
Landeskorrespondenz:
Pressekonferenzen:
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Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer zum Thema "Schwerpunkte der Oö. Gesundheitspolitik 2012/2013 – Start der Präventionsoffensive"
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Landesrat Rudi Anschober und Dipl. Ing. Dalibor Strasky zum Thema "AKW-Stresstests - eine Beruhigungspille in Tschechien? Trotz schwerer Mängel der Untersuchung werden gravierende Sicherheitsrisiken sichtbar!"
Forschungs- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer:
"Wir müssen Internationalisierung und brain circulation für Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft vorantreiben!"
(LK) Am 18. Jänner 2012 trafen sich auf Einladung von Forschungs- und Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer 24 Studierende und Lehrende aus aller Welt, die ein "Exzellent Grant" des Landes OÖ – ein Stipendium aufgrund von herausragenden, internationalen Leistungen - erhalten haben und an derzeit an der JKU bzw. FH OÖ studieren oder lehren. Im Fokus stand dabei der Erfahrungsaustausch der jungen Menschen, die aus Amerika, Asien, Australien oder Ost- und Mitteleuropa kommen. Einhelliger Tenor der Gäste der Landesrätin: Oberösterreich ist ein tolles, zukunftsgerichtetes Land, in dem es für internationale Absolventinnen und Absolventen beste Berufschancen und gute Verdienstmöglichkeiten gibt!
Der Wettbewerb um die schlauesten Köpfe ist in Europa voll im Gange. Denn Unternehmen brauchen - um internationale Projekte umzusetzen oder um internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte voranzutreiben, mobile, flexible und interkulturell versierte, akademische Arbeitskräfte.
Darum wurde auf Initiative der Landesrätin die Förderung von Incomings und Outgoings im Zuge der Internationalisierung von JKU und FH OÖ neu ausgerichtet. Auch im Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm "Innovatives OÖ 2010plus" ist eine eigene Maßnahme der verstärkten Internationalisierung von Lehre und Forschung an den oö. Hochschulen gewidmet.
"Eine höhere Wertschöpfung können Unternehmen, die international arbeiten, viel leichter erreichen, wenn auch Forschung und Lehre an den oö. Bildungseinrichtungen dementsprechend ausgerichtet sind und unsere Firmen internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung haben. Darum wird sich das Land Oberösterreich auch in Zukunft in diesem Bereich stark engagieren und weitere Initiativen setzen", so die Landesrätin abschließend.
So fördert das Land OÖ "Outgoings" und "Incomings":
- Für oberösterreichische Studierende ("Outgoings") wollen wir einen breiten Zugang zum "Internationalisierungsprogramm für Studierende (IPS)". Studierende mit Hauptwohnsitz Oberösterreich und Zulassung zu einem ordentlichen Studium an der JKU, FH OÖ, den Pädagogischen Hochschulen und allen anderen Hochschulen in Oberösterreich erhalten Förderungen: Hier handelt es sich um monatliche Barzuschüsse bis maximal 100 Euro pro Monat und Reisekostenzuschüsse für Studienaufenthalte, Lehrgänge und Praktika. Im Jahr 2010 haben 522 Studierende eine IPS-Förderungen mit einem Gesamtfördervolumen von 305.200 Euro erhalten.
- "Incomings"-Studierende und Lehrende beziehungsweise Forschende - werden im Rahmen der Maßnahme 15 - Verstärkte Internationalisierung von Lehre und Forschung an den oö. Hochschulen auf Basis des Programms 'Innovatives OÖ 2010plus' - gefördert. Exzellente Lehrende, Forschende und Studierende aus für JKU und FH OÖ strategisch wichtigen Regionen/Universitäten können ein "Exzellent Grant" des Landes OÖ beantragen und sich so finanzielle Unterstützung für ihren Aufenthalt in OÖ holen. Fördernehmer sind FH OÖ und JKU, die darüber auch detailliert Auskunft geben.
Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Zertifikat ist Gütesiegel für unternehmerisches Know-how von Unternehmensgründer/innen"
(LK) Tech2b, der oberösterreichische Hightech Inkubator, begleitet Akademiker/innen aus dem Hightech-Bereich in der Anfangsphase der Geschäftsgründung und unterstützt sie umfassend bei Beratung, Finanzierung, Infrastruktur und Netzwerk. Acht Projekte, die den tech2b Gründungsprozess erfolgreich durchlaufen haben, sind nun erstmals von tech2b und dem Land Oberösterreich mit Entrepreneurship-Zertifikaten ausgezeichnet worden. „Tech2b leistet durch die Betreuung von innovativen und technologie-orientierten Gründungen einen wichtigen Beitrag zur Innovations- und Strukturförderung des Landes OÖ,“ so Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. "Mit den Zertifikaten wird belegt, dass diese Gründungen auch ihre unternehmerischen Hausaufgaben gemacht haben und für den Wettbewerb am Markt gerüstet sind."
Die Gründungsvorhaben, die durch tech2b betreut werden, beziehen sich auf die Bereiche IT, Life Science, Umwelt & Energie, Mechatronik und Engineering. Mit der Auszeichnung wollen tech2b und das Land Oberösterreich die Wichtigkeit nicht nur der Gründungsförderung, sondern auch der Gründer/innen in den Vordergrund heben. „Oberstes Ziel von tech2b ist es, Studierenden, Forscher/innen und Wissenschaftler/innen zu helfen, ihre Forschungsergebnisse am Markt umzusetzen, um so nachhaltig neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Innovationskraft Oberösterreichs zu erhöhen“, so Geschäftsführer Mag. Markus Costabiei.
Die ausgezeichneten Startups aus der Regin Linz/Linz-Land sind:
RobArt GmbH (Linz)
RobArt ist ein Hochtechnologieunternehmen, welches sich auf den Bereich autonome mobile Robotik spezialisiert hat. Die Roboter können selbständig und autonom navigieren. Sie bilden eine Karte ihrer Umgebung und können in dichter und unvorhersehbarer Umgebung - wie z.B. in einer Wohnung - Arbeiten verrichten. Dabei navigieren sie nicht nur, sondern interpretieren ihre Umgebung auch und haben zusätzlich die Möglichkeit zur Kommunikation. Einsatzmöglichkeiten für die AICU - "Artificial-Intelligence-Control-Unit" - bieten sich in der autonomen Reinigung, New-Generation-Haushaltsautomatisierung, Gebäudeüberwachung, bei fahrerlosen Transportsystemen sowie im Bereich Unterhaltung und Kommunikation.
Geschäftsführer Dr. Harold Artés sagt: "Die von RobArt entwickelte AICU-Kontrolleinheit ermöglicht erstmalig eine neue Generation an intelligenten aber gleichzeitig auch kostengünstigen Robotern, welche eine Vielzahl an Produktmöglichkeiten für den Consumer-Markt aber auch für den industriellen Einsatz bietet." (
www.robart.cc )
Dascanova GmbH (Linz / Wien)
Dascanova®, der Erfinder von Dascanova Technology, ist eine Firma mit Sitz in Österreich, die von Holztechnologie-Experten mit internationaler Erfahrung in Europa und Nordamerika gegründet wurde. Der Schwerpunkt von Dascanova liegt auf Innovationen in der Holzwerkstoffindustrie. Derzeit arbeitet Dascanova an der Entwicklung und Optimierung einer Pilotanlage, um mithilfe der Dascanova Technology Span-, Faser-und Isolationsplatten zu produzieren. Der Name "Dascanova" setzt sich aus den Worten "Dasca" und "nova" zusammen. "Dasca", ein altslawischer, in der einstigen österreich-ungarischen Monarchie gebräuchlicher Begriff mit verschiedenen Bedeutungen, bezeichnet in erster Linie ein einzigartiges Holzprodukt mit hervorragenden Konstruktionseigenschaften. "Nova" (lateinisch) steht für Innovation, Progress und moderne Denkweise.
Geschäftsführer Dr. Tomas Joscak, PhD meint: "Unser Ziel ist kein geringeres als jede derzeit schwere Span- und Faserplatte im Möbel durch eine leichtere und leistungsfähigere Dascanova-Platte zu ersetzen" (
www.dascanova.com)
Greenthitan (Linz)
Greenthitan ist spezialisiert auf die Entwicklung eines biotechnologischen Verfahrens zur direkten Überführung von Abfallgasen in einen gasförmigen Energieträger. In zwei Anlagen an der Technischen Universität Wien, die mit ihren Stahlrohren und dem großen Kessel an kleine Raffinerien erinnern, stellt Greenthitan winzige Tierchen in den Dienst der Treibstoffproduktion. Es sind sogenannte Archaeen, Mikroben, die unter anderem die lebensfeindliche Umgebung von Tiefsee-Vulkanen besiedeln. Während sich die Mikroorganismen ernähren, produzieren sie Methan – den Hauptbestandteil von Erdgas. Im Gegensatz zu anderen Lösungsansätzen, die auf eine chemische Reaktion von Wasserstoff und CO2 setzen, verfüttert man bei Greenthitan die Gase an Archaeen.
"Ich bin der Meinung, dass die Mikroben im industriellen Maßstab energiesparender und schneller Erdgas produzieren als ein chemischer Prozess", so Geschäftsführer Dr. Alexander Krajete (
http://e-incubator.at/2008/10/greentech/)
intelligent motion gmbh (Linz)
Die intelligent motion gmbh entwickelt Trainings- und Rehabilitationsgeräte auf Basis modernster Technologien für mehr Freude und Erfolg in Therapie und Training. Grundlage jeder Produktentwicklung ist eine enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Praxis. Beste Ergonomie, höchste Sicherheit sowie anwenderorientierte Bedienung zeichnen die Produkte der intelligent motion gmbh aus.
"Bereits unsere Erfahrungen im Spitzensport haben uns gezeigt, dass der richtige Einsatz moderner Technologien massiv zum Erfolg von Spitzenathletinnen und Spitzenathleten beitragen kann. Mit der Entwicklung des Rehabilitationsroboters "IM - hirob" sind wir nun in der Lage, Patientinnen und Patienten mit neurologischen Defiziten Hoffnungen auf eine bessere Rehabilitation und damit eine höhere Lebensqualität zu geben", so Geschäftsführer Ing. Alexander Barth (
www.intelligentmotion.at )
software architects gmbh - Time Cockpit (Leonding)
Für mehr als 15 Millionen Dienstleistungsunternehmen in Europa sind Mitarbeiter/innen und deren Zeit die wichtigste Ressource. Viele dieser Firmen leben davon, Zeit zu verkaufen und dementsprechend wichtig ist ihnen das Thema Zeiterfassung. Das Programm „time cockpit“ der oberösterreichischen Firma „software architects“ bietet eine Lösung für genau dieses Problem. Während die Marktbegleiter mehr oder weniger 1:1 eine elektronische Ablösung manueller Zeitaufzeichnung bieten, bringt „time cockpit“ einen neuen und innovativen Ansatz ins Spiel, reduziert den notwendigen Aufwand für Projektzeiterfassung und bringt Kundinnen und Kunden dadurch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
"Time cockpit reduziert dadurch den notwendigen Aufwand für Projektzeiterfassung und bringt Kundinnen und Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Ab jetzt geht keine Stunde mehr verloren", so Geschäftsführer Rainer Stropek (
www.timecockpit.com )
Aus Gmunden wurde die Firma "enAergy – Energie für den Alltag GmbH" ausgezeichnet. Schmerzende Beine, brennende Füße und ein erschöpfter Geist – das sind die unangenehmen Nebenwirkungen von langem Stehen und Gehen, wovon viele Berufsgruppen betroffen sind. Aergo, die Wellness-Pantolette ist eine bis dato einzigartige Technologie, welche die Welt der Schuhindustrie revolutioniert.
Ein Minitrampolin in Fußform ist das Herzstück des neuartigen Schuhs. Dieses passt sich zu 100% jeder Fußsohle an, ist atmungsaktiv und schafft ein ausgezeichnetes Mikroklima. Der Effekt für die Trägerinnen oder den Träger besteht darin, dass ähnlich wie beim Gehen auf einem Wald- bzw. Naturboden, Gelenke, Knie, Hüfte sowie die Wirbelsäule geschont und entlastet werden.
Geschäftsführerin Mag.ª Julia Daniela Stöhr sagt: "Die aergo Wellness-Pantolette ist recycelbar und somit perfekt für Mensch und Umwelt." (
www.aergo.at )
Aus Engerwitzdorf wurde die SIAB Business Solution GmbH ausgezeichnet. Sie ist ein IT-Entwicklungs- und Beratungs-Unternehmen mit einfach und rasch adaptierbaren Lösungspaketen (solutions “out of the box”) zur Planung & Steuerung der Ressourcen und Prozesse Ihres Unternehmens. Somit bietet die SIAB® als SAP Partner einerseits branchenspezifisches Know How in den Bereichen Fertigungsindustrie, Handel, Public Sector und Pharmaindustrie und unterstützt Kundinnen und Kunden, ihre Lösungen zeit- und kostensparend einzusetzen.
Darüber hinaus ist die SIAB® Business Solutions Vertriebspartner der Freudenberg-IT, die mit der adicom Suite eine umfassende Planungslösung zur Verfügung stellt.
"Unsere Software ermöglicht ein transparentes, effizientes und durchgängiges Prozessmanagement in den Bereichen Produktion und Personal", so Geschäftsführer Ing. Sascha Trathnigg (
www.siab.at )
Aus Holzhausen wurde die Firma 3P+ projekt produkt präsentation GmbH ausgezeichnet. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit der Wissenschaft, Kooperationspartnern, Benchmarks in der Industrie und Pilotkunden eine völlig neue Anwendungs- und Branchensoftwarelösung zur effizienten Kommunikation und Präsentation für die Möbelbranche. 3p+ unterstützt die Arbeitsweise von Berater/innen methodisch und stellt die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten in den Mittelpunkt.
"Wir haben das Konzept gesamtheitlich entwickelt. Alle Produkte können in unterschiedlichen Branchen in den Vertriebs- und Präsentationsprozessen eingesetzt werden. Ich bin überzeugt, dass Präsentationen auf höchstem Niveau bei gleichzeitig geringem Aufwand ein Erfolgsschlüssel für Unternehmen mit Zukunft sein werden", so Geschäftsführer Wolfgang Viehböck. (
www.dreipplus.com )
Land OÖ präsentiert bei Jubiläumsveranstaltung neues Förderprogramm der "Klimarettung"
(LK) Weit über 200 Gäste feiern am 20. Jänner 2012 in den Linzer Redoutensälen mit dem Land OÖ und dem Klimabündnis OÖ das zehnjährige Bestehen des Landesprogramms "Klimarettung". Organisatorisch wächst die "Klimarettung" in Zukunft noch enger mit dem Klimabündnis zusammen. Ein neues Förderprogramm bietet ab sofort vor allem für Gemeinden und Schulen Anreize, Aktivitäten zum Klimaschutz zu setzen. 85 Prozent der Oberösterreicher/innen wollen laut einer aktuellen market-Umfrage, dass Oberösterreich sich im Klimaschutz engagiert und diese vorrangig, also vor anderen Themen, behandeln soll. 42 Prozent halten dies für sehr wichtig, weitere 43 Prozent für wichtig.
Der Klimaschutzbeauftragte des Landes OÖ, Dipl.-Ing. Andreas Drack, informiert als Projektleiter der "Klimarettung" über die Neuigkeiten in diesem Landesprogramm. Ab 2012 positioniert sich die "Klimarettung" als Drehscheibe für Haushalte, Betriebe, Organisationen, Gemeinden und Schulen, die sich am Klimaschutz beteiligen und sich vernetzen möchten. Die Klimarettung bedient diese Zielgruppen in enger Zusammenarbeit mit dem Oö. Klimabündnis. Gemeinden, Betriebe und Schulen finden beim Oö. Klimabündnis die Möglichkeit von Partnerschaften und Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Der sonst üblichen Bezeichnung als "Klimabündnisgemeinden, -schulen und –betriebe" wird ein "Oö." vorgesetzt (also z.B. "Oö. Klimabündnisgemeinde"). Dieses "Oö." drückt die mit der Klimarettung für Oberösterreich entwickelten höheren Standards aus, die das Klimabündnis übernommen hat. Ziel der Klimarettung sind individuell vereinbarte strategische Partnerschaften mit Betrieben und Organisationen und deren Vernetzung mit dem Klimabündnis und dessen Partnern. Weiters bietet die Klimarettung Infos und Anreize für Haushalte. Informationsdrehscheibe ist die Website
www.klimarettung.at.
Darüber hinaus unterstützt die Klimarettung Oö. Klimabündnisgemeinden und Oö. Klimabündnisschulen durch das neue "Förderprogramm für Klimaschutz in OÖ". Das Förderprogramm besteht aus drei Teilbereichen:
1. Die "Förderung von bewusstseinsbildenden Klimaschutzmaßnahmen und -aktionen in OÖ" unterstützt in erster Linie Oö. Klimabündnisgemeinden bei der Klimaschutzarbeit (z.B. Veranstaltungen, Materialien, Ausbildungen, etc.) und Oö. Klimabündnisschulen beim Umsetzen des "BONUS-Modells" für energiesparendes Verhalten an Schulen.
2. Der "Klimaschutzbonus für Oö. Klimabündnisgemeinden" bringt ein plus von 10 Prozent für umwelt- und energierelevante Standardförderungen.
3. Unter "Sonstige Klimaschutzförderungen" fallen unter anderem zeitlich begrenzte Klimaschutz-Förderschwerpunkte wie aktuell die Förderung von Konzepten für gemeindeübergreifende Fahrradhauptrouten.
Informationen zum Förderprogramm sowie Formulare zum Download sind auf der Landeswebsite zu finden: www.land-oberoesterreich.gv.at im Bereich Themen - Umwelt - Förderungen.
Bei der feierlichen Jubiläumsveranstaltung wird das Land OÖ wieder neue strategische Partner der "Klimarettung" vorstellen: Umwelttechnik-Cluster und Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz sowie das IBS Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung GmbH. Mit den beiden Linzer Unternehmen hat das Land OÖ individuelle Vereinbarungen zur Kooperation mit der "Klimarettung" getroffen.
Mit einem Ausschnitt aus ihrem Klimamusical "Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde" werden 40 Kinder der Volksschule Reichenau den Festgästen, ihre Sicht des Klimaschutzes künstlerisch präsentieren.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des Haushaltsklimabilanz-Gewinnspiels erhalten auf der Bühne ihre Preise: Gutscheine im Wert von gesamt 10.000 Euro für Klimaschutzmaßnahmen sowie wertvolle Preise der Sponsoren SOLution Solartechnik GmbH, Landesinnung OÖ der Hafner, Energie AG OÖ, Erdgas OÖ und BIO AUSTRIA OÖ.
Hintergrundinfo zur "Klimarettung"
Die Klimarettung wurde im Jahr 2002 auf Initiative des Klimaschutzbeauftragten des Landes OÖ als ressortübergreifende Klimaschutzkampagne ins Leben gerufen. Ziel war es, für Haushalte, Schulen, Gemeinden, Organisationen und Betriebe Anreize zur Beteiligung am Klimaschutz zu schaffen.
Nach zehnjährigem Bestehen kann die Klimarettung im Jahr 2012 folgende Bilanz vorweisen:
258 Gemeinden als Klimarettungspartner
98 Schulen als Klimaretter bzw. Klimapioniere
262 Betriebe als Klimaretter bzw. Klimapioniere
290 Betriebe und Organisationen mit individuell bzw. branchenspezifisch vereinbarten Klimarettungspartnerschaften
4.387 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Haushaltsklimabilanz
Kontakt: Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Umweltschutz, Kärntnerstraße 10-12, 4021 Linz; Ansprechpartner ist der Klimaschutzbeauftragte des Landes OÖ Dipl.-Ing. Andreas Drack, Tel.: (+43 732) 77 20-144 11, E-Mail: us.post@ooe.gv.at; Web:
www.klimarettung.at.
(LK) Heute Donnerstag ist es im Bergland stark bewölkt und es schneit. Die Schneefallgrenze steigt tagsüber auf rund 1.400 m Höhe an. In 1.500 m Höhe liegt die Temperatur am Nachmittag bei plus 2 Grad und in 2.000 m Höhe bei 0 Grad. Der Wind um West ist stark bis stürmisch. Morgen Freitag bleibt es stark bewölkt, es kühlt ab und es schneit intensiv. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf dann auch bis in die Täler. In 1.500 m Höhe kühlt es auf minus 6 Grad ab und in 2.000 m Höhe auf minus 8 Grad. Der Wind bleibt stark bis stürmisch.
Schneedeckenaufbau:
In den frühen Morgenstunden hat es zu schneien begonnen. Durch weiteren Neuschnee und starken bis stürmischen Wind um West bilden sich frische störanfällige Triebschneeablagerungen. Diese und der Neuschnee kommen auf einer windgepressten, sonnseitig auch dünn verharschten und in windgeschützten Bereichen auch lockeren Altschneeoberfläche zu liegen. Die Altschneedecke ist überwiegend gut gesetzt und gefestigt. Durch Regen bis teils in die mittleren Lagen wird hier die Schneedecke feucht bis nass und schwer.
Gefahrenbeurteilung:
Die Lawinengefahr wird anfangs noch als mäßig eingestuft. Sie steigt aber im Tagesverlauf auf erheblich an. Durch Neuschnee und starken bis stürmischen Wind um West bilden sich frische Triebschneeablagerungen. Die Gefahrenstellen befinden sich in steilen eingewehten Bereichen sowie in verfüllten Mulden und Rinnen. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist dann bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Durch Regen bis teils in die mittleren Lagen steigt die Gefahr von Feucht- und Nassschneelawinen hier an.
Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala
- Gefahrenstufe: 2-3
- Tendenz: Die erhebliche Schneebrettgefahr ist unbedingt zu beachten. Mit der Abkühlung geht die Gefahr von Nassschneelawinen rasch zurück.
Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß
Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Information zur Pressekonferenz mit
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
am 19. Jänner 2012 zum Thema
- Landessanitätsdirektor Dr. Georg Palmisano
- Univ.-Prof. Primar Dr. Klaus Schmitt, Landesfrauen- und Kinderklinik Linz
- Dr. Heinrich Gmeiner, Gesundheitsabteilung Land OÖ