Landeskorrespondenz Nr. 55 vom 8. März 2010

Landeskorrespondenz:
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LH Pühringer: "Ferialjobaktion für oö. Kulturvereine wird 2010 fortgesetzt"
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Faber-Castell: Seit 250 Jahren weltweit erfolgreich - seit 48 Jahren auch im Innviertel beheimatet
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Land Oberösterreich spricht nicht nur von Frauenförderung, sondern setzt Maßnahmen
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Gleichenfeier bei Oberösterreichs größter Holzbaustelle - Landwirtschaftsschule Altmünster setzt auf modernen Baustoff HOLZ
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LR Anschober: Oberösterreichs Anti-Gentechnikpolitik setzt sich in Europa durch
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LR Anschober: Dicke Luft im Februar 2010 in Oberösterreich
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Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 8. März 2010
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Termine der Beratungsstellen
(LK) Zum dritten Mal fördert das Land Oberösterreich von Juni bis Oktober dieses Jahres Ferialjobs in oberösterreichischen Kulturvereinen, gibt Kulturreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt. In den letzten beiden Jahren haben landesweit fast 100 junge Menschen dieses Angebot angenommen.
"Unser Ziel ist es, einerseits junge Menschen die Chance zu geben, die Vielfalt von Kulturarbeit in Oberösterreich kennen zu lernen. Andererseits geht es darum, Kulturvereine konkret in ihrer Arbeit zu unterstützen", erklärt Pühringer. Insgesamt haben in den letzten beiden Jahren landesweit fast 100 junge Menschen von dieser kulturellen Ferialjob-Möglichkeit profitiert.
Die Ferialarbeitsplätze sind für oberösterreichische Schüler/innen und Student/innen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren vorgesehen. Gefördert wird ausschließlich die Mitarbeit bei der Planung und Realisierung von Kulturprojekten, sowie bei der Durchführung von Veranstaltungen und den damit verbundenen administrativen Arbeiten, und zwar im Zeitraum Juni bis Oktober 2010.
Pro Kulturverein können maximal drei Arbeitsplätze gefördert werden. Die Förderung kann per Formular beantragt werden. Das Land übernimmt maximal 70 Prozent der Bruttolohnkosten für vier Wochen (inklusive Dienstgeberanteil und aliquoter Sonderzahlungen für vier Wochen), wobei der Förderbetrag mit 700 Euro je Ferialarbeitsplatz begrenzt ist. Gefördert wird die Schaffung von Ferialarbeitsplätzen allerdings nur dann, wenn vom jeweiligen Verein der Personalstand in den letzten sechs Monaten nicht verringert wurde. Beantragt werden kann die neue Förderung von jedem oö. Kulturverein, die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Beendigung der Ferialtätigkeit und der Vorlage einer An- und Abmeldung bei der Gebietskrankenkasse, des Lohn-/Gehaltszettels und eines Tätigkeitsberichts. Letzter Einreichtermin ist der 10. November 2010.
Nähere Informationen zur Förderaktion:
Direktion Kultur, Institut für Kunst und Volkskultur, Promenade 37, 4021 Linz, Frau Petra Kirchberger, Tel.: (+43 732) 77 20-154 90, Fax: (+43 732) 77 20-117 86, EMail: kd.post@ooe.gv.at.
(LK) Gemeinsam mit Landtagspräsident Friedrich Bernhofer stattete dieser Tage der neue technische Geschäftsführer der A.W. Faber-Castell GmbH Keyan Homayounfar als auch der Prokurist Kurt Seidl, Betriebsleiter der Niederlassung in Engelhartszell, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Linzer Landhaus einen Antrittsbesuch ab.
Keyan Homayounfar zeichnet seit Oktober 2009 für die technischen Bereiche in allen 16 Standorten der A.W. Faber-Castell GmbH auf der ganzen Welt verantwortlich. Faber-Castell beschäftigt insgesamt 7.000 Mitarbeiter/innen weltweit. Der Stammsitz des Unternehmens, das im nächsten Jahr das 250-jährige Bestandsjubiläum feiert, befindet sich in Stein bei Nürnberg, die einzige österreichische Niederlassung besteht seit nunmehr 48 Jahren in Engelhartszell.
Der Betriebsleiter Kurt Seidl, wohnhaft in Traun, führt seit 21 Jahren die Geschicke des Unternehmens in Engelhartszell. 700 Millionen Textliner wurden seither in Oberösterreich für die ganze Welt erzeugt. "Mit durchschnittlich 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - die Mehrzahl davon sind Mitarbeiterinnen - ist der Betrieb für die Region von großer Bedeutung.
"Faber-Castell setzt von jeher auf Investition und Innovation, damit diese Arbeitsplätze langfristig gesichert sind", lobten sowohl Pühringer als auch Bernhofer. "Der Betrieb schreibt seit Bestehen schwarze Zahlen. Ein Beweis für die Tüchtigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter". Klein und fein sei der direkt an der Donau gelegene Betrieb in Engelhartszell, und ein Vorbild für die großen Werke von Faber-Castell, so der neue weltweit tätige Faber-Manager.
LH-Stv. Hiesl: "Gleiche Entlohnung von Frauen und Männer im oö. Landesdienst schon längst Realität"
(LK) Das Land Oberösterreich ist der Vorreiter im Bereich Frauenförderung, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl anlässlich des Weltfrauentages. Der Gesamtfrauenanteil im oberösterreichischen Landesdienst beträgt 62,7 %. Dabei ist die gleiche Entlohnung der Geschlechter bei uns schon längst eine Selbstverständlichkeit, hebt Hiesl hervor. Wir wissen, eine zukunftsorientierte Unternehmens- und Personalpolitik kann auf die vielfältigen Fähigkeiten von qualifizierten Frauen nicht verzichten. Chancengleichheit im Berufsleben tatsächlich zu verwirklichen ist für mich ein ethisch-moralisches Gebot, so Hiesl.
Der Anteil der Frauen bei den Neuaufnahmen (Landesverwaltung und Landeskrankenhäuser) betrug im letzten Jahr 69,4 %. Derzeit sind in der Landesverwaltung 53 %, bei den Landeskrankenhäusern 76 % der Frauen unter 40 Jahren in Verwendungen, die Potential für zukünftige Führungs- und gehobene Expertinnenfunktionen bieten. Dies bedeutet eine gute Chance für positive Entwicklungen. Der Anteil von Frauen in Führungs- und gehobenen Expertinnenfunktionen liegt beim Land Oberösterreich derzeit auch noch bei bescheidenen 24,4 %. Um auch hier eine Ausgewogenheit zu erreichen, arbeiten wir an Rahmenbedingungen, die es Frauen verstärkt ermöglichen, ihre Chancen auf verantwortungsvolle Positionen wahrzunehmen - sofern dies ihren persönlichen Lebensplanungen entspricht.
Um eine Erhöhung der Bewerbungsziffern von Frauen für verantwortungsvolle Positionen zu erreichen, setzen wir auf das Prinzip "Fordern und Fördern". Durch Betrauung mit qualifizierten, herausfordernden Aufgaben, die das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken, sollen Frauen verstärkt motiviert werden, sich für verantwortungsvolle Positionen zu bewerben.
Durch gezielte Maßnahmen, wie spezifische Seminare, Coaching und Mentoringangebote soll die Qualifikation weiter unterstützt werden.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mir als Familienreferent besonders wichtig, so Hiesl. Eine echte Gleichbehandlung von Frauen und Männern setzt eine funktionierende Vereinbarkeit von Familie und Beruf voraus. Je besser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beruf und Familie vereinbaren können, desto höher sind ihre Lebensqualität, berufliche Motivation und Loyalität gegenüber dem Unternehmen. Als Personal- und Familienreferent ist es mir besonders wichtig, dass der Dienstgeber Land Oberösterreich hier eine Vorreiterrolle einnimmt. Wir haben ein Arbeitszeitmodell, das größtmögliche Flexibilität einräumt. Teilzeitarbeit ist eine wesentliche Grundlage, um Familie lebbar zu machen. Wiedereinstiegsmaßnahmen, die teilweise schon vor Beginn des Mutterschutzes bzw. der Karenz ansetzen, sollen den Wiedereinstieg erleichtern (Planungs-/Perspektivengespräch; Beteiligung an Aktivitäten während der Karenz, wie etwa Weiterbildungen, Dienstbesprechungen, aber auch betriebliche Veranstaltungen; Anbindung an das landesinterne Kommunikationssystem [Intranet], Betriebskindergarten in Kooperation mit der AK und Energie AG).
Gleichenfeier bei Oberösterreichs größter Holzbaustelle - Landwirtschaftsschule Altmünster setzt auf modernen Baustoff HOLZ
LR Stockinger: Die größte Holzbaustelle des Landes wächst. Das ehrgeizige und mit 1.400 m³ verarbeitetem Holz größte Holzbauprojekt des Landes konnte am Freitag, 5. März 2010, bereits die Dachgleiche feiern
(LK) Heimisches Holz ist der Hauptbestandteil des neuen "Agrarischen Bildungszentrum Salzkammergut", das derzeit am Standort der landwirtschaftlichen Fachschule in Altmünster entsteht. Die größte Holzbaustelle Oberösterreichs wird die Heimstätte der in Zukunft zusammengeführten landwirtschaftlichen Fachschulen Altmünster und Weyregg. Als primärer Baustoff kommt heimisches Holz zur Anwendung. Aber auch andere agrarische Baustoffe, wie beispielsweise heimische Schafwolle für die Innendämmung werden verwendet.
Der Schulbau in Form eines Vierkanteres mit einer Nutzfläche von rund 7.600 m² wird ab Herbst 2011 die agrarische Ausbildungsstätte für 300 junge Oberösterreicher/innen sein. 144 davon werden im Internat die Schulwoche über ein Zuhause finden.
Holz wird neben dem Einsatz für die Konstruktion besonders im Inneren bei Boden-, Wand- und Deckenoberflächen sowie der Fassadenverkleidung außen dominieren. "Die Passivbauweise mit klimaneutralem Holzbau ist umweltfreundlich, spart Energiekosten und nicht zuletzt profitiert die heimische Holzindustrie von diesem Auftrag", verweist Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger auf die Wertschöpfung in Oberösterreich. Den Zuschlag für die umfangreichen Holzarbeiten hat ein Zimmereibetrieb aus Bad Goisern erhalten.
Stockinger erwartet sich daraus kräftige Impulse für die heimische Wirtschaft: "Das Land Oberösterreich investiert jetzt, um die angeschlagene Wirtschaft anzukurbeln und jetzt Arbeitsplätze abzusichern."
Durch die Passivhausbauweise des Schulzentrums können künftig 90 Prozent der bisher verbrauchten Heizenergie an den Standorten Weyregg und Altmünster eingespart werden. Das bedeutet 1.200.000 kWh weniger verbrauchte Heizenergie pro Jahr. Darüber hinaus wird mit der geplanten Biomasseheizung und dem klimaneutralen Brennstoff Holz eine Reduktion der CO2-Emission von 100 Prozent erreicht.
(LK) Heuer kein Anbau von Gentechnik-Mais in Deutschland - GVO-Anbauflächen in Europa im Vorjahr deutlich gesunken.
Oberösterreich ist seit 2003 die Speerspitze in Europa im Kampf gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft. Die von Oberösterreich gegründete Allianz der GVO-freien Regionen wird bereits von 51 Regionen der EU unterstützt, die Druck auf die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission machen und ein Selbstbestimmungsrecht der Regionen einfordern. Der vor Jahren von den GVO-Multis geplante Vormarsch der Gentechnik in Europa konnte so nicht nur gestoppt werden, sondern der GVO-Anbau in Europa geht nun sogar deutlich zurück.
Im Jahr 2009 ist die Fläche mit Gentechnikanbau in Europa von knapp 108.000 ha im Jahr 2008 um fast 15 Prozent auf ca. 92.000 ha gesunken. Das sind 0,78 Prozent der gesamten europäischen Maisanbaufläche (14 Millionen ha).
Vor allen in den Ländern Spanien, Tschechien, der Slowakei und Rumänien ist der Anbau von GVO rückläufig.
Fix ist auch, dass es im heurigen Jahr keinen Anbau von GVO-Mais in Deutschland geben wird, nachdem das Klageverfahren des Agrobiotech-Unternehmens Monsanto gegen die von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ausgesprochene Aussetzung der EU-weiten Zulassung von MON801-Mais "ruhend gestellt" wurde. Nun wollen die Beteiligten die Angelegenheit außergerichtlich erörtern.
Anschober abschließend: "Die Chancen stehen sehr gut, dass wir uns gegen die Gentechnik-Multis durchsetzen können. 2010 wird dafür ein Entscheidungsjahr, in dem wir eine Positivkennzeichnung für gentechnikfreie Lebensmittel und das von Kommissionspräsident Barroso in seinen Leitlinien versprochene Selbstbestimmungsrecht der Regionen durchsetzen wollen. Das wäre der endgültige Durchbruch."
Die Grenzwerte des Immissionsschutzgesetz-Luft wurden in Oberösterreich im Februar 2010 aufgrund der besonderen Witterungssituation bei Feinstaub flächendeckend und punktuell auch bei NO2 überschritten
(LK) Begünstigt wurde die schlechte Luftsituation durch hartnäckigen Nebel und dichte Wolken, damit wenig Sonnenscheindauer und ausgeprägte Inversionen im gesamten Bundesland, bei denen Temperaturumkehr und damit verbunden ganz schlechter Luftaustausch herrschte. Die Situation zeigte sich in den anderen belasteten Gebieten in Österreich ähnlich, sodass bereits an 15 Messstellen des Umweltbundesamtes die pro Jahr zulässigen Überschreitungstage erreicht wurden.
Stickoxide:
Bei den Stickoxiden traten in Oberösterreich an sechs Messstellen zwischen einer und vier Zielwertüberschreitungen des NO2-Tagesmittelwerts auf. In Linz-Römerberg wurde am 27. Februar 2010 um 18.00 Uhr mit 275,4 μg/m3 eine Grenzwertüberschreitung des NO2-Halbstundenmittelwertes von 200 μg/m3 registriert.
Feinstaub:
An allen 20, mit Feinstaub bestückten Messstellen in unserem Überwachungsgebiet traten zwischen zwei und zwölf Feinstaubüberschreitungstage auf. Erlaubt sind nach dem Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) für 2010 pro Messstelle und Jahr 25 Feinstaubüberschreitungstage. In Enns-Kristein stehen wir bis einschließlich 22. Februar bei 24 Überschreitungstagen.
Ein wesentlicher Faktor für das Auftreten hoher Feinstaubkonzentrationen sind lang andauernde, windarme und niederschlagsfreie Inversionen. Bei solchen Bedingungen entsteht aus gasförmigen Stickstoffdioxid-, Schwefeldioxid- und Ammoniakbelastungen innerhalb mehrerer Tage so genannter Sekundärstaub.
Es handelt sich dabei um sehr feine Partikel mit Korngrößen von 2,5 μm und darunter, die nicht mit Schwerkraft deponierbar, sondern nur durch Niederschlag auswaschbar sind. Die Niederschläge im Februar konnten die Situation nur kurzfristig entspannen, weil ständig schadstoffbelastete Luft nachströmte. Auch von Hintergrundstationen wie Grünbach und in Enzenkirchen, einer Station des Umweltbundesamtes im Sauwald, wurden zwei bzw. sieben Feinstaubüberschreitungstage registriert. Die Überschreitungen traten in vier Wellen, zwischen 5. und 9. Februar, zwischen 10. und 13., von 17. bis 19. und am 23. und 24. Februar 2010 auf.
Aus dem Jahresvergleich der letzten sieben Jahre wird ersichtlich, dass der Februar 2010 in Bezug auf Feinstaub nach dem Februar 2006, in dem ähnliche Wetterbedingungen herrschten, der am zweithöchsten belastete Februar der letzten sieben Jahre war.
Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Das zeigt, dass wir unsere Anstrengung für die Luftreinhaltung weiter verstärken müssen."
Die aktuellen ungeprüften Daten sind im Internet abrufbar.
http://www.land-oberoesterreich.gv.at/
(LK) Heute Montag ist es im Bergland anfangs überwiegend sonnig und kalt. Es ziehen dann aber dichtere Wolken auf, die einzelne Schneeschauer bringen können. In 1.500 m Höhe hat es minus 12 Grad und der Wind ist schwach bis mäßig. Morgen Dienstag ist es abwechselnd sonnig und bewölkt und weiterhin sehr kalt mit minus 14 Grad in 1.500 m Höhe. Der Wind ist teils mäßig.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die Schneedecke ist oberflächig stark vom Wind beeinflusst, sonnseitig nur dünn verharscht und wegen der Kälte vor allem pulvrig. Die Schneedecke setzt sich auf Grund der tiefen Temperaturen nur langsam. Weiters sind vor allem über der Waldgrenze ältere umfangreiche störanfällige Triebschneeablagerungen vorhanden. Diese liegen auf einer tragfähig verharschten Altschneedecke und binden noch ungenügend. Durch den Temperaturrückgang hat die Altschneedecke allgemein an Festigkeit gewonnen. Bodennaher Schwimmschnee ist weiterhin vorhanden und schwächt das Schneedeckenfundament der Altschneedecke ab den mittleren Höhenlagen.
GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird über der Waldgrenze als erheblich, darunter als mäßig eingestuft. Ältere umfangreiche störanfällige Triebschneeablagerungen durch starken bis teils stürmischen Wind aus west- bis nordwestlicher Richtung sind in kammnahen Steilhängen sowie in steilen Mulden und Rinnen weiterhin zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist hier bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Skitouren erfordern Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Steile Schattlagen sind auch vor allem in den Hochlagen auf Grund des schlechten Schneedeckenaufbaus zu beachten. Durch die heutige Sonneneinstrahlung sind aus dem Steilgelände vereinzelt Selbstauslösungen von Lawinen möglich.
Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala
- Gefahrenstufe: 3
- Tendenz der Gefahr: Die tiefen Temperaturen konservieren weiterhin die bestehende teils erhebliche Schneebrettgefahr.
Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß
Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst
Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA
Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at
Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
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Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
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Antidiskriminierungsstelle des Landes
(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
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4021 Linz
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Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
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O.Ö. Energiesparverband
(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at,
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EU-Auskünfte
(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes OÖ, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.
ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich
(LK) Die Alkoholberatung des Landes Oberösterreich bietet in den Bezirken Information, Beratung und Betreuung für Betroffene und Angehörige an. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08:00 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer (+43 664) 600 72 895 63 entgegen genommen.
Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis
(LK) Familienberatungsstelle
- nur nach telefonischer Terminvereinbarung
- Telefon: (+43 7752) 912-361
- jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr
Erziehungsberatungsstelle
- Parkgasse 1, 4910 Ried
- nur nach telefonischer Terminvereinbarung
- Telefon: (+43 7752) 912-361
Familientherapeutische Beratungsstelle
- nur nach telefonischer Terminvereinbarung
- Telefon: (+43 732) 66 64 12
Mutterberatung
- Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
Männerberatungsstelle
- nur nach telefonischer Terminvereinbarung
- (+43 732) 66 64 12
Jugendberatung und Jugendinformation
(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos und persönlich.
- Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag bis Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at,
www.jugendservice.at - Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at - Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
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E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at - Jugendservice Wels, Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at - Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at - Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

Information zur Pressekonferenz mit
Landesrätin Mag.ª Doris Hummer, Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH ,per Videokonferenz), Dr. Thomas Schmidt (Research & Development TIGER Coatings GmbH & Co. KG) und Dr. Leopold Gallner (Geschäftsführer ekey biometric Systems GmbH)
am 5. März 2010 zum Thema
- DI Bruno Lindorfer, Geschäftsführer OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft mbH
Bildtext: Landesräting Mag. Doris Hummer (Foto: Land OÖ, Abdruck honorarfrei) 858 KB

