landesrätin Hummer den Landespreis für die "attraktivsten Ferienspiele" in den Sommerferien 2012. Ziel dieses Wettbewerbes ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Ferienspielen in Gemeinden zu stärken und positive Beispiele gelungener Feriengestaltung vor den Vorhang zu holen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Integration durch Spiel gelegt.

 

Lehrgang "Gemeinde-JugendexpertIn"
"Nach dem erfolgreichen Pilotversuch gibt es auch dieses Jahr den Lehrgang Gemeinde-Jugendexpert/in", freut sich Hummer über den punktgenauen Erfolg dieses Angebotes. Der Lehrgang beinhaltet vier Module und schließt mit dem Zertifikat "Gemeinde-Jugendexpert/in" ab.

 

Aktion@Dialog – ein "internettes" Angebot
Im Rahmen der Aktion@Dialog machen Jugendliche am 10. und 11. Mai 2012 Senior/innen in kostenlosen Einsteigerkursen fit für das Internet. Die Kurse werden in Schulen, Jugendzentren und Gemeinden in ganz Oberösterreich durchgeführt.

 

GeoCaching
Neues Aktionspaket, mit dem innovativ und spielerisch die Gemeinde erkundet werden kann.

 

Paket "Endlich 18"
Gemeinde, die Jugendliche anlässlich ihrer Volljährigkeit zu einer gemeinsamen Feier einladen, werden bei der Organisation und Durchführung dieser Aktion unterstützt.

 

Weiters

  • Vorort-Beratung für Jugendzentren
  • Beratung bei der Planung und Errichtung von Spielplätzen

Beilage:

Auszeichnung Junge Gemeinde 1997,71 KB)

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 15. März 2012

(LK) Heute Donnerstag ist es im Bergland überwiegend sonnig und mild. In 1.500 m Höhe hat plus 6 Grad und in 2.000 m Höhe plus 2 Grad. Der Wind ist schwach bis mäßig. Morgen Freitag ist es meist wolkenlos, mild und windschwach. In 1.500 m Höhe hat es bis zu plus 12 Grad und in 2.000 m Höhe plus 8 Grad.

 

Schneedeckenaufbau:

Die Schneeoberfläche hat sich über Nacht mit der Abkühlung und Ausstrahlung oberflächig gefestigt und ist ja nach Höhe und Exposition unterschiedlich verharscht und auch tragfähig. Im Tagesverlauf weicht der Schnee oberflächig auf und wird dann feucht bis nass. In den Hochlagen befinden sich lokal noch ältere teils störanfällige Triebschneeablagerungen. Im Inneren ist die Schneedecke bis in die Hochlagen feucht, darunter auch nass. Um 1.600 m Höhe ist teils eine harte Eisschicht vorhanden. In den tiefen Lagen liegt nur mehr wenig Schnee.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird anfangs als gering eingestuft. Sie steigt dann mit den milden Temperaturen und der Sonneneinstrahlung auf mäßig an. Zu beachten sind vor allem sonnseitig Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen in allen Höhen aus steilen nicht entladenen Bereichen. In den Hochlagen befinden sich lokal noch ältere Triebschneeablagerungen. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich. Gleitschneelawinen auf steilen vergrasten Hängen sind bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke möglich.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Es ist weiterhin der Tagesgang der Lawinengefahr zu beachten.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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