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Landeskorrespondenz Nr. 186 vom 29. September 2011

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Landeshauptmann Pühringer bei der Amtsübergabe des Doyen des Konsularischen Korps in Oberösterreich: Konsul Hugo Wagner folgt auf Konsul Hans-Dieter Fuchshuber

(LK) Insgesamt 28 konsularische Vertretungen leisten tagtäglich ihren unverzichtbaren Beitrag dafür, dass Oberösterreich als eine weltoffene Region mit ausgezeichneten wirtschaftlichen, kulturellen und sehr engen persönlichen Verbindungen in aller Welt einen guten Namen hat. Heute übergab Konsul Kommerzialrat Dieter Fuchshuber seine Funktion als Doyen des Konsularischen Korps in Oberösterreich an seinen Nachfolger Konsul Ing. Hugo Wagner.

 

"Oberösterreichs Internationalität ist nicht denkbar ohne das Konsularische Korps. Sie sind nicht nur die diplomatischen Nahversorger vor Ort – sie bewegen auch vieles im Interesse Oberösterreichs in der Welt. Konsul Fuchshuber ist dafür ein besonders anschauliches Beispiel. Er hat Internationalität sowohl in seinem Beruf als Goldschmied als auch in seinem Ehrenamt als Honorarkonsul über Jahrzehnte hinweg gelebt. Dafür möchte ich mich heute bei Ihm sehr herzlich bedanken", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der feierlichen Amtsübergabe im Linzer Landhaus.

 

Seit nunmehr 35 Jahren vertritt Fuchshuber die Republik Chile in Oberösterreich, seit 1993 fallen auch Tirol und Vorarlberg in seinen Zuständigkeitsbereich. Fünf Jahre lang war Fuchshuber jetzt Doyen - Rangältester und Sprecher - des Konsularischen Korps in Oberösterreich.
Als Unternehmer hat Fuchshuber zahlreiche Exportmärkte in Europa und Übersee erschlossen und Goldschmiedekunst aus Oberösterreich in aller Welt bekannt gemacht. Als Honorarkonsul hat er die Exportbemühungen bedeutender oberösterreichischer Betriebe, wie Voest oder Plasser & Theurer, nach Chile durch seine diplomatischen Möglichkeiten unterstützt.

 

Der neue Doyen Konsul Ing. Hugo Wagner ist seit 28. August 1977 Honorarkonsul des Königreiches Niederlande in Oberösterreich und hat eine klassische Honorarkonsul-Karriere hinter sich: Erfolgreicher Unternehmer - Kontakt mit dem späteren Entsenderland als Importeur niederländischer Garagentore - Übernahme des Honorarkonsulates.

 

"Für die neue Funktion als Doyen und Sprecher des Konsularischen Korps in Oberösterreich wünsche ich Ihnen schon jetzt viel Erfolg. Wir werden die Honorarkonsule als Brückenbauer nach Oberösterreich herein und von Oberösterreich in die Welt hinaus künftig mehr denn je brauchen. Als Exportland, aber auch als Land, das weltoffen auf jene zugeht, die zu uns kommen", so LH Pühringer abschließend.

Landeshauptmann Pühringer eröffnet Caritas-Fotoausstellung 'Menschenbilder im Landhaus': "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte"

(LK) Im Beisein von Caritas-Direktor Mathias Mühlberger, seinem Stellvertreter Mag. Gerhard Reischl und Vertreter/innen der Auslandshilfe der Caritas sowie vielen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche eröffnete Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Dienstag, 27. September 2011 im Foyer seines Büros im Landhaus die Ausstellung "Menschenbilder".

 

Im Mittelpunkt der Eröffnung standen die Fotografien von Caritas-Mitarbeiter Franz Litzlbauer, die er im Jahr 2009 von Hilfsprojekten der Caritas in der Demokratischen Republik Kongo gemacht hat. Landeshauptmann Dr. Josef Pühriger dankte Franz Litzlbauer und Eugenie Ndala, der Projektleiterin der Frauenprogramme der Caritas Kolwezi in der Demokratischen Republik Kongo, als "Botschafter für Entwicklungshilfe". "Beide übernehmen sie eine wichtige Aufgabe. Denn wir dürfen nicht zulassen, dass in Europa in schwierigen Zeiten – Stichwort Finanz- und Schuldenkrise – die Entwicklungszusammenarbeit in einer Nische des öffentlichen und politischen Interesses verschwindet", so Oö. Entwicklungshilfe-Referent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Wir Europäer müssen wissen, dass der afrikanische Kontinent ein Teil der Zukunft der Welt ist. In einer globalisierten Welt, die immer näher zusammen rückt, sind wir Nachbarn, wir sind alle in einem Boot sitzend, im umfassenden Sinn aufeinander angewiesen, wir können viel voneinander lernen."

 

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", brachte Caritasdirektor Mathias Mühlberger die Impressionen der Ausstellung "Menschenbilder" auf den Punkt. Er schilderte Eindrücke seiner ersten Kongo-Reise und erinnerte sich, wie sehr ihn die große Armut und die widrigen Umstände, unter denen die Menschen dort leben, betroffen gemacht haben. Weiters stellte der Caritasdirektor einige Hilfsprojekte der Caritas im Kongo, etwa in Form von Mikrokrediten, Ernährungsstationen und Brunnenbau, vor, und zeigte damit auf, was die Hilfe der Spender/innen in bewirkt.

 

Eugénie Ndala berichtet bei der Ausstellungseröffnung über ihr Leben und ihre Arbeit mit den Frauen in der DR Kongo. "Dank Ihrer Unterstützung war es möglich ein Alphabetisierungsprogramm und ein Landwirtschaftsprojekt auf die Beine zu stellen, was den Frauen Würde und Unabhängigkeit bringt", so Ndala. Sichtlich gerührt zeigte sich die Kongolesin über das Fahrzeug, das sie nach der Ausstellungseröffnung von der "Miva" (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft), einer Projektpartnerin der Caritas in , überreicht bekam. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Isabelle Ntumba und ihren zwei Töchtern, die Lieder aus dem Kongo zum Besten gaben.

 

Die Ausstellung kann noch bis 29. Februar 2012 während der Bürozeiten im Landhaus besichtigt  werden.

Landeshauptmann Pühringer überreichte hohe Kulturauszeichnungen an drei verdiente Obleute des Sängerbundes Mondsee

(LK) Jubiläen sind willkommene Anlässe, um verdiente Vereinsmitglieder und Funktionäre bzw. Funktionärinnen zu ehren. Dies gilt auch für den Sängerbund Mondsee, der am 25. September 2011 sein 150jähriges Bestehen feierte. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer nahm dies zum Anlass drei besonders engagierte und verdiente Sängerbund-Mitglieder – allesamt ehemalige Obleute – entsprechend zu würden und auszuzeichnen: Hans Greger-Gubi, Gertraud Starlinger und Mag. Thomas Weismann.

 

Der Titel Konsulent für Musikpflege ging an Hans Gregor-Gubi, der sich kulturell auf sehr vielseitige Weise in und um Mondsee engagiert und verdient gemacht hat. Bereits 1960 verdiente er sich seine ersten Meriten als Spielansanger beim Mondseer Jedermann, war in weitere Folge in vielen Rollen, so auch als Teufel, Tod und Mammon zu sehen – zuletzt als Jedermann von 1993 bis 2005. Seit 2006 war er als Regisseur tätig. Von 1961 bis 1991 war Hans Greger-Gubi Mitglied der Bürgermusik Mondsee. In den Jahren von 1984 bis 1989 wirkte er zudem als deren Obmann. Auch war er lange Jahre stellvertretender Kapellmeister.

 

Ebenfalls seit 1961 war Hans Greger-Gubi Mitglied der Kantorei Mondsee, zuerst als Trompeter im Orchester, später als Sänger und auch als Solist. Seit 1984 ist Hans Greger-Gubi Mitglied des Sängerbundes Mondsee, davon von 1995 bis 2006 als Obmann.

 

Der inzwischen pensionierte Lehrer Hans Greger-Gubi ist ein Musiker mit Leib und Seele, einer, der anpackt und weiß, Freunde zu motivieren. Für seine außerordentlichen Leistung für das Kulturland wurde ihm  bereits  2002 die Kulturmedaille verliehen.

 

Die Kulturmedaille des Landes ging an Gertraud Starlinger, bereits stolze Großmutter von zwei Enkeln, ist seit 1956 aktive Sängerin im Sängerbund Mondsee. Von 1960 bis 1991 sang Gertraud Starlinger zudem im Kirchenchor Mondsee. Von 1984 bis 2004 gab sie Unterricht in Stimmbildung und Atemtechnik an der Landesmusikschule Mondsee.

 

Von 1962 bis 1965 – bis zur Geburt ihres ersten Sohnes Bernhard – war Gertraud Starlinger erstmals Schriftführerin des Sängerbundes Mondsee, von 1980 bis 2001 zum zweiten Mal, dazwischen war sie als Ausschuss-Beirätin im Vorstand aktiv. Seit 2001 ist sie stv. Schriftführerin. All dieser Aufgaben nicht genug, war Gertraud Starlinger " von 1968 bis 2004 auch Leiterin der Frauenchorgruppe im Rahmen des "Mondseer Glöcklsingens".

 

Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen gehören auch das Ehrenzeichen in Silber der Marktgemeinde Mondsee sowie das Goldene Ehrenzeichen des Österreichischen Sängerbundes.

 

Eine weitere Kulturmedaille des Landes Oö erhielt Mag. Thomas Weismann. Er führt seit 1977 eine tierärztliche Praxis in Mondsee bzw. Scharfling und ist Fachtierarzt für Fische, seine zweite Leidenschaft gehört der Musik. Mag. Thomas Weismann lernte Violoncello, war von 1962 bis 1970 Musiker im Kammerorchester Vöcklabruck, von 1967 bis 1970 Musiker im Universitätsorchester Wien und ist bis heute aktiver Musiker im Bereich der Kammermusik und im regionalen kirchenmusikalischen Dienst.

 

Mag. Thomas Weismann ist seit 1981, dh. seit nunmehr 30 Jahren, Mitglied des Sängerbundes Mondsee, war von 1987 bis 1991 Organisationsreferent, von 1991 bis 1995 Obmann, anschließend bis 2004 Obmannstellvertreter und ist bis dato Chorleiterstellvertreter.

 

Die Förderung der musikalisch begabten und interessierten Jugend war Mag. Thomas Weismann immer ein großes Anliegen. So gründete er 1999 das Jugendchorprojekt "Singkreisl", dessen Chorleiter er bis 2005 war. In diese Zeit fielen zahlreiche Auftritte im Mondseeland und Salzburger Flachgau. Seit 2005 ist Mag. Thomas Weismann Chorleiter des Männerchores im Rahmen des "Glöckelsingens".

LH Pühringer überreichte Landesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 28. September 2011 an Funktionärinnen und Funktionäre der Gewerkschaften Landesauszeichnungen. Der Festakt fand im feierlichen Rahmen im Veranstaltungszentrum Redoutensäle in Linz  statt.

 

Gewerkschaft der Privatangestellten:

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Karl BAUMGARTNER, ehem. Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der MAN Nutzfahrzeuge Österreich AG aus Steyr
  • Johann KREMPL, ehem. Vorstitzender des Angestelltenbetriebsrates der Siemens VAI Metals Technologies und Mitglied im Europabetriebsrat Voest Alpine Stahl GmbH aus Leonding
  • Ing. Gottfried LAHERSTORFER, ehem. Vorsitzender des Betriebsrates der Energie AG sowie seit 2009 Vorsitzender der Konzernvertretung aus Pinsdorf
  • Helmut MADERTHANER, ehem. Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der Lenzing AG aus Lenzing
  • Peter NIMMERVOLL, ehem. Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der Strabag AG sowie ehem. Vorsitzender des Europabetriebsrates aus Traun
  • Gottfried PISSENBERGER, ehem. Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der BMW Motoren Steyr aus St. Valentin

 

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Hermann BIESL, ehemaliger Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der Miba Laaakirchen, aus Roitham
  • Gerhard DERNTL, ehem. Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der Voest Alpine MCE aus Linz

 

Die "VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Norbert HÜTTEL, ehem. Mitglied Angestelltenbetriebsrates der MAN Nutzfahrzeuge Österreich AG aus St. Ulrich bei Steyr
  • Ferdinand KÖßLBACHER, ehem. Vorstizender des Zentralbetriebsrates der Berglandmilch aus Geinberg
  • Anna SCHMID, ehem. Vorsitzende des Betriebsrates der Volksband Altheim-Braunau aus Braunau am Inn

Gewerkschaft öffentlicher Dienst AHS-Lehrer und Pflichtschullehrer

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Professor Oberstudienrat Mag. Florian AUER, Vorsitzender-Stellvertreter der Landesleitung AHS-Lehrer der Gewerkschaft öffenlicher Dienst aus Neuzeug
  • Oberschulrat Horst DEUTSCH M.A. Direktor der Polytechnischen Schule Urfahr und Dienststellenausschuss-Vorsitzender von Linz-Stadt 1 sowei ehem. Vorsitzender der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft Linz-Stadt aus Linz
  • Bruno HEIDENBERGER, Vorsitzender des Dienststellenausschusses Wels-Stadt sowie ehem. GBA-Vorsitzender Wels-Stadt aus Thalheim beim Wels
  • Oberschulrat Johannes PLOYER, Leiter der Volksschule 39 Margarethenschule in Linz sowie Vorsitzender des Dienststellenausschusses Linz-Stadt II, aus Linz
  • Schulrat Wilhelm RESCH, Lehrer an der Hauptschule Ried in der Riedmark sowie GBA-Vorsitzender des Bezirkes Perg aus Ried in der Riedmark
  • Regierungsrat Erwin SCHARITZER, ehem. Vorsitzender des Zentralausschusses für das Verwaltungspersonal beim Bundesministerium und nunmehr Vorsitzender-Stellvertreter der Landesleitung 3 Unterrichtsverwaltung bei der Gewerkschaft öffentlicher Dienst aus Linz
  • Schulrat Rudolf TRAUNER, Leiter der Hauptschule Gaspoltshofen sowie GBA Vorsitzender des Bezirkes Grieskirchen aus Gaspoltshofen
  • Schulrat Karl WÖLLINGER, Lehrer an der HS 2 Ried i.I. sowie GBA-Vorsitzender des Bezirkes Ried im Innkreis aus Hohenzell

Gewerkschaft öffentlicher Dienst, Landesanstalten und –Betriebe – Sektion 9

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielt:

  • Kammerrätin Monika SCHASCHINGER, Vorsitzende des Betriebsrates der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz sowie Mitglied des Landesvorstandes der Gewerkschaft öffentlicher Dienst aus Tragwein

 

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielt:

  • Hubert HOLZINGER, ehem. Vorsitzender des Betriebsrates des EurothermenResort Bad Hall aus Pfarrkirchen bei Bad Hall

 

Die "VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Konsulent Wilhelm ENGL, Vorsitzender des Betriebsrates der Arbeiter im Landeskrankenhaus Bad Ischl sowie Mitglied der Sektion 9 Landesanstalten und –Betriebe aus Bad Ischl
  • Roman MAYR, Vorsitzender des Betriebsrates der Arbeiter im Landeskrankenhaus Rohrbach sowie Mitglied des Aufsichtsrates der GESPAG aus Rohrbach

Gewerkschaft öffentlicher Dienst, Finanz – Sektion 5

 

Die "VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielt:

  • Gemeinderat a.D. Amtsdirektor Josef PARZER, ehem. Vorsitzender des Dienststellenausschusses beim Finanzamt Schärding und Vorsitzender des gewerkschaftlichen Betriebsausschusses Finanzamt Schärding sowie Mitglied der Landesleitung der Finanzgewerkschaft aus Schärding

LH-Stv. Hiesl: Gefahrenkreuzung Obernberg wird durch niveaufreien Knoten entschärft – Baubeginn noch in dieser Legislaturperiode

(LK) Die Kreuzung der B 148 Altheimer Straße mit der L 510 Weilbacher Straße im Gemeindegebiet von St. Georgen bei Obernberg ist eine Unfallhäufungsstelle. Nach Ende der zweijährigen Evaluierungsphase durch das Land Oberösterreich steht fest, dass diese Gefahrenstelle durch einen niveaufreien Knoten entschärft wird.

"Unsere Experten sind zum Ergebnis gekommen, dass ein niveaufreier Knoten die höchsten Ansprüche der Verkehrssicherheit für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erfüllt", so Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl. Der niveaufreie Knoten sei zwar mit Gesamtbaukosten von ca. drei Millionen Euro die teuerste aller Varianten, aber auch die sicherste.
Bei einer niveaufreien Kreuzung liegen die sich kreuzenden Straßen auf unterschiedlichen Niveaus und werden bei der geplanten Kreuzung in St. Georgen bei Obernberg durch insgesamt zwei Auf- bzw. Abfahrtsrampen miteinander verbunden.

 

Auch der Bürgermeister von St. Georgen bei Obernberg, Ing. Franz Augustin, zeigt sich zufrieden: "Die Verbesserung der Verkehrssicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger, speziell an dieser Unfallhäufungsstelle, ist uns ein vorrangiges Anliegen. Mit dieser Variante wird eine Verbesserung der Verkehrssicherheit herbeigeführt und zudem der landwirtschaftliche Verkehr, als auch die Radfahrer/innen und Fußgänger/innen entsprechend berücksichtigt."

 

"Ich freue mich, dass nun der Startschuss für die Detailplanung des niveaufreien Knotens erfolgt", so LH-Stv. Franz Hiesl. Neben der Klärung technischer und rechtlicher Fragen seien aber noch Gespräche mit den örtlichen Vertretern und  den Grundeigentümern zu führen.

LR Anschober: Erste Stresstests für AKW mit schweren Mängeln

Zwischenbericht zu slowakischem Stresstest analysiert

 

(LK) Schwere Mängel sieht Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober beim ersten Zwischenbericht des Stresstests für die slowakischen AKW, den Landesexperten nun analysiert haben:

  • durchgeführt wurde eine Unfallanalyse als Folge von Erdbeben und Flutung, nicht jedoch von Flugzeugabsturz und Druckwellen;
  • Mochovce wird als Anlage mit Containment bezeichnet, obwohl es wie Fukushima lediglich ein System von Druckkammern und Nasskondensationsanlagen besitzt;
  • im Zwischenbericht fehlen Angaben, wie lange im Katastrophenfall Wasservorräte und Akkukapazitäten ausreichen würden;
  • im Zwischenbericht wird von einem Unfallszenario ausgegangen, in dem Wasserleitungen, Pumpen, Becken, Behälter, Stromleitungen, Umspannwerke und Verteiler intakt bleiben und das Bedienungspersonal des AKW nach dem Unfall unter Stress keine Fehler macht.

LR Rudi Anschober abschließend: "Entweder dieser Zwischenbericht wird noch dramatisch nachgerüstet oder aber es bestätigen sich meine Befürchtungen, dass die Stresstests im wesentlichen zum Weißwaschen der Atomrisiken dienen sollen. Österreichs Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die Stresstests nicht zur Farce werden, wie der slowakische Zwischenbericht befürchten lässt."

LR Anschober: Energiereferenten der Bundesländer fordern Zweckbindung der Einnahmen aus dem Verkauf der Emissionszertifikate für Klimaschutz und Energiewende

(LK) Auf Initiative von Oberösterreichs Energie-Landesrat Rudi Anschober haben Österreichs Energiereferenten der einzelnen Bundesländer einer Zweckbindung der Einnahmen aus der 2013 (im Flugverkehr bereits 2012) beginnenden Versteigerung der Emissionszertifikate für Investitionen in Klimaschutz und Energiewende zugestimmt. 50 Prozent der auf jährlich 200 bis 250 Millionen Euro geschätzten Einnahmen sollen an die Länder fließen, die für Energieeinsparung und Energieeffizienz hauptverantwortlich sind.

 

Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Wenn die Gelder vor allem für Energieeinsparung verwendet werden, dann fließen sie direkt an die Zahler zurück und führen zu Einsparungen von Energie, CO2 und Geld, die ein Vielfaches der Kosten der Zertifikate ausmachen. Damit könnte endlich dem österreichweit steigenden Energieverbrauch wirksam begegnet werden und die Preisspirale bei der Energiekosten gestoppt werden." LR Anschober erwartet noch heuer eine Beschlussfassung des Nationalrates über das Emissionszertifikategesetz.

Agrar-Landesrat Hiegelsberger zur Bundesrechnungshof-Kritik am Land- und Forstwirtschaftlichen Schulwesen: "Forderungen weitgehend umgesetzt – landwirtschaftliches Schulwesen in ist qualitätsorientiert und zukunftsfähig"

(LK) "Das land- und forstwirtschaftliche Schulwesen in Oberösterreich entwickelt sich qualitäts- und bedarfsorientiert am Puls der Zeit weiter! Der jüngste Reformschritt in Form der Schulzusammenführungen zu einem Agrar-Bildungs-Zentrum in Hagenberg wurde am 27. September 2011 erst präsentiert", sieht der in zuständige Landesrat Max Hiegelsberger das land- und forstwirtschaftliche Schulwesen auf dem richtigen Weg.

 

Im land- und forstwirtschaftlichen Schulwesen wird laufend im Sinne einer Qualitätssteigerung modernisiert und reformiert - durch Lehrplananpassungen, Spezialisierungen der Fachrichtungen an den einzelnen Schulen und auch durch bauliche Maßnahmen.
Praxisnaher Unterricht und die Ausrichtung des Lehrplans auf den künftigen Bedarf am Arbeitsmarkt stehen mit Schwerpunkten wie beispielsweise im Sozialbereich, der Bioenergie, Bio-Landwirtschaft oder auch Pferdewirtschaft im Mittelpunkt.

 

Im Prüfungsergebnis des Bundesrechnungshofes wurde positiv gewürdigt, dass mit Schulzusammenlegungen Kosteneinsparungen erreicht werden können. In Oberösterreich wurden bereits im September 2009 die Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen Wels und Lambach am Standort Lambach zusammengeführt. Eine neuerliche Schulzusammenführung steht kommende Woche mit der Eröffnung des Agrarbildungszentrums Salzkammergut, wo die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen Altmünster und Weyregg am Standort Altmünster zusammengeführt werden, bevor.
Mit Zusammenführung der drei Landwirtschaftlichen Fachschulen Kirchschlag, Katsdorf und Freistadt bis 2016 wurde den Forderungen im Bundesrechnungshof-bericht weiter Folge geleistet.

 

Was ist zum Vorwurf des Bundesrechnungshofes zu sagen, dass die Kosten der land- und forstwirtschaftlichen Schulen angeblich viel höher sind als die von anderen berufsbildenden Schulen?

  • Die Berechnungsparameter sind nicht transparent und aufgrund Unterschiedlichkeit (zum Beispiel die Einrechnung des Erzieherdienstes in die Lehrverpflichtung, oder nicht) aus unserer Sicht nicht vergleichbar.
  • Bei den Schülerkosten der höheren land- und forstwirtschaftlichen Bildungsstätten sind auch Forschungsausgaben eingerechnet, was natürlich höhere Kosten ergibt.
  • Weiters braucht es für die Ausbildung an land- und forstwirtschaftlichen Schulen ein hohes Maß an Praxisnähe. Diese sorgt für maximale Sicherheit und hohe Qualität in der späteren land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit sowie bei ihren Produkten. Alle land- und forstwirtschaftlichen Schulen haben deshalb einen eigenen Lehrbetrieb (einen kleinen Bauernhof) oder Verträge mit nahen land- und forstwirtschaftlichen Höfen geschlossen.

Gehen die Schülerzahlen in Oberösterreichs Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschulen zurück?
Nein, seit 20 Jahren steigen die Schülerzahlen. Seit sieben Jahren werden an den oö. Landwirtschaftlichen Fachschulen zwischen 2.800 und 2.900 Schüler/innen beschult. Im laufenden Schuljahr sind 2.950 Schüler/innen in diesen landwirtschaftlichen Bildungsstätten in Ausbildung.
Die Statistik Austria prognostiziert für die landwirtschaftlichen Fachschulen österreichweit stabile Schülerzahlen bis zum Jahr 2025.

 

Um jedoch am Puls der Zeit zu bleiben, arbeitet das landwirtschaftliche Schulwesen in Oberösterreich ständig an einer Weiterentwicklung und einem Qualitätsausbau, damit diese und ihre Schüler/innen auch künftig den Anforderungen gewachsen sind.

 

Zur Kritik an Zulagensystem
Auf die Kritik, dass in Oberösterreich den Lehrer/innen Zulagen gezahlt würden, die in anderen Bundesländern nicht üblich sind, wurde von Seiten des Landes Oberösterreich umgehend reagiert – bei allen seit September 2010 eingestellten Lehrer/innen wird diese Zulage nicht mehr gewährt.
Die gesetzten Maßnahmen wurden auch dem Bundesrechnungshof bereits mitgeteilt, und positiv zur Kenntnis genommen.

 

"Im Bereich Gebäudemanagement hat uns der Bundesrechnungshof im Vergleich zu anderen Bundesländern vorbildliches Wirtschaften bescheinigt", so Agrar-Landesrat Hiegelsberger.

Landesrätin Doris Hummer tritt für den Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung ein

(LK) LR Hummer: "Das Familienleben hat sich in den letzten Jahren verändert. Unsere Aufgabe ist es Rahmenbedingen zu schaffen, damit sich Familie und Beruf optimal vereinbaren lassen. Deshalb soll das Angebot an Nachmittagsbetreuung an unseren öffentlichen Pflichtschulen ausgebaut werden."

 

Insgesamt 115 öffentliche Pflichtschulen in Oberösterreich boten im abgelaufenen Schuljahr eine Nachmittagsbetreuung für ihre Schüler/innen an. Insgesamt 5.368 Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, ihre Freizeit in der Schule zu verbringen. "Das Angebot ist natürlich freiwillig und als Ergänzung zur familiären Erziehung zu sehen. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass nicht nur Kinder von berufstätigen Eltern in der Nachmittagsbetreuung sind, sondern viele Kinder gerne das schulische Freizeitangebot gemeinsam mit ihren Klassenkolleg/innen am Nachmittag nutzen", so Landresrätin Hummer, "gemeinsam mit den 11.340 Kinder in Horten ergibt das eine Betreuungsquote von 15,5 % aller Kinder, die in Oberösterreich eine Nachmittagsbetreuung in Anspruch nahmen."

 

Ziel der Bildungs-Landesrätin ist, dass noch mehr Eltern bzw. ihre Kinder die schulische Freizeitbetreuung am Nachmittag nutzen können: "Die Eltern haben die Wahlfreiheit, ob sie die Betreuung in Anspruch nehmen. Wichtig für eine pädagogisch gehaltvolle Erziehungsarbeit in der schulischen Freizeitbetreuung ist, dass sie sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und den Erwartungen und Wünschen der Eltern gerecht wird. Die Qualität der Nachmittagsbetreuung hängt in erster Linie vom Betreuungspersonal und der vorhandenen Infrastruktur ab. An dieser Stelle werden wir investieren. Die Raumplanungsmaßnahmen für Nachmittagsbetreuung oder ganztägige Schulformen sind bereits fixer Bestandteil in unserer laufenden Schulbau-Offensive."

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 29. September 2011

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, GD Dr. Leo Windtner (Aufsichtsratsvorsitzender OÖ. Ferngas), Dr. Johann Grünberger (Vorstandsvorsitzender OÖ. Ferngas) und DI Wolfgang Brandl (Auditor TÜV Süd)


zum Thema

"ISO 26000: OÖ. Ferngas Netz - 1. zertifiziertes Unternehmen Österreichs"

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Pressekonferenz am 29. September 2011

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bundesrat Gottfried Kneifel


zum Thema

"Neues Bundesgesetz zur Vereinfachung von Gemeindekooperationen tritt mit 1. Oktober in Kraft"

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Presseinformationen

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