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Landeskorrespondenz Nr. 19 vom 27. Jänner 2012

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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: Künstlerisches Leitungsteam des Internationalen Welser Figurentheaterfestivals erhält Bühnenkunstpreis des Landes, "Chorus sine nomine" den Anerkennungspreis

(LK) Gerti Tröbinger, Maria Dürrhammer, Ruth Humer, die gemeinsam das künstlerische Leitungsteam des Internationalen Welser Figurentheaterfestivals bilden, erhalten den mit 7.500 Euro dotierten Bühnenkunstpreis des Landes. Der mit 3.000 Euro dotierte Anerkennungspreis geht an den "Chorus sine nomine" unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger. Beide Entscheidungen wurden von einer Fachjury getroffen.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gratuliert den Preisträgern zur Auszeichnung für ihr Wirken: "Ihre Arbeit steht für Qualität, Kontinuität und das erfolgreiche Bemühen, auch junge Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern. Gleichzeitig sind die Preisträger auch hervorragende Beispiele für die Vielfalt der kulturellen Arbeit in unserem Land, die sich durch ein dichtes Netzwerk innovativer, engagierter Kulturschaffender auszeichnet."

 

Die Jury hat in ihrer Entscheidung betont, dass das Internationale Welser Figurentheaterfestival eine große Bereicherung für Oberösterreich ist, und dass diese Initiative Puppenspiel mit allen Facetten in Oberösterreich bekannt gemacht hat. Überzeugt haben das persönliche Engagement der künstlerischen Leiterinnen und die Kontinuität des Festivals. Konkreter Anlass für die Juryentscheidung ist das 20-Jahr-Jubiläum im vorigen Jahr. Das Festival bietet, so die Jury, die besten Voraussetzungen, um auch junges Publikum zu begeistern, da gerade Kinder für die Kommunikation mit Figuren aller Art besonders aufgeschlossen sind.

 

Der Annerkennungspreis an den Chorus sine nomine, unter der Leitung des Oberösterreichers Johann Hiemetsberger, wurde von der Jury für szenische Uraufführungen zuerkannt, die sich vorwiegend an ein jugendliches Publikum richten. Vor allem "tuuli" , das zum 20-Jahr-Jubiläum des Chores uraufgeführt wurde, hat die Jury überzeugt.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer wird den Bühnenkunstpreis und den Anerkennungspreis im Rahmen einer Feierstunde am 27. Februar 2012, um 18.30 Uhr, in Wels, Minoriten, Minoritenplatz 4, verleihen.

LH-Stv. Hiesl: macht es vor - Auch Salzburg will jetzt Klagen gegen Kinderlärm gesetzlich verbieten

Aufruf an alle Bundesländer, der oberösterreichischen Initiative zu folgen

 

(LK) Nachdem es Oberösterreich bereits vorgemacht hat, gibt es jetzt auch erste Anzeichen aus dem Bundesland Salzburg, dass man der oberösterreichischen Gesetzesinitiative folgen will und Kinderlärm nicht mehr als schädliche Umwelteinwirkung gelten soll.

 

In Oberösterreich befindet sich der Gesetzesentwurf der oberösterreichischen Bauordnung, wonach Einwände wegen Kinderlärm im Baubewilligungsverfahren nicht mehr vorgebracht werden können, bereits in der Begutachtungsphase.

 

Der oberösterreichische Landtag wird diese Änderung voraussichtlich bereits im Sommer 2012 beschließen. "Ich freue mich, dass unsere kinderfreundliche Initiative über die Grenzen hinaus Anklang und Grund zur Nachahmung findet. Oberösterreich hat hier österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen", freut sich der zuständige Referent LH-Stv. Hiesl.

 

Anlassfall für die oberösterreichische Initiative war ein Baubewilligungsverfahren für einen Kindergarten in Wels. Nach Einwendungen der Anrainer hat man sich geeinigt eine zwei bis vier Meter hohe Lärmschutzwand zu errichten, damit die Anrainer vor Kinderlärm "geschützt" werden. Geschätzte Kosten dafür: Rund 50.000 Euro. 

"Durch die Neuregelung können Einwände wegen Kinderlärm in Zukunft nicht mehr im Baubewilligungsverfahren vorgebracht werden. Damit wollen wir ein klares Zeichen pro Familie setzen und verhindern, dass sich die Generationen durch 'Lärmschutzwände voneinander abtrennen", sagt Hiesl.

 

Zeitplan für das neue Baurecht:

  • 1. Jahreshälfte 2012: Beratungen im Oö. Landtag und anschließende Notifikation in Brüssel
  • Sommer 2012: Landtagsbeschluss
  • 2. Jahreshälfte 2012: Inkrafttreten

Landesrat Kepplinger verleiht Silbernes Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich an em. Univ.-Prof. Dr. Kazimierz Laski

(LK) Professor Laski hat als Ordinarius des Institutes für Volkswirtschaftslehre der Johannes Kepler Universität zwischen 1971 und 1991 das Studium der Volkswirtschaftslehre wesentlich geprägt. Als Hochschullehrer hat Professor Laski tausende Studierende gefördert und gefordert. Professor Laski hat auch einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der neu gegründeten Linzer Hochschule geleistet. Er war als junger Wissenschafter in Polen Schüler und Mitarbeiter von Michal Kalecki. Kalecki hat in Einklang mit Keynes eine Theorie der effektiven Nachfrage entwickelt und sich damit weltweite Anerkennung erworben.

Professor Laski war in Polen politischer Verfolgung ausgesetzt. Er musste 1968 sein Heimatland verlassen. Das Land Oberösterreich dankt Professor Laski mit der Überreichung des Silbernen Ehrenzeichen für sein langjähriges verdienstvolles Wirken an der Johannes Kepler Universität.

Experten-Workshop zeigt Herausforderungen für den Arbeitsmarkt in Vöcklabruck auf

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Strategisches Programm 'Arbeitsplatz 2020' für Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit setzt auf regionale Inputs"

 

(LK) Knapp jede/-r zehnte Beschäftige im Bundesland Oberösterreich arbeitet in Vöcklabruck. Der Bezirk bildete den Auftakt für eine Reihe regionaler Workshops, in denen sich Experten vor Ort – Unternehmer, Sozialpartner und Politik – mit der Sicherung des Fachkräftebedarfs auseinandersetzen. "Oberösterreich setzt in der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf Individualisierung und Regionalisierung – und bündelt im Strategischen Programm "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" dafür die Kräfte", sagt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, auf dessen Initiative hin das Strategische Programm erarbeitet wird.

 

"Wir brauchen eine regionale, individuelle und innovative Arbeitsmarktpolitik, um das Ziel Vollbeschäftigung erreichen und damit Lebensqualität, Wachstum und soziale Sicherheit in Oberösterreich bieten zu können", ist Sigl überzeugt. Für vier von fünf Unternehmen ist das Finden qualifizierter Mitarbeiter/innen die größte Herausforderung der nächsten Jahre.

 

In drei Gruppen haben sich die Workshop-Teilnehmer/innen in Vöcklabruck daher mit dem Thema Fachkräftesicherung auseinandergesetzt. Die Zahlen im Bezirk belegen etwa, dass vier von zehn arbeitslosen Jugendlichen unter 25 nur eine Pflichtschule abgeschlossen haben. Insgesamt ist im Jahr 2011 die Nachfrage nach Arbeitskräften gestiegen. Besonders deutlich zeigte sich das am Lehrstellenmarkt: So kamen im Dezember auf eine/n Lehrstellensuchende/n fünf offene Lehrstellen. Dennoch lag die Arbeitslosenquote mit 4,6 % über dem -Durchschnitt von 4,2 %.

 

"Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, dass sich die regional Verantwortlichen - AMS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Schulen, Bürgermeister und Unternehmen - mit 'ihrem' Arbeitsmarkt auseinandersetzen, weil sie individuelle Strategien auf dem Weg Richtung Vollbeschäftigung brauchen. Die regionalen Inputs fließen in das Strategische Programm 'Arbeitsplatz 2020' ein, das im Juni vorgestellt wird", so das Resümée von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. "Die regionale Dimension zeigt sich besonders bei den Themen Standortentwicklung, Berufsinformation und Planung des Qualifizierungsbedarfs."

 

Rückfragenhinweis:
Dipl. Sp. Doris Hagspiel
RMOÖ-Regionalmanagerin für regionale Paktkoordination
RMOÖ-Landesgeschäftsstelle
Tel.: (+43 732) 79 30 38-17
Mobil: (+43 664) 828 38 95
E-Mail: doris.hagspiel@rmooe.at

Sprechtage für die Woche vom 30. Jänner bis 3. Februar 2012

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 30. Jänner 2012 von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr,
    (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 27. Jänner 2012

(LK) Heute Freitag ist es im Salzkammergut bereits bewölkt und in der Pyhrn - Prielregion anfangs noch sonnig, wobei auch hier im Tagesverlauf die Wolken dichter werden. Es wird etwas milder, mit minus 1 Grad in 1.500 m Höhe und minus 4 Grad in 2.000 m Höhe. Der Wind bleibt meist schwach bis mäßig. Morgen Samstag ist es bewölkt, nur ab und zu kommt die Sonne etwas durch. In 1.500 m Höhe hat es minus 3 Grad und in 2.000 m Höhe minus 4 Grad. Der Wind ist schwach.

 

Schneedeckenaufbau:
Die Schneedecke hat sich weiter gesetzt und ist oberflächig überwiegend noch locker und pulvrig. Über Nacht hat sich Oberflächenreif gebildet. Störanfällige umfangreiche überdeckte und daher schwer zu erkennende Triebschneeablagerungen liegen verbreitet auf älteren Triebschneeschichten oder auf einer verharschten Altschneedecke. Die Schneedecke ist stark vom Wind beeinflusst, Rücken und Grate sind oft abgeweht und es sind mächtige Wechten vorhanden. Vor allem in den tiefen, teils auch in den mittleren Lagen ist die Schneedecke im Inneren feucht bis nass.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird überwiegend als mäßig eingestuft. Vereinzelt sind ältere überdeckte Triebschneeablagerungen vor allem in den höheren Lagen noch zu beachten. Die Gefahrenstellen, die oft schwer zu erkennen sind, befinden sich in den Hochlagen in steilen eingewehten Bereichen sowie in verfüllten Mulden und Rinnen. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer, lokal bereits bei geringer Zusatzbelastung noch möglich. Einzelne Selbstauslösungen aus steilen nicht entladenen Bereichen sind noch möglich.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2
  • Tendenz: Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation!


Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß


Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 27. Jänner 2012

Landesrat Rudi Anschober DI Dalibor Strasky (Anti-Atombeauftragter des Landes) und Dr. Roman Lahodynsky (Universität für Bodenkultur)


zum Thema

"Ist das AKW Temelin ausreichend gegen Erdbeben gesichert? Welche Konsequenzen sind aus dem aktuellen Beben in der Nähe von Temelin und dem Ergebnis der Stresstests zu ziehen?"

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Pressekonferenz am 27. Jänner 2012

Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, Nikolaus Dürk, MAS (Geschäftsführer X-Net Services GmbH), Martin Reingruber, MSc (Geschäftsführer Hammerschmid Maschinenbau GmbH), DI (FH) Michael Neudorfhofer (Geschäftsführer ATV Elektronik GesmbH) und Mag.art. Gerd Rosenauer (Geschäftsführer x-visions)


zum Thema

"Netzwerk-Kooperationsprojekt 'DiscMax': Roboter brennt 4.000 individuell gestaltete CD pro Tag"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • DI (FH) Werner Pamminger, MBA, Geschäftsführer Clusterland Oberösterreich GmbH
  • Mag. Rainer C. Preisinger, Netzwerk-Management Design & Medien

Presseinformationen

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