Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 44 vom 2. März 2012

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

Starker Zuwachs bei Beschäftigten, Arbeitsmarkt angespannt: Oberösterreich setzt intensiv auf aktive Arbeitsmarktpolitik

Oberösterreich setzt intensiv auf aktive Arbeitsmarktpolitik
Pühringer/Sigl: "Fachkräfte und Jugendliche besonders im Fokus der Strategie "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020'"

 

(LK) Mit einem starken Zuwachs von rund 11.000 Beschäftigten bzw. 1,9 % im Februar ist die Beschäftigung in Oberösterreich weiter auf sehr erfreulich hohem Niveau. Insgesamt waren mit Ende Februar 601.000 Personen in Beschäftigung, wie die aktuellen Daten des Arbeitsmarktservice zeigen. Die Arbeitslosenquote ist im Februar um 0,3 % angestiegen und liegt zurzeit bei 5,9 %, der Österreichschnitt beträgt 8,4 %. Damit liegt Oberösterreich wie bereits im Jänner hinter den Tourismushochburgen Tirol, Salzburg und Vorarlberg auf Rang vier. "Für uns ist eines vollkommen klar: Oberösterreich wird weiterhin intensiv auf aktive Arbeitsmarktpolitik setzen. Die Arbeitslosigkeit niedrig zu halten, die Beschäftigung weiter zu steigern, das ist unser oberstes politisches Ziel", bekräftigen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl.
Erst vor kurzem wurde der neue, jährliche Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2012 mit einem Budgetvolumen von 175 Millionen Euro unterzeichnet und fixiert. "Die unterschiedlichen Herausforderungen, von der Jugendbeschäftigung bis zum Fachkräftemangel, werden im neuen Strategischen Programm "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" intensiv und offensiv angepackt", erklärt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, der zurzeit in allen oö. Bezirken zu Gesprächen und Workshops unterwegs ist, um auch regionale Herausforderungen und den Bedarf herauszufiltern.

 

"Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Jugendbeschäftigung und der damit verbundenen Ausbildungsgarantie. Wir wollen die Zahl jener jungen Menschen, die nach der Pflichtschule keine Ausbildung mehr machen und abschließen, deutlich reduzieren und die Ausbildungsquote bis 2015 auf mindestens 90 Prozent erhöhen", betonen Landeshauptmann Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Sigl. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auch auf der Intensivierung des Job-Coachings für junge Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben.

 

Grafik: Arbeitslosenquote insgesamt Februar 2012 (Grafik: Land OÖ, Abt. Statistik; Daten: AMS Österreich)

 

Grafik: Veränderung unselbst. Beschäftigte Februar 2012 zum Vorjahresmonat (Grafik:    Land OÖ, Abt. Statistik; Daten: HVB d. SV)

Pühringer/Hiesl/Kepplinger: Verhandlungen über den Öffentlichen Verkehr mit Land und Bund im Herbst 2012

(LK) Beim Gespräch am 1. März 2012 zwischen dem Bund, vertreten durch Infrastrukturministerin Doris Bures, und dem Land , vertreten durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, LH-Stv. Franz Hiesl und LR Dr. Hermann Kepplinger kam man überein, dass auf Grund der neuen finanziellen Rahmenbedingungen  (neuer Stabilitätspakt - Sparpaket) konkrete Verhandlungen betreffend der vom Bund gewünschten Übernahme der Regionalbahnen im Herbst 2012 stattfinden werden.

 

Wie Oberösterreichs Vertreter übereinstimmend feststellten, müssten vorher die tatsächlichen Möglichkeiten des Landes nach Inkrafttreten des Stabilitätspaktes sowie die noch offenen technischen Fragen als auch die Kostenfragen geklärt werden.

 

"Das Land legt natürlich auch in Zukunft auf eine hohe Qualität im Öffentlichen Verkehr wert, kann aber nur weitere finanzielle Verpflichtungen in dem Ausmaß übernehmen, wie sie im neuen Stabilitätspakt bewältigbar sind", so Pühringer, Hiesl und Kepplinger unisono.

 

Im Herbst sollen die Verhandlungen weitergeführt werden und entsprechende Entscheidungen getroffen werden.

"OÖ Familienoskar" heißt ab sofort "FELIX FAMILIA"

LH-Stv. Hiesl: Auch mit neuem Namen werden wir heuer wieder außergewöhnliche Verdienste für Familien ehren

 

(LK) Da die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" (Oscar) kürzlich ihre Markenrechte hinsichtlich des Begriffes "Oskar" geltend gemacht hat, war eine Namensänderung des beliebten " Familienoskar" notwendig. "Einerseits ist es schade, dass wir den bewährten "Familienoskar" umtaufen mussten, andererseits erfüllt es mich mit Stolz, dass unser "Familienoskar" sogar in Übersee Bekanntheit erlangt hat", so Hiesl schmunzelnd.

 

Zur Namensfindung hat Familienreferent LH-Stv. Hiesl einen Ideenwettbewerb initiiert. Aus 127 Vorschlägen wurden von einer Jury die vier besten zur Abstimmung auf Icon Externer Link www.familienkarte.at ausgewählt. Bei dieser Abstimmung wurden mehr als 5.000 Stimmen abgegeben und 38 % votierten für den Sieger "FELIX FAMILIA".

 

"Auch mit einem neuen Namen werden wir heuer wieder außergewöhnliche Verdienste für Familien ehren. Wir möchten dem Namen "FELIX FAMILIA" gerecht werden und mit dem Preis einen Beitrag zu glücklichen Familien in Oberösterreich liefern", erklärt Familienreferent LH-Stv. Hiesl.

 

"FELIX FAMILIA", der bis bislang " Familienoskar" genannt wurde, ist eine Auszeichnung für besonders engagierte Personen, Familien, familienorientierte oberösterreichische Unternehmen und oberösterreichische Verwaltungseinrichtungen und soll das besondere Engagement in Richtung Familien hervorheben.

LR Anschober verleiht Landesenergiepreis "Energie-Star 2012"

Großartige Pioniere für die Energiewende in Oberösterreich

 

(LK) Der "Energie-Star" ist der Preis des Landes Oberösterreich für erfolgreich umgesetzte Projekte in den Bereichen Energie-Effizienz und erneuerbare Energie und wurde am 1. März 2012 in vier Kategorien in Wels verliehen. Damit werden besonders vorbildliche Projekte ausgezeichnet, die in den nächsten Jahren vom Vorbildprojekt zur Norm werden sollen – die Leuchtturmprojekte in der Energiewende. Mehr als 100 Projekte wurden zum Energie Star 2012 eingereicht, darüber freuten sich Landesrat Rudi Anschober und Landesenergiebeauftragter Dr. Gerhard Dell bei der Verleihung in den Welser Miniroten im Rahmen der "World Sustainable Energy Days" des O.Ö. Energiesparverbandes.

 

Die Energie Stars 2012 sind:

in der Kategorie Wohnen
Landwirtschaftlicher Energiespar-Familienbetrieb Altreiter

Die Familie hat ihren landwirtschaftlichen Betrieb in Lasberg in den letzten Jahren umfassend auf Energiesparen umgestellt. Sie erzeugt inzwischen doppelt soviel Energie, als im Haushalt und in der Landwirtschaft selbst verbraucht wird und hat den Gesamtenergieverbrauch um über 40 % reduziert. Konkret wird mit Hackschnitzel aus dem eigenen nachhaltigen Forst geheizt, eine thermische Solaranlage mit 16 m2 erzeugt das Warmwasser und unterstützt die Heizung. Vor wenigen Tagen ist die 20 kWpeak Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen, der Treibstoffverbrauch wurde um über 50 % reduziert, der Stromverbrauch um 48 Prozent. Dadurch hat sich auch die Lebensqualität der Familie Altreiter verbessert.
Viele – auch teilweise kleine Maßnahmen – haben diese Energiesparerfolge bewirkt, bis hin zum LED-Fernseher der Energieeffizienzklasse A+, der sich selbsttätig abschaltet, wenn man vor dem TV-Schirm einschläft.

 

Kategorie Schulen & Institutionen
SOKO Berufsschule 8 – der Energie auf der Spur

Nach dem Motto "Der Energie auf der Spur" machten sich Lehrer/innen und Schüler/innen der Berufsschule 8 auf die Suche, wo im Schulhaus Energie eingespart werden könnte. Das Ergebnis überrascht alle. Von Dezember 2010 bis November 2011 heftete sich die "Soko BS 8" an die Fersen von Strom, Wärme und Wasser im Schulgebäude. Die aktuellen Werte zeigen, dass um 19 Prozent weniger Strom verbraucht wurde, der Fernwärmeverbrauch sank um 12,4 Prozent und der Wasserverbrauch um 9,3 Prozent.
Konkrete, teils unkonventionelle Maßnahmen, führten zum Erfolg. Getränke- und Snacks-Automaten wurden mit Zeitschaltuhren ausgestattet, das Automatenmanagement optimiert und dadurch allein bei den Automaten über 50 %, das sind 5.700 Kilowattstunden, eingespart. Umwälzpumpen wurden optimiert, Lüftungsgeräte verbessert und der Stand-by-Verbrauch von PCs & Co optimiert. Dadurch wurden allein im vergangenen Jahr mehr als 21.800 Euro und 45,9 Tonnen CO2 einspart. Zudem trägt das Projekt ganz maßgeblich zu einer Änderung des Nutzerverhaltes bei, auch nach dem Motto: nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

 

Kategorie Unternehmen
Sonne Rein – Solaroffensive der Linz AG

Nicht jeder hat die Möglichkeit, eine eigene Photovoltaikanlage zu errichten. Die Linz AG errichtet daher insgesamt 36 Photovoltaik-Kraftwerke und Privatpersonen konnten sich dabei mit einem "Sonnen-Schein" beteiligen. Sozusagen eine eigene, umweltfreundliche Photovoltaikanlage auch für Wohnungsbesitzer/innen, denen der eigene Platz fehlt oder für Menschen, die so zu ihrer PV-Anlage kommen.
Binnen weniger Wochen wurden über 1.600 Solarpaneele so von Menschen finanziert, Anlagen schon errichtet. Bis zum Frühling werden alle diese Bürgerkraftwerke in Betrieb sein.

 

Kategorie Gemeinden
EGEM-Energiespargemeinde St. Georgen bei Obernberg am Inn

St. Georgen ist eine Energiespar-Mustergemeinde. So haben sich 58 Prozent der Bevölkerung bei der Erarbeitung des lokalen Energiekonzeptes beteiligt und man hat sich ambitionierte Ziele für die Zukunft vorgenommen: Angestrebt wird die Energieautarkie.
Dazu wurden schon viele Einzelprojekte umgesetzt: Das Gemeindeamt wurde energetisch saniert, geheizt wird mit einer Biomasse-Nahwärmeanlage, viele Haushalte sind auf erneuerbare Energie umgestiegen, es gibt eine Biogasanlage und ein Kleinwasserkraftwerk, aber besonders herausragend ist die Sonnenenergienutzung.
Neben vielen thermischen Solaranlagen gibt es Photovoltaikanlagen am Gemeindeamt, bei der Kläranlage, dem Tiefbehälter für die Wasserversorgungsanlage, für die Mehrzweckhalle und das Telehaus sind PV-Anlagen in Planung und natürlich beteiligt sich St. Georgen auch an der Aktion "PV für Schulen" und errichtet eine Sonnenstrom-Anlage auf der Volksschule. Lokale Unternehmen sind mit Technologie und Finanzierungsmodellen beteiligt.
Die EGEM-Energiespargemeinde geht damit ambitioniert in die Zukunft und kann sich zunehmend als "Sonnendorf" positionieren.

Landesrat Hiegelsberger: Erster 'GenussBauernhof' im Genussland : Qualitätsgütesiegel für Innviertler Direktvermarkter

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger eröffnet den ersten 'Genuss Bauernhof' Oberösterreichs. Der Betrieb Jenichl in Altheim (Bezirk Braunau) wird für die Produktion hochwertiger regionaler Lebensmittel und das Angebot im Hofladen aus mindestens fünf oberösterreichischen Genuss Regionen ausgezeichnet.

 

(LK) Der 'Genuss Bauernhof' und Genussland-Partnerbetrieb Jenichl wurde von der Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH zum ersten seiner Art in Oberösterreich gekürt, österreichweit ist es der zweite.
'GenussBauernhof' ist eine besondere Auszeichnung für Betriebe in einer Genuss Region, die durch ihre Produktion, ihr Wirtschaften und ihr Angebot den Gedanken von qualitativ hochwertigen regionalen Spezialitäten, die sorgfältig produziert sind, in besonders hohem Ausmaß repräsentieren. Darüber hinaus hat ein 'GenussBauernhof' nicht nur Produkte aus der eigenen Genuss Region, sondern bietet zumindest regionale Spezialitäten aus fünf verschiedenen österreichischen Genuss Regionen für die Konsumentinnen und Konsumenten an. Dazu kommt, dass neben dem kulinarischen Angebot auf einem 'Genuss Bauernhof' die Genuss Region selbst durch ein besonderes Dienstleistungsangebot erlebbar wird.

 

"Die Initiativen 'Genussland Oberösterreich' und die 'Genuss Region Österreich' wollen gemeinsam Bewusstsein für den Wert heimischer Lebensmittel und die Qualität vom Bauern schaffen. Mit der Auszeichnung zum 'GenussBauernhof' wird diese qualitative Leistung und regionale Vielfalt vor den Vorhang geholt", gratuliert Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger der Familie Jenichl zum Qualitätssiegel als erster 'Genuss Bauernhof' Oberösterreichs.

Seit 2010 ist der Betrieb von Franz Jenichl mit einer Größe von 11 ha im Vollerwerb tätig und versorgt 70 bis 75 Schweine.

 

Von der qualitativ hochwertigen Produktion profitiert auch die Genuss Region 'Innviertler Surspeck'. Diese Region erstreckt sich von den Gemeinden Geinberg, Altheim, Mettmach und St. Johann im Walde über Riegerting, Lohnsburg und Waldzell bis nach Weng und Braunau.

 

Im Hofladen des 'Genuss Bauernhof' Jenichl findet man alles vom Schwein, vom zarten Schinken über feine Würstel bis hin zum Innviertler Surspeck. Daneben kann man auch Spezialitäten aus anderen Genuss Regionen entdecken. Vor allem das reichhaltige Angebot und das Bekenntnis zur Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH aber auch die intensive Zusammenarbeit mit dem Genussland Oberösterreich waren ausschlaggebend für den Titel.

 

Margareta Reichsthaler, Obfrau der GENUSS REGION ÖSTERREICH: „Mit den neu geschaffenen 'GenussBauernhöfen' bietet sich für die Konsument/innen erstmals die Möglichkeit, nicht nur die regionalen Spezialitäten zu genießen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen der GENUSS REGION ÖSTERREICH zu werfen. Sie können sich hier ein Bild von der Herstellung und Verarbeitung machen und viel Wissenswertes dazu erfahren. Wir freuen uns jedenfalls, mit dem ´Genuss Bauernhof´ Jenichl nun auch einen oberösterreichischen Bauernhof mit diesem Qualitätsgütesiegel ausgezeichnet zu haben.“

 

Franz Jenichl setzt auf Qualität und regionale Vermarktung: „"Ich bin stolz darauf, dass unser Betrieb der erste ausgezeichnete 'GenussBauernhof' in Oberösterreich ist. Das ist vor allem eine Bestätigung unserer Philosophie Qualität aus Leidenschaft zu produzieren!"

 

Das Genussland Oberösterreich und die Genuss Region Österreich stehen für regionale Lebensmittel und Qualität. Vor acht Jahren wurde das Genussland Oberösterreich als Marketingplattform für regionale Lebensmittel und Qualität ins Leben gerufen. Auf Bundesebene gibt es die Initiative Genuss Region Österreich als Dachmarke für Regionalität. Im vergangenen Jahr haben beide Initiativen in Oberösterreich ihre Kräfte gebündelt.
Der 'Genussland Marketing Verein' ist die neue gemeinsame Dachmarke für Regionalität. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger ist Obmann des Vereins.

Rock im Park Tickets 4you

Auf 4youcard.at anmelden und von 1. bis 3 Juni den Park rocken

 

(LK) "Den ganzen März haben 4youCard Besitzer/innen die Chance mit der VKB Bank eines von sechs Tickets für das legendäre Rock im Park Festival in Nürnberg zu gewinnen", freut sich Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Für die An- und Abreise sorgt der On-Tour-Bus der 4youCard. Jetzt auf 4youcard.at/rockimpark anmelden und dabei sein – Rocklegenden wie Metallica, Linkin-Park und Die Toten Hosen lassen von 1. bis 3. Juni 2012 in Nürnberg die Gitarren glühen.

 

Die 4youCard gibt es kostenlos für alle Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 26 Jahren. Alle Informationen und den Bestellkupon zur 4youCard gibt’s auf Icon Externer Link www.4youcard.at!

Experten-Workshop zeigt Herausforderungen für den Arbeitsmarkt in Eferding und Rohrbach auf

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Strategisches Programm 'Arbeitsplatz 2020' für Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit setzt auf regionale Inputs"

 

(LK) Zu einem Workshop trafen sich kürzlich Expert/innen – Unternehmer, Sozialpartner und Politik – aus den Bezirken Eferding und Rohrbach, um sich mit der Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs auseinanderzusetzen. "Oberösterreich setzt in der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf Individualisierung und Regionalisierung – und bündelt im Strategischen Programm "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" dafür die Kräfte", sagt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, auf dessen Initiative hin das Strategische Programm erarbeitet wird.

 

"Wir brauchen eine regionale, individuelle und innovative Arbeitsmarktpolitik, um das Ziel Vollbeschäftigung erreichen und damit Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit in Oberösterreich bieten zu können", ist Sigl überzeugt. Für vier von fünf Unternehmen ist das Finden qualifizierter Mitarbeiter/innen die größte Herausforderung der nächsten Jahre.

 

Beim Workshop bei der Fa. Efko, der von der Regionalmanagement GmbH (RMOÖ) in Kooperation mit den Sozialpartnern, dem AMS und der TMG durchgeführt wurde, haben sich die Teilnehmer/innen daher intensiv mit dem Thema Fachkräftesicherung auseinandergesetzt. Die Zahlen im Bezirk belegen etwa, dass durch den Geburtenrückgang 2030 um rund 800 Arbeitskräfte weniger zur Verfügung stehen werden als 2010. Auf dem Lehrstellenmarkt ist bereits ein deutlicher Überhang bei den offenen Lehrstellen zu bemerken: Im Jahr 2011 wurden beim Arbeitsmarktservice deutlich mehr offene Lehrstellen als Lehrstellensuchende registriert. Hier gilt es, Angebot und Nachfrage besser zusammenzuführen. Insgesamt ist der Bezirk Eferding mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 3,2 % (2011) ein Vorzeige-Bezirk und kann die zweitniedrigste Arbeitslosenquote Österreichs vorweisen. Der -Schnitt lag 2011 bei 4,2 %.

Beim Workshop in der Wirtschaftskammer Rohrbach, der von der Regionalmanagement GmbH (RMOÖ) in Kooperation mit den Sozialpartnern, dem AMS und der TMG durchgeführt wurde, haben sich die Teilnehmer/innen ebenso intensiv mit dem Thema Fachkräftesicherung auseinandergesetzt. Die Zahlen im Bezirk belegen, dass durch den Geburtenrückgang 2030 um rund 3.000 Arbeitskräfte weniger zur Verfügung stehen werden als 2010. Auf dem Lehrstellenmarkt ist bereits ein deutlicher Überhang bei den offenen Lehrstellen zu bemerken: Im Jahr 2011 waren beim Arbeitsmarktservice deutlich mehr offene Lehrstellen als Lehrstellensuchende gemeldet. Hier gilt es, Angebot und Nachfrage besser zusammenzuführen. Insgesamt ist der Bezirk Rohrbach mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 3,1 % (2011) jener mit der geringsten Arbeitslosigkeit in ganz Österreich.

 

"Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, dass sich die regional Verantwortlichen - AMS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Schulen, Bürgermeister/innen und Unternehmen - mit 'ihrem' Arbeitsmarkt auseinandersetzen, weil sie individuelle Strategien auf dem Weg Richtung Vollbeschäftigung brauchen. Die regionalen Inputs fließen in das Strategische Programm 'Arbeitsplatz 2020' ein, das im Juni vorgestellt wird", so das Resümée von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. "Die regionale Dimension zeigt sich besonders bei den Themen Standortentwicklung, Berufsinformation und Planung des Qualifizierungsbedarfs."

 

Rückfragenhinweis:
Dipl. Sp. Doris Hagspiel
RMOÖ-Regionalmanagerin für regionale Paktkoordination
RMOÖ-Landesgeschäftsstelle
Tel.: (+43 732) 79 30 38-17
Mobil: (+43 664) 82 83 895
E-Mail: doris.hagspiel@rmooe.at

Starke Nachwuchsbilanz der Sportunion - 300 Jugendliche standen bei Ehrung im Mittelpunkt

Sport-Landesrat Viktor Sigl ehrte gemeinsam mit Union-Präsident Franz Schiefermair 300 junge Sportlerinnen und Sportler

 

(LK) Das Sportland Oberösterreich kann auf ausgezeichnete Nachwuchssportler/innen für die Zukunft zählen. Das wurde am Mittwoch, 29. Februar 2012, bei der traditionellen Ehrung der besten Nachwuchssportler/innen der Sportunion im Linzer Oberbank-Forum deutlich.  300 Jugendliche standen bei diesem Fest des Sports im Mittelpunkt. "Zusammen haben sie es im vergangenen Jahr auf 131 österreichische Meistertitel, 5 WM- und 23 EM-Medaillen gebracht. Das zeigt, hier ist eine großartige Talenteschmiede im Sportland Oberösterreich gegeben", betont Wirtschafts- und Sport-Landesrat Viktor Sigl. Sehr zur Freude von Union-Präsident Franz Schiefermair und Union-Sportchef Hubert Lang: "Es ist tatsächlich eine eindrucksvolle und von Jahr zu Jahr immer besser werdende Bilanz der Sportunion Oberösterreich. Und wir haben noch viel vor."

 

Einmal mehr wurde die große Bedeutung des Sports für die Jugend und die erfolgreiche Arbeit des größten oberösterreichischen Dachverbandes gewürdigt. Sigl und Schiefermair kündigten an, dass die Nachwuchs-Förderung in Zukunft weiter  ausgebaut wird. „Die zahlreichen Talente sind die Zukunft des österreichischen Sports und unser größtes Kapital. Sie gilt es besonders zu fördern.“

 

Besonders ausgezeichnet wurden Oberösterreichs erfolgreichste Union-Vereine des vergangenen Jahres: Auf Platz 1 landete die Linzer Zehnkampf-Union mit 13 Titeln vor IGLA long life (11).  Unter den Gästen befanden sich auch der Weltklasseathlet Gerhard Hauer jun. und die Weltklasseathletin Yvonne Schuring. Vor allem für Schuring heißt es heuer kräftig Daumen drücken. Die Schnecke-Kanutin zählt mit ihrer Partnerin Viktoria Schwarz zu den Medaillenanwärterinnen bei den Olympischen Spielen in London.

Ernährung und Haushalt bleibt Pflichtgegenstand

(LK) Der Amtführende Präsidenten des LSR für Fritz Enzenhofer freut sich über die Entscheidung, das Fach "Ernährung und Haushalt" nun doch als Pflichtgegenstand in die Stundentafel der "Neuen Mittelschule" aufzunehmen: Der Bildungsausschuss des Parlamentes beschloss am 1. März 2012, dass dieses Fach auch in den NMS Pflichtgegenstand bleiben wird.

 

Laut Schulärzten ist bereits jedes fünfte Kind zu dick und sogar schon fast jedes zehnte leidet unter krankhaftem Übergewicht. Die Schule ist bekanntlich die einzige Institution, die Kinder in diesem Alter flächendeckend erreicht. Das schulische Umfeld spielt für den Erwerb von Verhaltensmustern besonders in Hinblick auf eine gesunde Lebensweise eine bedeutende Rolle. Zusätzlich können durch die schulärztlichen Untersuchungen Fehlentwicklungen wie Übergewicht frühzeitig erkannt und die Eltern entsprechend informiert und beraten werden.

 

Das Fach "Ernährung und Haushalt" erweist sich dabei als sehr hilfreich. Viele Kinder nehmen die dabei vermittelte Information über eine gesunde Lebensweise gut auf und bereiten oft im Unterricht zum ersten Mal selbst gesunde und schmackhafte Speisen zu.

Sprechtage für die Woche vom 5. bis 9. März 2012

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 6. März 2012 von 8:00 Uhr bis
    11:00 Uhr, (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 5. März 2012 von 15.00 Uhr bis 17:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 2. März 2012

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland wieder überwiegend sonnig und mild. Im Tal gibt es anfangs auch Nebel. In 1.500 m Höhe hat es plus 7, in 2.000 m Höhe plus 4 Grad. Der Wind aus West bis Nordwest ist mäßig. Morgen ändert sich das Wetter kaum, es ist wieder mild, sonnig und windschwach.

 

Schneedeckenaufbau:

Die Schneedecke, die weitgehend gut gesetzt ist, konnte sich durch die nächtliche Ausstrahlung oberflächig etwas verfestigen und ist vor allem sonnseitig auch verharscht. Die milden Temperaturen und auch wieder Sonneneinstrahlung führen aber zu einer, je nach Höhe und Exposition verschieden starken Anfeuchtung oder auch Durchnässung der Schneedecke und somit zu einem Festigkeitsverlust. In den Hochlagen sind vereinzelt noch störanfällige Triebschneeablagerungen vorhanden. Rücken und Grate sind oft ganz abgeblasen und mächtige Wechten sind vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird am Vormittag als mäßig eingestuft und steigt dann rasch auf erheblich. Feucht- und Nassschneelawinen werden dann durch die milden Temperaturen und Sonneneinstrahlung auf allen Expositionen und Höhenlagen erwartet. Bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke sind auch Gleitschneelawinen auf vergrasten Steilhängen wieder möglich. In den Hochlagen besteht durch älteren Triebschnee noch vereinzelt in kammnahen Steilhängen eine lokale Schneebrettgefahr. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2-3
  • Tendenz: Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation. Der Tagesgang der Lawinengefahr ist zu beachten


Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 2. März 2012

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landesamtsdirektor Dr. Eduard Pesendorfer und Bezirkshauptmann Dr. Paul Gruber (BH Urfahr-Umgebung)


zum Thema

"10 Jahre 1. Bürgerservicestelle - Bürger/innenorientierung in der Oö. Landesverwaltung"

228,50 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • HRin Dr.in Andrea Außerweger, Leiterin der Abt. Sicherheit der BH Urfahr-Umgebung

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 2. März 2012

Mag.a Doris Hummer (Bildungs- und Forschungs-Landesrätin von Oberösterreich) Wolfgang Rathner (Sprecher des Mechatronik-Cluster Beirats, Geschäftsführer der Firma FILL) und DI (FH) Christian Altmann (Leiter des Mechatronik-Clusters)


zum Thema

"Mit Technik Meilensteine für die Zukunft schaffen - Neue Initiative 'Mechatronik-Standort Oberösterreich' setzt gezielte Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherstellung der heimischen Technik-Exzellenz"

107,74 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Michael Pötscher, Projektleiter Mechatronik-Standort Oberösterreich

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 2. März 2012

Friedrich Bernhofer (Erster Präsident des Oö. Landtags), DI. Dr. Adalbert Cramer (Dritter Präsident des Oö. Landtags), LAbg. Martina Pühringer (Regionale Abgeordnete für das Traunviertel), LAbg. Sabine Promberger (Vizebürgermeisterin in Ebensee) und LAbg. Markus Reitsamer (Regionaler Abgeordneter für das Traunviertel)


zum Thema

"Dem Salzkammergut das Linzer Landhaus näher bringen: Landtagsparteien laden zur Fahrt in den Oö. Landtag!"

95,47 KB)

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at