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Die EU-Wasserrahmenrichtlinie und der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan

Informationen zur EU-Wasserrahmenrichtlinie und zum Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie trat im Jahr 2000 mit der Absicht in Kraft, einen Ordnungsrahmen für den Schutz der Gewässer zu schaffen.

 

Die Ziele sind:

  • Schutz und Verbesserung des Zustands von Oberflächengewässern (Bäche, Flüsse, Seen, Küstengewässer), Grundwasser und von Feuchtgebieten in Hinblick auf deren Wasserhaushalt sowie die Vermeidung einer Verschlechterung des jeweiligen Zustandes
  • Förderung einer nachhaltigen Wassernutzung auf der Grundlage eines langfristigen Schutzes der vorhandenen Ressourcen
  • Anstreben eines stärkeren Schutzes und einer Verbesserung des Lebensraumes Gewässer, unter anderem durch Maßnahmen zur Reduzierung von Verschmutzungen
  • Sicherung von Grundwasservorkommen, zur Trinkwassergewinnung
  • Beitrag zur Minderung der Auswirkungen von Überschwemmungen und Dürren

 

Ende 2003 wurde die Richtlinie in österreichisches Recht umgesetzt. Sie sieht unter anderem die Erreichung eines guten ökologischen und chemischen Zustandes für alle Gewässer bis 2015 vor, räumt aber die Möglichkeit ein, unter bestimmten Voraussetzungen diese Frist bis 2021 oder 2027 zu verlängern. Daraus ergibt sich, dass die Umsetzung über drei Nationale Gewässerbewirtschaftungspläne mit jeweils sechsjähriger Laufzeit erfolgt.
Anfang 2010 wurde der erste Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan für Österreich in Kraft gesetzt. Das gesamte Dokument einschließlich Hintergrunddokumenten und Datenanhängen kann auf der WISA-Internetseite des Lebensministeriums (siehe Linkliste) eingesehen werden.

Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht

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