Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 230 vom 2. Dezember 2011

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Presseinformation

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

LH-Stv. Hiesl überreichte Berufstitel

(LK) Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl hat im Auftrag des Herrn Bundespräsidenten am 28. November 2011 an Beamte des Landes Oberösterreich Dekrete verliehen.

 

Den Berufstitel "Regierungsrat" erhielten:

  • OAR. Georg Grafinger und
  • OAR. Johann Holzinger


von der Bezirkshauptmannschaft Gmunden.

LR Anschober: Umweltbudget 2012 - mehr Geld für die Energiewende und für grüne Jobs in Oberösterreich

Ressortbudget Umwelt, Energie, Wasser und Konsument/innenschutz für 2012

 

(LK) "Einsparungen durch Reformen, um mehr Geld für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung zu haben", unter diesem Motto sieht LR Rudi Anschober das Ressortbudget für das Jahr 2012. Eine Reihe von freiwilligen Kürzungen und Einsparungen im Rahmen der laufenden Aufgabenreform wurden realisiert. Im Ausmaß von rund 400.000 Euro wurden dem politischen Lenkungsausschuss Vorschläge vorgelegt und von diesem auch bereits beschlossen, sodass sich die Dotierungen bereits entsprechend angepasst im Voranschlag für das Verwaltungsjahr 2012 wiederfinden.

 

Erfreuliche Steigerung um 5 Prozent

Gleichzeitig wurden strategische Schwerpunkte gesetzt, die vor allem in den zentralen Zukunftsbereichen Investitionen ermöglichen und absichern. Insgesamt stehen sowohl über den Nachtrag 2011 (1,5 Mio für die Umsetzung der ersten Maßnahmen des Ökojob-Programms) wie auch über das Budget 2012 fast vier Millionen Euro zusätzlich für das Ressortbudget zur Verfügung. Eine Steigerung von 52,0 Mio Euro (2011) auf 54,4 Mio Euro für 2012 konnte durchgesetzt werden, was einer Steigerung um 5 Prozent entspricht.

 

Die wichtigsten Vorhaben, die damit finanziell abgesichert werden konnten:

  • Planmäßige Fortführung des Großprojektes Machlanddamm
  • Umsetzung eines Pilotprojektes zur Eindämmung der "Energiearmut" in
  • Weitere innovative Leuchtturmprojekte im Rahmen des Ökojob-Programmes
  • Beschleunigte Umsetzung der Energiewende
  • Start des neuen Ökojobprogrammes

 
Umweltbudget in Prozenten:


 

(Grafik Land )

 

Anschober abschließend: "Gerade in Krisenzeiten müssen wir Schwerpunkte setzen - mit diesem Budget machen wir dies stärker als jemals zuvor. Und gerade in Krisenzeiten müssen wir in Zukunftsjobs investieren, um dem drohenden Abschwung am Arbeitsmarkt entgegen zu steuern. Unsere Zukunft sind die grünen Jobs, bei denen wir bundesweit bereits an der Spitze stehen. Das gesamte Umweltbudget ist von dieser neuen Verbindung von Umwelt und Wirtschaft mit dem Ziel Tausender neuer grüner Jobs gekennzeichnet."

Budget-Erfolg für Forschungs-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer

"Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung werden mehr und nachhaltig Arbeitsplätze in Oberösterreich geschaffen. Deshalb stellt das Land trotz Sparkurs die Weichen für die Zukunft richtig: 2012 gibt es fast 5 Millionen Euro mehr für Forschung und Wissenschaft als im Vorjahr."

 

(LK) "In Zeiten größter Sparsamkeit ist es trotzdem unverzichtbar, Innovationen zu fördern und damit Oberösterreich fit für die Zukunft zu machen. Durch die Erhöhung des Budgets für Wissenschaft und Forschung auf rund 50 Millionen Euro stellt das Land die richtigen Weichen", freut sich Doris Hummer, Landesrätin für Forschung und Wissenschaften. Das zusätzliche Geld kommt dem oberösterreichischen Hochschulraum, den Forschungseinrichtungen und den forschenden Betrieben zu Gute. Konkret bedeutet das 17 Prozent mehr für universitäre und außeruniversitäre Forschung sowie 5 Prozent mehr für die Fachhochschulen", so Hummer.
Ein Schwerpunkt der Landesrätin ist - durch aktive Zusammenarbeit aller oö. Universitäten und Hochschulen - den Hochschulraum im Land national und international attraktiv zu positionieren und bekannter zu machen. "Wir wollen in Oberösterreich die Expert/innen ausbilden, die unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen dringend brauchen. Damit decken wir nicht nur den Bedarf im eigenen Land, sondern werden durch das geballte Know-How auch als Wirtschaftsraum attraktiver und schaffen zusätzliche Arbeitsplätze", so Hummer.
Ein besonderes Anliegen ist der Landesrätin, mehr Frauen für die Forschung und Entwicklung zu begeistern. "Wir brauchen auch die Frauen in den Forschung, um den Bedarf zu decken. Mit dem ersten Forscherinnen-Award holen wir 2012 erstmals die hervorragende Leistung der oberösterreichischen Forscherinnen vor den Vorhang und machen hoffentlich vielen jungen Frauen Mut und Lust auf eine Karriere in diesem Bereich."

Zukunftsallianz stellt Mega-Thema "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" in den Blickpunkt

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Neue Arbeitsmarktstrategie soll Oberösterreichs Position absichern und zukunftsgerichtet ausbauen!"

 

(LK) Wirtschaftspolitische Visionen zu entwickeln, um daraus langfristige, nachhaltige Konzepte für das Land Oberösterreich zu erarbeiten - das ist das Ziel der Zukunftsallianz Wirtschaft 2020". Am Donnerstag, 1. Dezember 2011 trafen sich Expert/innen im Linzer Ars Electronica Center, um über das Thema "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" zu diskutieren. "Oberösterreichs Realwirtschaft liegt im internationalen Benchmarking ganz vorne. Zentrale Bedeutung für den zukünftigen Erfolg im zunehmend komplexen Wettbewerb haben industrielle Wertschöpfung und hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Um das sicherzustellen, brauchen wir ein hohes Qualifikationsniveau - eine zentrale Aufgabe in der neuen Arbeitsmarktstrategie", fasst Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl zusammen.

 

Inputs zum Thema Arbeitsplatz 2020 lieferten zwei hochrangige Experten: Trendforscher Mag. Christian Hehenberger vom Institut für Marketing- und Trendanalysen (IMT) in Gutau und Prof. Dr. Martin Kuhlmann von der Georg-August-Universität Göttingen/Deutschland, der zum Thema "Arbeit im Wandel" forscht.
Hehenberger sieht Potenzial in den Bereichen Bau Energie und Mobilität, weist aber gleichzeitig auf die Notwendigkeit einer breiten Risikostreuung hin - ein Asset, mit dem die heimische Wirtschaft punkten kann.
Auf das Spannungsfeld öffentliche Hand vs. Unternehmen hat Prof. Kuhlmann hingewiesen. Er sieht die Aufgaben klar verteilt: Arbeit zu schaffen und zu gestalten liege in der Zuständigkeit der Unternehmen, während die Politik die Rahmenbedingungen schaffen müsse, etwa durch die Förderung von Kooperationen, wie es im Bereich der Cluster vorzeigt. Der Wissenschafter wies auch darauf hin, dass die steigenden Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der Mitarbeiter/innen umso besser bewältigt werden könne, je höher deren Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz ist.

Am Podium diskutierten Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, AMS-OÖ-Geschäftsführerin Brigit Gerstorfer und Unternehmer Ing. Johannes Gschwandtner (Fa. Technosert/Wartberg) genauso wie Mag.a Ulrike Rabmer-Koller, Vize-Präsidentin der Wirtschaftskammer , DI Klaus Pöttinger, Präsident der Industriellenvereinigung und DI Günter Rübig, Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologie für OÖ.

 

Weitere Informationen zur Zukunftsallianz unter Icon Externer Link www.zukunftsallianz.at

Sprechtage für die Woche vom 5. bis 9. Dezember 2011

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 2. Dezember 2011

Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner


zum Thema

"Wohnbaureform 2012: Budget und Ausblick"

107,53 KB)

Presseinformationen

Logo Landeskorrespondenz

Presseinformation

Spitalsreform: Landes-Ausbildungskommission startet ihre Arbeit

275,97 KB)

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at