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Landeskorrespondenz Nr. 47 vom 7. März 2012

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LH Dr. Pühringer bei der Amtseinführung des neuen Vöcklabrucker Bezirkshauptmanns Dr. Martin Gschwandtner: Bezirkshauptmannschaften sind bürgernahe Einrichtungen des Dienstleistungsunternehmens Land Oberösterreich

(LK) Am 6. März 2012, fand die feierliche Amtseinführung des neuen Bezirkshauptmanns von Vöcklabruck, Dr. Martin Gschwandtner, durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer statt.

 

"Den Bezirkshauptmannschaften kommt eine Schlüsselrolle im Bereich der 'Verwaltungs-Nahversorgung‘ zu. Sie sind tragende Säulen des modernen Dienstleistungsunternehmens Land Oberösterreich“, erklärte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Umfragen belegen auch immer wieder die hohe Kundenzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit den Bezirkshauptmannschaften. Mit dem neuen Bezirkshauptmann übernimmt nicht nur ein exzellenter Jurist die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, eine Persönlichkeit mit großer Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Landesverwaltung, sondern auch ein Mann, der sich leidenschaftlich bei der Feuerwehr engagiert", so der Landeshauptmann weiter.

 

Der neue Bezirkshauptmann bringt für sein Amt beste Voraussetzungen mit: Der 1956 geborene und in Vöcklabruck wohnhaft Jurist trat 1981 in den Landesdienst ein und ist seit 1988 an der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck tätig, seit 2004 als Bezirkshauptmann-Stellvertreter. Er ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Bekannt ist Dr. Gschwandtner insbesonders für seinen Einsatz bei der Feuerwehr: Er  trat 1981 der FF Vöcklabruck bei, führt seit 1998 das Kommando über die Stadtfeuerwehr in seiner Heimatstadt und trägt auf der Landesfeuerwehrschule in Sachen "besonderer Brandschutz" vor.

 

Dr. Gschwandtner  löst den bisherigen Bezirkshauptmann Dr. Peter Salinger ab, der mit Ende Februar in den Ruhestand getreten ist. Salinger war seit 1. Jänner 1993 Bezirkshauptmann von Vöcklabruck.

LH Kulturreferent Pühringer bei 200 Jahre Theater am Tötenhengst und Dilettanten-Theaterverein 1812

(LK) "Oberösterreich ist nicht nur ein Kulturland, sondern das ganze Jahr hindurch auch ein 'Theaterland'. In über 250 Theatergruppen leben mehr als 6.000 Theaterbegeisterte ihren Traum vom Theaterspielen. Das Dilettantentheater Kremsmünster feierte jedoch heuer ein besonderes Jubiläum, nämlich das 200jährige Bestehen, das uns allen vollsten Respekt abverlangt. Jeder, der sich in einem Verein, ob in der Kultur oder in einem anderen Lebensbereich, engagiert, kann erahnen, welch unermüdlicher Einsatz jedes Einzelnen erforderlich ist, um über zwei Jahrhunderte ein aktives Vereinsleben aufrecht zu erhalten", so Kulturreferent LH Dr. Josef Pühringer in seiner Rede.

 

"Theater am Lande, in der Peripherie des Zentralraumes, ist Qualitätstheater. Darauf bin ich als Kulturreferent des Landes Oberösterreich sehr stolz", so LH Pühringer. Die wirklichen Träger des Kultur- sowie Theaterlandes Oberösterreich seien die vielen ehrenamtlichen Tätigen, die für ein quantitativ vielfältiges und qualitativ hochwertiges kulturelles Angebot sorgen und zur Dezentralisierung des Kulturangebotes beitragen.

 

"Dem Dilettanten-Theaterverein 1812 gelingt es seit jeher, das Publikum glänzend zu unterhalten. Aufführungsqualität und Spielbegeisterung sorgen regelmäßig für ausverkaufte Vorstellungen und für Anerkennung und Respekt weit über die regionalen Grenzen hinweg", so der Landeshauptmann weiter.

 

Stellvertretend für alle Mitwirkenden bedankte sich der Kulturreferent des Landes bei Obmann Günther Pakanecz sowie Frau Dr.in Dagmar Fetz-Lugmayr für die bislang geleistete Arbeit, der der beste Beweis für den Grundsatz ist, dass sich Qualität durchsetzt. In diesem Fall bereits 200 Jahre.

Eröffnung des neuen Bezirksalten- und Pflegeheims Gaspoltshofen

LH Pühringer / LH-Stv. Ackerl / LR Haimbuchner: "Modernes Angebot für die Pflege älterer Mitmenschen"

 

(LK) Am 6. März 2012 fand die Eröffnung des neuen Bezirksalten- und Pflegeheims Gaspoltshofen mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl und Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner statt. Das Gebäude liegt direkt gegenüber dem alten Standort, etwa 300 Meter vom Marktplatz entfernt und ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Es verfügt über 113 Normplätze und 3 Kurzzeitpflegeplätze. Die Bauzeit betrug zwei Jahre. Die Baukosten belaufen sich auf 12,4 Millionen Euro.

 

Das Bezirksalten- und Pflegeheim Gaspoltshofen wurde  als "Ersatzbau" völlig neu errichtet. Der Neubau ist in drei Bewohnerebenen mit jeweils drei Wohngruppen gegliedert, wobei die Wohneinheiten, Küchenzeilen und Pflegestützpunkte, sowie die Aufenthaltsbereiche mit den angeschlossenen Terrassen dem neuesten Standard entsprechen. Die Wohnebene im 1. OG hat außerdem einen direkten Zugang in den Sinnes- und Therapiegarten. "Der Neubau verfügt über eine Gesamtnutzfläche von rund 7.000 m2 und entspricht allen Qualitätsansprüchen der Oö. Alten- und Pflegeheimverordnung, vor allem aber den berechtigten Ansprüchen der Bewohner/innen!" stellen Pühringer, Ackerl und Haimbuchner fest.

Für Frauen bereits viel erreicht

Frauen-Landesrätin Doris Hummer präsentiert die Erfolge in der Frauenpolitik

 

(LK) Der internationale Frauentag am 8. März weltweit begangen. Heuer zum 101. Mal. "In den letzten 101 Jahren hat sich für die Frauen vieles verbessert, aber zentrale Forderungen wie Chancengleichheit oder gleicher Lohn für gleiche Arbeit beschäftigen uns auch heute noch in der Frauenpolitik. Daher haben wir für die oö. Frauen in den letzten 2,5 Jahren viel auf den Weg gebracht", sagt Landesrätin Doris Hummer.

 

Top 1: Vereinbarkeit von Familie & Beruf
Neu: Umsetzung des K3- Kompetenzzentrums für Karenz und Karriere gestartet
Das im November 2011 neu gegründete K3 – Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere – bündelt vorhandene Aktivitäten und setzt Maßnahmen, um Unternehmen bestmöglich zu unterstützen: Bei der aktiven Planung des Wiedereinstiegs, Arbeitszeitmodellen, Betreuungsmöglichkeiten, Karriereplanung, Qualifizierung, Strategischen Personalplanung oder alternativen Karrierewegen (Aufzeigen von Fachkarrieren, Projektkarriere, Job-Rotation, etc.). Karenzmanagement ist ein wichtiger Faktor für unternehmerischen Erfolg.

 

Neu: Ausbau der Betreuungsplätze für unter 3-jährige
Die Zahl berufstätiger Eltern steigt und somit auch der Wunsch nach Kinderbetreuungsplätzen, die durch flexible Öffnungszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Besondere Bedeutung kommt hierbei der Abstimmung der Arbeitszeiten der Eltern und der Öffnungszeiten einer Kinderbetreuungseinrichtung zu. Vor allem bei Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren läuft derzeit ein Ausbauprogramm in Oberösterreich.

 

Top 2: Empowerment & Know How
Neu:  Mobile Frauenberatung
Zwei Aktionstage im Jahr werden vom Frauenreferat des Landes in Zusammenarbeit mit den Frauenberatungsstellen flächendeckend in ganz Oberösterreich realisiert. Juristinnen und Lebens- und Sozialberaterinnen stehen mit Rat und Tat zu den unterschiedlichsten Themen zur Seiten.

Frauenberatungsstellen
Die OÖ. Frauenberatungsstellen und -vereine sind wichtige regionale Kompetenzzentren. Sie unterstützen die Mädchen und Frauen in der Erreichung ihrer Ziele und stehen in Krisenzeiten beratend zur Seite. Damit Frauenberatung in Oberösterreich flächendeckend angeboten werden kann, wird der Ausbau solcher Einrichtungen bzw. die Kooperation mit bestehenden Einrichtungen weiter forciert.

 

Mentoring für Gemeinderätinnen 
Ziel dieses Programms ist es, mehr Frauen in wichtige politische Funktionen und Entscheidungspositionen zu bringen. Unterstützung erhalten die Gemeinderätinnen durch aktive Politikerinnen und Politiker.

 

Überparteiliches Polit-Training
Dieses Programm will Frauen ermutigen und befähigen, ihre Anliegen und ihr Potential in politische Gremien und in der Öffentlichkeit einzubringen.

 

Top 3: Schließung der Gehaltslücke
Neu: Einkommenstransparenz
Obwohl in Oberösterreich mehr Frauen als Männer Matura oder einen Studienabschluss haben, gibt es nach wie vor große Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern.  Hier hat das Land nun eine Vorreiterrolle bei der Einkommenstransparenz übernommen "Alle Landesunternehmen mit mehr als 150 dauernd beschäftigten Arbeitnehmer/innen erstellen seit 31. Juli 2011 einen Einkommensbericht – laut Gleichbehandlungsgesetz wäre dies erst ab dem Jahr 2014 vorgesehen", erklärt Landesrätin Doris Hummer.

 

Top 4: Mehr Frauen in Entscheidungs- und Gestaltungsfunktionen
Der Anteil weiblicher Aufsichtsräte, die vom Land OÖ. nominiert werden, steigt. Im Vergleich zu 2009 in der 11,93 Prozent aller Aufsichtsräte in Landesunternehmen von Frauen besetzt wurden, liegt der Wert nun bereits bei 26,66 Prozent. Bis 31. Dezember 2012 sollen 35 Prozent der Aufsichtsratssitze in Landesunternehmen mit einer Frau besetzt sein.

Neu:  Lehrgang Frauen in Aufsichtsräte
In den bis jetzt stattgefunden zwei Lehrgängen "Frauen in Aufsichtsräten" der LIMAK Austrian Business School wurden bereits insgesamt 30 Teilnehmerinnen ausgebildet. Ziel ist eine nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten.

 

Top 5: Frauen in Forschung und Technik
Neu: OÖ. Forscherinnenpreis
Heuer werden erstmals die herausragenden Leistungen von Frauen, die in der Forschung Großartiges leisten, vor den Vorhang geholt. „Damit wollen wir gezielt die exzellente Arbeit der Forscherinnen in unserem Bundesland in den Blickpunkt rücken. Noch gibt es zu wenige Frauen in der Forschung, auch wenn der Trend nach oben geht.

 

Neu: Girls' Day Junior: 18. April 2012
Heuer wird erstmals in einigen Volksschulen ( Linz, Linz-Land, Eferding, Grieskirchen, Wels und Wels-Land) das Pilotprojekt "Girls Day Junior" durchgeführt. Die Kinder werden durch Experimentierstationen am eigenen Körper Mechanik wie Hebelwirkung oder Pendel erleben. Ebenso gibt es kindgerechte Vorträge und eine spannende Show, in der Kinder u. a. sehen, "wie Farbe ins Feuerwerk kommt". Im Vordergrund stehen Spaß und Freude an der Technik und Naturwissenschaft.

 

Aktuelle Termine 2012 für Frauen
8. März: Gesundheitstag für Frauen "vorsehen GesundHeit & Morgen"
19. März: Forscherinnenpreis
9. Mai: Expertenforum  „Karenzmanagement macht Karriere“
14.-15. September: Zukunftsforum St. Wolfgang

"Väterkarenz soll freiwillig sein!"

Landesrätin Mag.ª Doris Hummer lehnt Verpflichtung als Eingriff in die familiäre Privatsphäre ab

 

(LK) Kindererziehung betrifft Mütter und Väter gemeinsam. Das war nicht immer so. Anders als früher ist es heute für die meisten Männer aber selbstverständlich, sich genauso um ihre kleinen Kinder zu kümmern, wie die Mütter. "Wir erleben hier einen fundamentalen Wandel im Rollenverhalten der Väter. Was in der Generation unserer Großväter noch undenkbar schien – etwa Kinder zu füttern oder zu wickeln - ist heute für viele Männer ganz normal" stellt Landesrätin Doris Hummer fest.

 

Auch in Zahlen ist dieser Trend belegbar: die Väterbeteiligung beim Kindergeld beträgt lt. Informationen des Familienministeriums je nach Variante bereits bis zu 31 %.

 

"Ich begrüße es sehr, dass hier ein solches Umdenken bereits stattfindet, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kein Thema der Mütter, sondern mittlerweile ein Thema der Eltern ist. Eine Verpflichtung der Väter halte ich daher für kontraproduktiv und eine unnötige Einmischung des Staates in die Privatsphäre. Das soll jede Familie selbst entscheiden," schließt die Landesrätin.

Landesrat Hiegelsberger: Erweiterung der Landwirtschaftsschule Andorf nun fix

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: "Die landwirtschaftlichen Fachschulen sind die Bildungsdrehscheiben im ländlichen Raum. Die ständig steigenden Schülerzahlen bestätigen ihre Aktualität. Die Landwirtschaftliche Fachschule Andorf ist eine über die Region hinaus anerkannte Bildungseinrichtung. Eine zeitgemäße und dem Bedarf entsprechende Erweiterung wird den Schulstandort weiter aufwerten."

 

(LK) Die Schülerzahl der LWFS Andorf hat sich seit dem Einzug in das 1986 errichtete Schulgebäude mehr als verdoppelt und die Anmeldezahlen steigen weiterhin jährlich. Von der Raumnot in der aus allen Nähten platzenden Schule hat sich der für die Landwirtschaftlichen Fachschulen in Oberösterreich zuständige Landesrat Hiegelsberger diese Woche persönlich überzeugt und seine Zustimmung für den vorgesehen Erweiterungsbau gegeben.
Nach der Zusage starten noch 2012 die Planungen für den Erweiterungsbau. Bereits 2013 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

 

Die landwirtschaftliche Fachschule Andorf wurde im Jahr 1978 ursprünglich als einjährige Fachschule gegründet und hat sich bis heute zu einer landwirtschaftlichen berufsbildenden mittleren dreijährigen Schule mit der Fachrichtung Hauswirtschaft und mehreren berufsvorbereiteten Ausbildungsschwerpunkten bestens entwickelt. Auch die Abendschule für Erwachsene mit Facharbeiterabschluss bildet einen festen Bestandteil der Schule.

 

Auch in den Ferien ist das Haus voll ausgelastet, bietet es sich doch für Vereine und Jugendgruppen in Kombination mit der benachbarten Landes-Musikschule und der Sportanlage in idealer Weise für Ferienveranstaltungen an. "Mit der geplanten Erweiterung ist auch in Zukunft eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Ausbildung des überregionalen Bildungsstandortes für den ländlichen Raum im unteren Innviertel gesichert", freuen sich auch Direktorin DIin Angelika Schwendinger und LAbg. Hans Hingsamer.

Bernhofer: Frauenquote im Oö. Landtag mit 41 Prozent führend unter allen neun Bundesländern

(LK) Von 56 Abgeordneten zum Oö. Landtag sind 23 Frauen. Damit hat der oberösterreichische Landtag mit 41,1 Prozent (vor Salzburg mit ca, 39 Prozent und Vorarlberg mit ca. 36 Prozent) den höchsten Frauenanteil aller neun österreichischen Bundesländer weiter ausgebaut.

 

"Der Frauenanteil in Oberösterreich hat sich in den letzten Jahren sprunghaft erhöht: war es 1945 bei insgesamt 48 Abgeordneten lediglich eine Frau, wurden 1967 vier Frauen in den Landtag gewählt. 1985 hat sich die Zahl auf acht von insgesamt 56 Abgeordneten verdoppelt, 1991 mit 18 Frauen wieder mehr als verdoppelt und hat jetzt den Höchstwert von insgesamt 23 weiblichen Abgeordneten erreicht", freut sich Landtagspräsident Friedrich Bernhofer gerade im Hinblick auf den Internationalen Frauentag.

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 7. bis 14. März 2012

(LK) An wärmeren Tagen kommt es im Alpenvorland, Donauraum und Föhntälern der Randalpen zu starken Belastungen durch Erle und Hasel. Die Vollblüte hat zwar witterungsbedingt verspätet eingesetzt, aber dennoch rechnen wir mit einer allgemein starken Blühphase. Über 700 m bleiben die Belastungen noch gering.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 7. März 2012

(LK) Heute Mittwoch ist es im Bergland überwiegend sonnig. In 1.500 m Höhe steigt die Temperatur von minus 4 Grad auf plus 1 Grad am Nachmittag, in 2.000 m Höhe von minus 5 Grad auf minus 2 Grad. Der Wind ist schwach bis teils mäßig. Morgen Donnerstag ist es stark bewölkt und es schneit. Die Schneefallgrenze liegt um 600 m Höhe. In 1.500 m Höhe hat es minus 4 Grad und in 2.000 m Höhe minus 7 Grad. Der Wind um Nordwest ist mäßig bis stark teils stürmisch.

 

Schneedeckenaufbau:

Über Nacht hat sich die Schneedecke mit der Ausstrahlung und Abkühlung gefestigt und ist oberflächig hart, verharscht und tragfähig. Im Tagesverlauf weicht die Oberfläche mit der starken Sonneneinstrahlung und dem Temperaturanstieg auf und wird vor allem sonnseitig feucht bis nass und schwer. Bis in den hohen Lagen und je nach Exposition ist die Schneedecke im Inneren unterschiedlich feucht, in den tiefen und teils mittleren Lagen nass. Nur mehr wenig Schnee befindet sich in den sonnseitig tiefen Lagen. Ältere kleinräumige Triebschneeablagerungen befinden sich noch vereinzelt in den Hochlagen. Rücken und Grate sind oft abgeweht und mächtige Wechten sind vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird anfangs als gering eingestuft. Sie steigt dann im Tagesverlauf mit der Erwärmung und Sonneneinstrahlung auf mäßig an. Vor allem am Vormittag herrschen günstige Tourenbedingungen. Zu beachten sind dann vor allem sonnseitig Selbstauslösungen von Feucht- und Nassschneelawinen. Gleitschneelawinen, die auch bis auf Grund abgehen können, sind auf vergrasten Steilhängen bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke weiterhin noch möglich. Nur noch vereinzelt befinden sich in den Hochlagen ältere Triebschneeablagerungen, die insbesondere bei großer Zusatzbelastung zu stören sind.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Morgen steigt die Lawinengefahr mit Neuschnee und Wind etwas an.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 7. März 2012

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Prof. Dr. Werner Beutelmeyer (market-Institut)


zum Thema

"market-Umfrage: Wie beurteilen die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher die Gesundheitsvorsorge in ihrem Bundesland"

214,45 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr. Heinrich Gmeiner, Abteilung Gesundheit Land

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