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Landeskorrespondenz Nr. 239 vom 16. Dezember 2011

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LH-Stv. Ackerl: Landesregierung beschließt kommenden Montag den Heizkostenzuschuss für 2012

(LK) "In der letzten Sitzung der Oö. Landesregierung im heurigen Jahr, am kommenden Montag, wird aller Voraussicht nach der neue Heizkostenzuschuss für die Heizperiode  2011/2012 beschlossen," so Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl Die Heizkostenzuschussaktion des Landes (HKZ) wird auf Initiative von LH-Stv. Ackerl seit dem Jahr 2004 jährlich durchgeführt. Rund 25.000 Personen bezogen 2010/2011 einen Heizkostenzuschuss des Landes. Für 2012 wird mit rund 26.000 Zuschussbezieher/innen gerechnet. Der dafür notwendige Finanzbedarf liegt zwischen 3,4 und 4,2 Millionen Euro.

 

Die Höhe des Heizkostenzuschusses beträgt wieder 140 Euro. Wie in der Vergangenheit gibt es eine Einschleifregelung, nach der Personen, deren Einkommen bis zu 50 Euro über der genannten Einkommensgrenze liegt, einen Zuschuss in der Höhe von 70,- Euro erhalten.

 

Die Antragsfrist läuft vom 27. Dezember 2011 bis 13. April 2012. Der Antrag kann bei den Gemeinden bzw. Magistraten gestellt werden, wobei für sämtliche Anträge die Einkommensverhältnisse des Jahres 2011 berücksichtigt werden.

 

Der Heizkostenzuschuss ist wie in der Vergangenheit an eine "soziale Bedürftigkeit" gebunden. Als "sozial bedürftig" gelten laut Richtlinie all jene Personen, deren Haushaltseinkommen die Ausgleichszulagenrichtsätze nicht übersteigen. Die Richtsätze für den Bezug des oö. Heizkostenzuschusses betragen demnach (Ausgleichzulagenrichtsätze 2011) für

  • Alleinstehende 814,82 Euro, und für
  • Ehepaare/Lebensgemeinschaften 1.221,68 Euro (und je Kind 154,79 Euro).

 

Die Heizkosten stellen für viele Familien eine große finanzielle Belastung dar. Der Heizkostenzuschuss ist deshalb eine wichtige Hilfe für sozial Bedürftige, so Sozialreferent LH-Stv. Josef Ackerl.

LR Anschober: Energiefahrplan 2050 der EU ist eine skandalöse Werbebroschüre für Atomstrom

Schweigende Antiatom-Mehrheit innerhalb der EU muss endlich aktiv werden

 

(LK) Seit 15. Dezember 2011 liegt der Entwurf für ein neues, langfristiges Energiekonzept der EU vor. Zwar wird vorerst keines der verschiedenen Szenarien ausgewählt, in den Leitlinien und Begründungen erweist sich das Papier aber als ein skandalöses Pro-Atom-Papier. Mit völlig falschen Behauptungen wird für eine Fortsetzung des Einsatzes der Atomenergie geworben.
So lautet die neunte Regel für den Umbau der europäischen Energiewirtschaft: "Die Kernenergie leistet einen wichtigen Beitrag: Die Kernenergie wird benötigt, um einen erheblichen Beitrag zum Umbau des Energiesystems in den Mitgliedstaaten zu leisten, in denen diese verwendet wird. Sie bleibt weiter eine zentrale Energiequelle für die CO2-arme Stromerzeugung..."
Und auf Seite 14: "Die Kernenergie ist eine Dekarbonisierungsoption. (...) Die Analyse der Szenarios zeigt, wie die Kernenergie zu niedrigeren Systemkosten und Strompreisen beiträgt..."
Beide Argumente sind völlig unrichtige Behauptungen der Atomlobby, so LR Anschober:
"- denn vielfach - unter anderem durch die von mir in Auftrag gegebene und von der Universität Linz erarbeiteten Studie über die Unterversicherung der europäischen Atomreaktoren - ist mittlerweile belegt, dass die Atomenergie die am höchsten subventionierte Energieform ist;
- die Atomenergie als Option für den Klimaschutz zu bewerben, ist ebenfalls falsch: denn damit wird verschwiegen, dass die Atomenergie vom Uranabbau bis zur Endlagerung sehr wohl beträchtliche CO2-Emissionen verursacht und darüber hinaus die für die Energiewende zu Energieeinsparung und erneuerbare Energie notwendigen Investitionen bindet;
- die Tatsache des Fehlens einer Endlagerungsmöglichkeit wird im Entwurf des Energiefahrplans einfach verschiegen;

- die seit Fukushima und Tschernobyl bekannten enormen Risken der Atomenergie werden verharmlost."

 

Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober fordert daher das rasche Bilden einer Allianz der Antiatomstaaten und der Staaten auf Ausstiegskurs innerhalb der EU, die eine Mehrheit darstellen, mit dem Ziel einer Verankerung eines gesamteuropäischen Atomausstiegs und 100 Prozent erneuerbare Energie bis 2015 im Energiefahrplan. Anschober: "Einige der im Entwurf dargestellten Szenarien beweisen sogar, dass dies möglich ist. Die bislang schweigende Antiatom-Mehrheit innerhalb der EU muss endlich aktiv werden und sich in die Entscheidungsfindung über den Energiefahrplan stark einbringen. Geschieht dies nicht, dann ist ein europaweites Volksbegehren unumgänglich."

Weihnachten sorgt für volle Betten in Oberösterreich

Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl: "Stimmung optimistisch, auch Semesterferien bereits gut nachgefragt"

 

(LK) Für die bevorstehenden Weihnachtsferien ist die Stimmung in der oberösterreichischen Tourismusbranche derzeit sehr optimistisch. "Das Anfrage- und Buchungsaufkommen ist vergleichbar mit dem Vorjahr und vor allem für die Ferienwochen (Weihnachten, Silvester, Semesterferien) bereits sehr gut", freut sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl über die jüngsten Umfrage-Ergebnisse unter heimischen Touristikern. Zudem wird mit einem starken Ausflugstourismus während der Ferienwochen gerechnet.

 

In den Skigebieten sind zu den Weihnachtsferien nur mehr vereinzelt Zimmer frei, die Tourismusverbände unterstützen kurzfristig Entschlossene gerne bei der Herbergssuche. Gefragt sind Unterkünfte in allen Kategorien, von der Ferienwohnung bis zum 4-Sterne Hotel. Der Trend geht in Richtung Qualität und Kurzurlaub, begehrt sind beispielsweise 3-bis-4-Tage-Pauschalangebote inklusive Skipass. "Der Großteil der Anfragen kommt aus Österreich, Deutschland und Tschechien. Damit bestätigt sich auch, dass wir mit unseren mit den Snow&Fun-Skigebieten abgestimmten Marketingaktivitäten in diesen Märkten richtig liegen" sagt OÖ. Tourismus-Vorstand Mag. Karl Pramendorfer. Freizeitangebote abseits der Piste, wie zum Beispiel Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Hundeschlittenfahren werden als Abwechslung zum Pistenvergnügen erfahrungsgemäß gut angenommen.
Ebenso erfreuen sich die Gesundheitsdestinationen und Thermen derzeit guter Nachfrage. Zufrieden sind die Städte mit dem Adventgeschäft in der Vorweihnachtszeit – die zahlreichen Adventmärkte, Brauchtumsveranstaltungen und passenden Urlaubsangebote dazu werden heuer sehr gut angenommen, berichten Touristiker beispielsweise aus Linz, Steyr oder dem Salzkammergut.

 

Für den weiteren Verlauf der Wintersaison zeigen sich die Touristiker zuversichtlich. Die Semesterferienwochen – v.a. die Wiener- und Oberösterreicher-Wochen – sind bereits gut nachgefragt. Mit Veranstaltungen und attraktiven Angeboten sorgen die heimischen Tourismusdestinationen auch außerhalb der Ferienwochen für großes Interesse an Oberösterreich. "Oberösterreichs Wintertourismus verzeichnete in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Die Voraussetzungen für ein Erreichen dieses hohen Niveaus auch im heurigen Winter stehen also durchaus gut" sagt Sigl.

 

Aktuelle Infos unter Icon Externer Link www.oberoesterreich.at oder Icon Externer Link www.wintersport.at

Kaufmännische Schulen unter neuer Leitung

(LK) Die kaufmännischen Schulen (HAK/HAS) in Oberösterreich sind unter neuer Leitung: Der Amtsführende Präsident des Landesschulrat für Fritz Enzenhofer betraute Hofrat Mag. Wolfgang Weingartner, Direktor der HAK/HAS Traun, als Landesschulinspektor für die kaufmännischen Schulen. Wolfgang Weingartner tritt an die Stelle von Hofrat Mag. Gerhard Brandstötter, der mit Anfang Dezember in den Ruhestand getreten ist.

 

Mag. Weingartner ist Experte für Wirtschaftspädagogik und Betriebswirtschaftslehre und bringt mit einer langjährigen Unterrichtstätigkeit an den Handelsakademien Steyr, Linz (Abend-HAK und Auhof) und Traun sowie als pädagogischer Administrator am Landesschulrat sowie der Leitung der HAK Traun ein hohes Maß an Erfahrung in diesem Bereich mit. Mag. Weingartner war auch viele Jahre an der Johannes-Kepler-Universität in Linz Lehrbeauftragter für Rechnungswesen.

 

Privat ist der 61-jährige Pädagoge stolz auf seine Familie (verheiratet, eine erwachsene Tochter) und widmet sich der Fotografie sowie sportlichen Tätigkeiten. Der Ennser spielt gerne Tennis und fährt auch gerne Rad.

Sprechtage für die Woche vom 19. bis 23. Dezember 2011

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 20. Dezember 2011 von 8:00 Uhr bis
    11:00 Uhr, (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 19. Dezember 2011 von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr und
    Donnerstag, 22. Dezember 2011 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 19. Dezember 2011 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr,
    (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 16. Dezember 2011

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland überwiegend bewölkt und der Wind aus süd- bis westlicher Richtung ist stürmisch. Im Lauf des Tages setzt dann Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf rund 2.000 m Höhe. Am Abend bringt eine markante Kaltfront einen Temperatursturz und stürmischen, teils sogar orkanartigen Wind. Die Schneefallgrenze sinkt bis in die tiefe Lagen. In 1.500 m Höhe hat es rund plus 3 Grad und in 2.000 m Höhe bis zu plus 1 Grad. Morgen Samstag ist es stark bewölkt, kalt, stürmisch und es schneit verbreitet. In 1.500 m Höhe hat es minus 6 Grad und in 2.000 m Höhe minus 10 Grad. Der Wind um Nordwest ist stark bis stürmisch.

 

Schneedeckenaufbau:
Die geringmächtige Schneedecke von rund 20 bis 40 cm ab den mittleren Höhenlagen ist durch zeitweise starken bis stürmischen Wind sehr unregelmäßig verteilt worden. Rücken, Grate sowie kammnahe Bereiche sind meist abgeweht, Rinnen und Mulden hingegen verfüllt worden. Die Altschneedecke ist überwiegend gesetzt und gefestigt.

 

Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird als gering eingestuft. Zu beachten sind lokale kleinräumige Triebschneeablagerungen die durch teils starken Wind um Süd gebildet wurden. Vereinzelte Gefahrenstellen befinden sich in steilen verfüllten Mulden und Rinnen der Hochlagen. In der Nacht auf Morgen steigt die Lawinengefahr durch Neuschnee und stürmischen Wind etwas an.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1-2
  • Tendenz: Mit dem erwarteten Neuschnee und stürmischen Wind steigt die Lawinengefahr an.


Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß


Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 16. Dezember 2011

Landesrat Rudi Anschober und Landesenergiebeauftragten DI Dr Gerhard Dell


zum Thema

"Oberösterreich macht ernst im Kampf gegen die wachsende Energiearmut"

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Pressekonferenz am 16. Dezember 2011

Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, Ing. Mag. Klaus Krüger (Geschäftführer, Kappa Filter Systems GmbH) und Mag. Maximilian Hauer (Marketing Manager, Kappa Filter Systems GmbH)


zum Thema

"The Future Has Zero Emissions - Kappa Filter Systems sorgt für maximal saubere Luft bei minimalem Energieeinsatz"

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Presseinformationen

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