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Landeskorrespondenz Nr. 233 vom 7. Dezember 2011

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LH-Stv. Hiesl: Erster Härtetest für oberösterreichischen Winterdienst erfolgreich verlaufen – Durch milden Winter bislang 1,4 Millionen Euro gespart!

(LK) Am 6. Dezember 2011 hat der Winter die oberösterreichische Straßenverwaltung zum ersten Mal richtig auf die Probe gestellt. "Dieser erste Härtetest hat uns gezeigt, dass wir wieder bestens auf den Winter vorbereitet sind. Alle Einsätze sind reibungslos verlaufen, und für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer/innen war gesorgt", so LH-Stv. Franz Hiesl. 

 

Der heurige Winter verlief bisher sehr mild. Positiver Nebeneffekt: Die oberösterreichische Landesstraßenverwaltung hat um rund 14.000 Tonnen weniger Streusalz als zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr verbraucht. Dies entspricht einer Einsparung von 1,4 Millionen Euro.

 

Eckdaten Winterdienst 2011/2012:
Das Streusalz wurde bereits zu einem großen Teil eingelagert. In den 108 Silos bzw. zwölf Hallen der Straßenmeistereien und dem zentralen Sperrlager bei den Salinen Austria befinden sich 44.000 Tonnen Streusalz.
In den 31 Straßenmeistereien stehen 650 Mitarbeiter mit 190 Fahrzeugen rund um die Uhr für den Winterdienst bereit. Zusätzlich stehen 120 Winterdienstfahrzeuge von Gemeinden und externen Unternehmen zur Verfügung, die bei Bedarf im Auftrag des Landes Oberösterreich für den  Winterdienst eingesetzt werden.
Die Länge einer Räum- bzw. Streustrecke eines Winterdienstfahrzeuges beträgt rund 25 bis 30 Kilometer. Die dafür benötigte Umlaufzeit beträgt maximal drei Stunden.

Jugend-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Jugendbeirat ist wichtiger Ideen- und Impulsgeber für die Generationengerechtigkeit in Oberösterreich"

Der oö. Jugendbeirat spiegelt die große Vielfalt der Jugendorganisationen in Oberösterreich und stellte ein Maßnahmenpaket für Generationengerechtigkeit zusammen.

 

(LK) Nach mehrmonatigen Beratungen einigte sich der Landesjugendbeirat, in dem 37 große oö. Jugendorganisationen vertreten sind, auf ein Maßnahmenpaket zur Generationengerechtigkeit.

  • Das faktische Pensionsantrittsalter muss rasch an das gesetzliche Antrittsalter herangeführt werden. Dies kann auch durch neue Arbeitszeitmodelle erreicht werden.
  • Für Arbeitnehmer/innen, die über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus der Erwerbstätigkeit nachgehen, sollen Anreize geschaffen werden.
  • Um zu vermeiden, dass Menschen aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig in Pension gehen müssen, sollten präventiv gesundheitsfördernde Maßnahmen ergriffen werden.
  • Es ist vermehrtes Augenmerk darauf zu legen, dass Arbeitsplätze altersadäquat gestaltet werden.
  • Es muss zu einer Harmonisierung aller Pensionssysteme kommen.
  • Die Angleichung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters der Frauen an ein gemeinsames  Pensionsantrittsalter (bei z.B. gleichzeitiger Anrechnung von Kindererziehungszeiten für Frauen und Männer oder von Pflegeleistungen) hat früher als derzeit vorgesehen zu erfolgen.
  • Das Lebenseinkommen muss zu Gunsten der jungen Generationen umverteilt werden (mit dem Ergebnis einer flacheren Gehaltskurve).
  • Wir mahnen eine verantwortungsbewusste Budget- und Steuerpolitik ein, um den jungen Menschen – unseren Kindern und Enkelkindern – die Chancen zur Gestaltung ihrer Zukunft zu sichern.

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