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Landeskorrespondenz Nr. 43 vom 1. März 2012

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Eröffnung des neuen Bezirksalten- und Pflegeheims Pfaffing

LH Pühringer/LH-Stv. Ackerl: "Neubau sichert Pflege und Arbeitsplätze"

 

(LK) Am 28. Februar 2012 fand die Eröffnung des neuen Bezirksalten- und Pflegeheims Pfaffing mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl statt. Dieses Projekt verbindet zwei unterschiedliche Funktionen, zum einen das Alten- und Pflegeheim im Neubau und zum anderen die psychiatrische Vorsorge- und Nachsorgeeinrichtungen der Caritas.

 

Grundsätzlich war daran gedacht, den Altbau zur psychiatrischen Vor- und Nachsorgeeinrichtung umzubauen. Wegen der schlechten Bausubstanz wurde jedoch dann der Altbau zur Gänze abgetragen und ein Neubau mit 18 Plätzen und einer Nutzfläche von weiteren rd. 1.000 m2 errichtet. Zum Therapieangebot gehören auch Physiotherapie sowie Bewegungs- und Beschäftigungstherapie. 

 

Die Neubauarbeiten des Alten- und Pflegeheims Pfaffing fanden von 2007 bis 2009 statt, die Inbetriebnahme erfolgte im November 2009 mit 48 Heimplätzen. Seit 2012 stehen alle 50 Heimplätze im neuen Bezirksalten- und Pflegeheim zur Verfügung. Dieses Heim entspricht zur Gänze der Oö. Alten- und Pflegeheimverordnung und hat eine Gesamtnutzfläche von rund 3.000 m2.

 

"Der Neubau sichert nicht nur die Pflegesituation vor Ort, sondern auch Arbeitsplätze in der gesamten Region Pfaffing. Das Alten- und Pflegeheim stellt 50 Arbeitsplätze, die psychiatrische Einrichtung der Caritas weitere 20 Arbeitsplätze", so LH Pühringer und LH-Stv. Ackerl.

 

Als Beschäftigungstherapie für die Bewohnerinnen und Bewohner der psychiatrischen Vor- und Nachsorgeeinrichtung werden ein Dorfladen und das Cafe im Alten- und Pflegeheim betrieben. Zudem werden die Bewohner/innen auch körperlich aktiv miteingebunden, so zum Beispiel bei der Unterstützung der Hausmeister-Tätigkeiten.

LR Anschober: Schande - Bundesregierung versucht europaweite Energieeinsparung zu hintertreiben

(LK) Am Dienstag, 28. Februar 2012, hat sich das Europaparlament auf eine neue Energieeffizienzrichtlinie geeinigt, die den europäischen Energieverbrauch und Europas Energieimporte durch verbindlichen Maßnahmen und verbindliche Ziele massiv verringern soll. Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Das ist ein großer Durchbruch für neue grüne Jobs, für weniger Emissionen und stabile Energiekosten und für eine massive Verringerung der Importkosten."

 

Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Rats, also der Mitgliedsstaaten. Und genau hier spielt die Bundesregierung bislang eine beschämende Rolle: Eine der zentralen verbindlichen Maßnahmen ist eine jährliche Energieeinsparung von 1,5 Prozent auf ebene der Mitgliedsstaaten. Österreichs Bundesregierung versucht nun in den Verhandlungen sogenannte early actions einzufordern, eine Einrechnungsmöglichkeit der bereits seit dem Jahr 2000 (!!) getätigten Maßnahmen in die zukünftigen jährlichen Einsparungsziele. Anschober: "Diese Position der Bundesregierung empört viele. Denn das würde die Chance, das 20-Prozentziel doch noch zu erreichen, zerstören, denn wie soll man eine Zielverfehlung doch noch korrigieren, wenn alte, bereits erfolgte Maßnahmen dafür zugelassen werden. Ich appelliere eindringlich an die Bundesregierung, diese Blockadepolitik aufzugeben und dem Effizienzbeschluss des Europaparlaments zuzustimmen. Das schafft viele neue Jobs, Klimaschutz und Einsparungen in allen Bereichen."

Ernährung und Haushalt muss Pflichtgegenstand bleiben

(LK) "Ernährung und Haushalt" muss auch in der Stundentafel der "Neuen Mittelschule" Pflichtgegenstand bleiben, fordert der Amtsführende Präsident des LSR für Fritz Enzenhofer und führt "gewichtige" Argumente ins Treffen: Immer mehr Kinder neigen zu Übergewicht, schulärztliche Berichte zeigen, dass bereits jedes fünfte Kind zu dick ist und sogar schon fast jedes zehnte unter krankhaftem Übergewicht leidet.

 

Da die Schule die einzige Institution ist, die Kinder in diesem Alter flächendeckend erreicht, kommt ihr für diesen Bereich eine besondere Bedeutung zu. Das schulische Umfeld spielt für den Erwerb von Verhaltensmustern besonders in Hinblick auf eine gesunde Lebensweise eine bedeutende Rolle. Zusätzlich können durch die schulärztlichen Untersuchungen Fehlentwicklungen wie Übergewicht frühzeitig erkannt und die Eltern entsprechend informiert und beraten werden.

 

Als sehr hilfreich hat sich dabei das Fach "Ernährung und Haushalt" erwiesen, bei dem viele Kinder zum ersten Mal selbst gesunde und schmackhafte Speisen zubereiten sowie Information über eine gesunde Lebensweise erhalten. Mit der beabsichtigten Streichung von "Ernährung und Haushalt" als Pflichtgegenstand im Fächerkanon der "Neuen Mittelschule" droht hier eine Chance verlorenzugehen, Kinder zu einer gesunden Ernährungsweise zu erziehen. "Ich appelliere daher an Frau Bundesministerin Claudia Schmied, das Fach "Ernährung und Haushalt" als Pflichtgegenstand in den Fächerkanon der "Neuen Mittelschule" aufzunehmen. "Wir brauchen eher mehr solche Angebote, als dass wir es uns leisten können hier zu kürzen", betont Präsident Enzenhofer.

Tierschutzombudsmann : Prämierung tierschützerischer Initiativen: Ausschreibung eines bundesweiten Tierschutzpreises

(LK) Zum zweiten Mal vergibt Bundesminister Alois Stöger den Bundestierschutzpreis. Dieser ist mit insgesamt 15.000 Euro sehr gut dotiert.
Die Bewerbungsfrist läuft bis 5. April 2012.
Preiswürdig sind alle Aktivitäten, Projekte, Initiativen oder Arbeiten zum Thema Tierschutz. Der Bogen spannt sich dabei vom Nutztier, über die Heim- und Haustiere bis zu den Exoten und Wildtieren.

 

Eine Vielzahl von Einzelpersonen oder privaten Initiativen in Oberösterreich leistet – vielfach unbemerkt und nahezu selbstverständlich - sehr viel Arbeit im Tierschutz. Diese oft auch präventive Tierschutzarbeit ist für den Tierschutz im Land unentbehrlich. Auch für die Arbeit des Tierschutzombudsmannes sind diese Initiativen enorm wertvoll. Daher kann ich einen solchen Tierschutzpreis nur begrüßen. Diese viele und vor allem hervorragende Arbeit, die hier in geleistet wird, soll auch entsprechend gewürdigt werden.
Als Tierschutzombudsmann wünsche ich mir eine rege Beteiligung: "Ich möchte alle im Tierschutz engagierten Personen und Vereine ermuntern, an dieser Ausschreibung teilzunehmen. Jeder noch so kleine Einsatz für die Tiere als unsere Mitgeschöpfe soll aufgezeigt werden, weil in Summe sehr viel für den Tierschutz bewirkt wird."
Exemplarisch seien hier Initiativen genannt, die in Schulen und Kindergärten wichtige präventive Aufklärungsarbeit leisten, die sich selbstlos um verletzte Tiere kümmern oder alle "Gnadenhöfe" die alten oder verstoßenen Tieren ein würdevolles und tiergerechtes Leben ermöglichen, usw.
"Ich bin überzeugt, dass die hervorragenden Leistungen, die tierliebe Menschen und Organisationen in im Bereich des Tierschutzes leisten, eine sehr gute Chance haben im bundesweiten Vergleich ganz oben zu landen."

 

"Da all die Tiere, denen geholfen wurde und wird, sich nicht persönlich bedanken können, ist es mir ein große Anliegen, dass dieser Preis jene Personen belohnt, die Tierschutz in bewirken."
Tierschutzarbeit ist nicht als selbstverständlich zu betrachten. Deshalb ist ein, oft selbstloser Einsatz für das Wohl der Tiere, entsprechend zu honorieren. Es sind genau solche Menschen, die zu einer lebenswerten Gesellschaft beitragen. Ihre Projekte sollen eine öffentliche Wertschätzung erfahren.

 

Über eine zahlreiche Teilnahme würde ich mich sehr freuen.
Eine kurze Info Ihres eingereichten Projektes an die Tierschutzombudsstelle (E-Mail: tierschutzombudsstelle@ooe.gv.at) begrüße ich, um noch mehr Beteiligte im Netzwerk für den Tierschutz kennen zu lernen!

 

Bewerben Sie sich bis 5. April 2012 unter:

bundestierschutzpreis@bmg.gv.at

 

Details zur Ausschreibung sind nachzulesen unter: Icon Externer Link http://www.bundestierschutzpreis.at

Antidiskriminierungsstelle jetzt auch im Internet

Die Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung als Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene von Diskriminierung oder Belästigung hat ihren Internetauftritt neu gestaltet und ist ab sofort unter www.ooe.gv.at/thema/antidiskriminierung erreichbar. Auf der diese Woche online gestellte Homepage finden sich Informationen über die Aufgaben und die Arbeitsweise der Antidiskriminierungsstelle sowie die unterschiedlichen Formen von Diskriminierung und Belästigung. Lebensnahe Beispiele erleichtern das Verständnis für die rechtlichen Begriffe des Antidiskriminierungsgesetzes und grundlegende Informationen über Möglichkeiten der Rechtsverfolgung bieten eine erste Hilfestellung. Termine für persönliche Beratungen können unter (+43 732) 77 20-117 37 vereinbart werden.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 1. März 2012

(LK) Heute Donnerstag lösen sich im Bergland die Wolken auf und es wird dann sonnig und mild. In 1.500 m Höhe hat es plus 8 Grad und in 2.000 m Höhe plus 5 Grad. Der Wind ist schwach. Morgen Freitag bleibt es sonnig und mild mit plus 7 Grad in 1.500 m Höhe und plus 4 Grad in 2.000 m Höhe. Der Wind ist schwach teils mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:

Über Nacht hat sich die Schneedecke oberflächig kaum gefestigt. Durch die milden Temperaturen und gestern teils noch Regen ist sie bereits feucht bis nass. In den tiefen Lagen ist die Schneedecke meist schon durchfeuchtet. In den Hochlagen sind teils noch störanfällige Triebschneeablagerungen, die durch starken bis stürmischen Wind um West bis Nordwest gebildet wurden, vorhanden. Sie liegen überwiegend auf einer verharschten Altschneedecke. Rücken und Grate sind oft abgeweht und mächtige Wechten sind vorhanden.

 

Gefahrenbeurteilung:

Die Lawinengefahr wird als erheblich eingestuft. Durch die milden Temperaturen und der Sonneneinstrahlung sind Selbstauslösungen von zahlreichen kleineren und mittleren Feucht- und Nassschneelawinen aus allen Expositionen und Höhenlagen und aus noch nicht entladenen Bereichen, vereinzelt auch größeren, zu erwarten. Exponierte Verkehrwege können erreicht werden. Vor allem bei vorhandenen Rissen in der Schneedecke sind Grundlawinen auf vergrasten Steilhängen verstärkt möglich. In den Hochlagen befinden sich noch ältere Triebschneeablagerungen vor allem in kammnahen steilen Bereichen, die lokal noch bei geringer Zusatzbelastung zu stören sind.

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 3
  • Tendenz: Keine wesentliche Änderung. Weiterhin sind spontane Lawinen auf Grund der milden Temperaturen und der Sonneneinstrahlung zu erwarten.


Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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Pressekonferenz am 1. März 2012

Landesrat Rudi Anschober und Ing. Herbert Ortner (GF Fa. ÖkoFEN)


zum Thema

"Oberösterreich wird zum Land der grünen Jobs! - erste konkrete Umsetzungsschritte im Rahmen des neuen Ökojobprogramms"

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