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Herbstlaub neben und auf einer Straße - ein Auto fährt vorbei (Foto: Miredi, Fotolia)

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Reihenhäuser, Doppelhäuser in Mietkauf

Wer wird gefördert?

 

Gewerbliche Bauträger und gemeinnützige Bauvereinigungen mit Firmensitz in Oberösterreich, die Eigentümer oder Bauberechtigte der zu verbauenden Liegenschaft sind und diese Objekte förderbaren Personen überlassen, können im Rahmen der Eigenheimförderung Reihenhäuser bzw. Doppelhäuser in der Rechtsform Mietkauf errichten.

 

Was wird gefördert?

 

Die Errichtung von Reihenhäusern/Doppelhäusern in Mietkauf, wobei die Anlage aus mindestens drei Reihenhäusern bzw. zwei Doppelhäusern bestehen muss. Das Ansuchen ist vom Bauträger einzureichen.

 

Wie wird gefördert?

 

Die Oberösterreichische Landesbank Aktiengesellschaft gewährt nach Prüfung durch das Land Oberösterreich ein Hypothekardarlehen mit einer Laufzeit von 30 Jahren, welches mit Zinsenzuschüssen des Landes gefördert wird.

 

 Niedrigstenergiehaus  maximal 30 kWh/m²a sowie NEZ max. 45 kWh/m²a 1)  85.000 Euro
 Minimalenergiehaus  maximal 10 kWh/m²a und fGEE ≤ fGEE 10 2)  92.000 Euro

 

Die Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ) wird nach dem Berechnungsverfahren des O.Ö. Energiesparverbandes festgelegt.

1) Ohne Einrechnung der Wärmerückgewinne aus Lüftungsanlagen.
2) Im Fall des Nachweises der Anforderungen mittels Gesamtenergieeffizienzfaktor fGEE ist dieser gemäß OIB-Richtlinie 6, Ausgabe  2011, für das Referenzklima und der Gesamtenergieeffizienzfaktor eines Eigenheims gleicher Geometrie mit einer Nutzheiz-Energiekennzahl (NEZ) von 36 kWh/m²a bzw. 10 kWh/m²a, dessen Haustechniksystem der Referenzausstattung der Richtlinie 6 für den betreffenden Energieträger entspricht, zu berechnen.

 

Niedrigstenergiehaus:

NEZ 30 kWh/m²a sowie NEZ max. 45 kWh/m²a:

 

Minimalenergiehaus:

NEZ ≤ 10 kWh/m²a und Gesamtenergieeffizienz: fGEE ≤ 10 fGEE

 

Anforderungen an das Hauptheizsystem:

  1. Heizungssysteme auf Basis emissionsarmer, biogener Brennstoffe (z.B. Hackgut-, Pelletsheizungen, ...);
  2. Elektrisch betriebene Heizungswärmepumpensysteme mit einer Jahresarbeitszahl von zumindest 4 bzw. von zumindest 3,5 bei Nutzung der Wärmequelle Luft. Die Wärmepumpe ist entweder mit einer thermischen Solaranlage mit mindestens 4 Aperturfläche oder mit einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von zumindest 1 kWpeak zu kombinieren oder mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern (Basis: Händlermix) zu betreiben;
  3. Erdgas-Brennwert- bzw. Flüssiggas-Brennwert-Anlagen im Kombination mit thermischen Solaranlagen mit mindestens 4 Aperturfläche oder Erdgas-Brennwert- bzw. Flüssiggas-Brennwert-Anlagen mit einem Anteil von zumindest 30 Prozent Anteil des Gases von erneuerbaren Energieträgern;
  4. Fern- oder Nahwärme aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlagen im Sinn der Richtlinie 2004/8/EG über die Förderung einer am Nutzwärmebedarf orientierten Kraft-Wärme-Koppelung im Energiebinnenmarkt, ABl. Nr. L 52 vom 21.2.2004, S. 50, oder sonstiger Abwärme, die andernfalls ungenutzt bleibt;
  5. Fernwärme mit einem Anteil erneuerbarer Energie von zumindest 80 Prozent.

 

Minimalenergiehäuser können die Erreichung der energetischen Anforderung hinsichtlich der Nutzheiz-Energiekennzahl auch im Sinne der Gesamtenergieeffizenz für eine Nutzheiz-Energiekennzahl von 10 kWh/m²a durch einen Einzelnachweis belegen.

 

Anforderungen an das Hauptheizsystem:

  1. Heizungssysteme auf Basis emissionsarmer, biogener Brennstoffe (z.B. Hackgut-, Pelletsheizungen, ...);
  2. Elektrisch betriebene Heizungswärmepumpensysteme mit einer Jahresarbeitszahl von zumindest 4 bzw. von zumindest 3,5 bei Nutzung der Wärmequelle Luft. Die Wärmepumpe ist entweder mit einer thermischen Solaranlage mit mindestens 4 m²a Aperturfläche oder mit einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von zumindest 1 kWpeak zu kombinieren oder mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern (Basis: Händlermix) zu betreiben;
  3. Erdgas-Brennwert- bzw. Flüssiggas-Brenntwert-Anlagen im Kombination mit thermischen Solaranlagen mit mindestens 4 Aperturfläche oder Erdas-Brennwert- bzw. Flüssiggas-Brennwert-Anlagen mit einem Anteil von zumindest 30 Prozent Anteil des Gases von erneuerbaren Energieträgern;
  4. Fern- oder Nahwärme aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlagen im Sinn der Richtlinie 2004/8/EG über die Förderung einer am Nutzwärmebedarf orientierten Kraft-Wärme-Koppelung im Energiebinnenmarkt, ABl. Nr. L 52 vom 21.2.2004, S. 50, oder sonstiger Abwärme, die andernfalls ungenutzt bleibt;
  5. Fernwärme mit einem Anteil erneuerbarer Energie von zumindest 80 Prozent.

 

Zusatzförderungen:

Zusätzlich zum Sockelbetrag werden Steigerungsbeträge gewährt:

  • Garage/Tiefgarage
    Für eine Tiefgarage, deren Errichtung von der Behörde zwingend vorgeschrieben wurde, erhöht sich das Hypothekardarlehen um 6.600 Euro für einen Abstellplatz je Haus, für eine oberirdische Garage um 3.000 Euro je Haus.
  • Barrierefreiheit:

    Das geförderte Hypothekardarlehen erhöht sich um 3.000 Euro, wenn der Zugang zum Wohnhaus, zum Wohnschlafraum, zum WC, zur Dusche und Küche in der Eingangsebene barrierefrei errichtet wird. Die Installationen im Sanitär- und Badbereich müssen so ausgeführt werden, dass eine nachträgliche rollstuhlgerechte Nutzung ohne weitergehende bauliche Maßnahmen möglich ist. Eine Verlegung von Sanitäranschlüssen und Leitungen darf nicht erforderlich sein. Die Türen müssen eine Durchgangslichte von mindestens 80 cm haben.
  • Ökologischer Dämmstoffe:

    Werden ökologische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet, so erhöht sich das geförderte Hypothekardarlehen um 8.000 Euro. Sämtliche Außenbauteile (Außenwand, oberste Decke/Dach, Kellerdecke, erdanliegender Boden - ausgenommen erdberührende Dämmung) müssen zu 100 Prozent mit nachwachsenden ökologischen Dämmstoffen versehen werden. Zusätze gegen Feuer, Wasser und Schädlinge sowie Stützfasern sind zulässig. Nachwachsende ökologische Dämmstoffe sind z.B. Flachs, Hanf, Holzfaser, Schafwolle, Stroh, Zellulose und Kork. Die Wärmeleitfähigkeit muss 0,06 W/mK sein (Lambda-Wert).
  • Zusatzförderung für Kinder

    Der Erstbezieher eines Mietkaufreihenhauses kann ab Geburt des zweiten Kindes um Abgeltung des Kinderzuschlages ansuchen. Voraussetzung ist, dass das Kind innerhalb von fünf Jahren ab Zusicherung geboren wird und für dieses Kind Familienbeihilfe bezogen wird.

    Die Barwertabgeltung wird ab dem 2. Kind für jedes weitere Kind gestaffelt nach der Restlaufzeit (bis fünf Jahre nach Zusicherung des Bauvorhabens) gewährt:

    Restlaufzeit von 30 Jahren Restlaufzeit von 29 Jahren Restlaufzeit von 28 Jahren Restlaufzeit von 27 Jahren Restlaufzeit von 26 Jahren

    im 1. Jahr der Zusicherung

    im 2. Jahr der Zusicherung

    im 3. Jahr der Zusicherung

    im 4. Jahr der Zusicherung

    im 5. Jahr der Zusicherung

    1.519,15 Euro 1.279,92 Euro 1.031,12 Euro 772,36 Euro 503,26 Euro

FÖRDERUNGSVORGANG:

  1. Antrag durch den Förderungswerber und grundbücherlicher Eigentümer.

  2. Energiesparende Bauweise
    Ein vollständiger Energieausweis gemäß Oö. Bautechnikergesetz/Bautechnik-Verordnung mit Anhang und zusätzlicher Angabe der nach dem Berechnungsverfahren des O.Ö. Energiesparverbandes ermittelten Nutzheiz-Energiekennzahl ist vom Errichter der Anlage für jede Einheit beim O.Ö. Energiesparverband einzureichen. 
    Der Befund des O.Ö. Energiesparverbandes über die Überprüfung der Energieausweise für jedes einzelne Haus der Anlage ist in Folge dem Förderungsantrag anzuschließen.
  3. Vorzeitiger Baubeginn
    Mit dem Bau darf erst nach Erteilung des vorzeitigen Baubeginns durch die Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Wohnbauförderung, begonnen werden. Voraussetzung ist das Vorliegen der erforderlichen Unterlagen, sowie der von der Förderstelle geprüfte Energieausweis.
    Es wird darauf hingewiesen, dass die Zustimmung zum Baubeginn keinen Rechtsanspruch auf die Förderung begründet.

  4. Förderungszusicherung
    Die Bewilligung und die Förderungszusicherung erfolgen nach Maßgabe der vorhandenen Mittel.

  5. Darlehensauszahlung
    1. Die Auszahlung des Hypothekardarlehens kann durch die Oö. Landesbank Aktiengesellschaft nach grundbücherlicher Sicherstellung des Darlehens und Fertigstellung des Rohbaues mit Bedachung erfolgen. Zugunsten des Landes Oberösterreich wird ein Veräußerungsverbot eingetragen.
    2. Der Oö. Landesbank Aktiengesellschaft bleibt es unbenommen weitere erforderliche Nachweise, vor allem im Hinblick auf die Absicherung des Darlehens, zu verlangen.

  6. Rückzahlung
    Die Laufzeit beträgt 30 Jahre.
    Durch die Zinsenzuschüsse des Landes Oberösterreich ergeben sich für den/die Förderungswerber/in folgende Obergrenzen für die Verzinsung bzw. auf Basis dieser Obergrenzen folgende Rückzahlungsraten (Annuitäten in Prozent der ursprünglichen Darlehenshöhe):

 Laufzeit  Verzinsung  Annuität
 1. bis 5. Jahr  1,00 Prozent  1,50 Prozent
 6. bis 10. Jahr  2,00 Prozent  3,00 Prozent
 11. bis 15. Jahr  4,00 Prozent  5,00 Prozent
 16. bis 20. Jahr  5,00 Prozent  7,00 Prozent
 21. bis 30. Jahr  6,00 Prozent  9,50 Prozent

 

Sollte der Basiszinssatz unterhalb der vom Land Oberösterreich garantierten Obergrenze liegen, verkürzt sich die Darlehenslaufzeit entsprechend. Nach Ablauf von fünf Jahren kann der Zinsenzuschuss neu bemessen werden, wenn sich z.B. das Einkommen oder das Zinsniveau in der Zwischenzeit wesentlich geändert haben. Die Zinsenzuschüsse können auch zur Gänze entfallen, wenn die Einkommensgrenzen, die die Voraussetzung der Förderbarkeit bilden, überschritten werden.

 

Welche Voraussetzungen muss ein Bauherr erfüllen?

  • Die Förderungswerberin bzw. der Förderungswerber ist hinsichtlich der zu verbauenden Liegenschaft Eigentümerin bzw. Eigentümer oder Bauberechtigte bzw. Bauberechtigter.
  • Das zu verbauende Grundstück muss hinsichtlich Darlehen bzw. Krediten lastenfrei sein.
  • Zur Absicherung der Fertigstellung des Bauvorhabens ist von gewerblichen Bauträgern eine unwiderrufliche Fertigstellungsgarantie in Höhe von 120 Prozent der Baukosten vorzulegen.
  • Für das jeweilige Bauvorhaben ist ein eigenes Bankkonto zu führen, in welches das Land Oberösterreich und die künftige Wohnungsbenützerin und der künftige Wohnungsbenützer ein Einschaurecht haben.
  • Mit dem Bau der Wohnanlage ist unverzüglich nach Erteilung des vorzeitigen Baubeginns bzw. nach Erteilung der Zusicherung zu beginnen.
  • Die Reihenhaus- bzw. Doppelhausanlage muss aus mindestens drei Reihenhäusern bzw. zwei Doppelhäusern bestehen.
  • Deren zugeordnetes Grundstück darf einschließlich der verbauten Fläche im Durchschnitt für jedes Eigenheim der Gesamtanlage 400 nicht übersteigen.
  • Mietkaufreihenhäusern bzw. Doppelhäuser haben eine Mindestgröße von 80 aufzuweisen.
  • Es können nur Reihenhäuser/Doppelhäuser in Niedrigstenergie- bzw. als Minimalenergiehäuser gefördert werden.
  • Die Reihenhäuser und Doppelhäuser müssen über eine zusammenhängende thermische Hülle verfügen.
  • Die Häuser sind mit Oberflächenendausführung bzw. bezugsfertig zu erstellen.
  • Die zu errichtenden Wohnungen sind an förderbare Personen im Sinne des Oö. WFG 1993 i.d.g.F. zu vergeben. Der Bauträger hat die Förderungswürdigkeit der Mieter zu prüfen und die diesbezüglichen Unterlagen mindestens bis zur Übertragung ins Eigentum der Bewohner aufzubewahren.
  • Die Vergabe durch gemeinnützige Bauvereinigungen hat unter Anwendung der gültigen Vergaberichtlinien (vom 6. Mai 2014, verlautbart in Folge 10/2014 der Amtlichen Linzer Zeitung) gemäß § 7 Abs. 2 Oö. WFG zu erfolgen.
  • Reihenhäuser/Doppelhäuser dürfen erst nach Ablauf von 10 Jahren ab Zusicherung an den jeweiligen Mieter verkauft werden.
  • Das Benützungsentgelt ist bei Vermietung für die Dauer der Laufzeit der Förderung nach den Entgeltbestimmuingen des § 14 WGG 1979 zu kalkulieren und zu verrechnen.

 

Welche Voraussetzungen müssen Mieter aufweisen:

  • Mieter müssen die geförderte Wohnung mit Hauptwohnsitz bewohnen und deren Einkommen dürfen bestimmte Einkommensobergrenzen nicht übersteigen (siehe "Begriffe zum Thema Wohnen").
  • Ehepaare und eingetragene Partner müssen den selben Hauptwohnsitz haben.
  • Das geförderte Objekt ist umgehend nach Fertigstellung zu beziehen. Innerhalb von sechs Monaten nach Bezug sind frühere Wohnungen der letzten fünf Jahre, gleich ob Eigentum oder Miete, gefördert oder freifinanziert, aufzugeben.

Bei Nichterfüllung der Voraussetzungen bzw. Verpflichtungen erfolgt die Einstellung bzw. Rückforderung der Zinsenzuschüsse.

 

Wichtige Hinweise:

  1. Jedes Haus hat eine Mindestgröße von 80 aufzuweisen.
  2. Kohle, Heizöl und Elektroheizungen als Hauptheizsystem dürfen nicht verwendet werden.
  3. Förderungsvoraussetzung ist der Einsatz eines bei den Energiestandards angeführten innovativen klimarelevanten Systeme als Hauptheizsystem.
  4. Die folgenden Ökologischen Mindestkriterien sind einzuhalten. Es können jederzeit stichprobenartig Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Anforderungen durchgeführt werden:
  • HFKW-freie und HFCKW-freie Wärmedämmstoffe und Baustoffe
  • Brennwerttechnik bei Gaskessel
  • selbsttätig wirkende Einrichtungen zur raum- bzw. zonenweisen Regelung der Raumtemperatur (z.B. Thermostatventil)
  • Niedertemperaturverteilsystem (Vorlauf-/Rücklauftemperatur max. 55/45 °C)
  • bei Umwälzpumpen sind gemäß Energieverbrauchs-Kennzeichnung (EU-Energie-Label) nur Pumpen der Klasse A, A+ und A++ zulässig
  • ein wassergetragenes Heizsystem ist vorzusehen (ausgenommen bei Passivhäusern)
  • elektrische Durchlauferhitzer zur Warmwasser-Bereitung sind nicht zulässig
  • ein Nachweis über die einzuhaltende Vermeidung der sommerlichen Überwärmung gemäß ÖNORM 8110-3 ist auf Verlangen vorzulegen (z.B. bei > 30 Prozent Fensteranteil der Außenwand oder > 45 Prozent einer Fassade)
  • luftdichte Gebäudehülle mit n50-Wert kleiner oder gleich 1,5 h-1 bei Niedrigstenergiehäusern und kleiner oder gleich 0,6 h-1 bei Passivhäusern
  • Vermeidung von Zirkulationsleitungen für die Warmwasserversorgung
  • fachgerechte hydraulische Einregulierung der Wärmeverteilungs/abgabe-Systeme.
     

Berechnungshinweis für die Ermittlung der Nutzheizenergiekennzahl (NEZ):
Zum Vergleich mit dem jeweiligen Anforderungswert der Nutzheitz-Energiekennzahl - diese ist festgelegt als flachenbezogener Heizwärmebedarf bei einem A/V-Verhältnis von 0,8 – ist der gemäß OIB-Richtlinie 6 ermittelte flächenbezogene Heizwärmebedarf  HWBBGF mit dem Wert 0,74* A/V + 0,407 zu dividieren. Der flächenbezogene Heizwärmebedarf HWBBGF und die Anforderungen an die Nutzheiz-Energiekennzahl NEZ berücksichtigen bereits eine allfällige Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.


 

Folgende Unterlagen werden benötigt:

  • Aktueller Grundbuchsauszug (Kopie)
  • Rechtskräftiger Baubewilligungsbescheid oder Baufreistellungsvermerk (Kopie)
  • Befunde des O.Ö. Energiesparverbandes über die Überprüfung der Energieausweise für jedes einzelne Haus der Anlage 
  • Färbige Ausfertigung oder Farbkopie des baubehördlich genehmigten Bauplanes gemäß Energieausweis, Lageplan mit Grundstücksbezeichnung
  • Kostenzusammenstellung - Anlage
  • Mietenkalkulation//Monat
  • Tiefgaragenbestätigung durch Magistrat bzw. Gemeinde
  • Projektsbeschreibung
  • Aufstellung einzelner Häuser
  • Drei Vergleichsangebote für ein zusätzlich aufzunehmendes Hypothekardarlehen
  • Zustimmung zur Veröffentlichung der erhaltenen Förderung
  • Zusätzlich für gewerbliche Bauträger:
    • Auszug aus dem Firmenbuch mit Gesellschafterliste (Firmensitz in Oberösterreich)
    • Bauträgerkonzession
    • Fertigstellungsgarantie - siehe Formular: Antrag auf Gewährung von Förderungsmitteln

 

Abwicklung/Antragstellung

 

Der Antrag ist mittels Formular an die Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Wohnbauförderung, zu richten.

Für die Erstellung der erforderlichen Befunde sowie Fragen zur energiesparenden Bauweise, zur barrierefreien Bauweise, zu ökologischen Dämmstoffen und ökologischen Mindestkriterien steht der O.Ö. Energiesparverband, 4020 Linz, Landstraße 45, Tel.: 0800/205 206 kostenlos zur Verfügung.

 

Formular:

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Telefon (+43 732) 77 20-141 43
Fax (+43 732) 77 20-21 43 95
E-Mail wo.post@ooe.gv.at