Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 231 vom 27. Oktober 2010

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

Landeshauptmann gratulierte ältester Oberösterreicherin

Karoline Eckmair wurde am 26. Oktober 2010 105 Jahre alt

 

(LK) Als am 25. Oktober 1955 der letzte alliierte Soldat österreichischen Boden verließ, feierte sie bereits ihren 50.Geburtstag – heute ist Karoline Eckmair mit 105 Jahren die älteste Oberösterreicherin.

 

Karoline Eckmair verbrachte ihr gesamtes Leben in Prambachkirchen und war in der heimischen Landwirtschaft tätig. Sie hat einen Sohn, vier Enkel und sieben Urenkel.

 

Im Alter von 90 Jahren ging sie noch unter die Autorinnen und verfasste ihre Lebenserinnerungen.

 

Zum Geburtstag stellten sich Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, der Prambachkirchner Bürgermeister Hans Schweitzer und Pfarrer Siegfried Schöndorfer als Gratulanten ein.

LH Pühringer überreichte Landesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 25. Oktober 2010 an Funktionäre des Seniorenbundes Landesauszeichnungen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt. Als Ehrengäste konnten Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Ratzenböck und der 3. Präsident des Oö. Landtages DI Dr. Adalbert Cramer gegrüßt werden.

 

Die "VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Theresia BINDER, Obfrau der Ortsgruppe Polling aus Polling
  • Wolfgang BRÜCKL, Obmann der Ortsgruppe Pattigham aus Pattigham
  • Stefanie BURGSTALLER, ehem. Obfrau der Ortsgruppe Traun aus Traun
  • Bezirksschulinspektor a.D. Vizebürgermeister a.D. Oberschulrat Alois GRABENBERGER, Obmann der Ortsgruppe Ampflwang i.H. aus Ampflwang
  • Gemeinderat a.D. Heinrich GUMPENBERGER, Obmann der Ortsgruppe St. Oswald bei Haslach aus Haslach
  • Gustav HABLE, Obmann der Ortsgruppe Oepping aus Oepping
  • Erich HÄUPL, Obmann der Ortsgruppe Unterach am Attersee aus Unterach am Attersee
  • Gemeinderat a.D. Johann HÖGLINGER, Obmann der Ortsgruppe Sarleinsbach aus Sarleinsbach
  • Mathilde HUBER, ehem. Obfrau der Ortsgruppe Neuhofen aus Neuhofen an der Krems
  • Gemeinderat a.D. Alois HUMMER, Obmann der Ortsgruppe St. Konrad aus St.Konrad
  • Gemeinderat Johann KAISER, Obmann der Ortsgruppe Hellmonsödt aus Hellmonsödt
  • Gemeinderat a.D. Karl KURZBÄCK, Obmann der Ortsgruppe Grünau aus Grünau
  • Franz LEHNER, Obmann der Ortsgruppe Liebenau aus Liebenau
  • Bürgermeister a.D. Karl NEUBAUER, Obmann der Ortsgruppe Sipbachzell aus Sipbachzell
  • Marianne PRECHTL, Obfrau der Ortsgruppe Eferding aus Eferding
  • Vizebürgermeister a.D. Georg RAPPERSTORFER, Obmann der Ortsgruppe Steinerkirchen aus Steinerkirchen
  • Bürgermeister a.D. Josef REHRL, Obmann der Ortsgruppe Pischelsdorf aus Pischelsdorf
  • Adolf RIEDERER, Obmann der Ortsgruppe Putzleinsdorf aus Putzleinsdorf
  • Gemeinderat a.D. Ing. Walter STRAUB, Obmann der Ortsgruppe Kronstorf aus Kronstorf
  • Gemeindevortstand a.D. Josef WENGER, Obmann der Ortsgruppe Maria Schmolln aus Maria Schmolln
  • Josef ZAUNER, Obmann der Ortsgruppe Kematen-Piberbach aus Piberbach

Verdiente Pädagoginnen und Pädagogen ausgezeichnet

(LK) Am 22. Oktober 2010 überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer in den Redoutensälen, Promenade 39 in Linz an verdiente Pädagoginnen und Pädagogen Berufstitel-Dekrete.

 

"HOFRAT" wurden:

  • Dir. DI Dr. Franz Reithuber, HTBLA Steyr
  • Dir. Mag. Dr. Helmut Schinkinger, BHAK/BHAS Schärding

"REGIERUNGSRAT" wurde:

  • BD Dipl.-Päd. Ing. Johannes Voglhofer, BS Linz 5

"OBERSTUDIENRÄTIN - OBERSTUDIENRAT" wurden:

  • Prof.in Mag.a Evelyn Bachner, BRG Linz, Aubrunnerweg
  • Prof. Mag. Raimund Bammer, BHAK/BHAS Bad Ischl
  • Prof. Mag. Klaus Brandstetter, HBLW Steyr
  • Prof. Mag. Kurt Eckel, HGBLT Bad Ischl
  • Prof. Mag. Gottfried Jachs, BRG Linz, Aubrunnerweg
  • Prof. Mag. Arno Kaltenböck, BRG Linz, Aubrunnerweg
  • Prof. Mag. Rainer Kampenhuber, BRG Linz, Fadingerstraße
  • Prof.in Mag.a Helene Kaul-Fahrner, HTBLA Linz, Goethestraße
  • Prof. Mag. Franz Kreinecker, BRG Linz, Aubrunnerweg
  • Prof. DI Karl Lichtenwagner, HTBLA Wels
  • Prof.in Mag.a Edeltraud Lohnecker, HTBLA Leonding
  • Prof. Mag. Dr. Josef Mittendorfer, HTBLA Wels
  • Prof. DI Helmut Necker, HTBLA Wels
  • Prof. Mag. Bernhard Paukner, HTBLA Linz, Goethestraße
  • Prof. Mag. Christian Ruckerbauer, HTBLA Leonding
  • Prof. Mag. Manfred Schabetsberger, G. u. RG d. Schulvereins Koll. Aloisianum
  • Prof. Mag. Helmut Sturm, BRG Linz, Fadingerstraße
  • Prof. Mag. Romeo Tomazewski, HTL Traun
  • Prof. Mag. Johann Weinbacher, HGBLT Bad Ischl
  • Prof. Mag. Hermann Wöhs, HTBLA Wels

"STUDIENRÄTIN" wurde:

  • FVin Herta Bauer, HBLW Kirchdorf

"OBERSCHULRAT – OBERSCHULRÄTIN" wurden:

  • VD i. R. Wilhelm Atteneder, VS Engelhartszell
  • VDin. SRin Edith Dittrich, VS Neuhofen
  • FOL Dipl.-Päd. Helmut Ecklmayr, HTBLA Wels
  • BD-Stv. Ing. Hubert Hauer, BS Linz 3
  • FOL Dipl.-Päd. Ferdinand Klaffenböck, HTBLA Wels
  • HD Dipl.-Päd. Thomas Kreuzer, HS 1 Sierning
  • FOL Mag. Gottfried Pammer, BG/BRG u. BORG Schärding
  • Vl.in Ernestine Panzenböck, BAKIP d. SV d. Kreuzschwestern
  • HD Dipl.-Päd. Karl Schmeisser, HS Bad Hall
  • VDin Dipl.-Päd.in Christine Schmidthaler, VS Thernberg

"SCHULRAT – SCHULRÄTIN" wurden:

  • HOL Josef Aichhorn, HS 1 Sierning
  • ROLin Gabriele Aigner, HS 1 Enns
  • VOLin Dipl.-Päd.in Brigitte Ardelt, VS Ansfelden
  • BOL Richard Bauer, BS Linz 9
  • VOLin Brigitte Böhm, VS Hörsching
  • HOLin Dipl.-Päd.in Renate Bugner, HS Eferding-Nord
  • HOL Dipl.-Päd. Rudolf Bugner, HS Eferding-Nord
  • VOLin Elisabeth Diabl, VS Hart
  • OLin f. WE Beate Dunkel, VS Sierninghofen
  • HOL Franz Egger, HS Weyer
  • VOLin Dipl.-Päd.in Marina Eisenrigler, VS Hartkirchen
  • BOL Josef Enzenhofer, BS Linz 9
  • OLin f. WE Elisabeth Fuxjäger, HS Weyer
  • HOLin Lucia Gratz, HS Hörsching
  • Dipl.-Päd. Friedrich Gröbl, HS Weyer
  • HOL Ernst Haberleitner, HS 2 Enns
  • HOLin Dipl.-Päd.in Margit Hanl, HS Eferding-Nord
  • OLin f. WE Sonja Holub, VS Sierning
  • VOLin Dipl.-Päd.in Renate Krenn, VS Eferding-Süd
  • HOLin Sonja Lehner, HS Ansfelden
  • HOLin Marianne Leitner, HS 1 Enns
  • VOLin Gabriele Markschläger, VS Aschach
  • HOL Edgar Mayrhofer, HS 2 Enns
  • HOL Johann Mayrhofer, HS 1 Enns
  • HOL Johann Mayrhofer, HS 1 Sierning
  • VOLin Gertrude Muhr, VS Haid
  • VOLin Dipl.-Päd.in Eva Lindinger, VS Hartkirchen
  • HOLin Ottilie Oberreiter-Samide, HS 1 Enns
  • VOLin Dipl.-Päd.in Herta Ortner, VS St. Marienkirchen
  • VOLin Dipl.-Päd.in Irmgard Panwinkler, VS Waldneukirchen
  • VOLin Gertraud Peneder, VS Hörsching
  • VOLin Dipl.-Päd.in Jutta Penz, VS St. Martin/Traun
  • BOLin Dipl-Päd.in Cornelia Plank-Reichetseder, BS Rohrbach
  • VOLin Hermine Poldlehner, VS Eferding-Süd
  • HOLin Dipl.-Päd.in Ulrike Radinger, HS Garsten
  • ROL Mag. Dr. Johann Rauscher, BS Attnang
  • BOL i. R. Hubert Rittberger, BS Linz 9
  • HOLin Dipl.-Päd.in Monika Schmeisser, HS Bad Hall
  • VOLin Doris Steingreß-Elsner, VS Haid
  • VOLin Ursula Stiermayr, VS Dionysen-Traun
  • BOL Dipl.-Päd. Günter Tyszak, BS Gmunden 2
  • VOLin Dipl.-Päd.in Helene Weißensteiner, VS Reichraming
  • HOL Dipl.-Päd. Johann Wimmer, HS Eferding-Nord
  • BOL Ernst Woisetschläger, BS Linz 9

Folgende Personen erhalten ihr Dekret per Post:

 

"OBERSCHULRÄTIN"

  • Frau VDin SRin Veronika Körner, VS Esternberg

"SCHULRÄTIN"

  • VOLin Dipl.-Päd.in Ingeborg Hager, VS Ansfelden
  • HOLin Sonja Kieberger, HS Hartkirchen
  • HOLin Gabriele Straßl, HS Eferding-Süd

Europäische Cluster-Politikgruppe überreicht EU-Kommissar Antonio Tajani Empfehlungen für die Cluster-Politik

LR Sigl: "OÖ wird seiner Vorreiterrolle bei den Clustern auch auf EU-Ebene einmal mehr gerecht - -Positionen optimal vertreten!"

 

(LK) Bei der ersten europäischen Clusterkonferenz in Brüssel präsentierte die europäische Cluster-Politikgruppe (ECPG) kürzlich ihre Empfehlungen für die künftige Clusterpolitik in Europa. Die ECPG ist eine von der Kommission gebildete Gruppe von 20 unabhängigen Experten mit der Aufgabe, Empfehlungen zu geben, auf welche Weise das Cluster-Potenzial effektiver ausgeschöpft werden kann, um die europäische Wirtschaftspolitik neu auszurichten. „Oberösterreich ist mit TMG-Geschäftsführer DI Bruno Lindorfer in diesem Gremium stark vertreten, unsere -Positionen wurden dort optimal eingebracht“, betont Wirtschafts- und EU-Landesrat Viktor Sigl. Der ECPG-Abschlussbericht mit allen Details und eine Reihe von wirtschaftspolitischen Empfehlungen für vier Themen können unter Icon Externer Link http://www.proinno-europe.eu/ heruntergeladen werden.

 

Zu den Details: Im Laufe ihres 18-Monate-Mandats hat die ECPG eine Reihe von clusterpolitischen Themen diskutiert. Die daraus resultierende Liste an Empfehlungen besteht aus drei Grundsätzen und acht Maßnahmenvorschlägen.

 

Die drei Grundsätze legen fest, dass Cluster-Programme mit aller Kraft genutzt werden sollen um die Rahmenbedingungen zur Stärkung von Clustern zu verbessern. Weiters sollen öffentliche Mittel für jene exzellente Cluster verwendet werden, deren Strategie darauf ausgerichtet ist die globale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern. Last but not least müssen sich Cluster-Programme innerhalb integrierter politischer Rahmenbedingungen bewegen, in denen die Rollen  und Verantwortungsbereiche für die Kommission und die EU-Mitgliedsländer klar zugewiesen sind.

 

Auch acht Maßnahmenvorschläge sollen von den EU Institutionen und Mitgliedstaaten berücksichtigt und übernommen werden:
1. Förderschwerpunkte im EU-Budget mit Wettbewerbsfähigkeit in Einklang bringen 
2. Cluster bezogene Rahmenbedingungen verbessern 
3. Profil von Förderempfängern auf EU- und Mitgliedsländerebene überprüfen
4. Bessere Cluster-Programme auf Ebene der EU-Mitgliedsländer anregen 
5. Vereinfachung der Abwicklungen  von EU-Förderungen für Cluster durch die Schaffung  einheitlicher administrativer Abläufe
6. Die Koordination von Cluster-Programmen unter den zuständigen Generaldirektionen der Europäischen Kommission verbessern
7. Die Verfügbarkeit von Clusterwissen/-datenbanken institutionalisieren 
8. Europäische Plattformen für Cluster-Kooperationen verbessern und weiter entwickeln

 

Zu den Hintergründen: Vier von zehn Beschäftigten in Europa arbeiten in Branchen, deren Unternehmen sich regional - in Clustern - zusammengeschlossen haben. Studien ergaben, dass diese Unternehmen einen höheren Produktivitäts- und Innovationsstandard erreichen. Überdies bieten die Cluster ein Umfeld, in dem neu gegründete Firmen höhere „Überlebensraten“ und stärkeres Wachstum aufweisen. Angesichts knapper Budgets, der intensiveren globalen Konkurrenz und sich immer schneller entwickelnder Innovationsprozesse, stehen die europäischen Entscheidungsträger vor der Notwendigkeit, das Potenzial von Clustern noch aktiver auszuloten, um dadurch ihre Wirtschaftspolitik zu modernisieren und zu verbessern.

LR Hiegelsberger bei Borkenkäfer-Lokalaugenschein: Positives Signal aus Tschechien zum Nationalpark Sumava - Klima begünstigt Borkenkäferplage

Durchforstung und Fangbäume gegen die Borkenkäferplage. 650.000 Festmeter Schadholz werden in Oberösterreich im Jahr 2010 erwartet.
Ein positives Signal gibt es in der Borkenkäfer-Problematik im grenznahen tschechischen Nationalpark Sumava im Böhmerwald. Eine Schutzzone soll die oberösterreichischen Wälder schützen. Expertenkommission bestätigt saubere Aufarbeitung der Käferbäume in diesem Bereich.

 

(LK) Mehr als 100 Hektar Wald des Stiftes Schlägl sind dem Borkenkäfer im Bereich Dreisesselberg im Dreiländereck Bayern, Tschechien und Österreich an der Grenze zum südböhmischen Nationalpark Sumava bereits zum Opfer gefallen.
Grund dafür war die Weigerung, der dem tschechischen Umweltministerium unterstellten Nationalparkverwaltung eine Schutzzone zu den angrenzenden Wäldern auf oberösterreichischer und bayerischer Seite einzuhalten. In den Kernzonen des Nationalparks, die sich bis an die Staatsgrenze erstrecken, werden keine Borkenkäferbekämpfungsmaßnahmen durchgeführt. Der gefräßige Schädling konnte somit jahrelang ungehindert die Wälder auf oö. Seite befallen und hat nun eine 100 Hektar große Kahlfläche hinterlassen.
Nach einer jahrelang sturen Haltung auf tschechischer Seite und vielen Bemühungen der österreichischen und bayerischen Politik hat der neue tschechische Umweltminister Pavel Drobil eingelenkt und eine 200 Meter breite Schutzzone an der Grenze eingerichtet. Eine länderübergreifende Expertenkommission kontrolliert die Aufarbeitungsmaßnahmen in diesem Bereich.
Als für den Forst in Oberösterrich zuständiger Agrar-Landesrat machte sich Max Hiegelsberger im am stärksten vom Borkenkäfer in Mitleidenschaft gezogenen Gebiet des Stiftes Schlägl ein Bild von den Maßnahmen. Die Expertenkommission bestehend aus Vertretern des Ministeriums, dem Forstmeister des Stiftes Schlägl und eines Vertreters des Landesforstdienstes zeigte sich mit den Aufforstungsarbeiten zufrieden.

In einem Gespräch mit Agrar-Landesrat Hiegelsberger bestätigten Forstschef Johannes Wohlmacher und Geschäftsführer Markus Rubasch vom Stift Schlägl die im heurigen Jahr gute und saubere Aufarbeitung der Schadflächen in der Schutzzone durch die Nationalparkverwaltung.
Nun ist zu klären, ob eine Ausweitung dieser Schutzzone auf 500 Meter durchgesetzt werden kann. Der tschechische Umweltminister Pavel Drobil hat bereits signalisiert, eine Ausweitung überprüfen zu wollen.

2010: In Oberösterreich 650.000 Festmeter Schadholz durch Borkenkäfer zu erwarten.
Die Orkane "Emma" und "Paula" im Jahr 2008 hatten im Vorjahr vor allem im Salzkammergut und in der Region Pyhrn-Eisenwurzen eine Borkenkäferplage mit einer Rekord-Schadholzmenge von 820.000 Festmeter ausgelöst. Aufgrund von Durchforstungsarbeiten und Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen konnte die Schadholzmenge im laufenden Jahr auf voraussichtlich 650.000 Festmeter verringert werden, was aber immer noch höher ist als in den Jahren zuvor.
"Die Borkenkäferproblematik stellt die Waldbesitzer vor neue Herausforderungen. Während früher traditionell der Winter die Zeit der Waldarbeit war, muss um dem Schädling Herr zu werden, auch im Sommer und jetzt im Herbst der Wald von befallenen Bäumen befreit werden. Gerade in Wäldern über 1.200 Metern Seehöhe kann das nur mit großem Aufwand geschehen", so Hiegelsberger.

 

Auch der Klimawandel erschwert das Problem. Gab es früher pro Jahr in höheren Lagen nur eine Käfergeneration, so gibt es heute bereits zwei. Im Flachland gibt es bis zu drei Käfergenerationen pro Jahr. Der Forstdienst des Landes Oberösterreich empfiehlt im Frühjahr die Auslegung von Fangbäumen, um die von Mitte April bis Mitte Mai ausfliegende erste Borkenkäfergeneration einzufangen.

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 27. Oktober 2010

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landesrat Dr. Hermann Kepplinger


zum Thema

"Das neue Oö. Glücksspielautomatengesetz - Spielerschutz und wirkungsvoller Kampf gegen illegales Glücksspiel im Mittelpunkt"

77,74 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • HR Dr. Isolde Wabitsch-Peraus, Direktion Inneres und Kommunales 
  • HR Dr. Erhard Roitinger, Direktion Finanzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 25. Oktober 2010

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landtagsabgeordneter Bgm. Franz Weinberger, Bundesrat Ferdinand Tiefnig, Bezirkshauptmann Dr. Georg Wojak, Vizebürgermeister Günter Pointner, Braunau am Inn, Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer (Mattighofen) und Mag. Karl Pramendorfer ( Tourismus)


zum Thema

"Präsentation der grenzüberschreitenden Landesausstellung 2012 'Habsburger und Wittelsbacher' - eine einmalige Chance für den Bezirk Braunau"

87,28 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Reinhold Kräter, Landeskulturdirektion

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at