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Landeskorrespondenz Nr. 52 vom 14. März 2012

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Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 14. bis 21. März 2012

(LK) Mit dem Temperaturanstieg ist im Alpenvorland und Donauraum mit sehr starken Belastungen durch Erle und Hasel zu rechnen. Im höheren Mühlviertel und in den Randalpen bis 1.000 m sind dagegen die Belastungen noch mäßig. Vereinzelt treten schon Esche und Birke auf, die die baldige Blühreife ankündigen. Hinzu treten noch Eibe, Ulme und Weide, die jedoch von geringer allergologischer Bedeutung sind.


Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
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Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 14. März 2012

(LK) Heute Mittwoch ist es im Bergland anfangs teils noch bewölkt und es gibt auch Talnebel. Es wird dann überwiegend sonnig und mild. In 1.500 m Höhe hat es zu Mittag plus 4 Grad und in 2.000 m Höhe plus 1 Grad. Der Wind um Nordwest ist mäßig, teils stark, und lässt dann nach. Morgen Donnerstag ist es sonnig und mild. In 1.500 m Höhe hat es plus 7 Grad und in 2.000 m Höhe plus 3 Grad. Der Wind ist schwach bis mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:

Der zuletzt gefallene Neuschnee in den höheren Lagen hat sich gesetzt, es sind aber Triebschneeablagerungen in kammnahen Bereichen vorhanden. Die Schneeoberfläche ist in den mittleren und hohen Lagen unterschiedlich verharscht, nur mehr in den schattseitigen Hochlagen teils noch locker. Mit der Sonneneinstrahlung und dem Temperaturanstieg wird sie dann feucht bis nass. Im Bereich um 1.600 m Höhe ist oberflächig teils eine harte Eisschicht vorhanden. Die Schneedecke ist im Inneren bis in die Hochlagen feucht, darunter auch schon nass. In den tiefen Lagen liegt vor allem sonnseitig nur mehr sehr wenig Schnee. Rücken und Grate sind oft abgeweht und es sind mächtige Wechten vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird anfangs in den Hochlagen als mäßig, darunter als gering eingestuft. Zu beachten sind in den höheren Lagen Triebschneeablagerungen vor allem in kammnahen Bereichen, die in Steilhängen teils noch störanfällig sind. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist meist nur mehr bei großer Zusatzbelastung möglich. Durch die milder werdenden Temperaturen und Sonneneinstrahlung ist weiters der Tagesgang der Lawinengefahr in allen Höhenlagen zu beachten. Es kommt dann vor allem sonnseitig zu Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen. Die Gefahr von Gleitschneelawinen auf vergrasten Hängen bei vorhanden Rissen in der Schneedecke nimmt etwas zu.
 
Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2
  • Tendenz: Der Tagesgang der Lawinengefahr ist zu beachten.

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

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Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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Pressekonferenz am 14. März 2012

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und Landesrat Dr. Hermann Kepplinger


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"Eröffnung des LKW-Kontrollplatzes in Sierning"

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