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Landeskorrespondenz Nr. 291 vom 18. Dezember 2007


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Landeskorrespondenz:

Pressekonferenz:


Oberösterreich ehrte Bischof Maximilian Aichern aus Anlass dessen 75. Geburtstags

(LK) Aus Anlass des bevorstehenden 75. Geburtstags des ehemaligen Linzer Diözesanbischofs Maximilian Aichern, ehrte heute das Land Oberösterreich den Jubilar mit einem Empfang im Landhaus.

 

"Das offizielle Oberösterreich nutzt so die Gelegenheit seines Geburtstags, um noch einmal offiziell Danke für all das zu sagen, was Bischof Maximilian in den letzten 26 Jahren in unserem Land geleistet hat. Wenn sein Episkopat in Oberösterreich bereits sprichwörtlich als "23 Jahre gute Jahre" bezeichnet wird, unterstreicht das, wie dankbar die Menschen in unserem Land für sein Wirken sind, sehr eindrucksvoll", betonte LH Dr. Josef Pühringer.

 

"Dialogfähigkeit und Menschennähe waren Markenzeichen seiner Amtsführung. Bischof Maximilian hat es verstanden, zu den verschiedensten Gruppen unseres Landes ein gutes Verhältnis aufzubauen, die Kirche attraktiv zu machen, indem er auf die Menschen zugegangen ist und die Nähe der Menschen gesucht hat. Dabei wurde es ihm möglich zusammen zu führen und Brücken zu bauen: Zwischen Konfessionen und Religionen, zwischen Kirche und Politik, zwischen Glaube und Wissenschaft."

 

Insbesondere würdigte Pühringer das Wirken Bischof Maximilians als "Sozialbischof": "Er war verantwortlich dafür, dass in der Diözese die kirchliche Sozialarbeit besonders leistungsstark ist. Die Verantwortung für die Schwachen in der Gesellschaft trägt ganz wesentlich zur Glaubwürdigkeit der Kirche am Beginn des 21.Jahrhunderts bei." Darüber hinaus habe Bischof Maximilian als Sozialbischof aber auch die Wächterfunktion der Kirche konsequent wahr genommen. "Und zwar immer dann, wenn er der Meinung war, dass in der sozialen Marktwirtschaft das Adjektiv "sozial" zu kurz kommt", so Pühringer.

 

Passend zum ehemaligen Sozialbischof Maximilian Aichern war auch dessen Geburtstagsgeschenk durch das Land Oberösterreich: Ein namhafter Spendenbetrag für dessen Hilfsfonds.




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Friedenslicht für Oö. Landesregierung

(LK) Schon traditionell wurde in der letzten Sitzung der Oö. Landesregierung heute Montag, 17. Dezember 2007, das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem verteilt. Das diesjährige Friedenslichtkind Elisabeth Nemec aus Bad Ischl überreichte das weihnachtliche Symbol den Mitgliedern der Oö. Landesregierung, begleitet wurde sie von Günther Hartl vom ORF-Landesstudio Oberösterreich.

 

Die zehnjährige Elisabeth Nemec aus Bad Ischl hat ihrer Mutter das Leben gerettet, die auf einer Alm nach einem Wespenstich bewusstlos geworden war. Für ihren Einsatz wurde sie auch mit dem diesjährigen Sicherheitspreis ausgezeichnet. Als Anerkennung für ihre Zivilcourage wurde Elisabeth zum Friedenslichtkind 2007 nominiert.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, auf dessen Einladung Elisabeth Nemec das Friedenslicht ins Landhaus gebracht hatte, bedankte sich im Namen der Landesregierung  für das weihnachtliche Symbol. 

 

Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet heuer zum 22. Mal als Weihnachtsbrauch von ORF Oberösterreich.




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Oberösterreich hat in Landesverwaltung 16,7 % der Dienstposten eingespart

LH-Stv. Hiesl: "Oberösterreich wird an funktionaler Pragmatisierung festhalten, erstmals werden Teilzeitbeschäftigte pragmatisiert!"

 

(LK) 2008 wird es erstmals in der Geschichte unseres Bundeslandes weniger als 7.000 Mitarbeiter/innen in der oö. Landesverwaltung geben, so Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bei den heutigen Personalmaßnahmen im Linzer Landhaus. Das ehrgeizige Ziel, die Dienstposten innerhalb von zehn Jahren um zehn Prozent zu reduzieren, haben wir übererfüllt: Seit 1992 wurden in der Oö. Landesverwaltung die Dienstposten um 1.452 oder 16,7 % verringert, freut sich Hiesl.

 

Das Land hat im Bereich des Personals seine Hausaufgaben gemacht. Wir sind heute in der Liga der Topdienstleister und brauchen den Vergleich mit Großunternehmungen in der Privatwirtschaft nicht scheuen, betont Hiesl. In der oö. Landesverwaltung haben wir wichtige Reformen, über die in Österreich noch diskutiert wird, bereits realisiert. Es wurden die Dienstposten in der Verwaltung um 16,7 % reduziert und damit das Personalbudget stabilisiert, die Teilzeitarbeitsplätze auf mehr als 33 % ausgebaut, die Pensionsreform für Landesbeamte und die verwendungsorientierte Entlohnung Neu umgesetzt.

 

Trotz der erfolgten Einsparungen beim Personal haben wir unsere Leistungsqualität nicht reduziert, sondern durch eine gezielte Personalentwicklung sogar verbessert. Dank der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Landesverwaltung sind wir fit für die Zukunft, die oö. Landesverwaltung ist heute ein leistungsfähiges und wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen, freut sich Hiesl.

 

Oberösterreich hat auch die niedrigsten Verwaltungsausgaben aller Bundesländer. Laut einer Studie von Prof. Lehner liegt Oberösterreich mit einem Personalaufwand von nur 154,7 Euro pro Kopf der Bevölkerung deutlich unter den anderen Bundesländern.
 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Oberösterreich haben in den vergangenen Jahren ihre Fähigkeit bewiesen, den Anforderungen an eine moderne Verwaltung mit großer Leistungsbereitschaft zu entsprechen. Gemeinsam ist es gelungen mehr Bürgernähe, weniger Bürokratie und noch mehr Leistungsfähigkeit sowie kostengünstige Aufgabenerledigung zu realisieren.

 

Rund 80 % der Landesmitarbeiter/innen (mit gespag) sind keine Beamten und daher im ASVG-System versichert. Nur rund 20 % der Landesmitarbeiter/innen sind Beamte. Wir werden an der funktionalen Pragmatisierung auch in Zukunft festhalten, denn alle Landesmitarbeiter/innen haben das gleiche Gehalt und die gleiche Pension. Heute wurden erstmals auch teilzeitbeschäftigte Landesmitarbeiter/innen pragmatisiert, zeigt Hiesl abschließend auf.


Entwicklung der Dienstposten in der oö. Landesverwaltung

Grafik: Land





4youCard bringt Hausruckviertlerin in Fahrt

Julia Parhammer hat mit der 4youCard - der Jugendkarte des Landes - einen brandneuen Cracker Moped-Flitzer gewonnen

 

(LK) Im Rahmen einer Bestellaktion gab es unter allen 4youCard-Neubestellungen bis 15. Dezember 2007 ein Moped und zehn ÖBB VORTEILScards zu gewinnen. Unter den 12.700 4youCard-Bestellungen wurde Julia Parhammer aus Innerschwand gezogen. Wirtschafts- und Jugend-Landesrat Viktor Sigl konnte der glücklichen Gewinnerin nun das Moped, zur Verfügung gestellt von der Firma Forstinger, persönlich überreichen.

 

Bereits über 130.000 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 26 Jahren haben sich für die kostenlose 4youCard entschieden. "Es ist nicht verwunderlich, dass immer mehr Jugendliche alles auf eine Karte setzen, ist sie doch Altersnachweis und Ermäßigungskarte in einem", so Sigl.

 

Den Bestellkupon gibt es auf Icon Externer Link www.4youcard.at zum Download oder im Gemeindeamt, den Schulen oder in den JugendService Points des Landes.





Dachgleiche beim Neubau der Berufsschulen 2 und 9 in Linz

Wirtschafts- und Bildungs-Landesrat Sigl: "Land investiert im kommenden Jahr 16 Millionen Euro in Berufsschulbau"

 

(LK) Rund 16 Millionen Euro investiert das Land Oberösterreich 2008 in laufende Bau- und Sanierungsmaßnahmen an insgesamt fünf der 14 Berufsschulstandorten in Oberösterreich. Das gab Wirtschafts- und Bildungs-Landesrat Viktor Sigl bei der heutigen Gleichenfeier beim Zubau der Berufsschulen 2 und 9 in der Wienerstraße in Linz bekannt. "Die Berufsschulen sind unsere Kompetenz-zentren für eine zeitgemäße Fachkräfteausbildung. Angesichts des wachsenden Bedarfs an qualifizierten Mitarbeitern ist die Lehrlingsausbildung die 'Zukunftsvorsorge' für unsere Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich, den das Land durch den Berufsschulbau mit modernster Hardware unterstützt", so Sigl.

 

Die Berufsschulen 2 und 9 sind in einem verbundenen Gebäudekomplex untergebracht. An der Berufsschule 2 werden die Lehrberufe Bürsten- und Pinselmacher, Fertigteilhausbau, Rauchfangkehrer, Hafner, Maurer und Zimmerer, Platten- und Fliesenleger, Zimmerei, EDV-Techniker und Informationstechnologie-Informatik/Technik unterrichtet - im Schuljahr 2007/2008 sind es 900 Berufsschüler/innen.
Die Berufsschule 9 besuchen Lehrlinge von grafischen Berufen, Medienberufen, sowie Fotografen, Maler, Anstreicher, Buchbinder und Bodenleger. Die Schülerzahl bewegt sich seit der Gründung im Jahr 1980 bei cirka 1.000 Schüler/innen, wobei die Medienberufe stark zugenommen haben und in der Berufsschule 9 ein großer Raummangel herrscht. Der moderne Zubau und die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich im September 2010 fertig sein. Die Gesamtbaukosten bei den Berufsschulen 2 und 9 belaufen sich auf 17 Millionen Euro.

 
In gibt es derzeit 27 Berufsschulen an 14 Standorten mit etwa 900 Lehrerinnen und Lehrern, sowie rund 28.100 Berufschüler/innen (Lehrlinge). Die Gesamtausgaben für die Berufsschulen lagen in den vergangenen 15 Jahren bei 240 Millionen Euro. "Um den Ansprüchen an eine qualifizierte Berufsausbildung gerecht zu werden, ist es unerlässlich, die Berufsschulen permanent an die aktuellen Anforderungen anzupassen und die Ausstattung auf einem Top-Standard zu halten. Bis zum Jahr 2011 werden vom Land weitere 90 Millionen in die oö. Berufsschulen investiert", erklärt Sigl.





Wohnbau-Landesrat Kepplinger: 774 oberösterreichische Häuslbauer/innen erhalten Förderungszusicherung

(LK) In der heutigen Sitzung der oberösterreichischen Landesregierung wurden erneut zahlreiche Ansuchen um Wohnbauförderung bewilligt. Zentraler Punkt waren dabei die Zusicherungen für 774 neue Eigenheime in Oberösterreich, die auf Antrag von Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger bewilligt wurden. Mit dieser letzten Tranche wurden im Jahr 2007 insgesamt 3.994 Ansuchen um Förderungen für Eigenheime erfolgreich behandelt, was einen neuen Höchstwert an Zusagen bedeutet. Dies ist vor allem deshalb positiv zu bewerten, als damit vermehrt neuer Wohnraum in Oberösterreich geschaffen wird. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zu Befriedigung der hohen Wohnraumnachfrage geleistet werden.

 

Weiters genehmigte die Oö. Landesregierung heute den Bau von 181 Wohnungen. Darin sind 37 neue Wohnungen in Enns, 20 in Mondsee und 28 Wohnungen in Linz die größten Projekte. Den Bau dieser Objekte im kommenden Jahr fördert das Land Oberösterreich mit Förderungsdarlehen in Höhe von 16,4 Millionen Euro.

 

Auch 669 alternative Energiegewinnungsanlagen werden mit Beschlüssen aus der heutigen Sitzung gefördert. Hiervon tragen 257 Solaranlagen ganz besonders zum Energiesparen bei, aber auch der Einbau von 284 Wärmepumpen wurde heute ermöglicht.

 

Zuletzt kündigte Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger an, dass in der nächsten Regierungssitzung die Anpassung der Einkommensgrenzen für Wohnbeihilfen an die Richtsätze für die Pensionsausgleichszahlungen beantragt wird. Damit soll gesichert werden, dass Mindestpensionist/innen auch im kommenden Jahr wie bisher die ungekürzte Wohnbeihilfe erhalten.





Wohnbau-Landesrat Kepplinger übergibt 37 Mietwohnungen in Weißkirchen an der Traun

(LK) Am Mittwoch dem 19. Dezember ist Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger in Weißkirchen zu Gast. Dort übergibt er 37 Mietwohnungen und ebenso viele Tiefgaragenplätze, die durch die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft "Schneegatterer" errichtet wurden, an die zukünftigen Mieter/innen.

 

Die gesamte Anlage besteht aus sechs Häusern, die zum Teil unterkellert sind und drei Vollgeschoße enthalten. Alle Wohnungen mitsamt ihren Loggien, Balkonen oder Terrassen sind nach Süden hin ausgerichtet. Die Wohnungen im Erdgeschoß sind barrierefrei zu erreichen. Auf den Freiflächen wird ein Kinderspielplatz situiert und der weitere Bereich wird gärtnerisch gestaltet. Die Gebäude wurden in Massivbauweise und in Niedrigenergiehaus-Standard errichtet.

 

Die Mietwohnungen werden mit einem Förderungsdarlehen in Höhe von 2,5 Millionen Euro bei Baukosten von 4,3 Millionen Euro gefördert.





LR Ackerl: "Innenministerium muss Abschiebeentscheidung im Fall Zogaj nach psychologischem Gutachten überdenken!"

Mutter schwer traumatisiert, Gutachten über Arigona noch ausständig - LR Ackerl: "Sollte Grundlage für neue Überlegungen sein!"

 

(LK) Sozial-Landesrat Josef Ackerl fordert heute das Innenministerium auf, seine Entscheidung im Fall der Familie Zogaj noch einmal zu überdenken: "Ein aktuelles psychologisches Gutachten stellt eine schwere Traumatisierung der Mutter von Arigona Zogaj fest!" so Ackerl. "Das Gutachten über den Zustand Arigonas ist zwar noch ausständig, das Innenministerium sollte aber beide Gutachten als Basis für neue Überlegungen zu alternativen Vorgehensweisen heranziehen, seine jetzige Entscheidung jedenfalls widerrufen!"

 

Dem in Oberösterreich für Asylfragen zuständigen Sozial-Landesrat Josef Ackerl liegt ein klinisch-psychologischer Befund über den Gesundheitszustand der Mutter von Arigona Zogaj, Nurije Zogaj, vor. "Aus diesem Befund geht eine klare Traumatisierung von Frau Zogaj durch die erlittenen Kriegs- und Fluchterfahrungen hervor!" so Landesrat Ackerl. "Alle an humanitären Grundsätzen ausgerichteten Richtlinien zum Flüchtlingsschutz - z.B. jene des UNHCR - sehen eine besondere Schutzbedürftigkeit für traumatisierte Flüchtlinge!" Das UNHCR - das Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen - hat in der Vergangenheit die Bestimmungen des neuen Asyl- und Fremdenrechts in Österreich kritisiert, weil es die Schutzfunktionen für traumatisierte Flüchtlinge nicht mehr erfüllt (so können z.B. Flüchtlinge, deren Trauma auf Haft- und Foltererfahrungen beruht, trotzdem in Schubhaft genommen werden). "Die Entscheidung des Innenministers mag rechtskonform gewesen sein!" meint Ackerl. "Aber richtig ist sie deshalb noch lange nicht!" Das vorliegende Gutachten würde nämlich ausreichend neue Gründe für die Bewilligung eines humanitären Aufenthalts bieten - Gründe, die der Innenminister in der Begründung seiner Entscheidung ja noch vermisst hat. "Daher fordere ich das Innenministerium auf, seine Entscheidung zu widerrufen und das vorliegende Gutachten sowie das noch ausständige Gutachten über den Gesundheitszustand von Arigona als Grundlage für neue Überlegungen - die hoffentlich zu einem alternativen Ergebnis führen - heranzuziehen!" schließt Ackerl.





LR Ackerl: "Neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Pflegevorsorge passiert Landesregierung!"

Im Vergleich zum bisherigen Bedarfs- und Entwicklungsplan bedeutet der "BEP NEU" deutlich stärkeren Ausbau zu moderaten Mehrkosten

 

(LK) Der vorige Woche präsentierte und heute in der Landesregierung zur Kenntnis genommene "Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Pflegevorsorge älterer Menschen in Oberösterreich" (BEP Neu) löst den bisher gültigen BEP ab. Die neuen Planzahlen bedeuten zwar einen deutlich stärkeren Ausbau der Angebote für Pflegebedürftige, die Mehrkosten im Vergleich zum bisherigen Bedarfs- und Entwicklungsplan fallen aber vergleichsweise moderat aus.

 

Neben der allgemeinen demographischen Entwicklung bildet auch eine eigens errechnete Prognose der pflege- und betreuungsbedürftigen Personen die Basis für den Bedarfs- und Entwicklungsplan, der als BEP NEU die bisherigen quantitativen Planungen ablöst. Bis 2015 soll demnach der Grad der Versorgung mit Pflege- und Betreuungsangeboten entsprechend angehoben werden: bei der Mobilen Betreuung und Hilfe von heute durchschnittlichen 17,2 Prozent auf flächendeckende 22,2 Prozent, bei der Hauskrankenpflege von heute durchschnittlichen 11,6 Prozent auf flächendeckende 14 Prozent. Gegenüber der bisherigen Planung bedeutet das bis 2015 eine Angebotssteigerung von rund 45 Prozent in der Mobilen Betreuung und Hilfe und rund 27 Prozent in der Hauskrankenpflege. Bei den Alten- und Pflegeheimen sinkt hingegen der Bedarf - aber nur gegenüber der bisherigen Planung - um 9 Prozent.

 

Im Vergleich zu diesen gegenüber dem bisher gültigen BEP noch einmal deutlichen Steigerungen bei den erforderlichen Angeboten nehmen sich die Steigerungen des dafür notwendigen Mitteleinsatzes eher moderat aus: Musste die öffentliche Hand (Sozialhilfeverbände, Statutarstädte, Land OÖ) bisher von einem jährlichen Zuschussbedarf im Jahr 2015 von 203,6 Millionen Euro im günstigsten und 220,44 Millionen Euro im ungünstigsten Fall ausgehen, wird sich dieser Betrag nach der neuen Planung "nur" auf 210,32 Millionen Euro (+3,3 Prozent) im günstigsten Fall bzw. auf 225,60 Millionen Euro (+2,3 Prozent) im ungünstigsten Fall erhöhen.





LR Anschober: entsetzt über den Tiefschlaf der Anti-Atompolitik der Bundesregierung

Temelin, Euratom, EU-Atompolitik: wo bleibt der Widerstand von Gusenbauer & Molterer? - Nach fehlenden Ergebnissen der Temelin-Kommission muss Gusenbauer für ein internationales Schiedsgericht sorgen

 

(LK) Innerhalb der EU erfolgen derzeit laufend Weichenstellungen Pro-Atom - der Widerstand der Bundesregierung gegen diese entscheidenden Kursveränderungen der EU auf Pro-Atom-Kurs fehlt völlig. So hat erst vergangene Woche die EU-Kommission einstimmig (!) eine positive Stellungnahme für das geplante AKW Belene in Bulgarien abgegeben - das wird als Türöffner für eine Mitfinanzierung des Atomprojektes aus Euratom-Mitteln gewertet. Fast gleichzeitig unterzeichnete die EU mit Afrika beim gemeinsamen Gipfel einen Nukleardialog, der zu Atomprojekten in Afrika führen dürfte und schließlich wird in Entwürfen für neue EU-Richtlinien erstmals die Atomenergie mit
Erneuerbaren Energieträgern gleichgestellt.
Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Das ist eine verheerende Fehlentwicklung. Österreichs Bundesregierung schaut dieser Fehlentwicklung tatenlos zu, so als hätte es nie eine ambitionierte Anti-Atomlinie gegeben."

 

Die gestrige dritte Sitzung der Temelin-Kommission in Budweis hat dieses Bild bestätigt: genau ein Jahr nach dem Nationalratsbeschluss vom 17. November 2006, umgehend alle verfügbaren internationalen Rechtsschritte, insbesondere eine Völkerrechtsklage gegen die Tschechische Republik wegen Bruchs des zwischen der Tschechischen Republik und der Republik Österreich geschlossenen internationalen und völkerrechtlich verbindlichen Vertrages (Melker Protokoll - Brüsseler Fassung) einzuleiten, sollte dieser Nachweis durch die Tschechische Republik nicht umgehend erbracht werden können, lässt die Bundesregierung jeglichen Druck vermissen. Nachdem die Temelin-Kommission ganz offensichtlich zu keinen Ergebnissen kommt, sogar die völkerrechtliche Verbindlichkeit des Melker Übereinkommens nun umstritten ist, muss Bundeskanzler Gusenbauer endlich aktiv werden und ein internationales

 
Schiedsgericht vorschlagen, um den Konflikt über die notwendigen Nachrüstungsmaßnahmen durch unabhängige internationale Experten lösen zu lassen. Anschober: "Die zentralen Sicherheitsfragen blieben auch nach der gestrigen dritten Sitzung der Kommission ungeklärt - ganz offensichtlich fehlt der Druck der Bundesregierung, fehlt ein ehrliches und echtes Engagement zur Durchsetzung der wichtigsten Sicherheitsnachrüstungen. Wenn es durch die Temelin-Kommission zu keinen ausreichenden Ergebnissen kommt, dann muss es rasch eine Initiative des Bundeskanzlers für ein internationales Schiedsgericht geben."

 

Die Ergebnisse der Temelin-Kommission sind auch Thema des am kommenden Donnerstag in Oberösterreich stattfindenden Antiatomgipfels. Neben Vertreter/innen der Landtagsparteien, dem Antiatom-Beauftragten und Vertreter/innen der Antiatom-NGO wird auch der Temelin-Experte Prof. Wolfgang Kromp teilnehmen.





Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung von 18. und 19. Dezember 2007

(LK) Heute Dienstag ziehen zu Beginn noch ein paar Wolken durch, dann wird es sonnig. Die Temperatur steigt und erreicht am Abend in 1.500 m Höhe 0 Grad und der Ostwind wird mäßig.
Morgen Mittwoch wird es den ganzen Tag weiterhin sehr sonnig. Die Temperatur in 1.500 m Höhe liegt um 0 Grad und der Wind bleibt schwach.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
Durch den heutigen Temperaturanstieg wird sich die Setzung der Schneedecke beschleunigen. Starker Wind um Südost hat vor allem in den hohen Lagen neue störanfällige Verfrachtungen gebildet. Diese und ältere Triebschneeablagerungen, die teils überdeckt wurden binden nur mäßig. Die Schneedecke ist oberflächlich noch locker und pulvrig, teils windgepresst. Der Schnee liegt auf einer verharschten und gut gesetzten Altschneedecke.
GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird über 1.800 m Höhe lokal als erheblich eingestuft. Durch den starken Wind um Südost bildeten sich in den Hochlagen neue Triebschneeablagerungen, die zu beachten sind. Weiters liegen die Gefahrenstellen in verfüllten Mulden und Rinnen südost- über west- bis nordseitig. Eine Auslösungen von Schneebrettlawinen ist hier bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Durch die Sonneneinstrahlung steigt heute die Gefahr von Selbstauslösungen aus stark verfüllten Steilhängen.

 

Gefahreneinstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2, oberhalb von 1.800 m Stufe 3
  • Tendenz der Gefahr: mäßig, über 1.800 m Höhe lokal erheblich

 

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse:
http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst





Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.atIcon Externer Link www.jugendservice.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+ 43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at

 

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Familienberatung

(LK) Familienberatung durch Arzt, Jurist und Sozialarbeiter am Donnerstag, 20. Dezember 2007 in den Familienberatungsstellen des Landes Oberösterreich bei den Bezirkshauptmannschaften Gmunden (Tel. +43 7612/ 792-345) von 17:00 bis 19:00 Uhr und Steyr (Tel. +43 7252/ 523 61-82) von 18:00 bis 20:00 Uhr.

 

Familienberatung für den Bezirk Wels-Land

(LK) Familienberatungen durch einen Juristen und eine Psychologin für den Bezirk Wels-Land erfolgen nach telefonischer Vereinbarung. Anmeldungen werden während der Amtsstunden unter der Telefonnummer (+43 7242) 618-452 entgegen genommen: Montag und Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 07:00 bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 07:00 bis 13:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 12:30 Uhr.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 20. Dezember 2007 in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Perg, Dirnbergerstraße 11, von 08:30 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Außenstelle 5310 Mondsee, Krankenhausstraße 8, von 09:00 bis 12:00 Uhr; im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Außenstelle 4470 Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Bezirk Schärding, im Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, 4780 Schärding, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Steyr, Spitalskystraße 10a, 4400 Steyr, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, sowie im Bezirk Gmunden, Außenstelle 4820 Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 14:00 bis 17:00 Uhr, statt.

 

(LK) Am Donnerstag, 20. Dezember 2007, finden therapeutische Zusammenkünfte der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige für den Bezirk Schärding, Pfarrheim, 4760 Raab, ab 19:00 Uhr, sowie für den Bezirk Freistadt, Bezirksstelle des Roten Kreuzes, Zemannstraße 27, 4240 Freistadt, von 19:00 bis 21:00 Uhr, statt.

 

OÖ. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at,  Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es in der Europa-Informationsstelle des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.





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PRESSEINFORMATION

Information zur Pressekonferenz mit

KommR Viktor Sigl
Wirtschafts-Landesrat

und

Mag. Karl Pramendorfer
Vorstand OÖ. Tourismus


am 18. Dezember 2007 zum Thema

"Hohes Tourismusbewusstsein der Oberösterreicher stärkt das Urlaubsland"