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Landeskorrespondenz Nr. 121 vom 28. Juni 2011

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Landeshauptmann Pühringer eröffnet Ausstellung "Wellenbrecher" von Künstlerin Maria Moser im Foyer seines Büros im Landhaus

(LK) "Diese großartigen Werke von Maria Moser stehen für anspruchsvolle Lebensprozesse, sind Metapher für innere menschliche Umformung und psychische Veränderung. Gegenständliches wird – wenn überhaupt – erst auf den zweiten Blick erfahrbar. Im Vordergrund steht ein geballter Gehalt der Formen und Farben," so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der gestrigen Eröffnung der Ausstellung der Frankenburger Künstlerin Maria Moser im Foyer seines Büros im Linzer Landhaus.

 

Unter dem Titel "Wellenbrecher" liefert die Ausstellung von Maria Moser einen exemplarischen Einblick in ihr gegenwärtiges Schaffen, das zu den spannendsten künstlerischen Äußerungen in der österreichischen Gegenwartskunst zählt. Die Landeskulturpreisträgerin 1997 besticht durch eine künstlerische Grundhaltung, die Farben und Formen zu geballter Manifestation von Malerei werden lässt. Moser schafft in ihren Bildern energetische Zustände, die der Wirklichkeit und der Tiefe menschlichen Seins unmittelbaren Ausdruck verleihen.

 

Maria Moser wurde in Frankenburg geboren, wo sie heute noch lebt und arbeitet, studierte ab 1968 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss ihr Studium 1973 mit dem Diplom für Malerei ab. Sie gehört zu den wichtigsten Vertreterinnen zeitgenössischer Kunst, die bereits international große Anerkennung erfahren haben.

 
Neben dem Kulturpreis des Landes Oberösterreich bekam die oberösterreichische Ausnahmekünstlerin zuvor bereits unter anderem den Förderpreis des Wiener Kunstfonds, die Talentförderprämie des Landes Oberösterreich und den Preis beim 17. Österreichischen Grafikwettbewerb in Innsbruck.

Ihre Werke sind neben der Wiener Albertina, dem Rupertinum Salzburg, der Kunstsammlung Veste Coburg, der Staatsgalerie Stuttgart, dem Kunsthaus Zürich auch im Lentos in Linz sowie in der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich ausgestellt.

 

Die Ausstellung "Wellenbrecher" ist noch bis 10. September 2011 während der Bürozeiten im Foyer des Büros des Landeshauptmanns im Landhaus, 1. Stock, zu sehen.

LR Anschober: Bescheid für Oberösterreichs erstes Pumpspeicherkraftwerk bereits bis Ende Sommer

Entscheidung über das erste von vier Pumpspeicherkraftwerken in kürzestmöglicher Verfahrensdauer von nur einem halben Jahr - Landesregierung hat Windmasterplan beschlossen

 

(LK) Oberösterreichs Energiewende schreitet Schritt für Schritt konsequent voran: Montag wurde von der Landesregierung der Windmasterplan beschlossen, der bis Jahresende Positivzonen für die Windkraftnutzung festlegen und in diesen Bereichen außer Streit stellen soll. Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Seit 2005 hat es keinen Fortschritt bei der Nutzung der Windenergie gegeben, immer wieder wurden konkrete Projekte verhindert und verzögert. Nach dem erfolgreichen Vorbild des Masterplans Wasserkraft, bei dem die Fließstrecken von den Fachexperten des Landes in Tabuzonen und diskussionswürdige Stellen unterteilt wurden und im Oktober als erstes Umsetzungsprojekt aus diesem Masterplan das Wasserkraft Stadl Paura an der Traun gestartet werden soll, werden nun auch Positivzonen für die Nutzung von Windenergie gesucht, die einerseits wirtschaftlich interessant sind und dazu von den Fachexperten des Landes aus den Bereichen Naturschutz, Raumordnung und Umweltanwaltschaft als sinnvolle Option für ein Behördenverfahren gesehen werden.

 

Ein weiterer Schritt zur Energiezukunft wird seit gestern in Molln verhandelt, wo Oberösterreichs erstes Pumpspeicherkraftwerk errichtet werden soll. LR Anschober: "Das Rekordtempo des Verfahrens zeigt tolle Arbeit der Behörden, nach dem ersten Verhandlungstag und abgeschlossenem Parteiengehör ist klar, dass es bis Ende des Sommers eine Entscheidung durch einen Bescheid geben wird."

 

Am 27. Jänner wurde das Kraftwerk als Vorprojekt eingereicht und ist bis zur Gesamteinreichung als fertiges Projekt bis 3. Mai präzisiert und verbessert worden. LR Anschober: "Bei der Verhandlung standen vor allem Fragen des Quellenschutzes, der Erdbebensicherheit und der Auswirkung auf andere Wasserkraftwerke im Mittelpunkt. Sie konnten durch Gutachten klar beantwortet werden."

 
Das Projekt Molln ist das erste von vier möglichen Pumpspeicherkraftwerken in und das einzige, das laut UVP-Gesetz ohne Umweltverträglichkeitsprüfung, sondern durch Materienverfahren geprüft wird. Die weiteren Projekte sind eines der Energie-AG im Bereich Ebensee, ein Projekt am Pfenningberg bei Linz und das Projekt des Verbundkonzerns Riedl bei Jochenstein, das bereits auf bayrischem Gebiet liegt, aber wesentliche Auswirkungen in Oberösterreich hat. Dieses Projekt wurde in den vergangenen Monaten optimiert.

 

Die geplanten Projektdaten:
Jochenstein/Donau 300 MW
Ebensee/Traunsee 150 MW
Molln/Kalkbergwerk 300 MW
Pfenningberg/Donau 300 MW

LR Anschober: Nach Fukushima neue Anti-Atom-Rhetorik der Bundesregierung, jetzt geht's wieder Richtung Totalumfaller

BM Töchterle und BM Berlakovich müssen Euratomprogramm ablehnen.

 

(LK) Am Montag, 27. Juni 2011 steht das 2,5 Milliarden Euro schwere Euratom-Forschungsprogramm auf der Tagesordnung des Luxemburger Wettbewerbsrates. Am Dienstag sollen auch die EU-Agrarminister das EU Atomforschungsprogramm beschließen. "Das vorliegende Euratom-Programm ist ein klare Pro-Atomprogramm, wer dem zustimmt, hat aus Fukushima nichts gelernt", so Energie-Landesrat Rudi Anschober. Anschober fordert die zuständigen Bundesminister Töchterle und Berlakovich auf, das Programm abzulehnen.

 

Nächste Woche wird der deutsche Atomausstieg in einem breiten Konsens beschlossen. Dieser Ausstieg wird Nachahmer finden. Und er bringt für Österreich nicht nur mehr Sicherheit, sondern bietet auch die Chance, dass die Anti-Atom-Staaten innerhalb der EU mehr Gewicht erhalten. Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Österreich muss daher die deutsche Regierung für eine Allianz für einen europaweiten Atomausstieg zu gewinnen versuchen. Ein erster entscheidender Schritt sollte eine Initiative für ein Ende der derzeitigen Milliardensubventionen für den Atomstrom sein."

Anschober: Grünes Licht für Sanierung nächster Altlast in Oberösterreich - in Schneegattern (Gemeinde Lengau)

Altlastensanierungskommission gibt Gelder frei – Rund 250.000 Euro für Sanierung.

 

(LK) Schritt für Schritt werden in Oberösterreich die vielen Umweltsünden aus der Vergangenheit saniert. Ein nächstes Projekt wurde heute von der Altlastensanierungskommission beschlossen, berichtet Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.

 

Kurzbeschreibung:
Der Altstandort "Schwellenimprägnierung Schneegattern" befindet sich westlich des Ortsgebietes von Schneegattern, in der Gemeinde Lengau, Oberösterreich. Das gesamte Areal des Altstandortes umfasst ca. 50.000 . Es wurde eine Waldbahn betrieben und im östlichen Bereich wurden von den 1920er Jahren bis 1954 Bahnschwellen mit Teerölen imprägniert und auf unbefestigten Flächen unmittelbar westlich der Betriebsgebäude zur Trocknung gelagert. Dadurch wurde eine Kontamination des Untergrundes mit PAK und Mineralölen verursacht.

 

Der Altstandort wird teilweise als Grünland und gewerblich für Lager und Werkstätten genutzt. Im Umfeld des Altstandortes gibt es keine Nutzung des Grundwassers. Der Altstandort wurde am 21.08.2001 als Altlast ausgewiesen und am 15.09.2004 in die Prioritätenklasse 3 eingestuft. Förderung inkl. Altlastenbeitrag: 254.050 Euro.

 

"In Summe tragen wir hohe Kosten für die Reparatur der Umweltsünden der Vergangenheit, daher hat neben diesen Sanierungen die Vorsorge Vorrang, damit wir unseren Kindern keine Sanierungsfälle hinterlassen", so Anschober abschließend.

Uraufführung bei der Oö. Landesgartenschau: Eine musikalische "Sinfonie in Grün"

(LK) Die musikalische Umsetzung der Landesgartenschau 2011 "Sinfonie in Grün" in Ansfelden/ Ritzlhof wurde am Samstag, 25. Juni uraufgeführt. Der oberösterreichische Komponist Thomas Doss hat die Sinfonie als Auftragswerk für die Landesgartenschau komponiert.

 

Bei der Landesgartenschau 2011 in Ansfelden, dem Geburtsort von Anton Bruckner, steht auch die Musik im Mittelpunkt. Eine eigene "Sinfonie in Grün" wurde dafür extra komponiert.

Drei Monate lang arbeitete der oberösterreichische Komponist Thomas Doss am Auftragswerk - der Sinfonie zur Landesgartenschau 2011. Das sinfonische Blasorchester Ried (SBO) hat das dem technisch höchsten Schwierigkeitsgrad entsprechende Werk umgesetzt und am Samstag, 25. Juni im Festsaal der Schule der Grünen Berufe Ritzlhof mit großem Erfolg uraufgeführt.
Das SBO Ried wird mit der "Sinfonie in Grün" übrigens Ende September auch beim Internationalen Sinfonischen Orchesterwettbewerb, dem WordMusicContest in Kerkrade in den Niederlanden antreten. Aber auch in Oberösterreich gibt es am 18. September 2011 in Peuerbach noch die Gelegenheit zum Genuss der "Sinfonie in Grün" mit dem SBO Ried.

 

Die Oö. Landesgartenschau steht neben den Blumen und der gärtnerischen Gestaltung auch im Zeichen der Musik. Die nächsten Highlights am Programm der Landesgartenschau:

2./3. Juli: Ritzlhofer Blumenfestival
2. Juli: Canto General von Mikis Theodorakis mit dem Chor Ad Libitum
3. Juli – Landespolizeiorchester
6. Juli – Ritzlmania mit Gugaroots und Grandmas Chocolate Cake

Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Power Girls" wecken das Technik-Interesse bei Mädchen nachhaltig

Vom Power Girl zur Power Frau

 

(LK) Um Mädchen frühzeitig für technische und handwerkliche Berufe zu begeistern und ihnen den Start in solche zu erleichtern, geht Oberösterreich mit der Aktion "Power Girls" einmal mehr den Weg der Innovation: "Der Fokus des Projektes 'Power Girls' liegt darin, das Interesse der Mädchen an Technik zu wecken", betont Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Schon das fünfte Jahr nehmen Mädchen der zweiten Klasse teil. Die "Power Girls" sind eine Maßnahme im Rahmen des Programms „Innovatives Oberösterreich 2010plus“. "Heuer wurden insgesamt 115 Mädchen „ausgebildet“ - gesamt gibt es bereits 820 Power Girls in Oberösterreich", so die Landesrätin.

 

"Bisher werden die Potenziale von Frauen im Bereich der Technik und den Naturwissenschaften zu wenig ausgeschöpft. Viele Mädchen haben Talent für und Freude an technischen und handwerklichen Berufen. Doch weil Familie, Schule und soziales Umfeld das Zukunftsbild und damit auch die Berufswahl prägen, bedenken viele gar nicht, dass sie einen solchen Beruf wählen können", so Hummer. "Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten hat enormen Einfluss auf die Wahl eines Berufes oder Studiums, daher wird im Projekt „Power Girls“ auch auf die Stärkung des Selbstvertrauens großen Wert gelegt."

 

Die Vielfalt des Bereichs Technik erleben die Mädchen in speziellen Schwerpunktseminaren in oberösterreichischen Wirtschaftsbetrieben, mehreren HTLs, der FH OÖ sowie der JKU Linz. "Ihr habt in Euren Workshops gezeigt, dass ihr die Technik im Griff habt", so Hummer. Eine weitere wichtige Komponente des Projektes ist daher der Kontakt zu Technikerinnen. Weibliche Lehrlinge, Schülerinnen an HTL, Assistentinnen auf der Uni und Firmenchefinnen geben den Teilnehmerinnen Einblicke in ihren Berufs- bzw. Studienalltag.

 

Die Akton "Power Girls" umfasst zwei Bereiche für die teilnehmenden Mädchen:

  • Teilnahme an drei zweitägigen Workshops
  • Teilnahme an der unverbindlichen Übung „Powergirls“

Wer mehr über das Projekt „Power Girls“ erfahren möchte, kann sich auf der offiziellen Homepage informieren: Icon Externer Link http://powergirls.eduhi.at

Verkehrs-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger informiert: "Weitere Attraktivierung für den Bahnhof Attnang-Puchheim"

Landesregierung beschließt Zuschuss zur Erweiterung des Umbauprogrammes

 

(LK) "Die Oö. Landesregierung hat in der heutigen Sitzung beschlossen, dass für die Erweiterung des Bauvorhabens der ÖBB am Bahnhof Attnang-Puchheim ein Finanzierungsbeitrag des Landes in der Höhe von insgesamt 9 Millionen Euro   zur Verfügung gestellt wird. Das erweiterte Bauvorhaben der ÖBB umfasst eine Investition von insgesamt 54 Millionen Euro. Damit kann den Fahrgästen am Bahnhof Attnang-Puchheim endlich ein zeitgemäßer Standard angeboten werden", zeigt sich LR Kepplinger erfreut über den Regierungsbeschluss.

 

Im März 2009 wurde zwischen Land Oberösterreich und dem Verkehrsministerium das Konjunkturpaket 'Schiene für Oberösterreich' vereinbart. Darin ist festgelegt, dass sieben Bahnhöfe in Oberösterreich modernisiert und so umgestaltet werden, dass sie insbesondere den Anforderungen einer barrierefreien Zugänglichkeit entsprechen.

 

Im Rahmen des Konjunkturpaketes wurde für den Bahnhof Attnang-Pucheim  geplant, dass das Bahnhofsgebäude samt Hausbahnsteig neu errichtet wird. Gleichzeitig sollte der Personentunnel als Zugang zwischen dem Bahnhofsvorplatz und den Bahnsteigen neu errichtet werden.
In Abstimmung mit der Stadtgemeinde Attnang-Puchheim wurde zusätzlich vereinbart, dass am Bahnhofsvorplatz ein neuer Busterminal errichtet wird, zu dem das Land Oberösterreich 75% der Kosten (rd. 1,5 Millionen €) beisteuert.

 

Die Bauarbeiten haben vor einiger Zeit begonnen, das alte Bahnhofsgebäude wurde mittlerweile abgerissen.

 

Eine Schwachstelle im Bahnhofsbereich konnte mit der Vereinbarung des Konjunkturpaketes noch nicht beseitigt werden: Die beiden Bahnsteige für die Regionalzüge nach Salzburg und nach Ried verfügen nur über asphaltierte, aber viel zu schmale Erdbahnsteige, die den Anforderungen der Barrierefreiheit nicht genügen. Außerdem müssen die Fahrgäste zum Erreichen der beiden Bahnsteige das Fernverkehrsgleis bei laufendem Betrieb queren, was aus Gründen der Verkehrssicherheit bedenklich ist.

 

Alle Verantwortlichen im Land Oberösterreich, in der Stadt¬¬gemeinde
Attnang-Puchheim und bei ÖBB-Infrastruktur haben sich daher vehement bemüht, dass gleich auch die Bahnsteige mitgebaut werden. Die dafür erforderlichen Mittel wurden im neuen, nun geltenden ÖBB-Rahmenplan vorgesehen, die Landesregierung hat nun einen Grundsatzbeschluss zur Erweiterung des Kostenbeitrages des Landes gefasst.

 

Es werden nun zusätzlich zwei Inselbahnsteige neu errichtet, wobei die Gleislage entsprechend angepasst wird. Die Bahnsteige werden mit Stiegen, Liften und Rolltreppen ausgestattet, womit ein komfortabler Zugang für alle Reisenden sichergestellt wird.
Der Personentunnel wird entsprechend den neuen Bahnsteigen fertig gestellt.

 

Die Gesamtkosten im ÖBB-Bereich betragen rund 54 Millionen €, davon werden  rund 44 Millionen unmittelbar für eine Verbesserung zu Gunsten der Fahrgästen verwendet. Das Land Oberösterreich leistet für diese Maßnahmen einen Beitrag von insgesamt rund 9 Millionen € (rd. 3 Millionen wurden bereits im Konjunkturpaket vereinbart, nun kommen weitere 6 Millionen dazu).

 

LR Dr. Kepplinger: "Mit diesen Maßnahmen erreichen wir eine weitere Attraktivierung des Schienenverkehrs in Oberösterreich. Ich erwarte mir dadurch eine Erhöhung des Komforts für die Reisenden und natürlich auch eine Erhöhung der Verkehrssicherheit am Bahnhof Attnang-Puchheim."

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Studie "Analyse und Modellentwicklung Employability"
(LK) Um die Leistungsfähigkeit der oö. Betriebe nachhaltig zu sichern, ist es von wesentlicher Bedeutung, den demografischen Entwicklungen Rechnung zu tragen und die Beschäftigungsfähigkeit und Bereitschaft zur Partizipation von älteren Beschäftigten am Arbeits- und Berufsleben zu sichern bzw. zu steigern. Das Institut für Gesundheits- und Sozialkompetenz soll ein Projekt entwickeln, welches einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt bzw. zur Stärkung der Arbeitsfähigkeit liefert. Die neuen Maßnahmen und Konzepte sollen dazu beitragen, Oberösterreich als Modellregion in dieser Thematik zu positionieren. Die Oö. Landesregierung beschloss daher in ihrer Sitzung am 27. Juni 2011, die Studie "Analyse und Modellentwicklung Employability" in Auftrag zu geben und stellt dafür eine 1. Rate in Höhe von 34.760 Euro zur Verfügung.

 

Förderungen im Kulturbereich
Insgesamt über 112.000 Euro wurden für kulturelle Zwecke bereitgestellt. Damit werden unter anderem wissenschaftliche Projekte gefördert, ein barrierefreier Zugangssteg zum Ausstellungsschiff MS Franz Liszt (Ausstellung "Donau – Fluch und Segen") errichtet und die Orgel in der Pfarrkirche Seewalchen neu gebaut.

 

Windkraftmasterplan
Die Windkraftnutzung hat in Oberösterreich bereits Tradition: Aktuell sind 23 größere Windkraftanlagen mit einer Leistung von 26,4 MW und einer jährlichen Stromerzeugung von  40 GWh in Betrieb. Das Potential ist aber weit höher. Für die Erstellung eines Raumordnungskonzepts als verbindliche Leitlinien für die künftige Genehmigung von Standorten für Großwindkraftanlagen ist eine fachübergreifende Bearbeitung erforderlich. Ziel ist eine oberösterreichweite Darstellung von Standorträumen, die eine für die Windkraftnutzung wirtschaftlich nutzbare Energiedichte aufweisen, gleichzeitig den ökologisch erforderlichen Rahmenbedingungen entsprechen und das Landschaftsbild mit überregionaler Bedeutung berücksichtigen.  Die Ergebnisses des Windkraftmasterplan werden für 2012 erwartet. 

Umbau des Bahnhofes Attnang-Puchheim
Die Oö. Landesregierung hat im Juli 2009 einen Grundsatzbeschluss über die Mitfinanzierung des dringend erforderlichen Umbaus des Bahnhofs in Attnang-Puchheim  sowie der Neuerrichtung des Busterminals unter gleichzeitiger Attraktivierung des Bahnhofs-Vorplatzes gefasst. Mit der Fertigstellung ist 2014 zu rechnen. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 54 Millionen Euro belaufen.

 

"Eibenwald" wird Naturschutzgebiet
Das Gebiet "Eibenwald" in der Gemeinde Laussa wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Eibe ist in der Roten Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen Oberösterreichs als gefährdet eingestuft und ganzjährig geschützt. Im geplanten Naturschutzgebiet stehen zahlreiche ca. 120jähirge Eiben mit einer Höhe von bis zu 10 Metern. Diesen Bestand zu erhalten, ist das Ziel des Schutzes.

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Pressekonferenz am 28 Juni 2011

Landesrätin Mag.ª Doris Hummer, Mag. Stefan Bernhardt Leitung Kommunikation FWF - Wissenschaftsfonds sowie Primaria Priv.-Doz.in  Dr.in Gabriele Wurm Leitung Neurochirurgische Abteilung, Institut für Neuroradiologie, Landes-Nervenklinik Wagner Jauregg, Univ.Prof. DI Dr.mont. Zoltan Major Leitung Institute of Polymer Product Engineering, Johannes Kepler Universität Linz, DI(FH) Johannes Dirnberger Projektmanagement Medizin Informatik, RISC Software GmbH


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Pressekonferenz am 28. Juni 2011

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