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Landeskorrespondenz Nr. 237 vom 14. Dezember 2011

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Landeshauptmann Dr. Pühringer ernennt Dr. Georg Palmisano zum neuen Landessanitätsdirektor

Dr. Meusburger wird ärztlicher Direktor am KH der Elisabethinen

 

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hat am 14. Dezember 2011, den neuen Landessanitätsdirektor des Landes Oberösterreich ernannt. Die Funktion übernimmt mit 1. Februar 2012 Dr. Georg Palmisano aus Linz, derzeit Leiter des Prüfungsteams zur Durchführung hygienisch-technischer Überprüfungen für Medizinprodukte des gespag-Hygienezentrums am Institut für klinische Pathologie und Neuropathologie der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz. Palmisano wurde im Objekti¬vierungsverfahren an erster Stelle gereiht. Der amtierende Landessanitätsdirektor Dr. Stefan Meusburger übernimmt mit Jahresbeginn die ärztliche Leitung am Krankenhaus der Elisabethinen in Linz.

 

"Auf den neuen Landessanitätsdirektor kommen große Herausforderungen zu, insbesondere bei der Umsetzung der oö. Spitalsreform und dem oö. Präventionsschwerpunkt. Dr. Palmisano ist Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie und hat sich in seiner Funktion als Leiter des gespag-Hygiene-Zentrums einen exzellenten Ruf erarbeitet. Ich wünsche ihm alles Gute und freue mich auf die enge Zusammenarbeit", so Gesundheitsreferent LH Pühringer, der sich in diesem Zusammenhang auch beim scheidenden Landessanitätsdirektor Dr. Meusburger bedankt: "In all den Jahren war Stefan Meusburger eine große Stütze in der Gesundheitsabteilung, vor allem auch bei der Reform des oö. Spitalswesens. Auch ihm wünsche ich alles Gute und viel Erfolg bei der neuen Herausforderung."

 

Dr. Georg Palmisano wurde 1970 in Klagenfurt geboren. Nach dem Studium der Humanmedizin in Wien absolvierte er einen dreijährigen Universitätslehrgang für Toxikologie am Institut für Krebsforschung an der Universität Wien bevor er im Zuge der Turnusausbildung an der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg sowie im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz zu arbeiten begann. Es folgten Tätigkeiten am Institut für Umweltmedizin des Magistrats, am Gesundheitsamt der Stadt Wien sowie am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH in Linz.

 

Seit 2005 leitet Palmisano ein Projekt zur Etablierung eines gespag-unternehmensweiten Validierungskonzeptes für die Aufbereitung von Medizinprodukten nach dem österreichischen Medizinproduktegesetz. Seit 2010 ist Palmisano Vorsitzender der Landesfachgruppe Hygiene und Mikrobiologie sowie Stv. Vorsitzender der Bundesgruppe Hygiene und Mikrobiologie.

 

Zusätzlich hat Palmisano mehrere Lehrtätigkeiten, unter anderem an der FH Gesundheitsberufe (Studiengang Biomedizinische Analytik) in Linz sowie an der FH Oberösterreich (Studiengang Medizintechnik) in Linz.

 

Georg Palmisano ist Vater einer Tochter und wohnt in Linz.

Landeshauptmann Pühringer verabschiedet Konvoi der OÖ. Landlerhilfe in die Ukraine

'Christkindl aus der Schuhschachtel' ist fixer Bestandteil der humanitären Hilfe aus Oberösterreich

 

(LK) Seit mehr als zehn Jahren läuft bereits die Weihnachtsaktion "Christkindl aus der Schuhschachtel" der OÖ. Landlerhilfe. Einen Höhepunkt erreicht sie kommende Woche mit der Übergabe des insgesamt 175.000sten Weihnachtspakets an die unter Kaiserin Maria Theresia ausgewanderten Altoberösterreicher/innen aus dem Salzkammergut in die ukrainischen Städte Königsfeld und Deutsch-Mokra.

 

Am 13. Dezember 2011 verabschiedete LH Dr. Josef Pühringer vor dem Linzer Landhaus den langen Fahrzeug-Konvoi Richtung Ukraine: "Auch heuer wieder haben sich an der Aktion der Menschlichkeit viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher beteiligt. Insgesamt sind wieder 20.000 Pakete zusammengekommen, die in 60 Fahrzeugen in einem Weihnachtskonvoi in die Ukraine gebracht werden." Der Landeshauptmann stellte für die lange und unwegsame Anreise wieder für alle ehrenamtlichen Fahrer/innen die sogenannten "Bschoadbinkerl" als Reiseproviant zur Verfügung.

 

Über 300 oberösterreichische Schulen und Kindergärten, hunderte Lehrkräfte und Kindergärtner/innen sowie viele Einzelpersonen haben sich an der landesweiten Weihnachtsaktion der OÖ. Landlerhilfe beteiligt. "Wie wichtig ehrenamtliche Tätigkeit ist, hat uns das heurige Internationale Jahr des Ehrenamtes besonders deutlich vor Augen geführt. Daher ein großes Dankeschön an die vielen Freiwilligen und Gute Fahrt an alle Mitreisenden des langen Konvois", so Pühringer abschließend.

Wirtschaft, Industrie & Sozialpartner vollziehen Schulterschluss zur Stärkung der JKU und formieren sich zur "Plattform JKU-Offensive"

Forschungs- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Der Ausbau der Johannes Kepler Universität ist ein vorrangiges Anliegen, das nun gemeinschaftlich und abgestimmt von der Plattform getragen und vorangetrieben wird!"

 

(LK) Am 13. Dezember 2011 haben sich hochrangige Vertreter/innen des Landes Oberösterreich, der oö. Wirtschaft und Industrie, der Sozialpartner und von Forschungs- und Bildungseinrichtungen zur "JKU-Offensive – Gemeinsam für eine starke JKU“ unter der Schirmherrschaft von Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer zusammengeschlossen. Sprecher/in der Plattform sind neben Dr. Alfred Stern, Mag.a Katharina Lehmayer und KommR DI Günter Rübig. Die angepeilten Ziele: 5 % Anteil am Gesamtbudget der österreichischen Universitäten, ein Budget von mindestens 310 Millionen Euro für die Leistungsvereinbarungsperiode 2013 bis 2015 und - zur Sicherung des weiteren Wachstums der JKU insbesondere in der Technik – wird auch die studienplatzabhängige Universitätsfinanzierung unterstützt.

 

Die Johannes Kepler Universität Linz (JKU) ist der zentrale Wissens- und Forschungsknoten in Oberösterreich und daher für die oö. Öffentlichkeit und Industrie von enormer Bedeutung. Sie ermöglicht Betrieben, Schulen und lokalen Partner/innen den Zugang zu wissenschaftlichem Know-How und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zum technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. "Um im zunehmenden Wettbewerb der Universitäten bestehen zu können ist eine ausreichende Finanzierung der JKU größter Wichtigkeit. Die JKU trägt wesentlich zur Sicherung eines hohen Ausbildungsstandards und damit zur hohen Attraktivität des Standortes Oberösterreich bei“, erklärt Forschungs- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer einige der Gründe für das Engagament des Landes OÖ. Gemeinsam will man den JKU-Ausbau bei den zuständigen Stellen in der Bundeshauptstadt vortragen und so zu einer Verbesserung der JKU maßgeblich beitragen. Web-Info: Icon Externer Link www.ooe2010plus.at/plattform

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 14. Dezember 2011

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und der ÖBB


zum Thema

"Spatenstich für die Bahnunterführung Unterrohr"

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Pressekonferenz am 14. Dezember 2011

Gemeinde- und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger


zum Thema

"Landwirtschaft und Gemeinden - Bilanz 2011 und Ausblick 2012 aus dem Fundamentressort"

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