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Land Oberösterreich

Landeskorrespondenz Nr. 86 vom 3. Mai 2012

Landeskorrespondenz:


Oö. Arbeitsmarkt stabil: 8.667 neue Jobs, bundesweit niedrigste Jugendarbeitslosigkeit

Pühringer/Sigl: "Höchststand im April:  613.000 Oberösterreicher/innen in Beschäftigung"

 

(LK) Mit einem Zuwachs von 8.667 Beschäftigten (1,4 %) im April ist die Beschäftigung in Oberösterreich auf einem Rekordhoch. Insgesamt waren 613.000 Personen in Beschäftigung, wie die aktuellen Daten des Arbeitsmarktservice zeigen. "Die 8.383 beim AMS gemeldeten offenen Stellen zeigen, dass es noch Potenzial gibt, Menschen in Beschäftigung zu bringen. Wir verfolgen mit der Arbeitsmarktstrategie 'Arbeitsplatz 2020' das Ziel Vollbeschäftigung", kündigen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl an. Die Arbeitslosenquote in ist im Vergleich zum April 2011 leicht von 3,8 % auf 4 % gestiegen. Der Österreich-Schnitt beträgt 6,8 %. Damit liegt deutlich vor Salzburg auf Platz 1 unter den neun Bundesländern.

 

Erster Schwerpunkt der Arbeitsmarktstrategie, die von Land und AMS gemeinsam mit den Netzwerkpartnern Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Industriellenvereinigung, ÖGB und Regionalmanagement erarbeitet wird, ist eine Fachkräfte-Offensive. Sie setzt sich mit dem regionalen, dem branchenbezogenen (etwa am IT-Sektor, im Tourismus oder in Ökoenergie- und Umwelttechnik) und dem gruppenspezifischen (Jugendliche, Frauen, Migrant/innen, ältere Arbeitnehmer/innen) Fachkräftepotenzial auseinandersetzt. Koordiniert wird der Prozess von der Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG-Gruppe) des Landes OÖ.

 

"Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Jugendbeschäftigung und damit verbundenen Ausbildungsgarantie. Wir wollen die Zahl jener jungen Menschen, die nach der Pflichtschule keine Ausbildung mehr machen und abschließen, deutlich reduzieren und die Ausbildungsquote bis 2015 auf mindestens 90 Prozent erhöhen", betonen Landeshauptmann Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Sigl. Ein weiterer Schwerpunkt liege auch auf der Intensivierung des Job-Coachings für junge
Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben. Dass die Bemühungen erfolgreich sind, zeigt ein Vergleich der Jugendarbeitslosigkeit: In Wien beträgt sie 11,2 Prozent, in Oberösterreich 4,9 %. Der Österreich-Durchschnitt liegt bei 7,6 %

Grafik: Arbeitslosenquote insgesamt April 2012: Grafik: Land OÖ, Abt. Statistik: AMS Österreich

 

Grafik: Jugendarbeitslosenquote April 2012: Grafik: Land OÖ, Abt. Statistik; Daten: AMS Österreich

 

Veränderung unselbst. Beschäftigte April 2012 zum Vorjahresmonat





Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer: "Stärkung der Schulautonomie erhält die Zustimmung aller Parteien!"

(LK) Hocherfreut ist Bildungs-Landesrätin Doris Hummer über die Zustimmung aller Parteien zur von ihr vorgelegten Novelle des Oö. Landeslehrer-Diensthoheitsgesetzes (LDHG) im heutigen Bildungsausschuss. "Damit steht einem einstimmigen Beschluss im Landtag am 10. Mai nichts mehr im Weg," so Hummer.

 

Die Gesetzesnovelle verankert erstmals den Rechtsanspruch von Schulleiter/innen, bei der Auswahl von Lehrer/innen unter voller Wahrung der Objektivierungsrichtlinien mit zu entscheiden.

 

Bildungs-Landesrätin Doris Hummer: "Jede Direktorin, jeder Direktor, kann nun in der Zusammensetzung des Lehrerteams mitwirken. Damit ist eine ganz wichtige Voraussetzung für mehr Verantwortung und Autonomie am Schulstandort gegeben. Der Rechtsanspruch der Schulleitung auf Mitsprache schafft eine neue Qualität und stärkt das Prinzip der Schulautonomie."

 

Bildungsministerin Claudia Schmied erklärte dazu bereits öffentlich, sie halte das Modell aus für so gut, dass sie es nun in ganz Österreich umsetzen wolle.





"Sicher & Fit Unterwegs - Gelungene Auftaktveranstaltung in Linz"

(LK) Am 2. Mai 2012 ging im Volkshaus Dornach die Auftaktveranstaltung der Road Show "Sicher & Fit Unterwegs" des Verkehrsressorts des Landes über die Bühne. Diese Veranstaltungsreihe zielt auf eine Verbesserung der Sicherheit von Fußgänger/innen und Radfahrer/innen ab, da diese beiden Gruppen als die schwächsten Verkehrsteilnehmer/innen das größte Unfallrisiko haben.

 

Den Besucher/innen wurden in Fachvorträgen durch die Exekutive praktische Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gegeben. Vor allem das Thema "Sichtbarkeit" wurde angesprochen. In zwei Filmen wurde gezeigt, was passiert wenn man bei Dämmerung ohne reflektierendes Material unterwegs ist und welche fatalen Folgen solche Situationen nach sich ziehen können.

 

Auch ein Vertreter des Samariterbundes gab wertvolle Tipps zu Erster Hilfe und den Regeln, die im Notfall zu befolgen sind. Abschließend konnten sich die Teilnehmer/innen bei verschiedenen Ständen des Landes , des ARBÖ, der Versicherung und des Samariterbundes informieren.

 

Zu guter Letzt konnten alle Besucher/innen, die mit dem Fahrrad gekommen waren, dieses vom ARBÖ begutachten lassen und kleine Reparaturen wurden sogar direkt vor Ort erledigt. Auch die Chance eines von zwei Elektrofahrrädern zu gewinnen, ließen sich die Gäste nicht entgehen.

 

Die nächsten fünf Termine der Road Show:





Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 2. bis 9. Mai 2012

(LK) Stärkere Belastungen durch Birke und Esche treten noch im höheren Mühlviertel und in den Mittelgebirgslagen der Alpen auf. In den niedrigeren Lagen blühen Eiche, Hainbuche und Buche. In  Siedlungsräumen können lokal Platane und Walnuss die Belastung verstärken. Im Alpenvorland und Donauraum setzt die Blüte der Gräser ein, die Belastungen sind aber noch gering bis mäßig. Hinzu tritt auch Ampfer.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: (+43 732) 78 06-69 19
LKH Freistadt: (+43 50 554) 76-284 00
LKH Vöcklabruck: (+43 50 554) 71-499 00