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Landeskorrespondenz Nr. 244 vom 23. Dezember 2011

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LH-Stv. Hiesl überreichte Berufstitel

(LK) Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl hat im Auftrag des Herrn Bundespräsidenten am 22. Dezember 2011 an Frau Oberamtsrätin Renate Schuhmann, Landesschulrat für Oberösterreich, den Berufstitel "Regierungsrätin" verliehen.

Uni-Milliarde ist ein erstes, positives Signal, um den Stellenwert der Bildung auf bundespolitischer Ebene zu erhöhen und die Unis bedarfsgerecht zu finanzieren

Forschungs- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer begrüßt die Uni-Milliarde von Bundesminister Dr. Karlheinz Töchterle:
"Die Uni-Milliarde ist ein erster Schritt in die richtige Richtung – 70 Millionen Euro davon sollten für die Stärkung der JKU aufgewendet werden!"

 

(LK) Forschungs- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer begrüßt die von Bundesminister Dr. Karlheinz Töchterle zugesagte Uni-Milliarde und bezeichnet diese als "eine für die österreichische Universitätslandschaft immens wichtige Investition". Konkret umgelegt auf die Johannes Kepler Universität Linz fordert die Landesrätin davon 70 Millionen Euro. Das entspricht in etwa dem Anteil der Studierenden an der JKU im Verhältnis zur österreichischen Gesamtstudierenden-Anzahl. Daneben werden die von der Plattform JKU-Offensive verfolgten Ziele - 5% Anteil am Gesamtbudget der österreichischen Universitäten, das heißt ein Budget von 340 Millionen Euro für die Leistungsvereinbarungsperiode 2013 bis 2015 – weiterhin unterstützt und engagiert vorgetragen.

 

"Die ausreichende Finanzierung der JKU ist für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Oberösterreich von größter Wichtigkeit", so die Landesrätin weiter. Die JKU trägt wesentlich zur Sicherung eines hohen Ausbildungsstandards und damit zur hohen Attraktivität des Standortes Oberösterreich bei. Unter der Schirmherrschaft der Landesrätin haben sich hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sozialpartner zur JKU-Offensive zusammengeschlossen, um gemeinsam diesem vorrangigen Anliegen Nachdruck zu verleihen. Alle Interessierte können die Stärkung der JKU auch persönlich unterstützen. Und zwar mit einem Eintrag unter Icon Externer Link www.ooe2010plus.at/plattform.

Strahlende Gewinner/innen erhalten 12 OÖVV-Jahreskarten für das Jahr 2012 – mehr als 2.000 Onlineteilnahmen belegen die Wichtigkeit des öffentlichen Verkehrs in !

(LK) Am 22. Dezember 2011 übergab Verkehrs-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger bereits zum zweiten Mal 12 Jahreskarten an die Gewinner/innen des großen ÖV-Gewinnspiels: "Wir haben 12 sehr würdige Preisträger/innen, davon sechs Damen und ebenso viele Herren per Zufall ausgewählt. Gewinn-Voraussetzung war, dass gute Gründe für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel angegeben werden. Außerdem wurden auch 100 Monatskarten verlost, deren Gewinner/innen bereits schriftlich verständigt wurden und sich über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freuen dürfen."

 

Gute Gründe für den ÖV
Die ausgewählten 12 Gewinner/innen dokumentieren mit den angegebenen Gründen, dass es für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sehr unterschiedliche Motive gibt. Die Bandbreite der Einsendungen reichte von ökonomischen ("Mit Zug und Bus bin ich einfach am günstigsten unterwegs") über qualitative ("Ich kann mich morgens ausruhen und komme abends entspannter nachhause") bis hin zu liebestechnischen ÖV-Gründen ("Für meine Frau nach Linz gezogen, aber weiterhin bei der alten Firma beschäftigt").

 

ÖV-Angebot ist enorm wichtig
"Mit dem großen Erfolg dieses Gewinnspiels auch im zweiten Jahr können wir vor allem belegen, dass für einen großen Teil der Oberösterreicher/iInnen ein funktionierendes öffentliches Verkehrsangebot sehr wichtig ist. Der ÖV stiftet ganz individuell Nutzen für die Menschen.", freut sich Landesrat Dr. Kepplinger.

"Präsidentengipfel" in der Berufsschule 3

(LK) Der gemeinsame Besuch der Präsidentin des Nationalrates, Barbara Prammer, sowie des Landtages, Friedrich Bernhofer, und des Landesschulrates, Fritz Enzenhofer, bildete den Abschluss und Höhepunkt des Projekts "Gesetzgebende Körperschaften" in politischer Bildung an der Berufsschule 3 in Linz.  Zusätzlich zu den drei Präsidenten hat auch noch NRAbg. Walter Schopf der Schule seine Ehre erwiesen.

 

Schülersprecherin Anna Fuchs präsentierte den Vertretern der Politik die gut gemachte Broschüre ("Makart News") zur Projektarbeit, die allen Abgeordneten zum Nationalrat und zum Landtag übergeben wird. Anschließend richtete Anna Fuchs namens der Schüler/innen noch einige Fragen an die Chefin des Nationalrates und den Vorsitzenden des Landtags. Der Bogen der behandelten  Themen spannte sich dabei von der Sicherheit des Euro bis hin zu Abläufen in der Tagespolitik. Prammer und Bernhofer beantworteten geduldig die Schülerfragen und nutzten die Gelegenheit, um die Schüler ins Parlament bzw. in den Landtag einzuladen.

 

Beim anschließenden Rundgang durch die Schule zeigten sich die Vertreter der Politik von der Qualität  des Unterrichts, den Leistungen der Schüler/innen als auch von der modernen und umfangreichen Ausstattung tief beeindruckt. Präsident Enzenhofer gratulierte Berufsschuldirektor Reinhard Felber zum hohen Standard seiner Bildungseinrichtung.

Sprechtage für die Woche vom 26. bis 30. Dezember 2011

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 23. Dezember 2011

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland dicht bewölkt, milder, und es gibt etwas Regen bzw. Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt bis auf rund 1.500 m Höhe. Es hat plus 2 Grad in 1.500 m Höhe und 0 Grad in 2.000 m Höhe. Der Wind um Nordwest ist mäßig. Morgen Samstag ziehen viele Wolken durch mit einigen Regenund Schneeschauern. Die Schneefallgrenze sinkt auf 400 m Höhe und die Temperatur in 1.500 m Höhe geht auf minus 4, in 2.000 m Höhe auf minus 8 Grad zurück. Der Wind aus West bis Nordwest bleibt mäßig.

 

Schneedeckenaufbau:
Die Schneedecke ist ab den mittleren Höhenlagen stark windbeeinflusst und sehr unregelmäßig verteilt. Rücken und Grate sind oft stark abgeblasen. Ältere, von rund 10 cm Neuschnee überdeckte störanfällige, teils auch umfangreichere Triebschneeablagerungen liegen oft auf älteren Verfrachtungen, die wiederum auf einer harten und windgepressten Altschneedecke liegen und schlecht binden. Durch das Eigengewicht und den milderen Temperaturen kann sich die Schneedecke aber weiter setzen. Regen bis in die mittleren Höhelagen wird die Schneedecke je nach Menge verschieden stark anfeuchten.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird als erheblich eingestuft. Ältere, durch starken Wind um West bis Nordwest entstandene auch noch störanfällige Triebschneeablagerungen sind vor allem in den höheren Lagen vorhanden. Stark verfüllte steile Mulden und Rinnen sowie kammnahe eingewehte Steilhänge sind hier noch zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Es herrschen teilweise ungünstige Verhältnisse, und es ist Erfahrung in der Lawinenbeurteilung erforderlich. Mildere Temperaturen und Regen, teils bis in die mittleren Höhenlagen lässt die Gefahr für Selbstauslösungen von Nassschneelawinen allgemein ansteigen.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 3
  • Tendenz: Die Gefahr von Selbstauslösungen von Lawinen geht durch die zurückgehende Temperaturen wieder zurück. In den Hochlagen ist aber weiterhin auf die erhebliche Schneebrettgefahr zu achten.


Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

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Pressekonferenz am 23. Dezember 2011

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer


zum Thema

"Das Jahr 2011 - ein landespolitischer Rückblick"

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