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Landeskorrespondenz Nr. 46 vom 6. März 2012

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Landeshauptmann Pühringer: Landeskulturpreise und Talentförderungsprämien 2012 ausgeschrieben

(LK) Seit 1961 vergibt das Land Oberösterreich jährlich Landeskulturpreise und Talentförderungsprämien. Ziel ist es, einerseits herausragende Persönlichkeiten des kulturellen Lebens auszuzeichnen und zu ehren, andererseits talentierte Kunstschaffende in ihrem Weg zu ermutigen und zu fördern. Was beide verbindet ist ein hoher Anspruch an die Qualität des künstlerischen Schaffens. "Diese Qualität ist es, die das Kulturland Oberösterreich auszeichnet, denn in der Qualität liegt auch der Erfolg begründet", erklärt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

2012 sind nun Preise in folgenden Kategorien ausgeschrieben, gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt:

  • Architektur: Bauten, Architekturtheorie und –kritik (für die Talentförderungsprämie gibt es keine Vorgabe von Fachbereichen)
  • Film: Fachbereich Spielfilm und Dokumentarfilm
  • Musik: Fachbereich Komposition (einschließlich Improvisation, avantgardistischer Musikexperimente und elektronischer Musik)
  • Wissenschaft: Fachbereich Medizin (für die Talentförderungsprämie ohne Vorgabe von Fachbereichen).

 

Landeskulturpreise sind mit je 7.500 Euro dotiert, Talentförderungsprämien mit je 5.400 Euro.

 

Einreichschluss für Bewerbungen ist Freitag, 4. Mai 2012.

 

Nähere Auskünfte und Informationen zur Ausschreibung: Direktion Kultur, Institut für Kunst und Volkskultur, Promenade 37, 4021 Linz, Tel.: (+43 732) 77 20-154 68, E-Mail: kd.post@ooe.gv.at, Internet: www.land-oberoesterreich.gv.at.

Neuer Bezirkshauptmann für Linz-Land

(LK) Am 5. März 2012 fand die feierliche Amtseinführung des neuen Bezirkshauptmanns von Linz-Land, Hofrat Mag. Manfred Hageneder, durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer statt.

Mag. Manfred Hageneder ist Jurist, Jahrgang 1963. Er trat 1991 in den Landesdienst ein, war in der Finanzabteilung, im Büro LH-Stv. Hochmair sowie im Büro LH-Stv. DI Haider und seit 2009 in der Abteilung Naturschutz tätig. Überdies ist der neue Bezirkshauptmann Stellvertretender Aufsichtsrats-Vorsitzender der Eurothermen Bad Schallerbach GmbH und war bis 2009 vier Jahre lang als Mitglied des Aufsichtsrates in der Lehrer-Kranken- und Unfallfürsorge als rechtskundiger Bediensteter des Amtes der Oö. Landesregierung entsandt. Mag. Hageneder wohnt in Molln, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Der bisherige Bezirkshauptmann, Dr. Rudolf Doleschal, der seit 1. Jänner 1995 dieses Amt bekleidete, verabschiedete sich mit 1. März 2012 in den Ruhestand.

 

"Mit dem neuen Bezirkshauptmann übernimmt nicht nur ein exzellenter Jurist die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, sondern auch eine Persönlichkeit mit großer Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Landesverwaltung", so Landeshauptmann Dr. Pühringer.

LR Anschober: Risiko-AKW Isar I: Abgeschaltet, aber noch immer akut gefährlich

Jahrzehntelanger Betrieb der Atomreaktoren hinterlässt riskante Hypothek: Im bayerischen AKW lauert die Gefahr im Abklingbecken – 800 Brennstäbe warten bislang ergebnislos auf Abtransport

 

(LK) Bayerns ältestes Kernkraftwerk, das Risiko-AKW Isar I ist zwar seit acht Monaten abgeschaltet, aber noch immer hochgefährlich. Denn Unmengen strahlender Atommüll kann nicht abtransportiert werden. Der Grund: Castor-Behälter für den Transport ins Zwischenlager stehen nicht zur Verfügung. Landesrat Rudi Anschober: "Das Abklingbecken von Isar I ist eine der größten Schwachstellen des Siedewasserreaktors. Es liegt außerhalb des Sicherheitsbehälters und ist wegen der dünnen Wände eher schlecht geschützt, z.B. vor einem Flugzeugabsturz oder einem Anschlag."

 

Nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums lagern 1.734 abgebrannte Brennelemente in dem Abklingbecken. 800 davon wären schon so abgekühlt, dass sie ins Zwischenlager transportiert werden könnten. Doch erst 2014 stehen wieder ausreichend Castor-Behälter dafür zur Verfügung. Für Umwelt-Landesrat Rudi Anschober ist klar: "Das Abklingbecken im grenznahen Reaktor Isar I ist aus oberösterreichischer Sicht der denkbar schlechteste und unsicherste Standort für die Zwischenlagerung der abgebrannten Brennstäbe. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass deutsche Experten das AKW als genauso unsicher ansehen wie die Anlage im japanischen Fukushima. Dort ist es vor einem Jahr, am 11. März 2011, nach einem Erdbeben zur Nuklearkatastrophe gekommen."

 

Anschober fordert: "Es kann nicht die Lösung sein, strahlenden Atommüll einfach im unsicheren Abklingbecken liegen zu lassen, die Räumung des Abklingbeckens muss aufgrund des dargestellten Risikos Priorität haben. Der Atomausstieg in Deutschland ist durchgesetzt, die ersten Reaktoren sind vom Netz – das ist ein riesengroßer Erfolg.

 

Aber der jahrzehntelange Betrieb hinterlässt eine hochriskante Hypothek – im Abklingbecken, im Zwischenlager, beim Abbau und über Hunderttausende Jahre im Endlager – das es bis heute nicht gibt. Diese Tatsache zeigt, wie verantwortungslos der Beschluss der Manager und Politiker war, in die Atomenergie einzusteigen und eine vom Menschen nicht beherrschbare Technologie zu betreiben. Das unkalkulierbare Risiko wird viele Generationen – von der 15 Jahre dauernden Stilllegung über Zwischenlager bis ins noch nicht existente Endlager – über Hunderttausende Jahre begleiten."

Tierschutz-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger informiert über Pflicht zur Katzenkastration gegen Tierleid

(LK) In den oberösterreichischen Tierheimen warten derzeit hunderte Katzen auf ein neues Zuhause. Verschärft wird die Platznot besonders im Frühjahr und Herbst durch unerwünschten Katzennachwuchs. "Durch die Einhaltung der im Bundestierschutzgesetz vorgeschriebenen Kastrationspflicht von Freigängerkatzen ließe sich viel Tierleid vermeiden", so Tierschutz-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger.

 

Eine große Anzahl der jährlich geborenen Katzen wird traurigerweise erschlagen oder ertränkt, ausgesetzt oder sich selbst überlassen. Im besten Fall landen die häufig an Katzenschnupfen oder anderen ansteckenden Katzenkrankheiten leidenden Tiere in den oft bereits überfüllten Tierheimen.

 

Die jährlichen Kosten, die für die Unterbringung und tierärztliche Versorgung dieser Katzen entstehen, sind beträchtlich. Auch werden Populationen von verwilderten Hauskatzen immer häufiger zum Problem. Dabei könnten unerwünschte Würfe durch die für Freigängerkatzen gesetzlich vorgeschriebene Kastration unterbunden werden.

 

Eine Kastration bringt sowohl für Freigänger- als auch für Wohnungskatzen weitere Vorteile:

  • die Lebenserwartung steigt
  • kaum Risiko hormoneller Erkrankungen
  • Markieren entfällt
  • die Tiere haben ein geringeres Bedürfnis zu streunen

Um auf das Problem des sorglosen Umgangs im Bezug auf die Vermehrung von Katzen aufmerksam zu machen, wurde ein "Katzenkastrationsfolder" aufgelegt, welcher telefonisch (+43 732) 7720-12046 oder per Email (manuela.probst@ooe.gv.at) angefordert werden kann.

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildung
(LK) Zur Finanzierung des Ausbildungslehrgangs mit 24 Teilnehmer/innen zur/zum diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester/pfleger am Landeskrankenhaus Kirchdorf an der Krems erhält die Gesundheits- und Spitals-AG eine einmalige Beihilfe in Höhe von über 70.000 Euro.  Dies beschloss die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung am 5. März 2912.

 

Ländliches Wegenetz
Für die Erhaltung des ländlichen Wegenetzes in der Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung wird ein Landesbeitrag von über 2,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

 

Energieberatungsaktion
Dem O.Ö. Energiesparverband wird für die Energieberatungsaktion zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung der neuerbarer Energieträger und Energietechnologien in Gewerbe- und Industriebetrieben in Oberösterreich im heurigen Jahr eine Landesförderung von insgesamt 100.000 Euro genehmigt. Dazu zählen unter anderem die Anwendung neuer Technologien, Beleuchtungsberatung sowie Kühlung und Klimatisierung.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 6. März 2012

(LK) Heute Dienstag ist es im Bergland bis zum Vormittag noch stark bewölkt und es kann lokal noch unergiebig schneien. Am Nachmittag scheint dann zeitweise die Sonne. In 1.500 m Höhe hat es minus 5 Grad und in 2.000 m Höhe minus 8 Grad. Der Wind ist schwach bis mäßig. Morgen Mittwoch setzt sich nach Nebel und Hochnebel die Sonne durch und es wird milder. In 1.500 m Höhe hat es anfangs minus 4 Grad und am Nachmittag dann plus 1 Grad. Der Wind ist mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:

Mit der Abkühlung hat sich die Altschneedecke weiter gefestigt und ist verharscht. In den letzten 24 Stunden hat es in den höheren Lagen bis zu 10 cm Neuschnee gegeben, der im exponiertem Gelände etwas verfrachtet wurde. Bis in den hohen Lagen und je nach Exposition ist die Schneedecke im Inneren unterschiedlich feucht, in den tiefen und teils mittleren Lagen nass. In den sonnseitig tiefen Lagen liegt nur mehr wenig Schnee. Ältere kleinräumige Triebschneeablagerungen befinden sich noch in den Hochlagen, die nur vereinzelt noch zu stören sind. Rücken und Grate sind oft abgeweht und mächtige Wechten sind vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird als mäßig eingestuft. Gleitschneelawinen, die auch bis auf Grund abgehen können, sind auf vergrasten Steilhängen bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke aber noch möglich und zu beachten. Durch etwas Neuschnee und teils starker Wind um Nordwest haben sich kleinräumige frische Triebschneeablagerungen gebildet und es sind lokal noch ältere in kammnahen Steilhängen der Hochlagen vorhanden. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung nur vereinzelt möglich.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2
  • Tendenz: Vor allem sonnseitig leichter Tagesgang der Lawinengefahr.

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 6. März 2012

Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl, LAbg. Christian Makor, OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth und Geschäftsführerin Hedwig Zsivkovits (Gesellschaft für ganzheitliche Förderung und Therapie)


zum Thema

"Kinder- und Jugendkompetenzzentrum Innviertel – ein innovatives Pilotprojekt"

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Pressekonferenz am 6. März 2012

Mag.a Doris Hummer (Forschungs-Landesrätin ), Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Juryvorsitzende Forscherinnen-Award) und Univ.-Prof.in Dr.in Renée Schroeder (Ratsmitglied Austrian Council)


zum Thema

"OÖ Forscherinnen im Rampenlicht - die Situation der Frauen in der Forschung"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer Upper Austrian Research GmbH

Presseinformationen

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