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Landeskorrespondenz Nr. 246 vom 28. Dezember 2011

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LH-Stv. Hiesl: Oberösterreich auch 2012 Familienland Nummer eins!

Kinderbetreuungsbonus, Schulbeginn- und Schulveranstaltungshilfe und Förderungen für Organisationen bzw. Vereine als größte Budgetposten

 

(LK) "Dass wir mit unserer Familienpolitik auf dem richtigen Weg sind, hat uns auch die Familienbefragung bewiesen. Immerhin sagen 90 % der Befragten, dass Oberösterreich ein kinderfreundliches Land ist und 98 % würden sich wieder für Familie und Kinder entscheiden", sagt Familienreferent LH-Stv. Franz Hiesl.

 

Mit rund sieben Millionen Euro werden Oberösterreichs Familien auch im Jahr 2012 wieder kräftig unterstützt. Neben finanziellen Zuschüssen wie Kinderbetreuungsbonus und Schulbeginn- bzw. Schulveranstaltungshilfen werden in Oberösterreich auch die Angebote auf dem Elternbildungssektor – durch die Jugendwohlfahrt mitfinanziert - kontinuierlich ausgebaut. Dadurch wird das Wissen der Eltern gesteigert, und sie können bestimmten Situationen besser gegenübertreten und einfacher meistern. Auch die Sicherheit wird im kommenden Jahr nicht zu kurz kommen: Bewährte Aktionen, wie Gratis-Skikurse für Kinder oder günstige Radhelme für die ganze Familie, werden auch 2012 angeboten. Weitere Highlights im kommenden Jahr sind die Familienpicknicks, das Familienfest und die zweite Auflage der "Nacht der Familie".

 

Kinderbetreuungsbonus:
Viele Eltern wünschen sich, ihre Kinder möglichst lange selbst zu betreuen. Deshalb wird auch 2012 für selbst erbrachte Betreuungsleistung bzw. für den Zukauf flexibler Betreuungsformen (z.B. Tageseltern) mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert. Konkret erhalten Eltern einen finanziellen Zuschuss von 700 Euro pro Kind und Jahr. "Allen Eltern soll es frei stehen und finanziell möglich sein, selbst zu entscheiden, wann sie ihre Kinder in eine Kinderbetreuungseinrichtung geben. Durch den Kinderbetreuungsbonus können wir den Eltern diese Entscheidung erleichtern", so LH-Stv. Hiesl.

 

Schulbeginn- und Schulveranstaltungshilfe:
Der Schuleintritt der Kinder ist für viele Familien mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden, besonders bei mehreren schulpflichtigen Kindern. Die Schulbeginnhilfe beträgt einmalig und abhängig vom Einkommen pro Kind 100 Euro. Neben der Schulbeginnhilfe ist auch die Schulveranstaltungshilfe eine wertvolle Unterstützung für die Familien. Sie sind wesentlich, um die sozialen Fähigkeiten unserer Kinder auszubauen und zu verbessern. "Deshalb ist es mir auch ein großes Anliegen, dass Schulveranstaltungen für alle Familien leistbar sind", so Hiesl. Abhängig vom Einkommen beträgt die Schulveranstaltungshilfe pro Kind 100 Euro. Voraussetzung ist, dass mindestens zwei Kinder einer Familie an einer mehrtägigen Schulveranstaltung teilnehmen.

 

Wintersportwochen in Oberösterreich – Gut für die Familien und die oberösterreichischen Skigebiete
Kinder, die im Rahmen einer Wintersportwoche an einem mehrtägigen Schulschikurs in einem oberösterreichischen Schigebiet teilnehmen, erhalten Gutscheine für die kostenlose Liftkarte während des Schulschikurses. Heuer wurden bereits 8.000 kostenlose Liftkarten in Anspruch genommen. "Wir rechnen mit einem weiteren kräftigen Anstieg im kommenden Jahr", so Hiesl.

LH-Stv. Hiesl überreichte Berufstitel

(LK) Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl hat im Auftrag des Herrn Bundespräsidenten am 22. Dezember 2011 an Frau Fachschuldirektorin i. R. Ing. Marianne Schätz - Ldw. Otterbach - den Berufstitel Studienrätin verliehen.

Verkehrs-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger: "Lösung für Pannenstreifenbefahrung durch Busse auf der A7 trotz Rettungsgasse gefunden"

(LK) Durch Einführung der Rettungsgasse ab 1. Januar 2012 musste für die Nut-zung des Pannenstreifens als Busspur auf der A7 im Bereich von Gallneukirchen über Treffling bis Dornach dringend eine Lösung im Interesse der Sicherheit aller Pendler/innen sowohl im eigenen Auto als auch im öffentlichen Verkehr gefun-den werden.

 

Gemäß StVO muss, wenn der Verkehr ins Stocken gerät, von den Autofahrer/innen eine Rettungsgasse gebildet werden. Dies bedeutet, dass Autofahrer/innen auf der linken Spur ganz nach links, Autofahrer/innen auf der rechten Spur nach rechts aus-weichen. Dadurch können die Einsatzorganisationen rascher zum Unfallort vordringen, wodurch Menschenleben gerettet werden können. Darüber hinaus können aber auch die Aufräumarbeiten schneller beginnen, um den Verkehr wieder fließen zu lassen.

 

Im Fall der A7 zwischen Gallneukirchen und Treffling kann sich das Bilden einer Ret-tungsgasse allerdings als problematisch herausstellen, weil Autofahrer/innen im Ernst-fall nach rechts auf den Pannenstreifen ausweichen müssten. Dann wäre die Busspur blockiert, mit entsprechendem Nachteil für den öffentlichen Verkehr. Um diese Situati-on zu entschärfen und für Verkehrssicherheit zu sorgen, wurde nun von Verkehrs-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger und der Abteilung Verkehr eine Lösung gefunden.

 

Es werden die bestehenden Bescheide aufgehoben und Neubescheide in Kraft treten, die die Buslenker/innen auf die besondere Vorrangsituation aufmerksam machen und die zulässige Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränken. Um keine Unklarheiten ent-stehen zu lassen, wurden die geänderten Regelungen bereits den Busunternehmen vorab kommuniziert.

 

"Es ist uns gelungen, eine Lösung für Pendler/innen, den öffentlichen Verkehr und auch die Buslenker/innen auf der A7 zu finden, die den Straßenverkehr sicher macht und hoffentlich zur Vermeidung von Unfällen beiträgt", so LR Dr. Kepplinger.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 28. Dezember 2011

(LK) Heute Mittwoch ist es im Bergland sonnig, mild und der Wind ist schwach bis mäßig. In 1.500 m Höhe hat es plus 6 Grad und in 2.000 m plus 5 Grad. Morgen bringt ein Wetterumschwung Abkühlung und Wolken. Es beginnt auch etwas zu schneien, der Wind dreht auf Nordwest und wird stark. In 1.500 m Höhe kühlt es auf minus 4 Grad und in 2.000 m Höhe auf minus 8 Grad ab.

 

Schneedeckenaufbau:
Die Schneedecke hat sich weitgehend gesetzt und gefestigt. Über Nacht hat sich auf Grund der Ausstrahlung je nach Höhe und Exposition oberflächig eine unterschiedlich dicke Harschschicht gebildet. Im Tagesverlauf wird die Oberfläche trotz der milden Temperatur und der Sonneneinstrahlung aber wegen der geringen Luftfeuchtigkeit nur etwas angegriffen. Neben abgewehten Rücken und Graten befinden sich vor allem in den Hochlagen vereinzelt noch ältere Triebschneeablagerungen. Die Schneedecke ist allgemein stark windbeeinflusst und sehr unregelmäßig verteilt. Vor allem in den mittleren Lagen liegt der zuletzt gefallene Schnee auf einer tragfähigen Harschschicht.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird als mäßig, unter der Waldgrenze als gering eingestuft. Ältere Triebschneeablagerungen nordost- über ost- bis südostseitig sind vor allem in den höheren Lagen lokal noch zu beachten. Einzelne Gefahrenstellen befinden sich in eingewehten sehr steilen kammnahen Bereichen sowie in steilen verfüllten Mulden und Rinnen. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich. Aus besonnten steilen Bereichen sind einzelne Selbstauslösungen von Lawinen durch die milden Temperaturen und Sonneneinstrahlung möglich.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala
• Gefahrenstufe: 1-2
• Tendenz: Mit dem Wetterumschwung wird die Lawinengefahr am Freitag wieder
 ansteigen.

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

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Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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